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August Schynse

Heute vor 150 Jahren, am 21. Juni 1857, wurde in Wallhausen bei Bad Kreuznach, im südlichen Hunsrück, der Missionar August Wilhelm Schynse geboren. Sein Vater war Gutsverwalter auf einer Besitzung der Familie Dalberg.

Als er im August 1869 in Trier zur ersten heiligen Kommunion kam, faßte er den Entschluss, Priester und Missionar zu werden. Von 1876 bis 1879 studierte er in Bonn. Am 22. August 1880 wurde er von Joseph Georg von Ehrler, Bischof von Speyer (1878 - 1905), zum Priester geweiht. Zunächst wurde er in der Seelsorge in Wallhausen und Spabrücken eingesetzt. Während des Kulturkampfes brachten ihn Konflikte mit den berüchtigten Maigesetzen ins Gefängnis. Nicht zuletzt durch die Teilnahme an Exerzitien wurde ihm klar, dass Afrika seine Berufung ist. “Um sich an afrikanische Hitze besser zu gewöhnen, ging er stundenlang zur Mittagszeit spazieren. Auch studierte er Stanley’s Reisen, nicht ahnend, dass er mit ihm in Afrika zusammentreffen und sein Reisegefährte werden sollte” (Franz Baeumker, Helden der Weltmission, S. 284). 1882 trat er als erster deutscher Priester in die von Lavigerie gegründete Gesellschaft der Weißen Väter ein, und zwar ins Mutterhaus in der Nähe von Algier.

Im September 1883 legte er die Profeß ab. Im Juni 1885 kam er in die neueröffnete Kongomission. Am 23. Februar 1885 war der Kongo von der Berliner Kongo-Konferenz als “Freistaat” der Herrschaft des belgischen Königs Leopold II. unterstellt worden. Der Heilige Stuhl ernannte am 30. März 1895 Victor Roelens zum Apostolischen Vikar des Oberen Kongo. Das Einsatzgebiet Schnyses war der mittlere Kongo, zunächst in Manyanga, dann in Bungana. 1887 mußte Lavigerie ihn wieder zurückrufen, da König Leopold nur belgische Missionare wollte. Die Scheutisten (1862 von Theophil Verbiest in Scheut-Brüssel gegründet) ersetzten die Weißen Väter.

P. Schynse wurde nach einem Aufenthalt in Europa für kurze Zeit Ökonom und Mathematiklehrer an St. Eugen in Algier. 1888 konnte er wieder in die Mission, und zwar ging es über Ostafrika nach Äquatorialafrika. Er wirkte zunächst in Kipalapala bei Tabora, mußte dann aber vor dem Araberaufstand nach Kamoga (Bukumbi) am Victoriasee flüchten. “Eine interessante Episode bildet seine Begegnung mit den kühnen Reisenden Stanley und Emin Pascha (Dr. Schnitzer), in deren Gesellschaft er, als Begleiter des erblindenden P. Girault M.A. nach Sansibar kam. Auch hier führte er über seine reichen Beobachtungen ein Tagebuch, das ohne sein Mitwissen veröffentlicht wurde und namentlich durch seine Enthüllungen über den eigentlichen Zweck der Reise Stanleys großes Aufsehen erregte” (Baeumker). 1890 begleitete er “auf Wunsch der deutschen Regierung, der er auch sonst als Dolmetscher, Kartograph usw. wichtige Dienste leistete” Emin Pascha auf seiner Expedition ins Innere Afrikas (Johann Pietsch in LThK, Bd. 9, 1. Auflage).

Auch wissenschaftlich interessiert, führten ihn seine Reisen bis nach Uganda. Er starb am 18. November 1891 in Bukumbi. Wilhelm Grosskortenhaus urteilt über ihn in der dritten Auflage des “Lexikons für Theologie und Kirche”: “Seine wissenschaftlichen Tagebücher zeugen von einer sorgfältigen Erforschung von Land und Leuten zum Schutz der Bewohner vor Sklavenjägern, zur Befriedung des Landes und zur Bewahrung einheimischer kultureller Werte bei der kirchlichen Missionsarbeit” (Bd. 9, Sp. 353).

