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Dalin deckt auf, wer Hitler bei der Judenvernichtung tatsächlich in aller Form und über Jahre beiseite gestanden war. Neben anderen Judenhassern war dies Hajj Amin AlHusseini. AlHusseini war der große Mufti von Jerusalem, der Führer der radikalen islamischen Fundamentalisten in Palästina, der Anführer der Massenmörder an den Juden in Hebron im Jahre 1929. AlHusseini war auch ein Freund von Yasser Arafat und er war ein bekennender Freund von Adolf Hitler. Mehrere Male hat er Hitler in Deutschland aufgesucht. AlHusseini unterstützte die Endlösung der Nationalsozialisten. In einem Berliner Archiv wurde eine Photographie von Heinrich Himmler entdeckt. Persönlich hatte Himmler auf das Photo geschrieben: "In Erinnerung an meinen guten Freund Hajj Amin Hussein!" Dalin schreibt, daß "Hitlers Mufti" die Wahrheit und "Hitlers Papst" (so ein Buchtitel) eine Lüge ist. David Dalin kommt in seinem Buch zum Schluß, daß sich der Papst in Rom vor und während des Krieges unermüdlich einsetzte, um die Juden vor der Vernichtung zu retten. Er macht gegenüber Israel deutlich, daß man Papst Pius XII. jetzt den Ehrentitel eines "Rechtschaffenen unter den Völkern" posthum zuerkennen sollte. In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, daß der römische Rabbi Zolli, der das Wirken Pius' XII. für die Juden selber miterlebte, sich aus Dankbarkeit gegenüber dem Papst bei seiner Taufe den Namen Eugenio zulegte. Paul Badde hat seinerzeit einen Artikel darüber veröffentlicht. Etwa 40 Seiten des Buches The Myth of Hitler’s Pope von Rabbi David G. Dalin über Papst Pius XII. sind jetzt bei google einsehbar. Pius XII., Helfer der Juden Raymund Fobes: Im Lauf der 1960er Jahre kam es zu einem Umschwung, was die Beurteilung des Papstes [Pius’ XII.] in vielen Medien betrifft, die vor allem auf das Theaterstück “Der Stellvertreter” zurückzuführen ist. Können Sie sich erklären, warum dieses Theaterstück solch eine Wirkung hatte? Markus Carloni: Die Größe und Schönheit der katholischen Kirche, die unvergeßliche Gestalt des Papstes Pius XII., der durch sein geistliches Engagement die Kirche Christi zu größtem Ansehen brachte, gefiel natürlich bereits in den 50er Jahren noch lange nicht allen Theologen und Laien und erst recht nicht vielen Andersgläubigen. Die ersten dissidenten Religionslehrer waren auszumachen. Sie verhielten sich zwar noch bedeckt. Kritik am Papst gleich nach seinem Tod war nicht möglich, denn zu groß waren die Dankbarkeit und Huldigungen nach dem Hinschied von Eugenio Pacelli. Zu Beginn der 60er Jahre hatten viele Zeitgenossen die unzähligen Dankesbezeugungen von Juden und Nichtjuden offenbar vergessen. Rolf Hochhuth sah seine Zeit herangereift. Am 20. Februar 1963 kam es zur Uraufführung seines Bühnenstücks “Der Stellvertreter” im Theater am Kurfürstendamm. Es war, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Die zu bewältigende Vergangenheit einer sehr dunklen Geschichte in Europa wurde zu einem häßlichen Kampf zwischen jenen, die sowieso mit der katholischen Kirche abrechnen wollten und sich dabei einer ungeheuren Geschichtsklitterung bedienten, und jenen, die zunächst etwas Zeit brauchten, um sich einmal die Augen zu reiben, was da an Ungeheuerlichem passiert war. Hochhuth behauptete, er hätte die Geheimarchive im Vatikan besucht. Das stimmt nicht, wie ich von verschiedenen Persönlichkeiten erfahren habe. Es gab von R.H. keine Eingangsregistrierung. Zudem waren die vatikanischen Archive der 30er und 40er Jahre gemäß internationaler Praxis noch verschlossen. R.F.: Sie selbst hatten Gelegenheit, die langjährige Haushälterin und Vertraute von Papst Pius XII., Schwester Pascalina Lehnert, kennenzulernen. Wie war ihre Beziehung zum Papst, bzw. wie hat sie den Heiligen Vater erlebt - vor allem als Persönlichkeit (Hochhuth hat ja behauptet, Pius XII. sei menschlich eiskalt und machtbesessen gewesen, ein Gerücht, das - leider - von Medien und Presse immer wieder aufgenommen wurde)? M.C.: Es war eine wunderbare Vorsehung, ein reiner