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Rettet den ungeborenen Menschen!

Das werdende menschliche Leben im Mutterschoß, entstanden durch die Schöpfermacht Gottes im geheimnisvollen Zusammenwirken mit der lebenspendenden Kraft von Mann und Frau, ist vom ersten Augenblick der Empfängnis an ein besonders schützenswertes Gut. Auch die Mutter selbst, die unter dem Herzen das aufkeimende und sich entwickelnde Menschenkind trägt, verdient in hohem Maße Achtung, Ehrfurcht und Anerkennung. So rufe ich am heutigen Geburtsfest Mariens ganz besonders dazu auf, das werdende Kind im Mutterleib als vollwertigen Menschen anzuerkennen und einer werdenden Mutter mit Respekt und Wertschätzung, Liebe und Feinfühligkeit zu begegnen.
Sagt ja zum menschlichen Leben in all seinen Phasen! Ihr setzt euch zu Recht ein für die Gesunderhaltung der Umwelt, der Pflanzen und der Tiere! Sagt noch viel entschiedener ‘ja’ zum menschlichen Leben, das in der Rangordnung der Kreatur weit über allen geschaffenen Wirklichkeiten der sichtbaren Welt steht! Rettet den ungeborenen Menschen vor der Bedrohung durch den geborenen Menschen, der sich anmaßt, das Leben eines Kindes im Mutterschoß antasten und töten zu dürfen!

Papst Johannes Paul II. beim Angelus am Fest Mariä Geburt 1985 in Eschen-Mauren während seines Pastoralbesuchs in Liechtenstein.


Gegen eine Kultur des Todes

“Die Gesetze, die Abtreibung und Euthanasie zulassen und begünstigen, stellen sich also nicht nur radikal gegen das Gut des einzelnen, sondern auch gegen das Gemeinwohl und sind daher ganz und gar ohne glaubwürdige Rechtsgültigkeit. Tatsächlich ist es die Nicht-Anerkennung des Rechtes auf Leben, die sich, gerade weil sie zur Tötung des Menschen führt — in dessen Dienst zu stehen die Gesellschaft ja den Grund ihres Bestehens hat —, am frontalsten und irreparabel der Möglichkeit einer Verwirklichung des Gemeinwohls entgegenstellt. Daraus folgt, daß ein staatliches Gesetz, wenn es Abtreibung und Euthanasie billigt, eben darum kein wahres, sittlich verpflichtendes staatliches Gesetz mehr ist.
Abtreibung und Euthanasie sind also Verbrechen, die für rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann. Gesetze dieser Art rufen nicht nur keine Verpflichtung für das Gewissen hervor, sondern erheben vielmehr die schwere und klare Verpflichtung, sich ihnen mit Hilfe des Einspruchs aus Gewissensgründen zu widersetzen.”
Papst Johannes Paul II, Enzyklika Evangelium Vitae vom 25. März 1995, nr. 72/73.


Verfechterinnen des Rechtes auf Leben

“Einen besonderen Gedanken möchte ich euch, den Frauen, vorbehalten, die sich für eine Abtreibung entschieden haben. Die Kirche weiß, wie viele Umstände auf eure Entscheidung Einfluß genommen haben können, und sie bezweifelt nicht, daß es sich in vielen Fällen um eine leidvolle, vielleicht dramatische Entscheidung gehandelt hat. Die Wunde in eurem Herzen ist wahrscheinlich noch nicht vernarbt. Was geschehen ist, war und bleibt in der Tat zutiefst unrecht.
Laßt euch jedoch nicht von Mutlosigkeit ergreifen und gebt die Hoffnung nicht auf. Sucht vielmehr das Geschehene zu verstehen und interpretiert es in seiner Wahrheit. Falls ihr es noch nicht getan habt, öffnet euch voll Demut und Vertrauen der Reue: der Vater allen Erbarmens wartet auf euch, um euch im Sakrament der Versöhnung seine Vergebung und seinen Frieden anzubieten. Ihr werdet merken, daß nichts verloren ist, und werdet auch euer Kind um Vergebung bitten können, das jetzt im Herrn lebt.
Mit Hilfe des Rates und der Nähe befreundeter und zuständiger Menschen werdet ihr mit eurem erlittenen Zeugnis unter den beredtesten Verfechterinnen des Rechtes aller auf Leben sein können. Durch euren Einsatz für das Leben, der eventuell von der Geburt neuer Geschöpfe gekrönt und mit der Aufnahme und Aufmerksamkeit gegenüber dem ausgeübt wird, der der Nähe am meisten bedarf, werdet ihr eine neue Betrachtungsweise des menschlichen Lebens schaffen.”
Johannes Paul II, Enzyklika “Evangelium vitae” nr. 99, vom 25. März 1995

Einen Gewissensspiegel für Frauen, die abgetrieben haben, und für Personen, die an Abtreibungen mitgewirkt haben, hat die “Aktion Leben e.V.” herausgegeben. Wir bieten ihn hier im pdf-Format zum Downloaden an. Er ist zum Ausdrucken und Falten gedacht und entsprechend formatiert.

Ein Zeugnis, wie die zitierten Worte des Papstes betroffenen Frauen geholfen haben, findet sich auf der Website von Lichtzeichen e.V.

Es zeigt sich immer mehr, wie prophetisch die Worte des Papstes waren, dass betroffene Frauen, die umgekehrt sind und sich mit Gott versöhnt haben, zu den “beredtesten Verfechterinnen des Rechtes aller auf Leben” werden: Bei der Kundgebung, die der Verein “Durchblick e.V.” am 13. Oktober 2007 in Köln durchführte, traten zwei solcher Verfechterinnen auf: Ursula Linsin-Heldrich, die sich in der Selbsthilfegruppe “Rahel” engagiert, und Claudia Wellbrock, die in Schulen von ihrer Abtreibung und ihren Erlebnissen berichtet. Letztere hat einen beeindruckenden Song “Gedenken an mein Kind” verfaßt, in dem sie ihre Tat verarbeitet und den man sich auf der Website von joycenet anhören kann.


Das Zitat

“Wichtig wäre mehr Öffentlichkeit. Wir halten es für bedenklich, dass Kardinal Lehmann und Bischof Huber sich mit der Kanzlerin treffen, um über mögliche Regelungen hinsichtlich Spätabtreibungen zu sprechen, ohne vorher schon klar Position zu beziehen. Es ist für diejenigen, die sich bei Beratung und in der Politik für das ungeborene Leben einsetzen, mehr als ernüchternd, wenn ihre Vertreter in der Öffentlichkeit es nicht für nötig hält, die klare Position, wie sie die katholische Lehre darstellt, auch vor politischen Gesprächen festzuhalten. Wir haben den Eindruck, dass manche Bischöfe zu sehr Freunde der Politiker sein wollen und weniger Hirten der ihnen anvertrauten Herde.”
Nathanael Liminski von der Generation Benedikt im Gespräch mit Regina Einig von der Tagespost, Ausgabe vom 28. Juni 2007, Seite 6.


