Das Portal
zur katholischen Geisteswelt


Zum
Inhalts-
verzeichnis

Zum
Rezensions-
bereich

Impressum

Das katholische Informationsportal kath-info
dient der theologischen Aufklärung
und bietet Ihnen Beiträge zu Themen der katholischen Welt.
Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht.

Zum Autorenverzeichnis

Sie befinden sich im biographischen Bereich.
Die neuesten Beiträge finden Sie jeweils auf der Startseite

Zum philosophischen Bereich

Zum
liturgischen Bereich

Links

Personen
(Auswahl)

Albert d. Große
Allouez C.
Amadeus v. L.
Auden W. H.
Bacon Francis
Bain James
Balmes J.
Barón R.
Barbarigo G. Baronius C.
Basset J.
Bataillon P. M.
Bélanger Dina
Bellarmin R.
Benninghaus A.
Benno v. M.
Bernanos G.
Billot Louis
Billuart C. R.
Bobola A.
Böhm D.
Borghero F.
Borja Franz v.
Boscardin B.
Brendan
Brisson L.
Calvin J.
Capestrano J.
Capitanio B.
Cassian v. N.
Castro A. de
Chambon M.M.
Chaumonot
Claret A.M.
Cornacchiola B.
Dawkins R.
Deku Henry
Delp Alfred
Döblin Alfred
Döring H.
Duns Scotus
Ebner F.
Eltz Sophie zu
Ferrero
Ferretti G.
Fesch Jacques
Flatten Heinrich
Focherini O.
Gallitzin A.v.
Geach P. T.
Gerlich M.
Green Julien
Haecker Th.
Hasenhüttl G.
H. d. Seefahrer
Hengelbrock W.
Hildebrand D. v.
Hochhuth Rolf
Höffner Joseph
Hönisch A.
Homolka W.
Hopkins G. M.
Husserl E.
Ignatius v. L.
Innozenz XI.
Jakob Max
Janssen A.
Jogues Isaak
Jones David
Jörgensen J.
Kaltenbrunner
Knox R. A.
Konrad I.
Kornmann R.
Kutschera U.
Lamy J. E.
Laurentius v. B.
Le Fort G. v.
Lehmann Karl
Leisner Karl

Der Heilige der Landstraße

Von Alfred Betschart

Wenn ich die Dornenkrönung betrachte, fühle ich mich erhoben zur Dreifaltigkeit Gottes.”

Dies ist eine nicht alltägliche, ja äußerst überraschende Aussage, und dazu von einem jungen Mann, der während seines kurzen Lebens freiwillig als Vagabund der Landstraße, aber als "heiliger Vagabund" gelebt hat. Es ist Benedikt Joseph Labre, für viele Gläubige unseres Jahrhunderts ein vollkommen unbekannter Heiliger, allein schon deswegen, weil unsere katholischen Heiligen in manchen Kirchen nicht mehr auf den Altären stehen, sondern zusammen mit den Altären und Kommunionbänken auf Bauschutthalden landeten oder auf den Dachböden der Kirchen verstauben. Und so verstauben sie auch in den Gedächtnissen und Herzen der Gläubigen.

Zudem gehört der hl. Benedikt Labre nicht zu den sogenannten berühmten Heiligen, wenn man dieses Wort im Zusammenhang mit den Heiligen gebrauchen darf. Benedikt Labre ist der Heilige der Landstraße. Hans Hümmeler schreibt deshalb über ihn:

"Man ist versucht, das geflügelte Wort vom 'sonderbaren Heiligen' auf ihn anzuwenden; aber es ist nicht wenigen so ergangen, dass sie zuerst den Kopf schüttelten über die seltsamen Formen seines Strebens nach Vollkommenheit, und ihm dann, von dem Zauber seiner Persönlichkeit bezwungen, am liebsten kniefällig Abbitte geleistet hätten. Er selbst hat es niemand verdacht, dass man seine Erscheinung verständnislos anstarrte und ihn wohl gar als einen Tagedieb aus der Kirche trieb. Er ging in Lumpen herum, verlaust und schmutzig. Nur ein Rosenkranz um seinen Hals, ein Messingkreuz auf der Brust und sein schweigsames, in sich gekehrtes Wesen verrieten, dass er nichts mit den Brüdern der Landstraße zu tun hatte."

Betrachtet man das Porträt Benedikt Labres, ist man erstaunt über den hohen Adel und die Innerlichkeit dieses Antlitzes. Die Augen sind halb geschlossen, um seinen Mund spielt ein leises, kaum wahrnehmbares Lächeln Es ist ein Antlitz, das trotz höchster Konzentration eine wunderbare Gelassenheit widerspiegelt. So sah der Künstler Antonio Cavalucci den Heiligen, als dieser in tiefster Anbetung vor dem Allerheiligsten versunken war (siehe Bild).

Die Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes war denn auch der tiefste und eigentlichste Lebensinhalt Benedikt Labres. Deshalb wollen wir ihn ein wenig kennenlernen, verbunden mit der flehentlichen Bitte, er möge uns etwas von seinem Geist und von seiner glühenden Liebe zum kostbarsten Geheimnis unseres katholischen Glaubens schenken: dem heiligsten Sakrament des Altares.