Seine drei Jahre ältere Schwester Katharina gründete 1893 den “Verein katholischer Frauen und Jungfrauen zur Unterstützung der zentralafrikanischen Mission der Weißen Väter”, heute “Frauenmissionswerk”. Der Verein hat heute in Deutschland 15000 Mitglieder, nachdem es 1963 noch ca. 70000 waren.


Weitere Missionare:

Isaac Jogues

Gabriel Malagrida

Toribio Alfonso de Mogrovejo

Bonifatius Wimmer

Cassian von Nantes


P. Franz Seraph Hattler SJ

Vor 100 Jahren, am 13. Oktober 1907, starb in Innsbruck der große Förderer der Herz-Jesu-Verehrung P. Franz Seraph Hattler SJ.

Hattler wurde am 11. September 1829 in Anras im Pustertal, Tirol, geboren. 33 Jahre zuvor, als Tirol von den Franzosen bedroht wurde, weihte sich Tirol mit einem feierlichen Gelöbnis dem Heiligsten Herzen Jesu. Dieses Bundesgelöbnis wurde immer wieder erneuert, z.B. im Mai 1809 unter Andreas Hofer (1767 - 1810) in den Freiheitskämpfen gegen die französisch-bayerischen Truppen.

In Bozen besuchte Hattler das Gymnasium. “Der Gymnasiast Franz S. Hattler sah das denkwürdige Herz-Jesu-Bild in der Stadtpfarrkirche zu Bozen, vor dem die Stände Tirols den Bund mit dem göttlichen Herzen 1796 schlossen, sehr oft, weil die Studenten täglich vom Gymnasium aus in die nahe Pfarrkirche zur hl. Messe geführt wurden. Aber ‘von dessen Bedeutung sowie von der Andacht zum göttlichen Herzen überhaupt wußte er damals so gut wie nichts. Nach seiner eigenen Aussage hörte er während aller acht Jahre des Gymnasiums nie ein Wort darüber. Die Andacht zum Herzen Jesu stand zwar zu Ende des 18. Jahrhunderts in Tirol in großer Blüte durch die Jesuitenmissionäre, die seit dem Jahre 1765 regelmäßig durch das ganze Land Volksmissionen abhielten und dabei mit reichem Segen die Herz-Jesu-Andacht überall verkündeten, aber sie war später leider wieder fast ganz der Vergessenheit anheimgefallen. Der Gründe für diese Tatsache gibt es viele, vor allem hat die aufgeklärte josefinische Regierung alles, was Herz-Jesu-Andacht hieß oder daran erinnerte, mit Gewalt zu unterdrücken versucht’” (Ferdinand Holböck, Aufblick zum Durchbohrten, Stein am Rhein 1990, S. 300 f, Joseph Hättenschwiller SJ zitierend: “Franz S. Hattler, ein Herz-Jesu-Apostel unserer Zeit”, Innsbruck 1929).

Die Wende kam für Hattler in Innsbruck nach seinem Abitur durch die Begegnung mit P. Malfatti SJ, der übrigens als Direktor des Gebetsapostolates für Deutschland und Österreich 1867 den sel. Arnold Janssen für das Gebetsapostolat gewinnen sollte. Malfatti machte Hattler mit der Herz-Jesu-Verehrung bekannt. Vor allem aber wurde Hattler durch die Predigten des P. Georg Patiß in der Innsbrucker Jesuitenkirche überzeugt. “Bis zu seinem Lebensende blieb P. Franz S. Hattler die letzte Predigt von P. Patiß, dem berühmten Kanzelredner, über das göttliche Herz Jesu unvergeßlich" (Hättenschwiller).