Das Hör-Erleben des ungeborenen Kindes


Zwangsabtreibungen in China

“Noch immer finden in China Zwangsabtreibungen statt. Beispielsweise wurden in zwei chinesischen Provinzen von Behörden mehr als 60 Christinnen unter Druck gesetzt, ihr Kind abzutreiben. Regierungsbeamte haben die schwangeren Frauen aus ihren Häusern zu Abtreibungskliniken gezerrt, wo ihnen geburtseinleitende Mittel gespritzt worden seien. Die Frauen hatten daraufhin eine Fehlgeburt. Einige Kinder seien bereits sieben oder neun Monate alt gewesen. Der Grund für die Zwangsabtreibungen sei, so eine Hilfsorganisation, dass die Familien zu verbotenen Hauskirchen gehörten.”
Aus einem Bericht von Open Doors in einer Spezialausgabe ihrer Zeitschrift: Die Kirche in China - Heftige Verfolgungswelle vor der Olympiade (2008). Bei der erwähnten Hilfsorganisation handelt es sich um die China Aid Association, die 2002 in den USA gegründet wurde.

Im Chinareport 1/2007 der IGFM heißt es:
“Allen Beteuerungen der Pekinger Regierung zum Trotz finden auch heute noch massenweise Zwangsabtreibungen in China statt. Im April dieses Jahres wurde ein weiterer Fall bekannt: Zahlreiche Frauen berichteten, sie seien von Behörden mitgenommen und in ein südchinesisches Krankenhaus gebracht worden, in welchem dann ihr ungeborenes Kind im Mutterleib durch Injektionen getötet wurde. Chinesen, die gegen die Ein-Kind-Politik demonstrieren, werden bedroht, verfolgt und geschlagen. Im August 2006 wurde der blinde Menschenrechtsaktivist Chen Guangcheng festgenommen und zu mehr als 4 Jahren Haft verurteilt, weil er Berichte der chinesischen Dorfbevölkerung über Abtreibungen und Zwangssterilisationen dokumentiert hatte.”


Die Bischöfe und die Pro-Life-Bewegungen

Obwohl der Präsident des Päpstlichen Rates Justitia et Pax Kardinal Renato Martino am 18. März 2005 die Bischofskonferenzen aufforderte, mit den Pro-Life-Bewegungen zusammenzuarbeiten, zeichnet sich eine derartige Kooperation in Deutschland nicht ab. Im Gegenteil: Eine Bitte an die Bischofskonferenz um eine Intensivierung der Kontakte wurde negativ beantwortet. Die gewünschte Zusammenarbeit solle „wie bisher, bei konkreten Anlässen, stattfinden. Eine andere Form ist nicht erforderlich.“ Da es die Zusammenarbeit „bei konkreten Anlässen“ nie gegeben hat, war die Versicherung, sie fortführen zu wollen, eher ein Affront.
Ein Versuch von Bischof Walter Mixa, im Rahmen der Bischofskonferenz nach dem Vorbild der USA ein Pro-Life-Sekretariat einzurichten, scheiterte ebenfalls. Der Vorschlag sei, so berichtete Bischof Mixa bei der Jahrestagung der Juristen-Vereinigung Lebensrecht am 5. Mai 2006 in Köln, vom Ständigen Rat der Bischofskonferenz nicht aufgegriffen worden. Von der Empörung wegen der Tötung ungeborener Kinder, zu der Hans Maier beim Katholikentag 1978 in Freiburg aufgerufen hat, sind die deutschen Katholiken weiter entfernt denn je.

Prof. Dr. Manfred Spieker in seinem Artikel In der Beratungsfalle. Deutschlands Katholiken sind in der Frage der Schwangerschaftsberatung nach wie vor gespalten, erschienen in der Tagespost vom 12. Juni 2008


Mutterschoß

“Wie ist es möglich, daß der wundersamste und heiligste Raum im Menschen – der Mutterschoß – zum Ort unsagbarer Gewalt geworden ist?”

Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache beim Willkommensfest der Jugendlichen in Barangaroo, Sydney, am 17. Juli 2008


Unwiderruflich auslöschen?

"Mein Mann und ich sind gegen Abtreibung, weil wir nicht über Leben und Tod eines Menschen bestimmen dürfen. Jedes unserer vier Kinder ist zum Leben berufen. Aus den unschuldigen Kinderaugen spricht ein grenzenloses Vertrauen und ein unbändiger Lebenswille. Das Ja zum Kind ist immer die richtige Entscheidung, bei der wir auf Gottes Hilfe bauen dürfen. Die kleinen und großen Opfer der Elternschaft sind immer geringer als das große Opfer eines ungeborenen Kindes. Für uns wäre es undenkbar, ein noch im Verborgenen wachsendes Leben unwiderruflich auszulöschen..."

Dieses und 123 weitere Zeugnisse von jungen Menschen, die erklären, warum sie niemals abtreiben würden, findet man nebst Fakten zur Thematik, auf der Website Ich tus nicht. Sie wurde von der Generation Benedikt eingerichtet.


Die blanke Wahrheit über Abtreibung

“Wir selbst versäumen es häufig, auf freundliche Art und Weise die blanke Wahrheit zu sagen. Zum Beispiel, dass Abtreibung die häufigste Todesursache der Welt ist (über vierzig Millionen Kinder pro Jahr, wahrscheinlich viel mehr) und die Zahlen für Hunger (elf Millionen), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (siebzehn Millionen) oder Aids (2,5 Millionen) bei weitem übersteigt. Das kann man nicht vergleichen? Warum nicht? Zum Beispiel, dass Kleinstkinder nicht nur zerstückelt, abgesaugt und sonstwie aus der Mutter gerissen, sondern ebenso professionell gleich weiterverwertet werden - in Impfstoffen, für die Forschung, für Frischzellenbehandlungen, in der Kosmetik, für die Entwicklung neuer medizinischer Möglichkeiten.”

Aus: Alexandra Linder, Was haben wir falsch gemacht? Teil drei einer Fehler-Suche. Von der Sisyphus-Arbeit einer Lebensschützerin, in: Vatican-Magazin Mai 2009, S. 67.


Die wahre Frauenbewegung

Die Lebensrechtler bilden die eigentliche Frauenbewegung! Der Lebensschutz des ungeborenen Kindes steht nicht in Konflikt mit den Rechten der Frau, wie es die Gegner gerne weismachen wollen. Es ist zynisch, von einem Recht der Frau zu sprechen, an ihrem eigenen Kind schuldig zu werden! Eine Frau, die abtreibt, wird das Opfer eines fatalen Irrtums, indem sie sich über den eigentlichen Charakter ihres Tuns hinwegtäuscht. Jede schwere Sünde ist gewissermaßen ein Selbstmord der Seele. So hat jede Abtreibung zwei Opfer: das Kind und die Mutter.