Zufall, als ich um das Jahr 1970 Schwester Pascalina Lehnert auf dem Rorschacherberg treffen durfte. Aus dem dreistündigen Gespräch im “Stella Maris” hoch über dem Bodensee entstand ein Korrespondenzwechsel, der rund 13 Jahre, also bis zu ihrem Tod andauern sollte. Wie oft erzählte oder schrieb sie mir über den mitfühlsamen Nuntius Eugenio Pacelli, den Kardinal und dann Papst Pius XII.! In Bayern erfuhr der Nuntius vor Ort, wie die Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg in einer großen Not war. Der Hunger und die Armut machten in München die Runde. Ohne es jemanden zu sagen, verließ er die Nuntiatur, fuhr mit dem Chauffeur durch die Straßen und verteilte den Leuten Eßwaren und Geld. Auch das war seine Caritas. Er wollte, dass es den Menschen etwas besser geht und dass sie auf diese Weise noch mehr zu Gott fanden. Schwester Pascalina bemerkte diese Nachbarschaftshilfe des päpstlichen Botschafters erst, als sie mit den Mitschwestern das Abendbrot zubereiten wollte und die Vorratskammer in der Küche eine gähnende Leere aufwies. R.F.: Ein Hauptvorwurf ist immer, daß der Papst zur Judenvernichtung geschwiegen hat. Zum anderen weiß man, daß ein diesbezüglicher Appell der niederländischen Bischöfe zu einer noch größeren und grausameren Judenverfolgung und -vernichtung geführt hat. Wie war das Verhältnis des Papstes zum jüdischen Volk? M.C.: Ohne zu zögern hat Papst Pius XII. - dort wo er konnte - also z.B. in Rom, in Italien den Juden und anderen Verfolgten ohne nachzufragen geholfen. Die Dankesbezeugungen der Juden in Italien und in der ganzen Welt waren während und nach dem Krieg grenzenlos. Es gibt Bücher mit langen Personenlisten, die den Einsatz des Papstes eindrücklich illustrieren. Wer die verschiedenen Botschaften des Heiligen Vaters kurz vor und während des II. Weltkrieges durchliest, stellt fest, daß alle verantwortlichen Staatsmänner die Aufrufe und die Botschaften deutlich gehört und verstanden haben. Nicht umsonst war die Regierung in Berlin der Meinung, daß die Stimme des Papstes sofort verstummen müsse. Er wurde schon vor 1939 als Judenfreund bezeichnet. Daher war er seit jener Zeit der Feind Nr. 1 der Nationalsozialisten. Berichte von Augenzeugen zeigen auf, wie sehr sich der Heilige Vater um alle verfolgten Menschen gekümmert hat. Der Papst hat oft und persönlich für die von den Nazis Gejagten interveniert, ja er hat sogar für einige jüdische Wissenschaftler, wenn sie ihre Staatsstelle in Rom durch die faschistische Regierung verloren hatten, eine Anstellung im Vatikan organisiert. Wie schon oben erwähnt, waren die Danksagungen der geretteten Juden gegen Ende des Krieges und erst recht nachher sehr groß. Die Juden in Rom errichteten bei der großen Synagoge einen Gedenkstein für Pius XII. in dankbarer Erinnerung für seine große Hilfe in einer schweren Zeit. Ein jüdischer Künstler, der dank des Papstes von den Patres von Don Orione vor der Ermordung in einem Konzentrationslager gerettet wurde, hat eine große Statue der Muttergottes "Maria Salus Populi Romani" in Stein gehauen. Diese wurde am höchsten Punkt auf dem Monte Mario in Rom aufgestellt. Isaia Levi, Senator des damaligen italienischen Königreichs, wurde in letzter Minute von den Schwestern"Maria Bambina" in ihrem Kloster versteckt. Nach dem Krieg hat Senator Levi Papst Pius XII. seine große Villa aus Dankbarkeit geschenkt. Sie wird heute für die Nuntiatur des Heiligen Stuhls in Italien verwendet. Auf ausdrückliche Anweisung des Heiligen Vaters öffneten sich 95 Frauen- und 55 Männerklöster allein in Rom, um verfolgte Juden und andere verfolgte Gruppen aufzunehmen. Die Listen der Namen und die Zahl der Geretteten sind z.T. vorhanden. Es sind noch lange nicht alle. Aus dem Interview Papst Pius XII., ein unerschrockener, menschenfreundlicher und weiser Diener Gottes, das Raymund Fobes mit Markus Carloni führte, dem Zentralsekretär der schweizerischen Pro Ecclesia, veröffentlicht in der Katholischen Wochenzeitung vom 18. April 2008. Das blamable Schweigen der deutschen Presse "Es steht zu hoffen, dass die