Herkunft des Heiligen

Benedikt Joseph Labre, wie sein voller Name lautet, wurde am 26. März 1748 zu Amettes, in der Nähe von Boulogne, in Frankreich geboren. Er war das älteste Kind sehr rechtschaffener Eltern, die eine große Kinderschar in christlichem Geiste erzogen. Der sehnlichste Wunsch der Eltern war, dass eines ihrer Kinder Priester werde. Sie setzten große Hoffnungen auf Benedikt, ihren Ältesten. Ein Onkel Benedikts, der Pfarrer war, gab ihm den ersten Lateinunterricht. Doch Benedikt soll sich wenig Mühe gegeben haben. Offenbar lag ihm auch das Studium nicht. Die Armen in abgelegenen Vierteln übten eine größere Anziehungskraft auf ihn aus als das Lateinbuch. Er suchte sie gerne auf und verschenkte ihnen sein ganzes Taschengeld. "Und wenn er dann heimkehrte, beschloss er seine Wanderungen mit einem langen Besuch vor dem Tabernakel in der Kirche seines Onkels" (A. Goodier).

Benedikt Labres Klosterversuche

Eines Tages trat Benedikt mit dem Entschluss vor seine Eltern, Trappist zu werden. Das Ideal dieses Ordens, das in scharfem Gegensatz steht zu den gängigen Normen der menschlichen Gesellschaft, zog ihn plötzlich an. Mit achtzehn Jahren versuchte er, diesen Entschluss in die Tat umzusetzen, trotz heftigen Widerstandes vonseiten der Eltern. Als sie aber Benedikts Entschlossenheit sahen, gaben sie schließlich nach.

Mit diesem Versuch beginnt für Benedikt – menschlich gesprochen - eine Tragödie. Die Trappisten nahmen ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht auf. Er versuchte es mehrmals bei anderen Klöstern und Orden. Obwohl er Aufnahme fand, war Benedikt der unglücklichste Mensch, er, der felsenfest davon überzeugt war, in der Abgeschiedenheit eines Klosters den Frieden seiner Seele finden zu können. Sobald er in einem Kloster war, überfielen ihn so qualvolle Seelenängste und Versuchungen, dass er buchstäblich aus dem Kloster floh oder von den Oberen entlassen werden musste. Nach dem letzten Scheitern wagte er es auch nicht mehr, zu seinen Eltern zurückzukehren. Er entschloss sich, Frankreich zu verlassen und nach Italien zu gehen.

In einem liebevollen Abschiedsbrief an seine Eltern bat er sie "um Vergebung für allen Kummer, den ich Ihnen je gemacht habe, und bitte Sie, mir Ihren Segen zu gewähren, damit Gott mein Vorhaben segne; es ist einem Befehle Seiner Vorsehung gemäß, dass ich die Reise, die ich tue, unternommen habe. Sorgen Sie vor allem für Ihr Heil und für die Erziehung meiner Geschwister; wachen Sie über ihr Betragen; denken Sie an die ewigen Flammen der Hölle, und an die kleine Zahl der Auserwählten; ich bin sehr froh, die Reise, die ich mache, unternommen zu haben. Ich bitte Sie, meine Empfehlung an meine Großeltern und meine Tanten, an meinen Bruder Jakob, an alle meine Geschwister und an meinen Onkel Choix zu machen ... Ich schließe, indem ich noch einmal um Ihren Segen bitte und um Ihre Verzeihung für alle die Kümmernisse, die ich Ihnen bereitet habe. Geschrieben in der Stadt Chieri, in Piemont, am 31. August 1770."

Dies war der letzte Brief Benedikts an seine Eltern, der letzte Kontakt mit ihnen und seinen Angehörigen.

Benedikt Labres neuer Lebensweg

Es war wirklich die Vorsehung Gottes, die ihn auf die Reise geschickt hatte, nicht, um ein neues Kloster in Italien zu finden, wie Benedikt meinte. Er hat den im Brief angedeuteten Plan auch nie ausgeführt. Gott schickte ihn auf eine Reise, die nicht mehr aufhören sollte bis zu seinem Lebensende. Benedikt pilgerte von nun an von einem Wallfahrtsort zum anderen. Er besuchte die Heiligtümer Italiens, Spaniens, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz. Sein Leben wurde zu einer unaufhörlichen Pilgerreise, die nichts mit einem "netten Pilgerfährtchen" zu tun hatte. Sein Leben auf diesen Wanderungen war gezeichnet von einer unerhört radikalen Härte gegen sich selbst. Sein Rucksack enthielt nur das Neue Testament, die Nachfolge Christi, ein Brevier und etwas Nahrung, die er irgendwo als Almosen sich erbettelte, wenn er sie nicht auf den Abfallhaufen zusammenlas. Nie wollte er mehr als das Notwendige für einen Tag. Erhielt er Geld, so verteilte er es unter die anderen Bettler. Sein Nachtlager war oft die bloße Erde unter einer schützenden Hecke; manchmal war es auch in einem Stall oder in einer Backstube. Seine Kleider waren erbärmliche Lumpen, voll des Ungeziefers, von dem er sich bewusst nicht trennte. Die Läuse und Flöhe waren für ihn ein lebendiger Bußgürtel, ein Bußgürtel ganz neuer Art, der "furchtbarer als alle Bußwerkzeuge ist". Sehr treffend bemerkt Walter Nigg: "Für den heutigen Menschen hat dieses Ungeziefer noch eine besondere Funktion. Es ist als Abschreckungsmittel notwendig, damit mit dem heiligen Bettler nicht eine unwahre Schwärmerei getrieben werde, wie es die Ästheten mit dem den Schwalben predigenden Franziskus getan haben. Vor Labres Tierchen weichen alle Unberufenen zurück, die allzu täppisch nach dem Pilger greifen wollen."

