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Das Motu proprio "Traditionis custodes"

Am 16. Juli 2021 hat Papst Franziskus das Motu proprio Traditionis custodes erlassen, mit dem er die Bestimmungen des Motu proprio Summorum Pontificum wieder aufhob. In einem Begleitschreiben hat er sein Vorgehen begründet.

Dass sein Vorgehen bei den Betroffenen nicht auf Begeisterung stößt, war von vorneherein zu erwarten. Doch wie stichhaltig ist die Kritik, die sich das neue Motu proprio gefallen lassen muss? Darüber kann sich durch diese Sammlung kritischer Stimmen jeder selber ein Urteil bilden.


"Traditionis Custodes" und die Murrenden

Meine Predigt zum Thema: Jetzt murren die Tradis gegen das Motu proprio Traditionis Custodes wie einst die Juden in der Wüste gegen Gott, weil ihnen das gewöhnliche Manna nicht genügte. Die Sache scheint klar zu sein: Von der Verurteilung des Murrens, wie sie sich in der Lesung des 9. Sonntags nach Pfingsten findet, sind auch die Tradis betroffen. In dieser Predigt zu diesem Sonntag erkläre ich, warum ich nach gewissenhafter Selbstprüfung dennoch glaube, dass es sich anders verhält.

Recktenwald-Predigten · 9. So. n. Pf.: Traditionis Custodes und das Murren


Ausdruck der Schwäche

Ein Verbot der alten Messe ist letztlich Ausdruck der Schwäche. Es traut der erneuerten Liturgie nicht zu, dass sie sich von selbst als die bessere Variante durchsetzt. Das kann sie nur, wenn sie vor bunten Optimierungsversuchen bewahrt bleibt. Das Dekret von Franziskus ist in der traditionalistischen Piusbruderschaft bejubelt worden. Sie sieht sich in ihrem Misstrauen gegenüber dem Papst bestärkt, der 2015, im Jahr der Barmherzigkeit, noch mit elastischen Charmeoffensiven für die Rückkehr in den Schoss der katholischen Kirche geworben hatte. Die Petrusbruderschaft hingegen wird nun für die Treue zum Papst vom Papst selbst abgestraft. (...) Am Ende wird in «Traditionis Custodes» mit ungleichem Mass gemessen: Während reformfreudige Gruppen an römischen Vorgaben vorbei zeitgeistaffine Gottesdienstangebote unterbreiten, ohne «Hüter der Tradition» auf den Plan zu rufen, wird die alte Messe nun «musealisiert» (Helmut Hoping).

Aus: Jan-Heiner Tück, Nein zur alten Messe: Papst Franziskus stösst einen Entscheid seines Vorgängers um und gefährdet damit die Autorität des Amts, NZZ online vom 22. Juli 2021. Tück ist Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.


Erschrecktes Erstaunen

Es gibt viele Priesterberufungen unter ihnen [den Kreisen, die die liturgische Tradition neu entdeckt haben]. Diese jungen Männer schließen sich keineswegs alle den Seminarien der Priesterbruderschaften der Tradition an, sie durchlaufen häufig die normale Ausbildung und sind dennoch davon überzeugt, dass ihre Berufung gerade durch die Kenntnis des überlieferten Ritus gefestigt worden ist. Das können moderne Priesterausbilder nicht verstehen: dass unter ihren Augen und ihrer Kontrolle eine Neugier auf die verdrängte katholische Tradition wachsen konnte, die doch mit allen Mitteln als veraltet und ungesund geschildert worden war. Man kennt dieses erschreckte Erstaunen aus Aldous Huxleys „Brave new world“, in der ein junger Mann aus der modernen geschichtslosen Elite den Überreichtum der vormodernen Kultur entdeckt und sich von ihm bezaubern lässt.