Jemanden vor einer schweren Sünde zu bewahren, ist eine kostbare Tat der Liebe. Jene, die die Abtreibung propagieren, treiben Frauen in ein schweres moralisches Elend, das sich nach der Tat oft in Form des Post-Abortion-Syndroms äußert: Die betroffenen Frauen kommen nicht darüber hinweg, dass sie unwiderruflich das Leben ihres eigenen Kindes ausgelöscht haben. Die Tat kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dennoch ist Heilung möglich, nämlich durch den, der dafür sein Blut vergossen hat: Jesus Christus, den Erlöser. Der Zutritt zum Heil wird durch das Sakrament der Buße gewährt. In der Vergebung der Sünden offenbart sich die ganze Erlöserliebe des Herrn.

Als Lebensrechtler sollten wir uns bewusst sein, dass unser Wirken im Dienst dieser Liebe steht. Die Art und Weise unseres Auftretens und Argumentierens sollte deutlich machen, dass wir nicht für das Kind gegen die Frau, sondern für beide kämpfen. Letztlich besteht dieser Kampf darin, die Lügengespinste der Abtreibungsbefürworter zu zerreißen und den betroffenen Frauen den klaren Blick auf die wahre Natur der Abtreibung zu ermöglichen. Welche Frau wird nicht davor zurückschrecken, ihr eigenes Kind zu töten, wenn sie sich nur erst einmal darüber im klaren ist?

Keine Frau ist dazu berufen, ihr Kind zu töten, sondern zu lieben. Die Lebensrechtler stehen ganz im Dienste dieser Berufung: Sie bilden die eigentliche Frauenbewegung!


In den Mistkübel

Über seine Erfahrungen im Einsatz vor Abtreibungskliniken, um ungeborene Kinder vor der geplanten Tötung zu retten, spricht Herbert Heißenberger in einem Interview mit Christof Gaspari von der österreichischen Zeitschrift Vision 2000 (4/2009). Ein interessanter Aspekt ist die Menschenverachtung hinter der Abtreibungsmentalität, die er in den elf Jahren seines bisherigen Einsatzes manchmal erfahren mußte, die aber ungewollt Unentschlossenen mitunter die Augen öffnet. Heißenberger führt das Beispiel eines fünfzehnjährigen Mädchens an, das die Klinik betrat, um ihr Kind abtreiben zu lassen:
“Das Mädchen hatte dabei das Modell des 12 Wochen alten Ungeborenen in der Hand. Nach 1,5 Stunden kommen sie
[das Mädchen und sein Freund] heraus, eher gelöst - ich war erleichtert. Das Mädchen erzählt: Die Beraterin in der Klinik habe das Babymodell gesehen, es ihr aus der Hand genommen und in den Mistkübel geworfen. Das sei so ein Schock gewesen, dass sie sich gesagt hat: Da lasse ich mich sicher nicht behandeln.” Auf die Frage, ob ein so liebloses Verhalten in der Klinik üblich sei, antwortet Heißenberger: “Man wird dort wie eine Nummer behandelt. Abtreiben geschieht wie am Fließband. Das halten viele Frauen einfach nicht aus.”


Zur Situation des Lebensschutzes im Erzbistum München

Im neuesten Rundbrief der Aktion Leben (5/2009) berichtet Gabriele Hüter-Weber über ihre Erfahrungen während der Aufklärungskampagnen der Aktion Leben durch Infostände in verschiedenen deutschen Städten. In München meinten fünfzehnjährige Schülerinnen, “das Leben fange erst mit der Geburt an, vorher sei es noch kein menschliches Leben. Auf die Frage, wo sie dies denn gelernt hätten, sagten sie uns: ‘In der Schule, im Religionsunterricht’.” Nachfragen haben ergeben, dass es sich um den Religionsunterricht in einer katholischen Schule handelte.
Nun spiegelt dieser Unterricht sicherlich nicht die Haltung des zuständigen Ordinariats wider. Trotzdem bleibt er skandalös und passt auch irgendwie ins Bild, das kürzlich der diözesane Pressesprecher abgegeben hat, als den Lebensrechtlern von EuroProLife Kirchenverbot erteilt wurde. Martin Lohmann hat dazu das Nötige gesagt, und der evangelische Hartmut Steeb meinte: “Das Schließen von Kirchentüren für Menschen, die in ihrem vom Grundgesetz geradezu gebotenen Einsatz für das Menschenrecht des Lebens eine Zeit geistlicher Besinnung und Gebet suchen, ist unverständlich und unakzeptabel.”
Viele Katholiken glauben noch daran, dass der Erzbischof klare Verhältnisse schaffen wird.

Nicht das erste Mal

Die Erfahrung, die Lebensrechtler von EuroProLife mit dem Ordinariat München machen mussten, ist nicht die erste ihrer Art. Bereits im Jahr 1999 wurde der Jugend für das Leben verboten, die ursprünglich geplante Eröffnungsmesse für ihren jährlich stattfindenden Pro Life Marsch im Münchner Dom zu feiern. “Der Grund für die Ausladung ist die Verbindung zwischen JfdL und Weihbischof Laun. Letzterer hat sich in der Frage um die Beratungsscheine dezidiert hinter die Entscheidung Roms, und somit gegen die Mehrheit der deutschen Bischöfe gestellt”, so lesen wir der chronologischen Übersicht der Geschichte der Jugend für das Leben, die Jutta Graf für die Festschrift zum 20-Jahres-Jubiläum Auf der Seite des Lebens (S. 50) zusammengestellt hat.


Phantom Selbstbestimmung

Ein besonders eklatanter Widerspruch ist die sogenannte selbstbestimmte Entscheidung einer Schwangeren. Jede Beratungsstelle gibt zu, dass in der Regel zwei Drittel der Frauen abtreiben, weil der Mann das Kind nicht will. Bisher konnte mir niemand erklären, was daran selbstbestimmt sein soll.

Alexandra M. Linder, Autorin des neu erschienenen Buches Geschäft Abtreibung, im Interview mit dem PUR-Magazin, Dezember 2009.


Die Zahl der Abtreibungen

Auf dem europäischen Kontinent einschließlich Russland wurden im Jahr 2008 2,9 Millionen ungeborene Kinder getötet, das sind 330 Kinder pro Stunde oder alle 11 Sekunden ein Kind. Auf dem Gebiet der EU waren es über 1,2 Millionen, wie eine Studie des Instituts für Familienpolitik in Oslo ergeben hat (cf. Idea-Spektrum 11/2010).


Die Würde des Kindes

Von P. Engelbert Recktenwald

Seit dem Christentum wird dem Kind eine bis dahin nicht gekannte Würde zugeschrieben: An Weihnachten beten wir ein Kind an. Christus stellt den Erwachsenen Kinder als Vorbilder hin: “Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ...” Und die Praxis der Kindertaufe bezeugt die Tatsache, dass auch schon Kinder dazu berufen sind, der göttlichen Natur teilhaftig zu werden und damit eine übernatürliche Würde zu empfangen.

