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Marsch für das Leben 2011:

Die Nächstenliebe der Atheisten

Ein Christ wird versehentlich von einem der Gegendemonstranten getreten, der spontan mit “Tut mir leid” reagiert. Als er erkennt, dass er einen Christen verletzt hatte, sagt er sofort: “Nein, tut mir doch nicht leid.” Ein junger Polizist meinte dazu: “Ich hätte nie gedacht, dass es so einen Hass gegen Christen gibt.”

Helmut Matthies in seinem Kommentar zum Marsch für das Leben, der am 17. September 2011 in Berlin stattfand, und dem Verhalten der Gegendemonstranten, in: ideaSpektrum vom 21. September 2011, S. 9


Marsch für das Leben 2010:

I. Die Manipulationen der dpa

Beim Marsch für das Leben, der am 18. September 2010 in Berlin zugunsten der ungeborenen Kinder stattfand, nahmen nach Angaben der Veranstalter ca. 2000 Menschen teil, nach Angaben der Polizei 1800. Die Deutsche Presseagentur (dpa) machte daraus 200! Dabei zeigt schon ein flüchtiger Blick auf die Videos (hier z.B. eines von Seiten der Abtreibungbefürworter), um was für eine böse Manipulation es sich dabei handelt!
Es ist nicht das erste Mal, dass die dpa unangenehm auffällt. Vor einiger Zeit sah sich Johannes Seibel von der Tagespost genötigt, der dpa Nachhilfeunterricht in Sachen Qualitätsjournalismus zu geben.

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II. Die beste Impfung

Ein Teilnehmer des Berliner Marschs für das Leben berichtete mir, wie die Gegner, also Vertreter der Abtreibungslobby, nicht nur hasserfüllt die Demonstranten verhöhnten, sondern auch alte Leute und Familien bedrängten: Sie schubsten die friedlich Betenden und zum Teil Wehrlosen vor sich her und sagten dabei: “Rühr mich nicht an!” oder “Bedränge mich nicht!”
Dieser frech demonstrierte Widerspruch zwischen Wort und Tat scheint mir das Spiegelbild ihres gesamten Tun zu sein: Sie deklarieren sich als Kämpfer für Menschenrechte und treten gleichzeitig das Menschenrecht auf Leben mit Füßen. Sie nennen sich humanistisch und fordern das Töten von Menschen.
Derselbe Zeuge meinte, die Teilnahme am Marsch für das Leben wäre die beste Impfung gegen diesen aggressiven Atheismus: Deutlicher könne einem nicht vor Augen geführt werden, auf welcher Seite Heuchelei und Menschenverachtung lägen. Entlarvend ist übrigens auch, dass Pro Familia die Gegendemonstration unterstützt hat.

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III. Trauerspiel

“Wo waren evangelische Bischöfe, die so gerne die Ungerechtigkeiten dieser Welt anprangern, aber zum größten Unrecht, dem Krieg gegen die Ungeborenen, weithin schweigen? Die römisch-katholische Kirche war immerhin mit zwei Weihbischöfen vertreten. Der Vorsitzende des (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, und fünf weitere katholische Bischöfe sandten unterstützende Grußworte. Von landeskirchlicher Seite kam nicht ein einziges Grußwort, obwohl alle Kirchenleiter vom Bundesverband Lebensrecht darum gebeten worden waren. Ein Trauerspiel!”

Christian Starke in seinem Kommentar zum Marsch für das Leben, in IdeaSpektrum vom 22. September 2010, S. 11.

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IV. Abtreibungslobby: Gewalt auch gegen geborene Kinder

B. F., der mit seiner Familie am Marsch für das Leben in Berlin teilnahm, schreibt in einem Leserbrief an IdeaSpektrum (Ausgabe vom 29. September 2010, dort mit vollem Namen), dass seinem jüngsten Sohn von einer Gegendemonstrantin mit einer Trillerpfeife ganz bewusst ins Ohr getrillert wurde. Außerdem wurden seine Kinder mehrfach mit dem Satz bedrängt: “Was eure Eltern sagen, stimmt nicht. Glaubt nicht, was sie euch sagen!”

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V. Staatliche Gelder für Verfassungsfeinde?

Martin Lohmann, der Bundesvorsitzende des BVL (Bundesverband Lebensrecht) hat, wie die Tagespost vom 14. Oktober berichtet, eine “nüchterne Überprüfung” der Unterstützung von Pro Familia durch öffentliche Gelder gefordert. Der Grund: Pro Familia hat sich als grundrechtsfeindlich geoutet, da diese Organisation zusammen mit etwa 30 weiteren Organisationen als Antwort auf den Marsch für das Leben in einem Offenen Brief die Streichung des § 218 und damit die Aufgabe der in Artikel 1 des Grundgesetzes geforderten und vom Bundesverfassungsgericht bestätigten Unantastbarkeit der menschlichen Würde gefordert hat.