jüngsten Enthüllungen eine Debatte nach sich ziehen werden", schrieb am 24. Februar 2007 der aus Rumänien stammende Richard Wagner in der NZZ. Mit den Enthüllungen meinte er den Artikel, den der ehemalige rumänische Doppelagent Ion Mihai Pacepa am 25. Januar 2007 in der "National Review" (hier die deutsche Übersetzung) veröffentlichte und in dem er beschreibt, wie das Stück Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter", in dem Papst Pius XII. als egoistischer, gefühlskalter Schweiger gegenüber dem jüdischen Leid verleumdet wird, Teil einer Desinformationskampagne des KGB namens "Seat 12" war.Doch diese Debatte hat bis heute nicht stattgefunden. Auch die in Wien erscheinende Tageszeitung "Die Presse" wunderte sich in einem Artikel vom 21. Februar über das Schweigen der deutschen Presse. "Das deutsche Feuilleton, sonst so debattenfreudig, griff die Frage nicht auf", heißt es darin. "Ist es das Schweigen der Scham?", fragt Autorin Anne-Catherine Simon weiter: "Weil hier an eine Kampagne erinnert wird, die mit der Wirklichkeit des Zweiten Weltkriegs wenig, mit der damaligen Gegenwart umso mehr zu tun hatte? Alle maßgeblichen Medien stimmten in die plötzliche Erkenntnis der Ungeheuerlichkeit des päpstlichen ‘Schweigens zu Auschwitz' ein, unbeirrt von den Protesten protestantischer Bischöfe oder des jüdischen Gelehrten Pinchas Lapide, der errechnete, dass Pius XII. mindestens 700.000 Juden das Leben gerettet hätte." Eine solche Scham würde der deutschen Presse immerhin zur Ehre gereichen. Doch daß Scham nicht der Beweggrund sein kann, geht aus der Tatsache hervor, daß sich ein Teil von ihr in den letzten Tagen nicht zu schade war, die neueren ungeheuerlichen Vorwürfe Hochhuts gegen Pius XII. als "satanischem Feigling" zu kolportieren und gleichzeitig den Leser weiterhin über das belastende Material gegen Hochhuth in Unkenntnis zu lassen. Man unterläßt auch jedes kritische Nachfragen gegenüber Hochhuth, z.B. nach seinen Quellen, über die er seit 40 Jahren schweigt. Wagner meint in der NZZ: "Hochhuths ‘Stellvertreter' ist nicht seriöser als seine weiteren Stücke, sei es der Text über Churchill, der die obskure These vertritt, dieser habe ein Attentat auf seinen polnischen Verbündeten Sikorski angeordnet, oder die grotesken politischen Tiraden in ‘Wessis in Weimar'. Nur: Die Thesen über den Vatikan wollte man immer schon gerne glauben." Der Historiker Michael F. Feldkamp ist in einem Artikel "Hochhuths Quellen" (Vatican-Magazin 3/2007) zu dem Ergebnis gekommen, Pacepa sei glaubwürdig. "Nicht erst seit dem Fall der Berliner Mauer ist die umfassende Infiltration westdeutscher Journalisten und ihrer Belieferung mit Aktenfälschungen durch KGB und die Staatssicherheit der DDR offenbar geworden. Der Bericht von Pacepa passt wie ein fehlendes Puzzleteil in die unsägliche Geschichte der Diskreditierung der katholischen Kirche und ihres Oberhauptes durch kommunistische Propaganda und Desinformation und muss als glaubhaft eingestuft werden." 25. Januar 2008: Ein Jahr später: Chaim Noll über den Fall Rolf Hochhuth: “Der Berliner Historiker Michael Feldmann belegte in seinem im Jahre 2000 erschienenen Buch ‘Pius XII. und Deutschland’ Zusammenhänge zwischen Hochhuths Stück und der sowjetischen Propaganda jener Jahre, die gezielt gegen Pius und die Institution des Papsttums gerichtet war (...) Die im Januar 2007 in der amerikanischen Zeitschrift ‘National Review’ veröffentlichten Erinnerungen eines ehemaligen rumänischen Securitate-Generals Pacepa (unter dem Titel ‘Moskaus Anschlag auf den Vatikan’) behaupten sogar, der sowjetische Geheimdienst hätte eine gezielte Zersetzungs-Kampagne gegen Pius koordiniert, mit dem Ziel, ‘die moralische Autorität des Vatikan in Westeuropa zu untergraben.’ Die Veröffentlichung sorgte weltweit für Aufsehen, mit Ausnahme des Landes, in dem 1963 Hochhuths Stück erschienen war. In der Wiener Tageszeitung ‘Die Presse’ konstatierte Anne-Cathrin Simon am 21. Februar 2008 [2007!] ein neues Schweigen: keins des Papstes, sondern der deutschen Medien.” Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll in seinen Artikel Papst am Pranger. Zum 50. Todestag von Pius XII.: Die schwarze Legende zum schweigenden Pontifex, in: Komma Nr. 52 / 2008, S. 68-72. Pacepa behauptete, dass Hochhuths Theaterstück ein Teil der Strategie des kommunistischen Geheimdienstes gewesen sei. Der Feind der Nazis Pius XII.: Ein Vertreter der katholischen Widerstandsbewegung “Als Nuntius in Deutschland, als Staatssekretär und später als Papst hat Pius XII stets Hitler und die Nationalsozialisten als die schlimmste Gefahr für Deutschland und die Welt herausgestellt. Cornwell stellt Pacellis Verurteilungen des Nationalsozialismus, die dieser in Lourdes, Lisieux, Paris und Budapest aussprach, wo er päpstlicher Legat war, als geringfügig dar, beziehungsweise, was wichtiger ist, er unterschlägt sie zum Teil ganz. Als Pacelli zum Papst gewählt war, sah die »Berliner Morgenpost«, das Organ der nationalsozialistischen Bewegung, in ihm einen Feind Deutschlands. Seine Abneigung für den Nationalsozialismus war so gut bekannt, daß die Wochenschrift der Kommunistischen Internationalen, »La Correspondance Internationale« schrieb, »daß die Kardinäle, indem sie Pacelli in die Nachfolge beriefen, eine demonstrative Geste setzten. Denn Pacelli war derjenige, der energischen Widerstand gegen die totalitären, auf die Beseitigung der katholischen Kirche gerichteten Ideen der Faschisten an den Tag legte und der Pius XI. engster Mitarbeiter war. Damit setzten sie einen Vertreter der katholischen Widerstandsbewegung als Haupt der Kirche ein.« Ganz zu schweigen von der gegen die Nationalsozialisten geschriebenen Enzyklika »Mit Brennender Sorge«. Es genügt, die Entwürfe zu lesen, nicht nur um zu bekräftigen, daß Pacelli einer der Autoren war, sondern auch (um festzustellen) daß der Originaltext Hinzufügungen in seiner eigenen Handschrift enthält. Peter Gumpel in einem Interview mit der Kirchlichen Umschau vom November 2000. Der stille Retter Der stille Retter heißt die neueste Ausgabe von PUR spezial (3/2008), die Papst Pius XII. zu dessen 50. Todestag gewidmet ist. Das hervorragende Heft tritt der Verleumdung des Papstes durch Rolf Hochhuth & Co. entgegen und verdient weiteste Verbreitung. Hefte zum Verbreiten können beim PUR Magazin bestellt werden. Golda Meir über Pius XII.: Die einsame Stimme: Pius XII.: Der verkannte Papst Hitlers Krieg stürzte Europa ins Desaster. Pius musste Angst um sein Leben haben, noch mehr aber erschütterte ihn die Verschleppung der Juden. Ein Protest der holländischen Bischöfe wurde von den Nazis mit der Deportation von 40.000 Menschen beantwortet. Pius litt schwer darunter, formulierte einen Protest, gab die Handschrift dann aber Pascalina: “Verbrennen Sie diese Bögen, es ist mein Protest gegen die grauenhafte Judenverfolgung. Heute Abend sollte er im Osservatore Romano erscheinen. Aber das würde vielleicht 200.000 Menschenleben kosten. Das darf und kann ich nicht verantworten. So ist es besser, in der Öffentlichkeit zu schweigen und für diese armen Menschen wie bisher in der Stille alles zu tun, was möglich ist.” Aus einem Artikel von Prof. Hans-Werner Scheidl in der Wiener Tageszeitung Die Presse vom 13. September 2008 über die Haushälterin Papst Pius’ XII. Schwester Pascalina. Legendenende “Was das Reichskonkordat und seine Vorgeschichte angeht, so können nach Wolfs sorgfältigen Darlegungen einige weitverbreitete Hypothesen ad acta gelegt werden. Weder bei den Entscheidungen der deutschen Bischöfe nach der ‘Machtergreifung’ noch bei der Zustimmung des Zentrums zum Ermächtigungsgesetz, noch beim Konkordatsvorschlag selbst, der von deutscher Seite ausging, war die römische Kurie dirigierend im Hintergrund beteiligt. Ganz im Gegenteil: Der Diplomat Pacelli bedauerte ausdrücklich, dass die Bischöfe die Verurteilung des Nationalsozialismus zurücknahmen, ohne von der Regierung eine Gegenleistung zu verlangen. Die Selbstauflösung des Zentrums, die er aus der Zeitung erfuhr, überraschte und irritierte den päpstlichen Nuntius und nachmaligen Pius XII. ...” Hans