Aus: Martin Mosebach, Krass: Wie Martin Mosebach das Papstschreiben zur "Alten Messe" bewertet, CNA von 31. Juli 2021


Das Zeugnis Cariots

Pater Guy-Emmanuel Cariot, Rektor der Basilika von Argenteuil, der normalerweise nicht nach dem alten Ritus zelebriert, versteht die im Motu Proprio Traditionis Custodes erhobenen Vorwürfe nicht, weil sie seinen Erfahrung widersprechen. Gegenüber der Zeitschrift Famille chrétienne sagte er: “Ich verstehe dieses Motu proprio nicht. Was der Papst in seinem Begleitbrief erwähnt, trifft nicht auf die Traditionalisten zu, die ich kenne. Es scheint eher an die Mitglieder der Piusbruderschaft gerichtet zu sein. Ich habe noch nie gehört, dass Mitglieder von Ecclesia Dei-Gemeinschaften von der ‘wahren Kirche’ sprechen, wenn sie sich auf sich selbst beziehen. Benedikt XVI. wollte, dass das Zweite Vatikanische Konzil anerkannt wird, und ich denke, dass auf der Seite der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften in diesem Sinne eine Menge Arbeit geleistet worden ist. Ich empfinde große Traurigkeit, weil dieser Text die Bemühungen Benedikts XVI. um die Einheit der Kirche hinwegzufegen und die Bemühungen der traditionalistischen Gemeinschaften der letzten fünfzehn Jahre zu verachten scheint. Außerdem bin ich in einer Zeit, in der so viel von Synodalität die Rede ist, überrascht, dass die Dinge so endgültig und verächtlich behandelt werden.”


Ohne Scheu

... Während allerorten Teile des Ordinariums weggelassen, Einsetzungsworte verändert werden, der Priester unverfroren den Gläubigen „Brot und Wein zur Stärkung auf unserem Lebensweg“ anbietet statt „das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt“, wo Messtexte als bloße Anregung verstanden werden etc. etc.: Während all dies ohne jegliche Sanktion geschehen kann, zerschlägt der Heilige Vater mit einer Unterschrift jahrzehntelange Mühen, Leiden, Schmerzen, die Bereitschaft, sich als Außenseiter diffamieren zu lassen, Argwohn zu ertragen, vielfach am Sonntag viele Kilometer Anreise auf sich zu nehmen, tausendfachen persönlichen Einsatz der Gläubigen für eine würdige Liturgie. Hier, wo keinerlei Gefahr echter Auflehnung besteht – die Gläubigen, die die Außerordentliche Form des Römischen Ritus vorziehen, hätten ja jederzeit die Möglichkeit, auf die gut vernetzte, sehr gut aufgestellte Piusbruderschaft zurückzugreifen, was sie bewusst nicht getan haben - hat der Papst keine Scheu, ...

Die Bloggerin Anna auf Katholisch ohne Furcht und Tadel


Gerechter Vorwurf?

Die Grenzüberschreitungen in den sozialen Netzwerken haben zwar einen fehlenden sensus ecclesiae bei einigen Tradis bestätigt, dennoch ist die rein negative Perspektive von „Traditionis custodis“ auf die Besucher der alten Messe nicht kommunizierbar. Der Vorwurf mangelnder Kirchlichkeit trifft viele friedliche Katholiken tief, die sich keinerlei Verstoß gegen die Einheit der Kirche haben zuschulden kommen lassen, während in regenbogenbeflaggten Gotteshäusern die schiere liturgische Beliebigkeit waltet. Letztlich hat Papst Franziskus nichts Neues angestoßen, sondern nur die alte Crux der nachkonziliaren Liturgiereform wieder zum Vorschein gebracht: Wenn Liturgie als Menschenwerk erscheint, sind Belastungsproben für die Einheit der Gläubigen vorprogrammiert.

Aus: Regina Einig, Der Ritus wird wieder zum Politikum, Tagespost online vom 19. Juli 2021


“This is just absolutely false!" (Pope Benedict XVI)

