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Exegetische Sumpfblüten

Von P. Franz Prosinger

Wer vom rechten Weg abkommt, kann sich leicht in einem Sumpf verlieren. Wer in der neutestamentlichen Exegese von falschen Voraussetzungen ausgeht, verliert den Blick für das historisch Naheliegende und Wahrscheinliche und verstrickt sich in phantastische Konstruktionen.

Ein Beispiel liefert der Artikel von Wolfgang Reinbold von der evangelisch-theologischen Fakultät in Göttingen im jüngsten Heft der Biblischen Zeitschrift (BZ 50, 51-73). Der Stein des Anstoßes ist Mt 23,2f: „Auf dem Lehrstuhl des Moses sitzen die Pharisäer und Schriftgelehrten. Tut und haltet alles, was sie euch sagen...". Vorausgesetzt wird, daß hier der „matthäische Jesus" spricht, also Matthäus, der in der Zeit nach 70 Jesus zu den „matthäischen Gemeinden" sprechen läßt (mit „Gemeinde" übersetzt Luther das neutestamentliche „ekklesía": die Kirche). Dort wird angeblich in scharfem Gegensatz zu einem weitgehend gesetzesfreien Christentum in den „paulinischen Gemeinden" gefordert, noch gerechter zu sein als die Schriftgelehrten und Pharisäer, auch „indem sie mehr gute Werke tun (so ungeheuerlich das für evangelische Ohren klingen mag)" (S. 57). Matthäus habe sich vermutlich an den (Minimal-)Konsens des Lehrstuhles gehalten, der nach 70 die Gemeinden im Dienst der pharisäischen (Neu-) Konstruktion jüdischer Identität verband (S. 66). - Für Reinbold liegt es nahe, daß Matthäus mit den falschen Propheten, den Wölfen in Schafskleidern und den schlechten Bäumen, die keine guten Früchte bringen (Mt 7,15-23), „seinen christgläubigen Bruder Paulus" meint, demgegenüber seine eigene „konservative Position" „den rabbinischen Weisen viel näher kam" (S. 69, auch Anm 37).

Der Schritt hin zu einer wahrscheinlicheren Lösung (behandelt unter 2.6.1 auf S. 62) wird abgelehnt: Mt 23,3a als "ein Stück aus der Tradition". Nach Reinbold „wäre es töricht, ausgerechnet hier" - zu Beginn der letzten großen Rede Jesu – „Tradition zu bringen, mit der der Autor nicht einverstanden ist". Zum Verständnis sei erläutert, daß auch diese "konservativeren" Exegeten, die hier mit „Tradition" rechnen, meist nicht an ein echtes "Jesuslogion" denken, sondern an Tradition aus der "Jerusalemer Urgemeinde", an die angebliche Zeit vor der Trennung von der Synagoge. Überhaupt scheint es so eine Art stillschweigende Abmachung unter den Autoren der Biblischen Zeitschrift zu geben – etwa bei den Buchbesprechungen -, daß man die vermehrt auftretenden konservativeren Veröffentlichungen (etwa im Sinn eines „canonical approach") nur als wissenschaftlich gelten läßt, wenn zumindest der hermeneutische Horizont der Urkirche als historisch-kritischer Filter vor dem Sprung in die vorösterliche Zeit bewahrt: alles andere wäre "Fundamentalismus". (Um Mißverständnissen vorzubeugen: auch der gläubige Katholik darf mit nachösterlicher Redaktion unter Wahrung der historischen Redlichkeit rechnen).

Nun dient gerade Mt 23,2f als Beispiel, wie dieser Sprung auf ein festes Fundament vor dem Sumpf phantastischer Konstruktionen bewahrt und auf einen historisch naheliegenderen Weg führt. Auch wenn dieses Wort Jesu zunächst – wie so oft! – provoziert und im Kontext relativiert wird (haltet nur was sie lehren, aber vor allem richtet euch nicht an ihren Taten), so steht es doch grundsätzlich in der Dynamik des Heilsgeschehens, nach der der Herr zunächst zu den Schafen Israels gekommen ist, "geboren unter der Ordnung des Gesetzes" (Gal 4,4). Trotz einzelner Differenzen in der Auslegung des Sabbatgebotes und der Speisevorschriften predigte er keineswegs den Aufstand gegen das Gesetz, sondern zahlte die Tempelsteuer (Mt 17,24-27) und forderte den Geheilten auf, sich dem Priester zu zeigen und die Gabe zu opfern, die Moses angeordnet hat (Mt 8,4). Erst nachdem der vorrangige Gehorsam des Herrn gegenüber seinem himmlischen Vater zur Verurteilung durch die Vertreter des Gesetzes geführt hatte und die Seinen durch die Gabe des Geistes an Pfingsten vom Buchstabendienst befreit wurden, änderte sich die Bindung an das Gesetz auf steinernen Tafeln (Jer 31,31-34; 2Kor 3,4-18).