Im Oktober 1852 trat Hattler ins neueröffnete Noviziat der Gesellschaft Jesu in Baumgartenberg in Oberösterreich (cf. Nikolaus Nilles) ein, wo er das Leben der hl. Margareta Maria Alacoque kennenlernte. Das zweite Noviziatsjahr verbrachte er im ungarischen Tyrnau, wo die Jesuiten seit 1561 wirkten. Hier erfuhr seine Herz-Jesu-Verehrung eine Vertiefung durch den Tiroler P. Johannes Evangelist Spinn.

1860 empfing Hattler die Priesterweihe. Er kam nach Kalksburg bei Wien (seit 1938 Stadtteil von Wien), wo die Jesuiten 1856 ein renommiertes Konvikt gegründet hatten, das "Oxford der alten Monarchie". 1865 gründeten die Jesuiten die Monatsschrift "Der Sendbote des göttlichen Herzens Jesu". Erster Schriftleiter wurde P. Malfatti. Dieser gewann Hattler zur Mitarbeit am Sendboten und veranlaßte ihn damit zur "Schriftstellerei im Dienste des göttlichen Herzens Jesu, die dann neben seiner nur kurze Zeit dauernden Erziehertätigkeit in Kalksburg und seiner Predigttätigkeit bis zu seinem Tod sein ganzes Leben ausfüllte. Die meisten Lebensjahre verbrachte P. Franz S. Hattler in Innsbruck, wo er am 13. Oktober 1907 starb und begraben wurde" (Holböck). 1882 hatte Hattler als Nachfolger Malfattis für fünf Jahre die Schriftleitung übernommen.

Von seinen Werken sind u.a. erwähnenswert "Geschichte der Andacht zum heiligsten Herzen Jesu", "Missionsbilder aus Tirol" und die "Festschrift zur hundertjährigen Jubelfeier des Bundes Tirol mit dem göttlichen Herzen Jesu 1796-1896).


Die Einführung des Herz-Jesu-Festes

P. Mateo Crawley-Boevey SSCC und die Herz Jesu Thronerhebung


Joseph Kalinowski

Der hl. Joseph Kalinowski wurde am 1. September 1835 in Wilna (Vilnius), der heutigen Hauptstadt Litauens, als zweiter Sohn einer katholischen Familie geboren. Damals gehörte Litauen seit 1795 zu Rußland. Sein älterer Bruder hieß Victor, sein Vater Andreas Kalinowski (1805 - 1878) war Professor für Mathematik. Seine Mutter Josephine Polonska starb wenige Monate nach der Geburt. Der Vater heiratete noch zweimal und zeugte sieben weitere Kinder.

Da die Russen drei Jahre vor der Geburt Josephs die Universität von Wilna geschlossen hatten, war Joseph gezwungen, zum Studium Litauen zu verlassen. Er studierte ab 1851 zunächst am Institut für Agrarwissenschaft in Hory-Horki in der Nähe der heute zu Weißrußland gehörenden Stadt Orsha. 1853 trat er der russischen Armee bei und studierte an der Militärakademie in Sankt Petersburg. Hier geriet er in eine religiöse Krise und verlor den Frieden seines Herzens. 1857 wurde er Ingenieurs-Leutnant. Von 1858 bis 1860 arbeitete er als Ingenieur am Bau der Eisenbahn Kursk-Kiew-Odessa. In dieser Zeit las er die “Bekenntnisse” des hl. Augustinus und fand zu einer vertieften Religiösität zurück.

1860 wurde er nach Bresk-Litowsk an der damaligen Westgrenze des Russischen Reiches zu Polen hin versetzt. Hier wurde er Zeuge, wie die Katholiken vom zaristischen Rußland verfolgt wurden.1862 wurde er Oberst. Ferdinand Holböck schreibt, dass “Joseph Kalinowski in der Militärzeit immer mehr zu einem christlichen Mann heranreifte, der es mit dem gelebten Glauben in der Gottes- und Nächstenliebe ganz ernst nahm. Er reduzierte beispielsweise die Ausgaben für seine persönlichen Bedürfnisse auf ein Minimum, um selbstlos den Armen zu helfen, und gründete für die Jugend eine Sonntagsschule, in der er persönlich auch unterrichtete” (Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Bd. 1, S. 142).