Maier in einer Besprechung des Buches von Hubert Wolf Papst und Teufel. Die Archive des Vatikans und das Dritte Reich, München 2008, erschienen am 13. Oktober 2008 in der NZZ unter dem Titel Verhandeln - “sogar mit dem Teufel in Person”. Hubert Wolf über die Archive des Vatikans und Nazideutschland. Wäre die Ermordung verhindert oder beschleunigt worden? “Jede Form von propagandistischer Stellungnahme der Kirche gegen die Hitler-Regierung wäre nicht nur ein selbst verschuldeter Selbstmord gewesen, sondern hätte die Ermordung einer weitaus größeren Zahl von Juden und Priestern nur beschleunigt.” Wenn die Propaganda mächtiger ist als die Wahrheit ... “Die Bundesregierung bedauert zutiefst, dass in diesem Zusammenhang Angriffe gegen Papst Pius XII. gerichtet worden sind. Der verstorbene Papst hat bei verschiedenen Gelegenheiten seine Stimme gegen die Rassenverfolgung im Dritten Reich erhoben und so viele Juden wie möglich dem Zugriff ihrer Verfolger entzogen. Die Bundesregierung ist sich nach wie vor mit Dankbarkeit der Tatsache bewusst, dass nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes Papst Pius XII. einer der ersten war, der sich tatkräftig für eine Versöhnung zwischen Deutschland und den anderen Völkern eingesetzt hat. Dies macht enie Herabsetzung seines Andenkens gerade von deutscher Seite besondern unverständlich und bedauerlich.” Tatsächlich hatte seinerzeit schon der Historiker Konrad Repgen darauf aufmerksam gemacht, dass die Hochschätzung, die Pius XII. bis in die frühen sechziger Jahren allseits - auch auf jüdischer Seite - besaß, nicht etwa aufgrund neuer historischer Kenntnisse kippte, sondern aufgrund eines Theaterstücks, das selektiv mit historischen Fakten umging, unterschwellig bestimmte Wertungen und Motive wie selbstverständlich voraussetzte (“Der Verzicht auf eine feierliche Verurteilung kann nur als Zeichen von Feigheit oder Komplizenschaft gewertet werden”) und damit das Persönlichkeitsbild Pius’ XII. entgegen allem, was wir aus sicheren Quellen und Zeugnissen von Zeitgenossen von ihm wissen, verzerrte. Pius XII.: Verschwörung gegen Hitler Das Vatican-Magazin bringt in seiner Oktoberausgabe (S. 24 - 27) einen Bericht über eine Verschwörung zum Sturz Adolf Hitlers, an der Papst Pius XII. mitwirkte. Es handelt sich um einen Auszug aus dem Buch von Michael Hesemann Der Papst, der Hitler trotzte (Augsburg 2008). Diese Verschwörung datiert ins Jahr 1939. Der Kreis der Beteiligten deckt sich teilweise mit dem Kreis der Männer um den 20. Juli 1944: Admiral Wilhelm Franz Canaris (der Chef der Abwehr), Generalmajor Hans Oster, Generaloberst Ludwig Beck u.a. Der wichtigste Verbindungsmann zum Vatikan war der katholische Rechtsanwalt Dr. Joseph Müller, der über die Mittelsmänner Monsignore Johann Schönhöffer und Monsignore Ludwig Kaas den Kontakt zum päpstlichen Privatsekretär Robert Leiber SJ und damit zum Papst herstellte. Die Verschwörer brauchten den Papst als Vermittler zu England, um von der Regierung Chamberlain die Zusicherung zu erhalten, dass die Westmächte im Falle des Staatsstreichs “keinen Vorteil aus der Verwundbarkeit Deutschlands ziehen würden”, sondern zum Frieden bereit seien und die neue Regierung, die unter Ludwig Beck geplant war, anerkennen würden. “Als Pius XII. durch Pater Leiber über die Pläne unterrichtet wurde, erbat er sich eine Nacht Bedenkzeit, dann sagte er zu. Es war die riskanteste Entscheidung seines Pontifkats (...) Tatsächlich wären die Folgen fürchterlich gewesen, hätte Hitler von dem Plan der Verschwörer und der Beteiligung des Papstes erfahren. Das Konkordat wäre aufgekündigt, die katholische Hierarchie an die Wand gestellt worden” (Hesemann). Auch wenn es schließlich nicht zum geplanten Staatsstreich kam, dokumentiert dieser Fall die entschlossene Gegnerschaft von Papst Pius XII. gegen Adolf Hitler. Der Historiker Erich Kosthorst urteilt: “Wenn der Papst naheliegende starke Bedenken beiseite schob und durch das Gewicht seiner Autorität der deutschen Opposition damals eine Legitimation gab, wie sie besser nicht möglich war, dann war das eine staatsmännische Tat hohen Ranges.” Und Harold Deutsch, einer der besten Kenner der Materie bewundert die Tat Pius' als "eines der erstaunlichsten Ereignisse in der modernen Geschichte des Papsttums." Gleichzeitig gehört diese Tat zu den vielen Fakten, die den diffamierenden Charakter von Rolf Hochhuths Theaterstück Der Stellvertreter dokumentieren, das den Papst als Feigling darstellt. Der Kontrast zu Pius XII. Es lohnt sich, dem Engagement Papst Pius XII. für die Rettung der Juden die Hilfsaktionen anderer Nationen und humanitärer Organisationen gegenüberzustellen:
Diese Angaben sind wörtlich dieser Quelle entnommen. Vergleicht man sie mit den Rettungsmaßnahmen Pius' XII. zugunsten der Juden, wird das ganze Ausmaß der Ungerechtigkeit deutlich, die man ihm mit Vorwürfen à la Hochhuth antut. Jüdische Dankesschuld gegenüber Pius XII. “Das Judentum hat Pius XII. gegenüber eine große Dankesschuld. Bände könnten über seine vielfältige Hilfe geschrieben werden. Kein Held der Geschichte hat ein tapfereres und stärker bekämpftes Heer angeführt als Pius XII. im Namen der christlichen Nächstenliebe. Das außergewöhnliche Werk der Kirche für die Juden Roms ist nur ein Beispiel der ungeheuren Hilfe, die von Pius XII. und den Katholiken in aller Welt mit einem Geist unvergleichlicher Menschlichkeit und christlicher Liebe geleistet wurde.” Israel Zolli, Oberrabbiner in Rom während des Zweiten Weltkriegs, in seinem Tagebuch 1945. Weitere Infos über Rabbi Zolli Gerechtigkeit für Pius XII. “Mit dem Seligsprechungsverfahren [für Papst Pius XII.] befassen wir uns überhaupt nicht und haben auch immer wieder darauf hingewiesen. Es ist daher vollkommen unwahr, Pave the Way kirchenpolitische Ambitionen zu unterstellen und uns einen ‘Einsatz für die Seligsprechung Pius XII.’ (Walter Homolka) nachzusagen. Unser Ziel ist es, möglichst umfassend über sein Pontifikat zu informieren. Auf diese Weise wollen wir uns auf der jüdischen Seite der Verantwortung gegenüber einem Mann stellen, der mehr Angehörige unseres Volkes gerettet hat als alle Spitzenpolitiker seiner Zeit zusammengenommen und nach wie vor dämonisiert wird. Dass Pius XII. mit Blick auf seine Politik gegenüber dem nationalsozialistischen Regime bis heute ungerechter Kritik ausgesetzt ist, betrachte ich als jüdische Schande.” Der Jude Gary Krupp im Interview mit Regina Einig von der Tagespost, erschienen in der Ausgabe vom 5. Mai 2009. Gary Krupp hat ist Gründer der Stiftung Pave the Way. Wegen seiner Verdienste zugunsten des israelischen Staates und des jüdischen Volkes erhielt er am 12. September 2002 vom Jewish National Fund die Auszeichnung Centennial Tree of Life (“Hundertjähriger Baum des Lebens”). Geschichtsfälschung in Yad Vashem? "Der berühmteste jüdische Holocaust-Forscher, Sir Martin Gilbert, hat der Direktion von Yad Vashem klar gesagt, dass jeder einzelne Satz dieses Bildtextes [zu Papst Pius XII.] eine Geschichtsfälschung ist. Und es ist ein schwerer logischer Fehler. In Yad Vashem sagt man, solange man nicht alle Dokumente im Geheimarchiv des Vatikans studiert habe, könne man sich kein abschließendes Urteil bilden. Andererseits haben sie eine scharfe Verurteilung ausgesprochen. Wie geht das zusammen?" Peter Gumpel SJ im Interview mit Guido Horst in der Tagespost vom 16. Mai 2009 Wirksame Judenhilfe 2001 erschien das vom Historiker Antonio Gaspari verfasste Werk “Die von Pius XII. geretteten Juden”. Dieses enthält ein Verzeichnis von 150 Ordensgemeinschaften, die auf Veranlassung des Vatikans Tausende von Juden in ihren Niederlassungen versteckten und so vor der Deportation retteten. Der damalige Oberrabbiner von Rom, Israele Zolli, lernte bei seinen Kontakten mit dem Vatikan den Pacelli-Papst in besonderer Weise schätzen. Im Oktober 1944 gab er sein Amt auf und konvertierte zum katholischen Glauben. Bei seiner Taufe am 13. Februar 1945 wähte er den Namen Eugenio, dies in dankbarer Erinnerung an den Taufnamen des Pacelli-Papstes. Aus: Traugott Voegeli-Tschirky , Zum Tugendgrad von Papst Pius XII., in: Schweizerisches Katholisches Sonntagsblatt vom 17. Januar 2010. Pius XII. und die Juden: Setzt sich die Wahrheit durch? Der Nachrichtendienst H2Onews hat eine Videodokumentation veröffentlicht, die über ein geheimes Netzwerk berichtet, das Papst Pius XII. errichtet hatte, um Juden vor dem Zugriff der Nazis zu retten. Unter anderem arbeiteten zwölf Priester darin mit. Tausenden Juden konnte mit Hilfe des Raphaels-Vereins durch Hilfe zur Flucht das Leben gerettet werden.