Heute erleben wir, wie mit dem Rückgang des christlichen Glaubens auch die Würde des Kindes immer mehr verleugnet und verachtet wird. Mag man sich im Fall der Abtreibung noch damit herausreden, dass es sich nicht um ein Kind, sondern um Schwangerschaftsgewebe handelt - eine gekünstelte Ausrede, an die vieler ihrer Anhänger wohl selber nicht wirklich glauben -, so wird in anderen Zusammenhängen deutlich, dass sich diese Verachtungsmentalität eben doch gegen das Kind richtet, etwa in jenen Gerichtsurteilen, die ein behindertes Kind als Schadensfall ansehen, der durch ärztliche Nachlässigkeit nicht rechtzeitig beseitigt worden sei, oder in jenen mit der künstlichen Befruchtung verbundenen Selektionsplänen, die sich nicht auf ein Schwangerschaftsgewebe, sondern auf das fertige Kind nach der Geburt beziehen, das als Designerbaby bitte den eigenen Wunschvorstellungen zu entsprechen habe.

Doch unbeirrt erweist sich heute die Kirche als ein Anwalt des Kindes. So lehrt sie etwa in Donum vitae: “Das Kind ist nicht etwas Geschuldetes und kann nicht als Eigentumsobjekt aufgefaßt werden: Es ist vielmehr ein Geschenk, ‘das vorzüglichste’ und das am freiesten gegebene der Ehe; es ist lebendiges Zeugnis der gegenseitigen Hingabe seiner Eltern. Deswegen hat das Kind das Recht, die Frucht des spezifischen Aktes der ehelichen Hingabe seiner Eltern zu sein, und hat ein Recht darauf, vom ersten Augenblick seiner Empfängnis an als Person geachtet zu werden.”

Es wird wieder eine Zeit kommen, wo man dies der Kirche zu danken weiß. Bis dahin wollen wir im Geiste von Weihnachten in jedem Kind voll Ehrfurcht den geringsten der Brüder des Jesuskindes immer wieder neu erblicken lernen.


Verhöhnte Frauen

“Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.” Dieses Sprichtwort beschreibt leider oft die traurige Realität. Die Abtreibungslobby sorgt dafür, dass es auch auf Frauen zutrifft, die unter den Folgen einer Abtreibung zu leiden haben. 2009 wurde auf dem Berliner Marsch für das Leben eine solche trauernde Frau, die von ihrem Leiden berichtete, gnadenlos ausgebuht, indem die ach so menschlichen Abtreibungsbefürworter “Heul doch!” oder “Stell dich nicht so an” skandierten.

Ein Hohn für betroffene Frauen ist es aber auch, wenn ihr Leiden (in der Fachsprache Post Abortion Syndrom, PAS genannt) einfach geleugnet wird - so geschehen von Heinz Krämer, dem Leiter der Beratungsstelle Pro Familia in Saarbrücken. Das wirft ein entlarvendes Licht auf die Beratungstätigkeit von Pro Familia. Beratungsstellen, die Frauen nach einer Abtreibung nicht im Stich lassen, wissen um deren Leiden, und können bezeugen: Jede Abtreibung hat zwei Opfer, das Kind und die Mutter. Diese muss mit ihrer Tat leben in der traurigen Gewissheit, sie nie mehr rückgängig machen zu können.

Eine ausweglose Situation. Wirklich? Der katholische Glaube öffnet den Blick in die Ewigkeit und zeigt den Ausweg: Schuld kann vergeben werden. Der Verlust des Kindes muss nicht endgültig sein: Die Frau darf auf ein Wiedersehen mit ihrem Kind in der Ewigkeit hoffen. Verzweiflung verwandelt sich in Hoffnung, Trauer in Trost. Der Glaube hält den Schlüssel für ein neues Leben bereit, in dem die Abtreibungswunden heilen. Welch befreiende Botschaft!

Der Abtreibungslobby verbleibt als Alternative nur die verbissene Leugnung der Schuld und die Verdrängung des namenlosen Leids. Und wenn betroffene Frauen, die von ihrem Leid Zeugnis ablegen, leibhaftig vor ihnen stehen, bleibt ihnen nur noch der Hohn als Antwort darauf. An den Gegenkundgebungen gegen den Marsch für das Leben war auch Pro Familia beteiligt, und bis heute warten wir auf deren Distanzierung von dem Hass und der Gewalt, die von ihnen ausgingen.


Todesurteil

Tatsächlich ist die Abtreibung eine schwere Niederlage des Menschen und der zivilen Gesellschaft. Mit ihr wird das Leben eines menschlichen Wesens Gütern von geringerem Wert geopfert, wobei Beweggründe angeführt werden, die häufig von Mangel an Mut und Vertrauen in das Leben und manchmal vom Verlangen nach einem falsch verstandenen Wohlstand bestimmt sind. Und statt einzugreifen - wie es seinem Auftrag entspräche - und das in Gefahr befindliche unschuldige Leben dadurch zu verteidigen, dass er seine Tötung verhütet und sein Leben und Wachstum mit angemessenen Mitteln sicherstellt, gestattet der Staat das Todesurteil und wirkt sogar an seiner Durchführung mit. Das ist eine der besorgniserregenden Folgen des theoretischen und praktischen Materialismus, der mit der Leugnung Gottes schließlich auch den Menschen in seiner wesentlichen transzendenten Dimension leugnet.

Papst Johannes Paul II. vor 25 Jahren in seiner Ansprache bei der Audienz für Repräsentanten der italienischen “Bewegung für das Leben” am 25. Januar 1986.


Entscheidungsfreiheit?

Im Begriff „Entscheidungsfreiheit“ der Frau steckt das ganze Problem. Niemand oder, vorsichtig gesagt, noch niemand würde sprechen von einer Entscheidungsfreiheit in Bezug auf das Leben eines behinderten Menschen im Rollstuhl, obwohl dessen Leben sehr belastende Folgen für seine Angehörigen haben kann. Wo ein menschliches Wesen existiert, da gibt es nichts mehr zu entscheiden.
Und da auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts der menschliche Embryo bereits Mensch und, wie Kant sagt, als Person zu achten ist, da gibt es mit Bezug auf das Lebenlassen nichts mehr zu entscheiden, sondern nur noch zu respektieren.

Prof. Dr. Robert Spaemann in einem Interview mit der KNA über die PID.