Am 22. Januar 1863 kam es zum sogenannten Januaraufstand polnischer Militärs gegen Rußland. Kalinowski verließ die russische Armee, schlug sich auf die Seite der Aufständischen und “wurde zum Anführer der Volkserhebung für Litauen. Diese Aufgabe übernahm er aber nur unter der Bedingung, dass er niemals ein Todesurteil fällen und vollstrecken müsse” (Holböck, S. 143). Am 24. März 1864 wurde er gefangengenommen und am 2. Juni zum Tode durch Erschießen verurteilt. Kurz danach wurde die Strafe umgewandelt in zehn Jahre Arbeitslager in Sibirien.

Am 29. Juni trat er die fast neunmonatige beschwerliche Reise an. Das Ziel waren die Salzbergwerke in Usolje bei Irkutsk in der Nähe der Südspitze des Baikalsees, mehr als 4000 km östlich von Moskau und ca. 500 km nördlich von Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Am 15. April 1865 kam Kalinowski dort an. Über die folgende qualvolle Zeit hat er nie geklagt, “sondern war vielmehr darauf bedacht, durch Wort und Beispiel seine Leidensgenossen zu trösten und zu ermutigen. In seinem Herzen reifte ... eine starke Verinnerlichung” (Holböck), so dass er seine Priesterberufung entdeckte. Stärkung fand er im Gebet. Nach drei Jahren durfte er nach Irkutsk gehen, das ein wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Sibiriens darstellte. Hier konnte er sich 1871/72 an meteorologischen Forschungen der Sibirischen Abteilung der Russischen Geographischen Gesellschaft und denen des polnischen Zoologen Benedykt Dybowski (1833 - 1930) beteiligen. Dieser war, ebenfalls wegen des Januaraufstands, zu 12 Jahren sibirischer Verbannung verurteilt und dann 1866 von der Schwerarbeit befreit worden. Er erforschte mit Hilfe der genannten Gesellschaft von Kultuk aus den Baikalsee und dessen Fauna.

Am 2. Februar 1874 endete die Verbannung Kalinowskis, aber er durfte nicht in seine Heimat zurückkehren. Deshalb begab er sich nach Polen. In Krakau lernte er den sechzehnjährigen Prinzen August Aleksander Czartoryski (1858 - 1893) und dessen Tante, die Karmelitin Maria Xaveria von Jesus kennen. Die Czartoryskis sind ein altes polnisch-litauisches Adelsgeschlecht, das 1830 führend am Novemberaufstand gegen Russland beteiligt war.

Kalinowski wurde bis 1877 der Erzieher des jungen Fürsten, begleitete ihn auf seinen Reisen nach Frankreich, der Schweiz, Italien und Polen, die wegen dessen Tuberkuloseerkrankung notwendig waren, und weckte in ihm vor allem die Berufung zum Priestertum. Nach einer Begegnung mit dem hl. Don Bosco wurde August Czartoryski Salesianer. Am 25. April 2004 wurde er seliggesprochen.

In Kalinowski seinerseits wurde durch die Begegnung mit Maria Xaveria die Berufung zum Karmeliten geweckt. Die Karmelitin hatte bei ihrer ersten Begegnung in ihm sofort den künftigen Erneuerer des polnischen Karmels erkannt und intensiv für seine Berufung gebetet. 1877 begab er sich schließlich nach Linz, um den Provinzial der österreichisch-ungarischen Provinz zu treffen, der das einzige polnische Kloster in Czerna bei Krakau zugeordnet war. Am 15. Juli 1877 trat er in Graz in den Karmel ein und erhielt den Namen Raphael vom hl. Joseph. Nach seinen ersten Gelübden am 26. November 1878 kam er in den ungarischen Karmel von Raab (Györ) zum Philosophie- und Theologiestudium. Seine ewige Profeß legte er am 27. November 1881 ab. Er kam nach Czerna und wurde am 15. Januar 1882 von Albin Kardinal Dunajewski, dem Fürstbischof von Krakau, zum Priester geweiht. Nacheinander wurde er Superior von Czerna, Provinzdefinitor von Galizien, wieder Superior von Czerna und dann des Klosters von Wadowice, das er selber gründete. Seine große Leistung besteht in der Erneuerung des Karmels in Polen. Er gründete 1884 einen Frauenkarmel in Przemysl (Prömsel) im Südosten Polens und 1888 einen solchen in Lwow (Lemberg) in Galizien, Westukraine. In Wadowice organisierte er das Theologiestudium, in ganz Polen den Dritten Orden des Karmels. Von 1892 bis zu seinem Tod arbeitete er an der Dokumentation über Leben und Werk der Karmelitin Teresa Marchochka (1603-1652), der “polnischen Teresa”.