Ein Held der Geschichte “Pius XII. hat äußerst verantwortungsbewusst gehandelt und die richtigen Entscheidungen in einer der schwierigsten Zeiten der Weltgeschichte gefällt.” Dieses Urteil des jüdischen Historikers und Holocaust-Experten Martin Gilbert zitiert Jürgen Liminski in einem bemerkenswerten Artikel, der im FELS (März 2010) unter dem Titel Ein Held der Geschichte. Hochhuths Jünger und die Wirklichkeit. Zur anhaltenden Diskussion um Pius XII. erschienen ist. Er zeigt, wie das weltweit positive und historisch abgesicherte Bild Pius’XII. umgestürzt wurde durch Stuhl 12. Stuhl 12 (Seat 12) war der Codename einer kommunistischen Desinformationskampagne, die den Papst kompromittieren sollte. Als nützlicher Idiot erwies sich nach der Darstellung der von Liminski herangezogenen Studie Michael Hesemanns (Der Papst, der Hitler trotzte - Die Wahrheit über Pius XII., Augsburg 2008) Rolf Hochhuth, der in seinem Theaterstück Der Stellvertreter Realität und Fiktion so geschickt und - mit Hilfe von Kommunisten wie Erwin Piscator - so erfolgreich vermischte, dass “eine theatralische Wahrheit an die Stelle der Wirklichkeit” gesetzt wurde, so dass für viele die Fiktion “einen höheren Glaubwürdigkeitsgrad als die Realität” erreichte (Karl Joseph Hummel). “Das Schweigen der Publizistik [über welches sich schon die österreichischen Tageszeitung Die Presse wunderte] angesichts der erdrückenden Ergebnisse der historischen Forschung über Pius XII. bestätigt nur die Verlegenheit der Ideologen”, die sich als Jünger Hochhuths herausstellen, kommentiert Liminski den Sachverhalt. Zu den Jüngern Hochhuths darf auch Alan Posener gerechnet werden, der nicht davor zurückscheut, die Fiktion Hochhuths als Waffe in seinem Kampf gegen den gegenwärtigen Papst einzusetzen. Hochhuths Rückzugsgefechte Was bleibt von den Vorwürfen Rolf Hochhuths gegen Pius XII. angesichts der Wahrheit, die sich immer mehr durchsetzt und durch den im November 2010 von der ARD ausgestrahlten Spielfilm Pius XII. einem Millionenpublikum nähergebracht wurde, nämlich der Wahrheit, dass Pius XII. nach dem Motto handelte "Retten statt Reden", wie es der Historiker Karl-Joseph Hummel ausdrückte. Darüber gibt uns ein Interview Auskunft, das Alan Posener von der Welt mit Hochhuth über den Film führte. Hochhuth befindet sich in der peinlichen Lage, dem Film keine Verfälschung der Geschichte vorwerfen zu können. Angesichts der Interventionen des Papstes zugunsten der verfolgten Juden reduziert sich der Vorwurf des Schweigens auf den Umstand, dass der Papst das Wort “Jude” nicht benutzt habe. Und angesichts der Rettung unzähliger Juden durch den Papst verlegt sich Hochhuth auf die völlig unwahrscheinliche Spekulation, der Papst habe “mit seiner Stimme Hitler bremsen können beim Holocaust.” Und dann folgt die entlarvende Aussage: “Wäre es zu einem Zusammenstoß zwischen der deutschen Besatzungsmacht und Pius wegen des Abtransports der Juden gekommen, hätte er damit die Kirche auf einen seit dem Mittelalter nicht gekannten Höhepunkt gebracht. Die ganze Welt hätte dem Vatikan zu Füßen gelegen. Mit Recht.” Pius XII.: Klaus Kühlwein und die Legende Kaum ist durch die ARD-Dokumentation Pius XII. das falsche Bild eines dem Leid der Juden gegenüber gleichgültigen oder gar mit dem NS-Regime sympathisierenden Papstes, das Rolf Hochhuth mit seinem “Stellvertreter” über Pius XII. in die Welt gesetzt hatte, einigermaßen korrigiert worden, indem etwa die päpstlichen Rettungsaktionen für die verfolgten Juden gezeigt wurden (wir berichteten), titelt die Frankfurter Rundschau (FR) am 14. Dezember 2010 