9. Regarding the perceived grave evil constituted by the UA [Usus Antiquior], I have a wide experience over many years and in many different places with the faithful who regularly worship God according to the UA. In all honesty, I must say that these faithful, in no way, reject “the Church and her institutions in the name of what is called the ‘true Church’.” Neither have I found them out of communion with the Church or divisive within the Church. On the contrary, they love the Roman Pontiff, their Bishops and priests, and, when others have made the choice of schism, they have wanted always to remain in full communion with the Church, faithful to the Roman Pontiff, often at the cost of great suffering. They, in no way, ascribe to a schismatic or sedevacantist ideology.
10. The Letter accompanying the Motu Proprio states that the UA was permitted by Pope Saint John Paul II and later regulated by Pope Benedict XVI with “the desire to foster the healing of the schism with the movement of Mons. Lefebvre.” The movement in question is the Society of Saint Pius X. While both Roman Pontiffs desired the healing of the schism in question, as should all good Catholics, they also desired to maintain in continuance the UA for those who remained in the full communion of the Church and did not become schismatic. Pope Saint John Paul II showed pastoral charity, in various important ways, to faithful Catholics attached to the UA, for example, granting the indult for the UA but also establishing the Priestly Fraternity of Saint Peter, a society of apostolic life for priests attached to the UA. In the book, Last Testament in his own words, Pope Benedict XVI responded to the affirmation, “The reauthorization of the Tridentine Mass is often interpreted primarily as a concession to the Society of Saint Pius X,” with these clear and strong words: “This is just absolutely false! It was important for me that the Church is one with herself inwardly, with her own past; that what was previously holy to her is not somehow wrong now” (pp. 201-202). In fact, many who presently desire to worship according to the UA have no experience and perhaps no knowledge of the history and present situation of the Priestly Society of Saint Pius X. They are simply attracted to the holiness of the UA.

Aus dem 19 Punkte umfassenden Statement on the Motu Proprio «Traditionis Custodes», das Raymond Leo Cardinal Burke am 22. Juli 2021 auf seiner Website veröffentlicht hat.


Le critère premier de la foi

Depuis que Benoît XVI, par son motu proprio Summorum pontificum de 2007, leur avait permis de sortir du ghetto, les traditionalistes ne cessaient de se développer. Très minoritaires dans l’Église, ils fournissent aujourd’hui une part croissante des vocations – jusqu’à 25 % en France certaines années. Au-delà de la croissance démographique de ses familles nombreuses, ce milieu ramène à la foi de nombreux jeunes, séduits par la sacralité de la liturgie traditionnelle et l’évidence avec laquelle elle manifeste la présence réelle de Dieu. Or c’est cette liturgie que le pape François vient de remettre encage par son motu proprio Traditionis custodes. (...) Le pape interdit aux évêques de leur accorder tout nouveau développement. Les communautés existantes célébreront « hors des églises paroissiales » (...) et seront supprimées si elles sont jugées défiantes par rapport à la liturgie de Paul VI ou au Concile. Vatican II est érigé en critère premier de la foi: au lieu de se préoccuper des 70 % de catholiques américains qui ne croient pas que l’Eucharistie soit vraiment le corps du Christ, le pape veut qu’avant tout on croie au Concile.

Aus einem Aufsatz von Laurent Dandrieu, veröffentlicht am 25. Juli 2021 in Valeurs actuelles


Riesige Welle

Alissa Kim Neu: Welche Auswirkung wird der Erlass [das Motu proprio Traditionis Custodes] auf die Feier der alten Messe haben?
Gerald Goesche: Im Augenblick erleben wir eine riesige Reklamewelle. Die alte Messe ist auch mit diesem Erlass nicht verboten worden und bleibt ein Lebensausdruck der Kirche Christi. Den kann man nicht einfach abwürgen. Und es wird auch nicht passieren.

Aus einem Interview mit Probst Dr. Gerald Goesche, Gründer des Instituts St. Philipp Neri in Berlin-Gesundbrunnen, im Cicero.


Was Benedikt XVI. wollte

Leider wurde diese Intervention des jetzigen Papstes [das Motu proprio Traditionis custodes] durch den Missbrauch vieler so genannter Traditionalisten provoziert, die, da sie sich nicht an das hielten, was Benedikt XVI. wollte, die Messe in der traditionellen Form instrumentalisierten, um den Papst und das Zweite Vatikanische Konzil anzugreifen. Aber diese sind nicht die Mehrheit oder die wichtigsten, aber sie sind diejenigen, die am lautesten schreien und in den sozialen Netzwerken erscheinen. Die Zahl der Gläubigen, die aus richtigen Gründen an der alten Form des Römischen Ritus festhalten, ohne sie zu instrumentalisieren oder die Rechtgläubigkeit und den Wert des Zweiten Vatikanischen Konzils oder der daraus hervorgegangenen Liturgiereform, der sogenannten Messe Pauls VI., zu leugnen, ist unvergleichlich größer. Die Gerechten konnten nicht für die Sünder bezahlen (vgl. Gen 18,23-25).

Aus der Erklärung des Bischofs Fernando Rifan, des Apostolischen Administrators der Apostolischen Personaladminstration St. Johannes Maria Vianney in Brasilien.