Unantastbar

Die Liebe Gottes macht keinen Unterschied zwischen dem neu empfangenen Kind, das sich noch im Leib seiner Mutter befindet, und dem Kleinkind oder dem Jugendlichen oder dem Erwachsenen oder dem alten Menschen. Sie macht keinen Unterschied, weil sie in jedem von ihnen die Spur seines Bildes und der Ähnlichkeit mit ihm sieht (vgl. Gen 1,26). Sie macht keinen Unterschied, weil sie in allen als Widerschein das Antlitz des eingeborenen Sohnes Gottes erkennt, in dem „er uns erwählt hat vor der Erschaffung der Welt…; er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden … nach seinem gnädigen Willen“ (Eph 1,4-6). Diese unermeßliche und fast unbegreifliche Liebe zum Menschen offenbart, bis zu welchem Grad die menschliche Person würdig ist, um ihrer selbst willen geliebt zu werden, unabhängig von jeder anderen Voraussetzung – Intelligenz, Schönheit, Gesundheit, Jugendlichkeit, Integrität und so weiter. Schließlich ist das menschliche Leben immer ein Gut, denn »es ist in der Welt Offenbarung Gottes, Zeichen seiner Gegenwart, Spur seiner Herrlichkeit « (Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium vitae, 34). Dem Menschen wird nämlich eine sehr hohe Würde geschenkt, die ihre Wurzeln in dem engen Band hat, das ihn mit seinem Schöpfer verbindet: Im Menschen, in jedem Menschen, und zwar in jeder Phase und auch in jedem Zustand seines Lebens, leuchtet ein Widerschein der Wirklichkeit Gottes selbst auf. Deshalb hat das Lehramt der Kirche ständig den heiligen und unantastbaren Charakter jedes Menschenlebens von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende verkündet (vgl. ebd., 57). Dieses moralische Urteil gilt bereits vom Beginn des Lebens eines Embryos an, noch vor dessen Einnistung im mütterlichen Schoß, der ihn neun Monate lang bis zum Augenblick der Geburt schützen und nähren wird: „Das menschliche Leben ist in jedem Augenblick seiner Existenz, auch in jenem Anfangsstadium, das der Geburt vorausgeht, heilig und unantastbar“ (ebd., 61).

Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Vollversammlung der Päpstlichen Akademie für das Leben und am Internationalen Kongress über das Thema „Der menschliche Embryo in der Phase vor der Implantation“ im Clementina-Saal am 27. Februar 2006.


Geh nicht den Schritt!

“Geh nicht den Schritt, den ich gegangen bin! Die Schmerzen, die eine Abtreibung hinterlässt, sind in jedem Fall größer als die schlimmsten Probleme, die mit der Geburt eines Kindes kommen würden.”

Eine junge Frau, die abgetrieben hat, zitiert von Peter Fischer, Pfarrer i. R. aus Schönebeck an der Elbe, in Idea-Spektrum vom 16. Februar 2011, S. 16.

Infos zum Post Abortion Syndrom


Hauptthema

Kirchenleiter haben als Hauptthema des größten Protestantentreffens - des Kirchentages [der vom 1. bis 5. Juni in Dresden stattfand]- fast ausschließlich Politisches benannt - vor allem die Kernenergie. An ihren Folgen ist in der deutschen Geschichte vermutlich noch niemand gestorben. Aber mindestens 4 Millionen (!) sind allein seit der Wiedervereinigung im Mutterleib umgebracht worden, weil man sie nicht wollte. Warum ist das kein Hauptthema in Dresden?

Das evangelikale Wochenmagazing IdeaSpektrum vom 1. Juni 2011


Kultur des Wegsehens

In der Frage, wie mit dem Recht ungeborener Kinder auf Leben umgegangen wird, gilt nicht die sonst oft so gerne beschworene "Kultur des Hinsehens", sondern die "Kultur des Wegsehens". Empathie für das schwächste Leben? Fehlanzeige. Mit Eiseskälte wird es bei jedem Schwangerschaftsabbruch überwiegend auf Kosten der Solidargemeinschaft "entsorgt". Die Solidarität mit den Kleinsten der Kleinen hat keinen Vortritt.

Kurt J. Heinz in einem Kommentar zur Woche für das Leben


Rassismus heute

“Der Rassismus unterdrückte nicht nur Afro-Amerikaner - er versengte auch die Gewissen der Unterdrücker. Manche Auswirkungen des Rassismus machten das Leben dieser Menschen scheinbar angenehmer, bequemer, und so überließen sie sich den Falschheiten. Sie wurden von diesen Falschheiten in gewisser Weise abhängig. Und so begannen sie an das zu glauben, was sie in ihren Herzen doch als falsch erkannten. Und so ist es auch heute mit den Lügen derer, die abtreiben.
Die Ungeborenen von heute sind die Schwarzen von gestern - am besten außer Sichtweite und weit weg von unserem Denken, damit wir uns möglichst wenig mit der Ungerechtigkeit, die wir verursachen, beschäftigen müssen. Das Problem der Abtreiber und ihrer Unterstützer ist aber das gleiche Problem, das die Rassisten und Segregationisten hatten: die Wirklichkeit. Ungeborene Kinder lassen sich nicht verstecken.

Dr. Alveda King, die Nichte von Martin Luther Kings jr., in ihrer Rede vom 22. Juni 2010 im Europäischen Parlament.


Eichhörnchen

5. Juli, 8.03 Uhr Nachrichten auf WDR4. Nach der Griechenlandkrise kommt: “Die Hamburger Feuerwehr hat ein Eichhörnchen gerettet, das in einem Gullydecke eingeklemmt war. Das gerettete Tier wurde einem Tierheim übergeben.” Bei den bald folgenden Verkehrsnachrichten wurde nochmals auf das Eichhörnchen eingegangen. Am nächsten Tag melden die WDR-4-Nachrichten den Tod des Tieres. Selbst große Tageszeitungen berichten darüber. - Am gleichen Tag wurden mindestens 400 Kinder in Deutschland im Mutterleib umgebracht. Das war noch nie eine Meldung wert.

Aus ideaSpektrum vom 13. Juli 2011


Versäumnis

Der Weltkirchenrat hat Christen zum Schutz und Erhalt der Wälder aufgerufen. Christen sollten sich vom 1. September bis 4. Oktober durch Gebet und Meditationen besonders dem Thema Wald nähern, teilte er in Genf zum Start der Kampagne “Zeit der Schöpfung” mit. Noch nie hat man gehört, dass der Weltkirchenrat zum Schutz ungeborener Kinder aufgerufen hätte. Das Gremium vertritt über 560 Millionen evangelische, anglikanische und orthodoxe Christen in 349 Kirchen.
IdeaSpektrum in der Ausgabe vom 7. September 2011, S. 10

Niemals hätten die beiden großen Kirchen die Gesetzgebung zur Abtreibung und das so genannte Schwangerschaftskonfliktgesetz von 1995 akzeptieren dürfen. Sie hätten dem Gesetzgeber klarmachen müssen, dass er keine Gesetze gegen das jüdisch-christliche Menschenbild und gegen den Wertekonsens des Grundgesetzes erlassen darf. Hier sehe ich ein schwerwiegendes Versäumnis und auch Schuld.
Dr. Joachim Cochlovius im Interview mit factum (1/2010).