einen Artikel mit dem Titel “Die Legende vom Retter der Juden.” Michael Hesemann hat auf kath.net darauf geantwortet und wirft dem Artikel bewußte historische Verfälschung vor. Im Zeitungsartikel werden zudem der Relator des pianischen Seligsprechungsprozesse P. Peter Gumpel SJ und so renommierte Historiker wie P. Pierre Blet SJ als Urheber einer “Retter-Legende” dikreditiert. "Nichts Besonderes", könnte man angesichts der Ausrichtung der FR denken. Doch der Clou der ganzen Geschichte besteht darin, dass der Autor des Artikels ein katholischer Theologe ist: der Jesuitenschüler Klaus Kühlwein, seit 1986 tätig im katholischen Bildungswerk des Erzbistums Freiburg im Breisgau. Wieder eine Verleumdung Von Michael Hesemann Auf einen Beitrag Hitlers Papst, der in der Zeitschrift TV Hören und Sehen, Ausgabe 15/11, S. 14 ff erschien, hat der Historiker Michael Hesemann in einem Leserbrief geantwortet. Hesemann gehört der Pave the Way Foundation Germany an und hat ein Buch zum Thema geschrieben: Der Papst, der Hitler trotzte. Die Thesen des Herrn Cornwell, die Ihrem Bericht zugrundeliegen, sind von der seriösen Forschung längst eindrucksvoll widerlegt. Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., hat nie einen Kompromiss mit Hitler gesucht, im Gegenteil: Gerade weil er zeitlebens ein Freund der Juden war, hat er die Nazis von Anfang an verabscheut. Er warnte sogar Briten und Amerikaner vor Verhandlungen mit dem braunen Diktator, den er schon 1937 einen "abgrundtief verdorbenen Menschen" und "nicht vertrauenswürdigen Halunken" nannte. Der Text der Enzyklika "Mit brennender Sorge" wurde von ihm nicht "entschärft", wie der Artikel behauptet, sondern verschärft; ich selbst konnte die handschriftlichen Korrekturen im Vatikanischen Geheimarchiv einsehen. Er richtete nicht nur einen Protest, sondern 55 (!) Protestnoten von bis zu 42 Seiten Umfang an das Auswärtige Amt in Berlin. Schon 1939 versuchte er, 200.000 Visa für die deutschen Juden zu bekommen; leider vergeblich. Stattdessen setzte er alle Räder in Bewegung, um über 850.000 Juden vor dem Holocaust zu retten. In Rom ordnete er persönlich an, über 7000 (nicht, wie Sie schreiben, "Hunderte") Juden auf Vatikangelände und in den Klöstern zu verstecken. Das sind die Fakten! Eine Verleumdung dagegen ist die Behauptung, er habe nach Kriegende Nazis zur Flucht nach Südamerika verholfen. Der dafür Verantwortliche - der österreichische Bischof Alois Hudal - wurde, als Pius XII. davon erfuhr, unverzüglich seines Amtes enthoben und galt fortan im Vatikan als unerwünschte Person. Nächstenliebe, die den Tod nicht fürchtet Der Heilige Vater sandte ein Handschreiben an die Bischöfe, in dem er sie anwies, die Klausur in den Klöstern und Konventen aufzuheben, damit sie Zufluchtsstätten für die Juden werden konnten... Ein Heer von Priestern arbeitet in großen und kleinen Städten, um Brot für die Verfolgten und Pässe für die Flüchtlinge zu beschaffen. Nonnen gehen in die Feldküchen, um weiblichen Flüchtlingen Gastfreundschaft gewähren zu können. Ordensorbere gehen nachts aus, um deutsche Soldaten aufzuhalten, die Opfer suchen... Alle folgen Pius XII. mit der Inbrunst jener Nächstenliebe, die den Tod nicht fürchtet. So bezeugt Zolli, römischer Oberrabbiner zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, den Einsatz Papst Pius’ XII. und der katholischen Kirche zur Rettung der Juden in seinem Buch Before the Dawn, New York 1954 (zitiert in: Kurt Weiß, Einsatz der Päpste für die Juden, in Kirche heute August/September 2012, S. 13). Vergleiche zum Ganzen die hervorragende CD Dunkle Wolken über Rom Hochhuths völlige Unkenntnis der Wirklichkeit Sehr geehrter Herr Piscator! Diese offenen Brief schrieb heute vor 50 Jahren, am 23. März 1963, Margarete Sommer an Erwin Piscator. Er wurde am 11. April 1963 in der Berliner Tageszeitung Der Kurier veröffentlicht. Ich habe ihn dem Artikel Papst Pius XII. und Berlin von Ingo Langner entnommen, im Internet als PDF-Datei abrufbar. Themenverwandte Artikel: |
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