Sein bester Biograph, Leon Aubineau, urteilt über den Heiligen: "Durch diese unaussprechlichen Lumpen und aus der Mitte des Ungeziefers strahlte eine Majestät hervor, von welcher niemand sich Rechenschaft zu geben wusste, von der es jedoch schwer war, nicht betroffen zu sein."

Man fragt sich deshalb, was den Betrachter so unwiderstehlich zu diesem "reinen und kristallklaren Bettler" (W. Nigg) hinzieht.

Heroisches Büßerleben

Das ist einmal sein heroisches Büßerleben. Labre lebte im Zeitalter der sogenannten Aufklärung, einer Zeit des Unglaubens, des Luxus und des Lasters. Er verkörperte demgegenüber die erlösende Kraft des Opfers und des Kreuzes.

Darüber gab einer der Beichtväter Labres, Pater Temple, ein eindrückliches Zeugnis: "Benedikt Joseph Labre war einer jener verschlossenen Gärten und eine jener Blumen, welche der Gegenstand des Wohlgefallens Gottes sind; eine mit den reichsten Segnungen des Herrn begabte Seele; ein Wunder von Heiligkeit, der Welt unbekannt und nur von Gott gekannt; ein Seraph an Liebe, lebend vom Leben Jesu Christi und bestimmt, in den jetzigen kritischen Zeiten die Wahrheit der göttlichen Verheißungen wieder zu bestätigen; von Gott erweckt, um die Christen von den irdischen Gegenständen loszureißen und sie durch sein Beispiel zur Buße und zur Liebe des höchsten Gutes zu bewegen ..."

Dies betonte auch Papst Pius IX. deutlich in seinem Apostolischen Rundschreiben anlässlich der Seligsprechung Labres. Er schreibt, dass Benedikt von der Vorsehung Gottes nicht für das Kloster, sondern für die Öffentlichkeit bestimmt war, damit er "inmitten vieler Menschen sein Leben zubringe, nämlich dass er, der Keusche, der Demütige, der an allen Dingen Arme, durch sein Beispiel jenes weichliche und durch viele eitle Anstrengungen beunruhigte Leben beschäme, dem sich die meisten Menschen hingeben, indem sie weder an die Schätze der Seele noch an das ewige Leben denken, sondern einzig dahin streben, in sinnlichen Vergnügungen zu schwelgen und andere Menschen entweder an Macht oder an Reichtum zu übertreffen; denn alles, was in der Welt ist, sagt der Apostel, ist Fleischeslust, Augenlust und Hoffart des Lebens".

Labre war von Gott berufen, eine lebendige Predigt für die Menschen gegen die Laster ihrer Zeit zu sein. Er suchte mit allen Mitteln das Opfer, das Leiden, das Kreuz. Leon Aubineau, sein Biograph, berichtet:
“Es war ihm namentlich in seinen letzten Jahren gelungen, ein Gegenstand des Ekels und des Widerwillens für jedermann zu werden. Sein bloßer Anblick konnte Übelkeiten erregen. Die Zeugen, die man für die ihm erwiesene Bewunderung aufstellen und zählen kann, sind wenige im Vergleich mit der Menge, in deren Mitte der Selige in Lumpen und mit Ungeziefer bedeckt, für eine Schmach angesehen wurde ... (Für ihn waren) alle Beschimpfungen eine Wohltat, eine wirklich fühlbare Wohltat, eine Freude, eine überströmende Wonne ...”

Einen nicht unwesentlichen Anteil an diesem opfervollen Zeugnisgeben des Heiligen hatte das Sakrament der Beichte, das er wöchentlich, meistens am Freitag, empfing. Benedikt Labre war der festen Überzeugung, ein wirklich großer Sünder zu sein, obwohl die Beichte des öfteren damit endete, dass der Beichtvater keine Materie für eine Lossprechung fand und er den heiligen Büßer mit dem Segen entließ. “Während dieser Beichten, wo der Büßer sich mit so vielem Nachdruck vorwarf, ein großer Sünder zu sein und Gott nicht zu lieben, konnte der Beichtvater nicht immer seine Bewunderung zurückhalten” (L. Aubineau).