Als Seelsorger war er geschätzt von Katholiken und Orthodoxen und wurde ein “Märtyrer des Beichtstuhls” genannt. “Er zeugte von dem wunderbaren, im Evangelium geschilderten Geheimnis der ‘Kenosis’, der Selbstentäußerung, die die Tore zur Fülle des Lebens in der Liebe öffnet” (Johannes Paul II. bei seiner Seligsprechung).

Raphael vom hl. Joseph OCD starb am 15. November 1907 an Tuberkulose, und zwar in Wadowice, dem Geburtsort Papst Johannes Pauls II., etwa 50 km südwestlich von Krakau. Am 22. Juni 1983 wurde er selig-, am 17. November 1991 heiliggesprochen.


Hl. Alberich

Vor 900 Jahren, am 26. Januar 1109, starb der hl. Alberich, der zweite Abt von Cîteaux, das vom hl. Robert von Molesme gegründet worden war. Über den hl. Alberich schreibt Ferdinand Holböck:

“Fast noch mehr als der hl. Robert war Alberich ein glühender Verehrer der Gottesmutter. Er erwählte sie zur Schutzpatronin von Cîteaux und weihte sich und seine Mönche ganz betont Maria, die ihm mehrmals erschien und ihm versicherte, Cîteaux zu beschützen und nach den ganz bescheidenen Anfängen zu machtvoller Entfaltung zu bringen.
Auf Grund einer Vision änderte der heilige Abt Alberich den bisherigen schwarzen Habit der Zisterziensermönche in die weiße Farbe der makellos reinen, jungfräulichen Gottesmutter. Alberich ist der eigentliche Promotor der vom Zisterzienserorden so stark geförderten Marienverehrung” (Geführt von Maria. Marianische Heilige aus allen Jahrhunderten der Kirchengeschichte, Stein am Rhein 1987, S. 259 f).

Personen
(Auswahl)

Lewis C. S.
Malagrida G.
Marescotti J.
Manning H. E.
Marillac L.
Maritain J.
Martin Konrad
Massaja G.
Meier H.
Mieth Dietmar
Mixa Walter
Mogrovejo T.A.
Moltke H. v.
Montalembert
Montecorvino J.
Moreno E.
Moreno G. G.
Mosebach M.
Müller Max
Muttathu-padathu
Nies F. X.
Nightingale F.
Pandosy C.
Paschalis II.
Pieper Josef
Pignatelli G.
Pius XI.
Postel M. M.
Poullart C. F.
Prat M. M.
Prümm Karl
Pruner J. E.
Quidort
Radecki S. v.
Ragueneau P.
Rahner K.
Ratzinger J.
Reinbold W.
Répin G.
Rippertschwand
Rudigier F. J.
Ruysbroek
Salvi Lorenzo
Sanjurjo D. S.
Saventhem E.
Schamoni W.
Schreiber St.
Schynse A.
Sierro C.
Silvestrelli C.
Simonis W.
Solminihac A.
Spaemann C.
Stein Karl vom
Steiner Agnes
Sterckx E.
Stern Paul
Stolberg F. L.
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Tolkien J.R.R.
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