Noch nie bereut

Haben Sie schon einmal erlebt, dass eine Frau ihre Entscheidung für das Kind bereut hat?
Kristijan Aufiero: Noch nie. Das ist eigentlich das schönste Argument. Es gab noch nie eine Frau, die zu uns kam und gesagt hat: „Ihr habt mich damals bequatscht, dass ich das Kind kriege, jetzt nehmt es gefälligst wieder zurück.“ Wir warten da schon seit Jahren drauf.

So Kristijan Aufiero im Interview mit dem ERF am 7. September 2011. Aufiero ist Geschäftsführer der Schwangerschaftskonfliktberatung Die Birke. Seine Erfahrung deckt sich mit der von Sozialpädagogin Claudia Langanki, die über ihre Beratertätigkeit sagt: “Ich habe noch nie erlebt, dass Eltern diese Entscheidung [das Kind auszutragen statt abzutreiben] bereut hätten!” (Zitiert im Stiftungsbrief der Stiftung Ja zum Leben vom September 2011; im Internet bei Tim-lebt). Dabei berät sie Schwangere, deren ungeborene Kinder behindert sind. 95 Prozent entscheiden sich nach der Beratung für ihr Kind.


Ausrottung

Das ist für mich eine der schlimmsten Situationen, die man sich vorstellen kann, dass gerade diese Menschen [mit Down-Syndrom], die so freundlich und auch so offen anderen Menschen gegenüberkommen, dass die gerade nicht mehr existieren sollen [aufgrund ihrer Aufspürung durch den neuen Blutprobentest]. Die Welt ist so viel ärmer ohne diese Menschen. Und ich finde es wirklich eine richtige Tragödie, dass diese Menschen – ich sage es wirklich so: ausgerottet werden sollen.

Dr. Gisela Höhne, Regisseurin, Theater Rambazamba, Berlin, im SWR2-Beitrag Neuer Bluttest - Behinderte im Fadenkreuz am 30. Januar 2012


Bernard Nathanson

Am 21. Februar 2011 starb in New York im Alter von 84 Jahren der Arzt Bernard N. Nathanson. Nathanson war zunächst ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Legalisierung der Abtreibung und Mitbegründer der amerikanischen National Association for the Repeal of Abortion Laws (heute National Abortion & Reproductive Rights Action League). Er selber führte Zigtausende Abtreibung durch, bis er zur Erkenntnis kam, dass jede Abtreibung die Tötung eines Menschen bedeutet. Zur Aufklärung über die Natur der Abtreibung produzierte er 1984 den berühmten Film Der stumme Schrei (The Silent Scream). Außerdem konvertierte er, ein nicht an Gott glaubender Jude, 1996 zur katholischen Kirche. Er wurde getauft von Kardinal John O’Connor in New York. Seine Geschichte beschrieb er in dem Buch Die Hand Gottes. Eine Reise vom Tod zum Leben, die in deutscher Sprache 1997 erschienen.

Aufschlussreich ist sein Bericht, wie die Abtreibungslobby ihren schärfsten Gegner, die katholische Kirche, bekämpfte: “Die wichtigste und wirkungsvollste Taktik, die wir benutzten, war die katholische Karte: Wir griffen die katholische Kirche und besonders die kath. Hierarchie an und stellten die kath. Kirche als Hauptgegner der Abtreibungsreform heraus. Auf diese Weise gewannen wir die Studenten, die Intellektuellen und, wie uns am wichtigsten war, die Medien. Wir vermieden es alle Katholiken über einen Kamm zu scheren, denn das hätte uns nur geschadet. Statt dessen nahmen wir die ‘kath. Kirchenhierarchie’, ein hübscher nebulöser verschwommener Sammelbegriff mit genug Unklarheit, um alle die wir brauchten, besonders die Medien, zu überzeugen, dass die Kirche, und besonders die kath. Hierarchie, die Schuldige beim Widerstand gegen die Abtreibung war. Wir trennten also die intellektuellen fortschrittlichen, liberalen Katholiken von der Kirchenhierarchie und trieben damit einen Keil in den katholischen Widerstand gegen die Abtreibung.”


Millionenfacher Geschlechtermord

Für Ärzte in Indien und China sind Abtreibungen längst ein Geschäft, das ihnen jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar in die Kassen spült. Die Technik macht ihnen das Geschäft leicht. General Electric und Siemens haben in den vergangenen Jahren in China und Indien neue Ultraschallgeräte entwickeln lassen, die nur einen Bruchteil des Preises der im Westen hergestellten Geräte kosten. Sie verkaufen sich zu Tausenden. Neue Modelle können mobil mit Solarenergie betrieben werden, also auch noch im entferntesten Dorf.
Die große Politik verschweigt die massenhafte Vernichtung der weiblichen Föten bisher konsequent. Finanzieren die Vereinten Nationen eine Tagung zum Thema, dann wie kürzlich im entlegenen Vietnam. In Europa macht sich eine einsame Schweizer Abgeordnete im Europarat für die Sache stark. Sie heißt Doris Stump und hat herausgefunden, dass in Armenien, Albanien, Aserbaidschan und Georgien prozentual ähnlich viele Frauen fehlen wie in Indien und China. Sie warnt vor den Folgen: Frauenhandel, mehr Prostitution, mehr Gewalt in den Familien.
Doch kaum jemand hört zu. Westliche Politiker reisen ständig nach Indien oder China und sprechen besonders in Peking mit erhobenem Zeigefinger über die Wahrung der Menschenrechte. Doch keiner hat es bisher gewagt, den millionenfachen Geschlechtermord in diesen Ländern anzuzeigen.

Aus: Georg Blume, Der mörderische Makel Frau. Massenabtreibungen und Mädchen, die sterben müssen – das ist die Schattenseite des asiatischen Wirtschaftsbooms, veröffentlicht in der ZEIT vom 15. März 2012


David gegen Goliath

LebensForum (Nr. 101, 1. Quartal 2012) bringt einen Bericht über Lila Rose und zeigt an derem Beispiel, was der mutige und beharrliche Einsatz eines Einzelnen bewirken kann. Vor acht Jahren gründete Lila Rose im Alter von 15 Jahren die Organisation Live Action. “Mit dieser Organisation hat Rose dem weltweit größten Anbieter von Abtreibungen Planned Parenthood im vergangenen Jahr einen empfindlichen Schlag versetzt: So haben sich neun Bundesstaaten nach zahlreichen Vorsprachen Roses bei führenden Politikern und Teilnahmen an diversen Talkshows, bei denen sie jeweils über die Arbeit von Planned Parenthood berichtete, dazu entschlossen, Planned Parenthood finanziell nicht länger zu unterstützen. Inhalte ihrer Stellungnahmen waren unter anderem die Enthüllung, dass Planned Parenthood den Missbrauch von Kindern deckt, sowie Spenden annimmt, die für die gezielte Tötung afro-amerikanischer Babies bestimmt sind. Mit der Entscheidung der besagten Bundesstaaten, Planned Parenthood keine Steuergelder mehr zukommen zu lassen, erhält Planned Parenthood statt der bislang mehr als 300 Mio. Steuergelder jährlich nunmehr 60 Mio. Dollar weniger. Der persönlichen Einschätzung einer Mitarbeiterin von Live Action zufolge werde es vermutlich nur noch wenige Jahre dauern, bis Planned Parenthood gar keine staatliche Subventionierung mehr erhält."