Dies ist ein leicht erklärbares Phänomen, das sich bei allen Heiligen zeigt: je heiliger ein Mensch wird, das heißt, je mehr er sich Gott, dem unendlich Heiligen, nähert und vom göttlichen Licht erfüllt wird, desto deutlicher und klarer sieht er auch die kleinsten Fehler und Unvollkommenheiten. Es lässt sich vergleichen mit einem Raum, in den der helle Strahl der Sonne dringt. Dieses Licht macht selbst Staubpartikel sichtbar, die in der Luft schweben oder sich auf Gegenständen abgelagert haben.

Benedikt Labre selbst hatte sehr präzise Vorstellungen über eine gute Beichte. Als er einmal gefragt wurde, welche Bedingungen für eine gute Beichte erforderlich seien, sagte er:
“Dazu sind vorzüglich drei Bedingungen erforderlich: eine gute Gewissenserforschung, die wahre Zerknirschung des Herzens oder Reue und ein aufrichtiger Entschluss sich zu bessern.”

Um seinen Zuhörern begreiflich zu machen, dass der Mangel an Reue und an einem aufrichtigen Vorsatz gewöhnlich dıe Ursache so vieler schlechter Beichten und “des Unterganges so vieler Seelen sind”, erzählte er folgendes:

"Ich hatte einstens in der Nacht einen Traum; ich sah nämlich drei verschiedene Prozessionen von Beichtenden. Die erste Prozession war wenig zahlreich und bestand ganz aus weiß gekleideten Personen. Die zweite bestand aus langen Reihen von Menschen, deren Gewänder rot waren und in der dritten Prozession befanden sich sehr viele Menschen in Trauerkleidern von schwarzer Farbe. Die erste Prozession bedeutet jene, welche im Augenblick des Todes von jeder Sünde frei, mit Heiligkeit und Unschuld geschmückt ins himmlische Vaterland eingehen. Die zweite Prozession bedeutet jene, welche ins Fegfeuer wandern, um darin die göttliche Gerechtigkeit für jene Fehler zu sühnen, für welche sie während ihres Lebens nicht hinlänglich Genugtuung geleistet haben. Die dritte bedeutet jene unglücklichen Sünder, welche wegen ihrer schlechten Beichten zur Höllenstrafe verurteilt werden. Ach wie viele Seelen werden wegen ihrer schlechten Beichten in die ewigen Abgründe der Hölle hinabgestürzt! Sie fallen leider in dieselben eben so zahlreich als Schneeflocken zur Zeit des Winters herabfallen.”

Anbeter des Allerheiligsten Altarssakramentes

Das Zweite ist, was die Menschen unwiderstehlich zu diesem Heiligen hinzieht - und darauf gibt sein Biograph, Leon Aubineau, wohl die beste Antwort:

“Das Gebet war in seinen Augen die wünschenswerteste Gnade, ohne die man keine Fortschritte im Dienste Gottes machen konnte. Deshalb, was er auch tun mochte, hörte er niemals auf zu beten. Das Gebet war seine Beschäftigung, sein Zeitvertrieb, seine Erholung und seine Wonne. Er gab ihm sein Herz, seine Kräfte, seine Zeit, alle seine Handlungen.”

Benedikt hatte Gott gefunden, und damit die höchste Erfüllung seines Verlangens nach Glückseligkeit. Obwohl mitten unter den Menschen, lebte er ein Leben völliger Innerlichkeit, der immerwährenden Anbetung.

“Man hatte niemals in dieser Weise (jemanden) beten sehen, und nichts hatte jemals eine deutlichere Idee von der Anbetung der Engel gegeben”, wie Benedikts Beten, heißt es über ihn bei L. Aubineau.

Seine Kraft schöpfte er aus dem immerwährenden Gebet vor dem Tabernakel in irgendeiner Kirche. Unaufhörlich befand er sich in einem inneren Zwiegespräch mit Christus im Sakrament. Das ist das Geheimnis dieses Heiligen, der so stark mit seinem Herrn und Gott im Allerheiligsten Altarssakrament verbunden war, dass Zeit und Ort für ihn nicht mehr zu existieren schienen. Jede verstandesmäßige Erklärung solcher Hingabe ist zum Scheitern verurteilt; sie ist nur dem gläubigen Herzen zugänglich.