Abgesehen davon, daß diese Sicht der Dinge dem verbindlichen Glauben der Christen entspricht, ist sie auch historisch wahrscheinlicher. Es wäre töricht, wenn nun verunsicherte Katholiken dankbar anerkennten, daß W. Reinbold und E. Käsemann (Begründet der neutestamentliche Kanon die Einheit der Kirche? a.a.O. S.72, Anm 41) wenigstens einen Teil des Neuen Testamentes (Matthäus, Jakobusbrief) als Begründung der katholischen Konfession zugestehen. Das Gelände ist sumpfig. Da wird etwa angenommen, daß sich die bislang theologisch und organisatorisch völlig getrennten johanneischen und petrinischen Gemeinden irgendwann nach dem Jahr 100 nach Koalitionsverhandlungen und unter Anfügung des 21. Kapitels im Johannesevangelium geeinigt haben. Man hält es für möglich, daß Matthäus in 7,15 Paulus als falschen Propheten und Paulus im Galaterbrief 1,8 Matthäus mit dem Anathema belegt habe! Der kluge Gamaliel hätte nicht recht behalten: "Ist dieses Werk von Menschen, wird es zunichte werden" (Apg 5,38). Wenn nach den Prämissen der modernen Exegese die sog. "Jesusbewegung" überhaupt auf einen historischen Jesus zurückginge, so hätte dieser zumindest nicht für eine Übereinstimmung der "Seinen" in grundsätzlichsten und praktischsten Fragen gesorgt. Wer davon ausgeht, sollte sich sein gutes Gehalt nicht mit exegetischen Fachsimpeleien verdienen, sondern der Menschheit mit einem sinnvolleren Beruf dienen!

Christus ist nach der Logik der Dinge in Joh 3,31 entweder von oben oder von unten. Wenn er in Wahrheit nur von unten gewesen wäre, so wären die neutestamentlichen Schriften blasphemische Lügen. Rückschlüsse auf den tatsächlichen Jesus wären dann ein aussichtsloses und sinnloses Unterfangen, ein auswegloser Sumpf. Ist Er aber vom Himmel herabgekommen (Joh 3,13), hätte Er dann Sein Werk dem Zufall, dem Zerfall und notdürftigen Kompromissen überlassen (nach Reinbold wäre Matthäus Gefahr gelaufen, als Häretiker bezeichnet zu werden, hätte er nur anderthalb Jahrhunderte später gelebt – S. 71)? Und wie hätte es sich dann in den ersten drei Jahrhunderten gegenüber einem übermächtigen Heidentum im Römischen Reich durchgesetzt? Man mag über diese altbackene Apologetik spotten: sie bewährt sich als ein sichereres und historisch wahrscheinlicheres Gelände gegenüber den exotischen Sumpfblüten der modernen Exegese. Modern? Sumpfblüten modern schnell!


Kommentar zur Schließung von Fakultäten katholischer Theologie

Von P. Franz Prosinger

Meinem Beitrag "Exegetische Sumpfblüten" könnte man irrtümlich entnehmen, daß so etwas nur auf dem Boden der evangelisch-theologischen Fakultät in Göttingen aufblühen konnte. Deshalb sei hier zur Ergänzung ein "Fall" aus der katholisch-theologischen Fakultät Tübingen erwähnt:
Prof. Dr. Michael Theobald schlüsselt in seiner 663-seitigen Monographie Herrenworte im Johannesevangelium (Herder 2002) dieselben diachron auf. Es gilt das alte Modell: "Die Theozentrik der Verkündigung Jesu hat einer christologischen Engführung der Gottesfrage weichen müssen" (S. 421). Das zeigt sich unter anderem in der Polemik der "johanneischen Gemeinde" gegen das Vaterunser (das ihr immerhin bekannt war – sie war also nicht vollständig extraterritorial!): in Joh 12,28a ist nach Theobald das Vaterunser "einer radikalen christologischen Deutung unterzogen, die der Destruktion seines ursprünglichen Sinnes gleichkommt" (S. 232)! - Die Terminologie "Brot des Lebens" habe ihre Vorläufer in jüdisch-hellenistischen Kultmahl-Traditionen... Dabei wäre es doch gar nicht so schwer, die Texte wieder einmal unvoreingenommen synchron zu lesen: der ganz andere Kontext im 16. Kapitel der apokryphen Schrift "Joseph und Asenath" und die innerjohanneischen und gesamtbiblischen Bezüge des Brotwortes in Joh 6,35.