Natürlich

Man muss nicht christlich, nicht einmal religiös sein, um “prolife” zu sein. Jeder Mensch mit gesundem Verstand fühlt sich unwohl bei Abtreibung und dem, was da geschieht. Die gesunde, natürliche Reaktion ist Abscheu.

Erzbischof Charles J. Chaput von Philadelphia in einem Vortrag am 7. November 2011 auf der Universität vn Pennsylvania.


Das Ende der Zellklumpenlegende

Zahlreiche Forschungen in aller Welt, die der Entwicklung körperlicher und sogar psychischer Krankheiten bereits vor der Geburt auf den Grund gehen, zeigen überdeutlich: Der Mensch ist Persönlichkeit von Anfang an. Dies ist alles andere als romantische Lyrik von Lebensschützern – es ist der glasklare Befund der Embryologie und Pränatalmedizin. Und es ist das Ende der Theorie vom Zellklumpen, der bei einer Abtreibung entfernt wird.

Ruthild Kohlmann, Bundesvorsitzende der Lebensrechtsbewegung KALEB, in IdeaSpektrum vom 27. Juni 2012, S. 3, in ihrem Bericht über die neuesten Forschungsergebnisse, die der SPIEGEL in Heft 25/2012 unter seinem Titelthema Die Geburt des Ich – Neun Monate, die unser ganzes Leben prägen vorstellte.


Ist die Schlacht verloren?

“Die Selbstbestimmung jedes Menschen findet ihre Grenze an der Existenz des anderen Menschen”, wie sehr diese Binsenweisheit, an die Spaemann schon 1988 in der Abtreibungsdiskussion erinnerte (Verantwortung für die Ungeborenen), heute bekämpft wird, wenn der andere Mensch das Pech hat, noch nicht geboren zu sein, zeigt sich an der Publikums- und Medienreaktion auf die Ausführungen Martin Lohmanns in Günter Jauchs Talkrunde “Wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?”, die am 3. Februar 2013 ausgestrahlt wurde: Er wurde ausgelacht, vom Spiegel als katholischer Ajatollah geschmäht und von wütenden Zuschauern mit Hassmails bombardiert, weil er nur das aussprach, wovon ursprünglich auch noch das Bundesverfassungsgericht ausgegangen war: dass das Lebensrecht des ungeborenen Kindes Vorrang vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau hat.

Dies zeigt: Die katholische Kirche als die - unter den großen Institutionen - einzige konsequente Verteidigerin des Lebensrechts der Ungeborenen hat die seit Jahrzehnten tobende Schlacht um die öffentliche Meinung auf ganzer Linie verloren. Dazu beigetragen hat nicht zuletzt die Blockierung der notwendigen Meinungsbildung durch die Diskussion um den Verbleib der Kirche im staatlichen Beratungssystem. In der öffentlichen Wahrnehmung wurde die Kampflinie Lebensrecht ja oder nein verdeckt durch die Kampflinie Beratung ja oder nein. Zwar waren die deutschen Bischöfe zweifellos von der Motivation getrieben, durch die Beratung möglichst viele Menschenleben zu retten, de facto aber kam es in der Öffentlichkeit so an, dass durch die Beratung, die zudem ergebnisoffen zu erfolgen habe, das Selbstbestimmungsrecht der Frau anerkannt, durch die rigoristische Haltung Roms aber geleugnet werde. Das Aufmerksamkeitspotenzial, das der Widerstand katholischer Prominenz gegen die Weisungen Roms auf sich lenkte, ging dem effektiven Lebensschutz und der entsprechenden Sensibilisierung der Öffentlichkeit verloren. Statt dessen machte sich auch im innerkirchlichen Bereich die Mentalität breit, das Selbstbestimmungsrecht der Frau habe (unter Umständen) Vorrang vor dem Lebensrecht des Kindes. Eine Kostprobe dafür lieferte in der Talkshow Caritas-Präsident Prälat Peter Neher, der Lohmann in den Rücken fiel.

Papst Johannes Paul II. hatte in seinem Brief vom 11. Januar 1998 die Zweideutigkeit der Beratungssituation beklagt, die das Zeugnis der Kirche verdunkele. Selten ist einem die Wahrheit dieser prophetischen Diagnose so klar vor Augen geführt worden wie in dieser Sendung.


Grenzen des Rechts über andere Menschen

Was uns angeht, ist, daß das Kind im Schoße der Mutter einerseits ihr gehört und aus ihr lebt; andererseits aber ihr entzogen ist, weil es unter dem Gesetz der eigenen, zwar noch schlummernden, aber bereits gegebenen Personalität steht. Die Mutter ist nicht Herrin des werdenden Lebens, sondern dieses ist ihr anvertraut. So hat sie über es wesentlicherweise nicht mehr Rechte, als ein Mensch über den anderen Menschen haben kann.

Aus: Romano Guardini, Das Recht des werdenden Menschenlebens, Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins, Stuttgart und Tübingen, 1949.


Warum wir den Papst brauchen

Wir brauchen den Papst zum Beispiel, weil das deutsche Forschungsministerium mit öffentlichem Geld die Entwicklung eines Tests fördert, der ohne jedes Risiko für die Mutter feststellt, ob ihr Baby das sogenannte Down Syndrom aufweist. Dieser Test hat nur einen Zweck: Selektion.

Jakob Augstein auf Spiegel-Online (Papa ist der Beste) am 22. September 2011


Vernichtung bei vollem Bewusstsein

Das Gehör eines Kindes ist vom 5. Monat der Schwangerschaft an bereits voll ausgereift, berichtete die Berliner Zeitung. Und das bedeutet auch, dass bei einer ja zu diesem Zeitpunkt noch möglichen Abtreibung das Kind hören kann, wie es zerschnitten bzw. abgesaugt wird. Wir regen uns in Deutschland zu Recht über Tierquälereien auf. Dass aber Menschen bei vollem Bewusstsein vernichtet werden, bewegt auch nur noch wenige Christen.

IdeaSpektrum vom 20. März 2013, S. 10

Das Hörerleben des ungeborenen Kindes


Das Schweigen des Kirchentags

Wie IdeaSpektrum berichtet, gab es beim 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag, der vom 1. bis 5. Mai 2013 in Hamburg stattfand, über 2500 Veranstaltungen. Doch keine einzige dieser Veranstaltungen beschäftigte sich mit dem Thema Abtreibung.