Und wie war erst der Kommunionempfang des Heiligen! Darüber berichtet sein Biograph L. Aubineau: “Wer kann die Gefühle, wer den Jubel des Seligen, im Augenblick der sakramentalen Vereinigung mit seinem Gott, jemals schildern? Wenn der bloße Anblick des Tabernakels, wo das eucharistische Opfer verschlossen ruht, seine Seele von sich selbst und von allem Irdischen losriss, was war dann für ihn der Augenblick, wo Gott zu ihm kam, um seine dürstenden Lippen zu berühren, niederzusteigen in sein Herz, das einzig nach dem Brote des Himmels hungerte. Das Gefühl seiner Unwürdigkeit ging dann unter in seraphischen Gluten seines Verlangens. Der Selige brachte an den heiligen Tisch eine solche Glut, ein so sichtbares Verlangen, so zärtliche Anmutungen, dass man fast glaubte, sagte ein anderer Zeuge, er werde sich aufschwingen, um das eucharistische Brot desto eher zu empfangen. Sein Gesicht war überströmt von Tränen; in seinem Äußeren, in allen seinen Gesichtszügen lag etwas Leuchtendes und Strahlendes, was rührte, entzückte und tröstete. Man hatte niemals etwas Ähnliches erblickt. Die frommen Seelen, welche Zeugen dieser wunderbaren Erscheinungen waren, baten Gott um ein wenig von dieser Inbrunst; die Priester, welche die heilige Hostie auf diese Lippen legten, fühlten sich bewegt, zur Andacht hingerissen.
Als einer von ihnen eines Tages diesen schmutzigen und zerlumpten Bettler an der Kommunionbank erblickte, fürchtete er, es sei ein Mangel an Ehrfurcht gegen Gott, in solchem Anzug hinzutreten; kaum aber hatte er einen Blick auf das Gesicht des Kommunikanten geworfen, als er sich in die Gegenwart eines Seraphs versetzt glaubte und alles andere vergaß, in der Bewunderung solcher Inbrunst...
Der liebe Gott bezeugte selbst, dass er diesen Bettler an sich zog, der so beharrlich war, seine göttliche Gegenwart zu betrachten, und dabei so voll Furcht vor seiner schrecklichen Majestät. Das göttliche Wohlgefallen, das den Bettler innerlich erleuchtete und verklärte, gefiel sich zuweilen, den Augen der Menschen den Glanz und die Strahlen des Lichtes zu zeigen, womit es ihn überströmte.”

Das erklärt auch die Intensität, mit der der Heilige gebetet hat, so “dass ihn Kirchenbesucher am Abend noch in der gleichen Stellung fanden, in der sie ihn am Morgen gesehen hatten, mit gefalteten Händen, seinen Blick auf den Tabernakel geheftet. Unbeweglich verharrte er in seiner knienden Stellung, und wenn bei der abendlichen Dämmerung die Kirchen geschlossen wurden, dann schien es nach den Ausdrücken eines Berichtes, als würde er einem Meer von Wonnen entrissen, um in die Flut der menschlichen Kümmernisse zurückgestoßen zu werden” (W. Nigg). Benedikt Labre bekam an den Knien Wunden und starke Geschwülste, “die wie kleine Brotlaibchen aussahen”. Doch achtete er der entsetzlichen Schmerzen nicht.

Ein Geheimnis seines Betens war die beständige Betrachtung des Leidens Christi. Dies erinnert an den hl. Bruder Klaus von Flüe, der den Frieden seiner Seele bei den heftigen Widerwärtigkeiten, die ihm der Satan bereitete, aus der Betrachtung des Leidens Christi gewann. L. Aubineau schreibt über Benedikt Labre: “Das lebendige Gefühl des Leidens Christi war bleibend bei dem Seligen. Dasselbe war der Gegenstand fast aller seiner Betrachtungen; es war das Ziel und die Kraft seiner Gebete, und seine Beschauungen knüpften sich immer daran. Durch die Beschauung des bitteren Leidens, sagen seine Beichtväter, drang er ein in die tiefsten Geheimnisse Gottes, und er schaute die Herrlichkeit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Als demütiges und gehorsames Kind der Kirche, folgte er übrigens allen Gedanken, welche sie der Andacht der Gläubigen darbietet. Er hütete sich sorgfältig, sein Gebet von den Verdiensten und Absichten dieser Braut Jesu Christi zu trennen. Er folgte andächtig an ihrer Hand, dem Kreis der Gedächtnistage und Feste, welche sie im Laufe des Jahres begeht. Aber an all diese Feste schloss sich für ihn durch ein Gefühl der Liebe und des Dankes, auf eine oder andere Weise, immer das bittere Leiden. Er ließ keinen Tag vorübergehen, ohne die heiligen Wunden des Erlösers zu besuchen, sich darin zu verbergen und eine Zuflucht darin zu suchen. Er sah in der Krippe den zarten Körper des göttlichen Kindes ausgestreckt auf dem Kreuze, blutüberströmt, mit Dornen gekrönt, mit Lanze und Nägeln durchbohrt und betete Ihn an.”

Als ein Priester ihn einmal prüfte, gab er - die anfangs zitierte - Antwort: “Wenn ich die Dornenkrönung betrachte, fühle ich mich erhoben zur Dreifaltigkeit Gottes.” Der Priester entgegnete ihm in hochmütigem Tone: “Was verstehst du, ein ungebildeter Mensch, von diesem Geheimnis?" Darauf gab Benedikt die wundervolle Antwort: “lch verstehe nichts davon, aber ich bin hingerissen.”

