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Erich Wasmann

Vor 150 Jahren, am 29. Mai 1859, wurde in Meran in Südtirol der Naturwissenschaftler Erich Wasmann SJ geboren. Sein Vater war der aus Hamburg stammende Maler Friedrich Wasmann, der 1835 durch Kontakte zu Joseph Anton Koch und Friedrich Overbeck zur katholischen Kirche konvertiert war.

Nachdem Erich Wasmann in Feldkirch in Vorarlberg die Jesuiten kennengelernt hatte, trat er am 28. November 1875 in die Gesellschaft Jesu ein. Das Noviziat der Deutschen Provinz war wegen des Kulturkampfs nach Exaeten bei Roermond verlegt worden. Wegen seiner Lungenschwindsucht hielt er sich viel in der holländischen Heide auf und begann, den Trichterwickler (Blattroller, Rhynchites) und das Verhalten der Ameisen zu beobachten. Das war der Beginn eines immer ernsthafteren Studiums, so dass er zu einem der bedeutendsten Entomologen seiner Zeit wurde (Entomologie: Insektenkunde).

1889 zum Priester geweiht, studierte er in Prag bei den berühmten Zoologen Berthold Hatschek und Isidor Cori. Er wurde danach als Mitarbeiter der Jesuitenzeitschrift Stimmen aus Maria Laach zuständig für biologische Fragen und hatte nun viel Zeit, sich seinen Forschungen zu widmen. Bedingt durch die Verlegung der Redaktion kam er 1899 nach Luxemburg und 1911 nach Valkenburg, Provinz Limburg, im südlichen Holland, wo er bis zu seinem Tod am 27. Februar 1931 blieb.

Da die Jesuiten in den Missionen über die ganze Welt verstreut sind, konnten ihn seine Mitbrüder mit vielen fremden Ameisen und Termiten versorgen, so dass er der große Pionier in dieser Forschung wurde. Franz Heikertinger schrieb in seinem Nachruf über Wasmann in der Coleopterologischen Rundschau: “Autodidakt auf koleopterologischem Gebiete [Koleopterologie: Käferkunde], drang er selbständig immer tiefer in die Systematik und Untersuchungstechnik ein, zog insbesonders die Mundteile zur vergleichenden Beurteilung von Verwandtschaften heran — bei den hochspezialisierten, oft recht bizarr gestalteten Ameisengästen mit ihren eigenartigen Konvergenzerscheinungen ist eine Verwandtschaftsbeurteilung nach dem äußeren Bau oft kaum möglich, bezw. führt vom natürlichen System ab —, machte sich auch die mikroskopische Schneidetechnik zu eigen und wurde allmählich auch Meister in der Mikrophotographie. Seine schönen Bilder geben eine klare Anschauung von diesen seltsamen Tiergestalten, wie sie keine Beschreibung je bieten könnte. Er war einer der Bahnbrecher auf diesem Gebiete.”

Wasmann wandelte sich von einem Evolutionsgegner zu einem Evolutionsbefürworter. Um so schärfer wandte er sich aber gegen eine Instrumentalisierung der Evolutionstheorie durch Atheisten und Materialisten. Berühmt wurde seine Kontroverse mit Ernst Haeckel, der 1905 in Berlin Vorlesungen gegen Wasmanns Werk Die moderne Biologie und die Entwicklungslehre hielt. Wasmann antwortete 1907 in Vorträgen und seinem Buch Der Kampf um das Entwicklungsproblem in Berlin. “Die Berliner Vorträge führten zu lebhafter Rednertätigkeit im ganzen deutschen Sprachgebiet” (Berthold Lang SJ im LThK, 1. Auflage).

Insgesamt veröffentlichte Wasmann 435 entomologische Schriften und Studien. Hinzu kommen über 300 weitere Veröffentlichungen. 1921 erhielt er von der Universität Freiburg in der Schweiz die Doktorwürde phil. nat. honoris causa.