Weigerung und Ablehnung

Zu den größten Enttäuschungen seines 30jährigen Kampfes für das Recht auf Leben und die sich daraus ergebende Schutzpflicht des Rechtsstaates gehört zweifellos die Weigerung der Deutschen Bischofskonferenz, mit der Lebensrechtsbewegung zusammenzuarbeiten oder auch nur ein eigenes Pro-Life-Sekretariat und Pro-Life-Sekretariate auf Diözesanebene nach dem Vorbild der katholischen Kirche in den USA einzurichten. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung um den Beratungsschein in der Schwangerschaftskonfliktberatung 1998 lehnte die Bischofskonferenz alle Gesprächsangebote und Gesprächswünsche Büchners ab.

Prof. Dr. Manfred Spieker in seiner Würdung Bernward Büchners Ein Leben für den Lebensschutz in der Tagespost vom 2. November 2013. Bernward Büchner war bis vor kurzem 28 Jahre lang Vorsitzender der Juristenvereinigung Lebensrecht (JVL).


Entsetzen

Leider werden heute nicht nur Nahrung und überflüssige Güter zu Abfall, sondern oft werden sogar die Menschen „weggeworfen“, als wären sie „nicht notwendige Dinge“. Zum Beispiel erregt allein der Gedanke Entsetzen, dass es Kinder gibt, die als Opfer der Abtreibung niemals das Licht der Welt erblicken können, oder Kinder, die als Soldaten benutzt werden, in bewaffneten Konflikten vergewaltigt oder getötet werden, oder die in jener schrecklichen Form moderner Sklaverei, nämlich dem Menschenhandel, zur Marktware gemacht werden, der ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.

Papst Franziskus in seiner Ansprache zum Neujahrsempfang für die Mitglieder des beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomatischen Korps am 13. Januar 2014.


Diskriminierung

Zu welchem Ausmaß an Diskriminierung die Abtreibungslobby fähig ist, zeigt der Fall der Margaret Forrester, einer 40jährigen Angestellten des britischen Gesundheitsdienstes NHS (National Health Service), der vor einigen Jahren wegen “groben dienstlichen Fehlverhaltens” gekündigt worden war. Die Katholikin war als psychologische Beraterin tätig gewesen, hatte Kolleginnen eine Broschüre über die seelischen Folgen der Abtreibung (das PAS) gegeben und ihre Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, dass Schwangere unzureichend darüber aufgeklärt würden.


Töten als Job?

“Ich bin nur die Henkerin”, bekennt eine junge Frauenärztin kürzlich in der schweizerischen Weltwoche in Bezug auf die Abtreibungen, die sie vornimmt. Ein anderer Arzt bekannte dasselbe schon sieben Jahre zuvor: “Ein Henker im Iran kann auch nicht seinen Job annehmen und dann bei einer Hinrichtung sich plötzlich weigern, seinem Job nachzukommen” (Civitas 5/6 2007) Christoph Casetti zitiert diese Bekenntnisse in einem Artikel der Katholischen Wochenzeitung (Ausgabe vom 7. Februar 2014) und fragt folglich, ob die Todesstrafe in der Schweiz wirklich abgeschafft sei. Die zitierte Frauenärztin stellt klar, dass “das Kind schon nach dem Schwangerschaftstest ein Individuum” sei. Damit ist nach eigenem Bekunden die Voraussetzung gegeben, Abtreibung als Tötung eines Menschen zu qualifizieren und den Vergleich mit dem Henker ernst zu nehmen. Casetti fragt deshalb: “Wie können Männer und Frauen, deren Beruf und nicht selten Berufung es ist, Kranke zu heilen, sowie Müttern und Kindern zu einer glücklichen Geburt zu verhelfen, es mit ihrem Gewissen vereinbaren, unschuldige Kinder hinzurichten?”


Westliche Erpressung

Kirche in Not: Was ist Ihre Botschaft an den Westen?
Egbebo: Sehen Sie nicht einfach zu, wie Nigeria sich auflöst! Sorgen Sie dafür, dass Boko Haram besiegt wird. Fällt Nigeria in die Hände der Islamisten, ist ganz Afrika in Gefahr. Das wäre ein unvorstellbares humanitäres Desaster. Denken Sie bitte auch daran, dass wir hier dringendere Probleme haben, als diejenigen, mit denen sich der Westen beschäftigt und die man uns gerne aufzwingen möchte – wie gleichgeschlechtliche Ehen oder Abtreibung. Man hat uns gesagt, wenn wir Zugang zu westlicher Hilfe haben wollen, müssen wir akzeptieren, wie die Dinge auf moderne Weise getan werden. Wir wollen nichts davon. Aber wir sterben, weil uns Lebensmittel und sehr grundlegende Dinge fehlen.

Bischof Hyacinth Egbebo, Leiter des Apostolischen Vikariats Bomadi im Nigerdelta, im Gespräch mit Joop Kopmann von Kirche in Not, Januar 2014.


Fragwürdige Kampagne von Amnesty International

Stefan Rehder berichtet im Lebensforum (4. Quartal 2013), dass die Menschrechtsorganisation Amnesty International Abtreibung für ein Menschenrecht halte. Hintergrund ist die UN-Weltbevölkerungskonferenz ICPD Beyond 2014 (ICPD = International Conference on Population and Development). In diesem Zusammenhang betreibt Amnesty International eine Kampagne unter dem Motto “My Body, My Rights”. Dazu Rehder: “Besonders perfide: die Kampagne vermischt mehrere unterstützenswerte Forderungen wie die, dass niemand gegen seinen Willen zu Sex und Heirat gezwungen werden dürfe, mit einem Recht auf Abtreibung, das es nicht geben kann.”


Was Bistümern Sorgen bereitet

Auf den Philippinen halten 93% der Menschen die Tötung Ungeborener für etwas Unmoralisches, in Deutschland sind es nur 19% (IdeaSpektrum vom 30. April 2014, S. 10). Bei diesem Prozentsatz sind auch viele Katholiken von der moralischen Verwirrung betroffen. Zurecht hatte sich also Papst Johannes Paul II. Sorgen gemacht um die Verdunkelung des kirchlichen Zeugnisses für das Lebensrecht der Ungeborenen! Doch es gibt in Deutschland Bistümer, die ganz andere Sorgen haben, nämlich die lebensrettende Tätigkeit von 1000plus.


Es geht um das ganze System der Menschenrechte

Das [das Lebensrecht der Ungeborenen] ist das erste, das fundamentale Recht des Menschen. Die Missachtung dieses Rechtes stellt das ganze System der Menschenrechte von den Wurzeln her in Frage, handelt es sich doch hier um das Recht des hilflosesten Menschen, der seine Sicherheit und seine Stütze in den Menschenrechten und in der staatlichen Rechtsprechung finden muss, ebenso wie ihn das Gebot Gottes ‘du sollst nicht töten’ verteidigt.

Der hl. Papst Johannes Paul II. am 26. August 1990 in seiner Predigt zum Fest U.L.F. von Jasna Gora.


Marsch für das Leben: Erfahrungen mit der Abtreibungslobby

“Dieser Film gehört in unsere Schulen!”

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