Im religiösen Leben ist nie das verstandesmäßige Wissen entscheidend, sondern allein die Ergriffenheit, das Glühen, die vollkommene Hingabe an Gott. Gerade weil Benedikt alles verstandesmäßige Durchforschen des Religiösen weit hinter sich gelassen hatte, stand der Heilige “ganz in Gott vertieft und in den Abgrund des eigenen Nichts versunken da; mit seiner glühenden Hingerissenheit zum sakramentalen Jesus sicher manchen Priester beschämend, der seine Messe mechanisch und ohne inneren Schauer las”, schreibt der Protestant Walter Nigg.

Ganz bei sich drinnen

Wo der Heilige hinkam, zog es ihn mit tausend Kräften zum Tabernakel, um den gegenwärtigen Herrn anzubeten. Benedikts Glut der Anbetung steigerte sich zu regelrechten Ekstasen, deren er sich entsetzlich schämte und sie mit ganzer Kraft zu verbergen suchte, was ihm nicht immer gelang. Während einer solchen Ekstase entstand das berühmt gewordene Porträt. Man kann dieses Bild nicht ansehen, ohne das Versunkene und Ekstatische dieses wundervollen Antlitzes gewahr zu werden. Man nannte es schon ein "paradiesisches Angesicht", das eingetaucht scheint in die Flammen der Gottesliebe. Man kann es nicht vergessen, dieses "stille, beseligte und rätselhaft schmerzvolle Gesicht", wie der Dichter Reinhold Schneider schrieb. Man muss es immer wieder anschauen, um zu spüren, wie dieser Mensch in sich hineingehorcht hat, um Gottes Stimme zu vernehmen. Dieses Bild zeigt eindrücklich, dass Benedikt "nicht draußen war, sondern ganz bei sich drinnen, er befand sich völlig in der Geborgenheit Gottes", schreibt W. Nigg. Welch kostbares Gut, das der zerstreute, nervöse und zerfahrene Mensch von heute verloren hat; ein Verlust, der sich durch nichts ersetzen lässt. Es ist für uns von lebensnotwendiger Bedeutung, diese Innerlichkeit wieder zu erlangen. Sie ist wie ein schützender Turm jenes innersten Geheimnisses, das darin besteht, dass der Dreifaltige Gott in unserer Seele wohnt, wenn sie nicht von einer schweren Sünde belastet ist. Der Herr selbst hat uns dies verheißen: "Wenn jemand Mich liebt, wird er Mein Wort halten, und Mein Vater wird ihn lieben, und Wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen" (Joh 14,23).

Hier können wir Gott immer begegnen, auch in den dunkelsten Stunden unseres Lebens, wenn Kreuz und Leid uns zu erdrücken drohen. Aber wir können Gott nur in der Stille begegnen, nicht im Getöse der Welt, und nicht im Lärm der Wünsche und Begierden. Gott im Innersten unserer Seele zu suchen, um ganz bei IHM zu sein, ist die nützlichste Beschäftigung, deren wir uns hingeben können. Der hl. Benedikt Labre, auf der Suche nach Gott, wurde so sehr von IHM erfüllt, dass es gegen Ende seines Lebens sogar für die Umgebung sichtbar wurde. Gelegentlich wurde er bei der Anbetung des Allerheiligsten vom Haupt bis zu den Füßen in strahlendhelles Licht eingetaucht, damit seine innere Herrlichkeit für alle Welt sichtbar werde. Ein Priester als Augenzeuge berichtet: "Plötzlich erleuchtete sich sein Angesicht mit strahlendem Lichte, so hell und glänzend, dass es zu brennen schien. Feuerfunken rieselten von dem Kopfe des Bettlers auf die Steinplatten herab."

Walter Nigg schreibt: "Diese Strahlen waren ein Symbol für die Lichtfülle, die in diesem armseligen Menschen lebte, der sich von den Speiseüberresten auf den Abfallhaufen ernährte und gleichzeitig sich unaufhörlich in der Nähe Gottes befand." Die Gegenwart des eucharistischen Herrn im Hause Gottes erfüllte Benedikt Labre mit tiefster Ehrfurcht. Eines seiner überlieferten Worte lautet: "Wenn die Seraphim das Antlitz mit ihren Flügeln verhüllen, was soll der Mensch, dieser Erdenwurm, in Gegenwart dieser Majestät tun? Man beleidigt Gott, weil man Seine unendliche Größe nicht kennt Die Unehrerbietigkeiten in der Kirche sind Ursache, dass wir die Gott dem Allmächtigen schuldige Ehrfurcht sogar in Seinem Hause verlieren. Die Unehrerbietigkeiten in der Kirche sind Fehler, die Gott sehr missfallen, die Engel in Schrecken versetzen und der Seele großen Schaden zufügen."

Was würde wohl der Heilige heute sagen, wenn er mit ansehen müsste, wie Gläubige in die Kirche kommen, keine Kniebeuge mehr vor dem Allerheiligsten machen, sich gleich hinsetzen, ihre Banknachbarn begrüßen, so als ob sie zu einem Kino- oder Theaterbesuch kämen? - Aber sind vielleicht nicht auch wir Priester an diesem Verhalten der Gläubigen mitschuldig, weil wir ihnen die Ehrfurcht vor dem gegenwärtigen Gott in unseren Kirchen nicht mehr glaubhaft vorleben?