Für wen attraktiv?

Doch ganz so einfach dürfte es nicht werden, der alten Messe den Garaus zu machen. Von vielen wird die geschätzt, weil sie vor jener Kreativität schützt, mit der heute etliche Priester die Messe selbst zusammenbasteln - unter Missachtung der Normen des Messbuchs Pauls VI. und des Rechts der Gläubigen auf einem dem geltenden Römischen Ritus gemäß gefeierten Gottesdienst. Mit ihrem gewachsenen rituellen Gefüge widersetzt sich die Alte Messe dem Versuch einer Entsakralisierung. Dies macht sie für Gläubige mit Sinn für Heiligkeit, Schönheit und Objektivität des christlichen Kultes, darunter vermehrt junge Menschen, attraktiv. Nicht dass die erneuerte Liturgie nicht würdig und dem Ritus gemäß gefeiert werden könnte.

Aus: Helmut Hoping, Der Liturgie-Hammer des Papstes (über das Motu proprio Traditionis Custodes), FAZ vom 28. Juli 2021, S. 11. Helmut Hoping ist Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Universität Freiburg im Breisgau.


It is difficult not to think

I would like to say as a Catholic I feel regularly cut down by the Church. I have spoken of the horror of sexual abuse. I have also seen terrible financial abuse. Parishes that families help build and gave money to at great personal expense over many years sold off without much notice and for not much money. Pastoral programs launched to great fanfare with expensive publicity ending up being an expensive waste of time for little benefit. And now the extraordinary financial scandals coming out of Rome. But the most depressing thing of all is the contempt so many clergy seem to have to the quiet devotions of ordinary people. It is difficult not to think you hate us. We have done you no harm so all they only thing I can think of to explain this animosity is a distaste for vulnerable people and the obligation to care for them. Many people hate their job after a time but this is a devastating experience for the average Catholic when it is a priest who hates their job.
Moves against the Latin Mass seems to me typical of a clerical hate towards the laity. I do not understand it. Those who attend the Latin Mass love the Church. We love God. We try to live good lives as Catholics. As ordinary people attending Mass we should be to bishops and priests nothing less than the face of Christ. I am not sure why we warrant such contempt.

Aus: Daniel McGlone, In defence of the Traditional Latin Mass


Stimmt dies aber?

Papst Franziskus definiert, oder besser gesagt: reduziert nun aber die Liturgie des Römischen Ritus auf das, was in den von Paul VI. und Johannes Paul II. promulgierten liturgischen Büchern zum Ausdruck kommt. Diese Bücher seien "der einzige Ausdruck der lex orandi des Römischen Ritus". Geht man von der ursprünglichen Bedeutung der hier verwendeten Begrifflichkeit aus, dann müßte also auch die lex credendi – das, was zu glauben ist – einzig und allein jenen Büchern zu entnehmen sein. Stimmt dies aber? Genügen tatsächlich einzig diese Bücher, um den katholischen Glauben aus ihnen ablesen zu können? Gewiß suggeriert der päpstliche Begleitbrief zum Motu proprio, daß alles Wesentliche des Römischen Ritus vor der Liturgiereform sich auch im Meßbuch Pauls VI. wiederfinden lasse: "Wer mit Andacht die frühere liturgische Form feiern möchte, wird es nicht schwer finden, im nach dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils reformierten Römischen Messbuch alle Elemente des Römischen Ritus zu finden, insbesondere den Römischen Kanon, der eines der charakteristischsten Elemente ist." Abgesehen von der Erfahrung mit der liturgischen Praxis, wo der Römische Kanon im Novus Ordo fast niemals verwendet wird, weder in Pfarrgottesdiensten noch in Bischofskirchen oder bei den Papstliturgien, muß die Frage gestellt werden, ob tatsächlich "alle Elemente des Römischen Ritus" in den neuen liturgischen Büchern zu finden sind. Diese Frage mit Ja zu beantworten vermag nur derjenige, der vieles, was jahrhundertelang den Römischen Ritus prägte und seinen theologisch-spirituellen Reichtum ausmachte, für obsolet hält...

Aus: Michael Fiedrowicz, "Denn sie wissen nicht einmal, was man ihnen genommen hat". Konsequenzen des Motu proprio Traditionis custodes, CNA vom 30. August 2021


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