Auch aus der Katholisch Theologischen Fakultät der Paris Lodron Universität Salzburg ließen sich exegetische Sumpfblüten nachtragen. Die stellvertretende Dekanin, Prof. Dr. Marlies Gielen, Vorstand des Instituts für neutestamentliche Bibelwissenschaften, hat in der Biblischen Zeitschrift ihre Antrittsvorlesung veröffentlicht: Universale Totenauferweckung und universales Heil? 1Kor 15, 20-28 im Kontext paulinischer Theologie. BZ 47 (2003) 86-104. In einer abenteuerlichen Argumentation wird aus 1 Kor 15, 20-28 erschlossen, daß alle Menschen ohne Ausnahme in das Reich des Vaters einziehen, allerdings in unterschiedlicher Reihenfolge. Die Konsequenz, daß dann Kirche und Meßopfer überflüssig sein würden, geht aus einem Vortrag bei einer ökumenischen Veranstaltung zum "Herrenmahl" im Universitäts-Club von Bonn am 27. Juli 2003 hervor: nach Marlies Gielen sei man sich im Hinblick auf Opfercharakter und Realpräsenz mit den Kollegen der anderen Fakultät längst einig, aber auch die offizielle katholische Position, daß Kommunion die kirchliche Einheit voraussetze und nicht erst stifte, entspreche nicht den neutestamentlichen Texten. – Ob solche Thesen die Seminaristen des erzbischöflichen Seminars in Salzburg auf ihr zukünftiges priesterliches Amt vorbereiten?

Da die theologische Ausbildung der Priesteramtskandidaten während der vergangenen 40 Jahre oft kontraproduktiv war, und die Bischöfe die Lehrerlaubnis für habilitierte Professoren nur in Ausnahmefällen zurücknehmen konnten, könnte die Schließung katholisch-theologischer Fakultäten auf Grund geringer Studentenzahlen und unverhältnismäßiger Kosten eine Chance zur Neubesinnung sein. Auch wenn die Ausbildung im Priesterseminar mit nur kirchlich anerkanntem Bakkalaureat durch einen eigenen, vom Bischof ernannten Lehrkörper zunächst bescheidener erscheint (ein anschließendes Lizentiatsstudium in Eichstätt oder Rom wird auch staatlich anerkannt), wissenschaftliches Niveau kann dabei kaum mehr verloren, sondern viel mehr wieder gewonnen werden – ganz abgesehen von den spirituellen und intellektuellen Voraussetzungen für den kirchlichen Dienst.


Historisch-kritische Geschichtsdeutung

Von Johannes Oppermann

Kämen die Grundsätze der historisch-kritischen Methode bei zukünftigen Historikern in Bezug auf unsere Zeitgeschichte zur Anwendung, wären beispielsweise folgende Schlüsse zulässig:

  • Die berühmte "I-have-a-Dream"-Rede von Martin Luther King wurde höchstwahrscheinlich so nie gehalten. Vielmehr muss man sie als vaticinium ex eventu ("Weissagung vom Ereignis her") ansehen, die vermutlich in der Ära des ersten schwarzen US-Präsidenten, also nach 2009, unter Heranziehung diverser Quellen verfasst und als Ausdruck einer Vision der unterprivilegierten Minderheit in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts rückdatiert wurde.
  • Alfred Andersch’ Roman "Sansibar oder Der letzte Grund" kann aufgrund der vielen, im Vergleich zu den Werken von Theodor Fontane augenfälligen Wechsel in der Erzählperspektive nicht von einem Autor stammen. Wahrscheinlich sind nachträgliche Überarbeitungen in Form von Einschüben und Umstellungen für die unverkennbaren Brüche im Textfluss verantwortlich.
  • Nach vorherrschender Meinung handelt es sich bei Maximilian Kolbe und Dietrich Bohnhoeffer nicht um reale Personen, sondern um idealtypische Literaturkonstrukte, um in einer von Terror und Unterdrückung geprägten Zeit Werte wie absolutes Gottvertrauen und Standhaftigkeit zu vermitteln. Es gilt allgemein als unwahrscheinlich, dass Textzeilen wie "Von guten Mächten wunderbar geborgen / erwarten wir getrost, was kommen mag" in Haft und in Erwartung der Todesstrafe entstanden sind.