Benedikt Labres Gabe der Bikolation

Der Herr belohnte die Treue Seines Dieners Benedikt. Er schenkte ihm die Gabe der Bilokation, damit der Heilige auch unter erschwerten Umständen die Anbetung des Allerheiligsten fortsetzen konnte. Unter Bilokation "ist das gleichzeitige Wahrnehmbarwerden einer lebenden Person in körperlicher Gestalt an zwei verschiedenen Orten" zu verstehen (L. Monden). Die Tatsache der Bilokation beim hl. Benedikt Labre ist gut bezeugt. Wilhelm Schamoni berichtet darüber in seinem Buch "Wunder sind Tatsachen", indem er sich auf die Heiligsprechungsakten stützt: "In der bereits 1787 erschienenen Positio super introductione sagte Herr Leopold Clavelli, Herbergsvater eines Annenhospizes, 69 Jahre alt, aus: Bezüglich der (ewigen) Anbetung des heiligsten Sakramentes, die Benedikt täglich besuchte, muss ich erklären, dass mir nach seinem Tode von vielen gesagt wurde, der Diener Gottes sei öfter gesehen worden, wie er nachts vor dem Allerheiligsten in der Kirche der Santissiına Trirıita de' Pellegrini gebetet habe. Dies habe ich dem hochw. Herm Mancini berichtet, der mir bestätigt hat, er habe es ebenfalls von verschiedenen Personen gehört. Ich habe jedoch dem Herrn Mancini versichert, wie ich in aller Wahrheit jetzt Ihnen, hochwürdigste Exzellenzen, versichere, dass Benedikt in der ganzen Zeit, in der er in dem unter meiner Sorge stehenden Hospiz geschlafen hat, stets pünktlich zur festgesetzten Stunde angekommen ist, und dass er die Herberge erst am nächsten Morgen verlassen hat. Ich habe ihm niemals die Erlaubnis gegeben, das Haus vor dem Morgen zu verlassen, er hat auch nicht um sie gebeten, wie er auch ohne meine Erlaubnis nicht das Haus zu nächtlicher Stunde verlassen konnte. Denn eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang verschließe ich mit dem Schlüssel das Haus. Ich behalte den Schlüssel immer bei mir, und ich habe ihn noch nie jemand ausgehändigt” (S. 234).

Sechster Teil

Herr Paul Mancini, Kleriker, Verwalter des Annenhospizes, 60 Jahre alt, sagte aus (aaO., S. 235): Ich habe von verschiedenen Personen, an die ich mich, außer an den hochw. Herrn Marconi, nicht erinnere, gehört, dass unser Diener Gottes nachts, auch nach Mitternacht, gesehen wurde, wie er in jenen Kirchen, in denen das heiligste Sakrament ausgesetzt war, betete. Ich verstehe nicht, wie sich eine solche Tatsache vereinbaren lässt mit dem, was der Herbergsvater und die Armen des Hospizes mir versichert haben, dass nämlich Benedikt unfehlbar jeden Abend zur vorgeschriebenen Stunde, das ist gegen 24 Uhr, im Hospiz erschien, wo er schlief und das er erst am andern Morgen nach dem gemeinsamen Gebet verließ.

Frau Magdalena Majo, Maestra Pia (Schulschwester), etwa 30 Jahre alt, sagte aus (aaO., S. 359): Nach seinem Tode habe ich erfahren, dass er die letzten zwei, drei Jahre seines Lebens in dem Hospiz des hochw. Herrn Mancini geschlafen hat und keine Nacht dort gefehlt habe. Zur selben Zeit habe ich gehört, der Diener Gottes sei in der Nacht von Heiligabend 1782 im Gottesdienst der Kirche Madonna dei Monti gewesen. Darum hielt man dies für ein Wunder. Ich wusste, dass in jener Nacht zwei meiner Gefährtinnen, nämlich Lukrezia Minaccioni und Maria Trojani, die jetzt Schulschwestern in Subiaco sind, in diese Kirche gegangen waren. Um mir Gewissheit zu verschaffen, habe ich ihnen geschrieben, sie möchten mir mitteilen, ob sie mit Sicherheit Benedikt in dieser Nacht in dieser Kirche gesehen hätten. Bald darauf antwortete mir Lukrezia Minaccioni, die es zugleich auch im Namen von Maria Trojani bezeugte, dass sie ihn wirklich in dieser Nacht in dieser Kirche gesehen hätten, er habe teilgenommen an der Christmette und der Mitternachtsmesse, und sie hätten auch gesehen, dass Benedikt das Santo Bambino geküsst habe. Nach meiner Kenntnis der beiden Schwestern kann ich nicht in Zweifel ziehen, was sie mir geschrieben haben."