Der Biologe Vincenz Brehm berichtet in seiner Autobiographie, wie er 1905 an der Meraner Versammlung der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte teilnahm. Er spricht von den "Koryphäen", die er dort antraf: Carl Chun, Richard Hertwig, Berthold Hatschek, Hans Driesch, Antoine Henri Becquerel und Erich Wasmann.


Domenico Palmieri

Vor 100 Jahren, am 29. Mai 1909, starb in Rom der Theologe Domenico Palmieri SJ.

Palmieri wurde am 4. Juli 1829 in Piacenza geboren. Am 6. Juni 1852 trat er in die Gesellschaft Jesu ein. Nach seinem Studium u.a. bei dem Passaglia-Schüler Salvator Tongiorgi (1820 - 1865) gab er zunächst Vorlesungen in Rhetorik und Philosophie und wurde dann, im Jahr 1867, Professor der Dogmatik an der Gregoriana in Rom. Diesen Lehrstuhl mußte er 1878 wieder aufgeben, weil er Papst Leo XIII. zu wenig thomistisch war. Er ging nach Maastricht, wo er Vorlesungen in Exegese gab. 1894 kehrte er nach Rom zurück. Dort arbeitete er in der Pönitentiarie, bis er 1903 Konsultor des Hl. Offiziums wurde und 1904 Mitglied der Kommission für die Kodifikation des kanonischen Rechts.

Hugo Lange bezeichnet ihn im Lexikon für Theologie und Kirche (1. Auflage) als einen selbständigen Denker, der “die Ergebnisse der Naturwissenschaft und der positiven Theologie für die philosophsche und theologische Spekulation fruchtbar zu machen” versuchte. Unter dem Eindruck der Naturwissenschaften gab er den aristotelischen Hylomorphismus auf.

1874 bis 1876 veröffentlichte er seine dreibändigen Institutiones philosophicae. Als Theologe schrieb er Werke über das Papsttum, das Sakrament der Buße, die Ehe, die aktuelle Gnade, die Letzten Dinge, die Schöpfung, den Fall der Engel, die Erbsünde und die unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria, als Exeget u. a. einen Kommentar zum Galaterbrief. Vor allem war er einer der ersten, der auf das Buch des Modernisten Alfred Loisy L’Evangile et l’Eglise reagierte. Noch im selben Jahr von dessen Erscheinen, 1903, publizierte er als Antwort das Werk Se e come i Sinottici ci danno Gesù Cristo per Dio (Ob und wie die Synoptiker Jesus Christus als Gott darstellen).


Kaspar Druzbicki

Heute vor 400 Jahren, am 14. August 1609, trat Kaspar Druzbicki in die Gesellschaft Jesu ein.

Drubicki wurde am 6. Januar 1590 in Sieradz, zwischen Breslau und Warschau an der Warthe gelegen, geboren. Im Laufe seines Jesuitenlebens bekleidete er nacheinander viele Ämter. Er war Lehrer, Novizenmeister, Rektor der Kollegien in Kalisz (1582 gegründet), Ostrog (1629) und Posen (1572) und zweimal Provinzial. 1575 war die polnische Provinz errichtet worden, nachdem elf Jahre zuvor sich erstmals Jesuiten in Polen niedergelassen hatten. Aus ihr ging 1608 durch Teilung die litauische Provinz hervor. Als Druzbicki eintrat, gab es in der polnischen Provinz über 400 Jesuiten und etwa 25 Kollegien.

Vor allem tat sich Druzbicki als aszetischer Schriftsteller hervor. Seine Werke “bieten inneres Erlebnis, daher Leben, Wärme, psychologische Wahrheit, eindringliche Pädagogik, verbunden mit theologischer Tiefe” (Karl Richstätter im LThK, 1. Auflage).

Druzbicki war von den Deutschen Mystikern beeinflußt. Wie der sel. Heinrich Seuse weihte er sich der Ewigen Weisheit. Die Herz-Jesu-Verehrung förderte er durch das Handbuch Meta cordium Cor Jesu (posthum 1683 erschienen).

Er starb am 2. Juni 1660 in Posen.


Über Wilhelm Schamoni

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