Die neue Herder-Bibel

P. Franz Prosinger bespricht in Theologisches (Mai/Juni 2012, Spalten 245 - 256; eine Fortsetzung ist angekündigt) ausführlich den neuen Kommentar von Johannes Franzowiak zur Herder-Bibel (Die Bibel. Herder-Übersetzung mit Kommentar und Erläuterungen, Freiburg i.Br. 2012). Er setzt sich mit dessen Stärken und Schwächen auseinander. So wirft er ihm etwa vor, in der Frage der Kanonbildung die Dinge auf den Kopf zu stellen: “Nicht die Christen haben später [im 5. bis 7. Jahrhundert] den Kanon erweitert [um die in griechischer Sprache verfassten, von Franzowiak sog. deuterokanonischen Schriften], sondern das rabbinische Judentum hat den Kanon später, in nachapostolischer Zeit, eingeschränkt.” Die Besprechung Prosingers sei jedem empfohlen, der mit der neuen Herder-Bibel arbeiten will.


Hugo Staudinger

Der Historiker Hugo Staudinger wurde am 5. Juli 1921 in Dresden geboren, studierte in Dresden und Münster Physik, Geschichte, Philosophie, Latein und Theologie. 1962 wurde er Professor für politische Bildung und Didaktik in Paderborn. Von 1958 bis 1966 leitete er das Deutsche Institut für Bildung und Wissen. 1992 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. Er war einer der letzten Gesprächspartner von Max Horkheimer. Er starb am 3. September 2004

In seinem Werk Gott - Fehlanzeige? (Trier) setzt er sich mit den wissenschaftstheoretischen Voraussetzungen der Gottesfrage aus der Perspektive der Geschichtswissenschaft auseinander. Besonders wertvoll und empfehlenswert ist sein Buch Die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien, das aus der Sicht des Profanhistorikers auf die Versuche von Exegeten wie Rudolf Bultmann und Willi Marxsen, den Evangelien ihren historischen Charakter weithin abzusprechen, antwortet. Es erschien seit 1969 in mehreren Auflagen in verschiedenen Verlagen. Antiquarisch ist es noch erwerbbar.


Exegetische Entkernung

Einer säkularisierten Gesellschaft, die Oberflächlichkeit zum Lebensprinzip erhoben hat, lässt sich schwer vorwerfen, dass ihr das Sensorium abhandengekommen ist, um Ostern in dieser Tiefendimension zu verstehen. Viel schlimmer ist daher etwas anderes: Es waren Theologen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, Ostern oberflächlich zu machen. Exegeten haben den Osterglauben entkernt, indem sie den Christus des Glaubens vom historischen Jesus geschieden und die Leiblichkeit der Auferstehung als frommes Hirngespinst abgetan haben.

Markus Reder, Leitartikel Ostern geht in die Tiefe, Tagespost vom 4. April 2015


Eine Art Exkommunikation

Arnim Stadler, der in diesem Band von Ilka Scheidgen vorgestellt wird (S. 421–428), gehört sicherlich zum beschönigend so genannten „Reform-Katholizismus“, allerdings hat er sich mit seinem Roman „Salvatore“ eine Art Exkommunikation durch das Zentralorgan des deutschen Räte- und Akademiekatholizismus zugezogen (Herderkorrespondenz, März 2009), denn er hat dort die moderne historische kritische Methode schlicht als „Wildsau-Theologie“ bezeichnet (S. 189). Exegeten wirken, „als wären sie von der Metzgerzunft“ (S. 185), „ausgestattet mit dem Weltbild der Stiftung Warentest“ (S. 189).

Aus: Vom deutschen Spießbürger zum katholischen Weltbürger. Autorenporträts, die Lebendigkeit und Kraft des Glaubens zeigen. Eine Rezension des Buches Poeten, Priester und Propheten. Leben und Werk inspirierender Schriftsteller. Die Tagespost-Literaturserie von Wilhelm Imkamp, erschienen in der Tagespost vom 23. April 2016, S. 17.


Weitere Artikel zur Exegese:

Leo Scheffczyk: Entmythologisierung und Glaubenswahrheit in mythenloser Zeit

Der Exeget Karl Prümm

Weitere Artikel von Franz Prosinger

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