Das Sterben des Heiligen

Gegen Ende seines Lebens hielt sich Benedikt Labre fast nur noch in Rom auf, weil er diese Stadt der Apostel- und Martyrergräber, der vielen Kirchen und Kapellen liebte, und weil er hier in den Scharen der Pilger am besten untertauchen konnte. Vielleicht wollte er auch hier sterben. Denn seine Kräfte nahmen zusehends ab. Er war ausgemergelt, seine Augen waren tief eingesunken, öfters überfielen ihn Ohnmachten. Trotzdem hielt er sich immer in den Kirchen auf. Es schien, als ob er in der Nähe des Allerheiligsten sterben wollte, dessen Anbetung sein Leben gegolten hatte. Es war ihm dies jedoch nicht vergönnt. Als Benedikt eines Tages ohnmächtig auf den Stufen der Pfarrkirche des "Monti"-Viertels - Sta. Maria dei Monti - liegen blieb, trug ihn ein frommer Metzgermeister in sein nahegelegenes Haus (Via Serpenti 3), wo er wegen seiner Bewusstlosigkeit nicht einmal mehr die heilige Kommunion empfangen konnte. Benedikt hatte vor allem in diesem Viertel gebetet und in strenger Askese gelebt. Und hier gab er in größter menschlicher Armseligkeit seine Seele dem Schöpfer zurück, nachdem er kaum fünfunddreißig Jahre alt geworden war. Es war Karfreitag, der 16. April 1783.

Kaum war er verschieden, als auf der Straße die spielenden Kinder laut zu rufen anfingen: “Der Heilige ist gestorben! Der Heilige ist gestorben!” Von den Kindern, von den Unmündigen also wurde zuerst seine Heiligkeit ausgerufen, von ihnen wurde er erkannt. Die Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch Rom. Jedermann wollte ihn noch einmal sehen, ihn, der zu Lebzeiten von vielen verachtet worden war. L. Aubineau schreibt: “Die Menge, die von allen Seiten zu Fuß und zu Wagen herbeikam, war nicht zufrieden, bis zu dem gesegneten Leichnam vorzudringen. Sie begab sich zu dem Fleischer, um das Zimmer zu sehen, wo der Heilige gestorben war. Sie ging bis zu dem evangelischen Hospiz, die Herberge zu ehren, wo ihm die christliche Liebe so lange Zeit eine arme Zuflucht gewährt hatte. Man war überall genötigt, Maßregeln gegen das gewaltsame Eindringen und auch gegen die Begehrlichkeit des populären Enthusiasmus aufzustellen. Aber der Zulauf vom Karfreitage und vom Samstage war noch nichts gegen das, was man am Ostersonntag sah. Trotz der Erfahrung der letzten Tage und trotz aller Maßregeln, die man genommen, wurde man buchstäblich überschwemmt. Es war an diesem Osterfeste unmöglich, die Messe und Vesper in Sta. Maria dei Monti zu singen. Die Menge war völlig von Sinnen, weinte, betete, jauchzte dem Heiligen zu und wollte ihn sehen. Nicht allein die Kirche war überfüllt, auch die benachbarten Straßen waren es von Sonnenaufgang an.”

Und “als der Tote zu Grabe getragen wurde, konnten die aufgebotenen Soldaten nur mit Mühe die Ordnung in der unübersehbaren Menschenmenge aufrechterhalten, und die Prozession glich mehr einem Triumphzug als einem Leichenbegängnis” (W. Nigg).


Guillaume Répin, ein Märtyrer des 18. Jahrhunderts

Personen
(Auswahl)

Lewis C. S.
Malagrida G.
Marescotti J.
Manning H. E.
Marillac L.
Maritain J.
Martin Konrad
Massaja G.
Meier H.
Mieth Dietmar
Mixa Walter
Mogrovejo T.A.
Moltke H. v.
Montalembert
Montecorvino J.
Moreno E.
Moreno G. G.
Mosebach M.
Müller Max
Muttathu-padathu
Nies F. X.
Nightingale F.
Pandosy C.
Paschalis II.
Pieper Josef
Pignatelli G.
Pius XI.
Postel M. M.
Poullart C. F.
Prat M. M.
Prümm Karl
Pruner J. E.
Quidort
Radecki S. v.
Ragueneau P.
Rahner K.
Ratzinger J.
Reinbold W.
Répin G.
Rippertschwand
Rudigier F. J.
Ruysbroek
Salvi Lorenzo
Sanjurjo D. S.
Saventhem E.
Schamoni W.
Schreiber St.
Schynse A.
Sierro C.
Silvestrelli C.
Simonis W.
Solanus
Solminihac A.
Spaemann C.
Stein Karl vom
Steiner Agnes
Sterckx E.
Stern Paul
Stolberg F. L.
Talbot Matt
Therese
Thun Leo G.
Tolkien J.R.R.
Tournon Ch.
Vénard Th.
Vermehren I.
Vianney J. M.
Walker K.
Wasmann E.
Waugh E.
Wimmer B.
Windthorst L.
Wittmann G. M.
Wurmbrand R.


Zur Startseite