Marsch für das Leben 2009:

Abtreibungsbefürworter: Verhöhnung der Trauernden

Die Unmenschlichkeit von Abtreibungsbefürwortern wurde beim “Marsch für das Leben”, der am 26. September 2009 in Berlin stattfand, wieder einmal deutlich. Tiberius berichtet in seinem Blog darüber, wie bewegend die Kundgebung war: “Eine junge Frau erzählte, wie sie ihr Kind in der elften Woche abgetrieben hat. Wie man sie zu dieser Entscheidung gedrängt und wie man sie alleingelassen hat und wie schwer es für sie ist, mit dieser Entscheidung zu leben.”
Und die Reaktion der Gegendemonstranten? Sie skandierten "Heul doch", "Stell dich nicht so an", "Hätt´ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben."
Dazu Tiberius: “Wieder zuhause, klingt das Erlebte in mir nach: Der Trauer um den Verlust ungeborenen Lebens auf der einen und die Verhöhnung der Trauernden, die Lust an der Provokation auf der anderen Seite. Es ist bedrückend, zu sehen, wie unmenschlich Menschen im Namen der Menschlichkeit auftreten können.”

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Was die Amadeu-Antonio-Stiftung unter “rechter Gewalt” versteht

“Wie kommt die Stiftung dazu, einen gewaltfreien Schweigemarsch betender Christen unter ‘rechte Gewalt’ einzuordnen - rechte Gewalt, wie sie zu dem Mord an Amadeu Antonio führte?”

Das ist eine von vier Fragen, die Elsa Laska in einem Brief vom 28. September 2009 an die Amadeu Antonio Stiftung richtet. Hintergrund ist der Schweigemarsch “1000 Kreuze für das Leben” christlicher Lebensschützer für das Lebensrecht ungeborener Kinder in Berlin. Auf der stiftungseigenen Website Mut gegen rechte Gewalt wurde zu einer Gegendemonstration unter dem Motto “1000 Kreuze in die Spree” aufgerufen. Tatsächlich wurden einige Kreuze entwendet und in die Spree geworfen. Die Gewalt ging aber noch weiter, wie Elsa Laska in ihrem Brief ausführt: “Während des Schweigemarsches, zu dem verschiedene namhafte Politiker sowie die Vertreter der beiden großen Kirchen Grußworte ausrichten ließen, wurden Demonstranten angepöbelt, beschimpft, bespuckt, eine behinderte Sportlerin - die Paralympics-Siegerin Michaela Fuchs - beleidigt und eine Frau verhöhnt und niedergebrüllt, die über ihr Post-Abortion-Trauma sprach.”

Entlarvend ist die Reaktion der Stiftung auf ihrem Twitter-Account vom 28. September: “Haha. Wenn man die Lebensschützertrolle füttert...” mit Link zum Brief. Auf eine ernsthafte Antwort wartet Elsa Laska bis zur Stunde.

Schirmherr der Stiftung ist Wolfgang Thierse. Die Bundeszentrale für politische Bildung arbeitet mit der Stiftung zusammen und lässt sich von ihr seit 2006 ein Internetangebot betreuen. Das gibt der Affäre eine besondere Brisanz.

Es ist möglich und wünschenswert, sich dem Brief von Elsa Laska, einer studierten Politikwissenschaftlerin, anzuschließen.

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Abtreibungslobby: Szenen des Hasses

“Wir haben euch was mitgebracht - Hass!” So lautete ein Slogan, mit dem Abtreibungslobbyisten den Berliner Marsch für das Leben am 26. September 2009 störten. Das berichtet Nathanael Liminski in seiner Reportage über die Vorfälle im FELS vom November 2009. Eine Szene illustriert auf schockierende Weise diesen Hass, den die Mutter eines an Trisomie-21 erkrankten Kindes miterleben musste: “Zwei Antifa-Aktivisten kommentierten den Anblick des Kleinen im Kinderwagen mit den Worten: ‘Schau dir das Kind an - warum haben die das nicht abgetrieben?’ Zurück blieben eine getroffene Mutter und die an das unbedingte Gebot der Friedlichkeit gebundenen Begleiter.”

Wie mit der Menschenverachtung die Religionsverachtung Hand in Hand geht, verdeutlicht eine ergänzende Beobachtung über denselben Trauermarsch, die Alexandra Linder im Vatican-Magazin (November 2009) beisteuert (pdf-Dokument): Die Abtreibungsbefürworter “haben mir eine brennende Bibel direkt vor die Füße geworfen, interessanterweise ganz in der Nähe des Ortes, wo man im letzten Jahrhundert schon einmal eine Menge Bücher vertrannt hat.” Über das Verhalten der Abtreibungslobbyisten gegen Behinderte schreibt sie: “Die blinde Paralympics-Siegerin wurde von diesen tollen MUT-Menschen ebenso niedergebrüllt wie die junge Frau, die es auf sich genommen hatte, von ihrer Abtreibung und dem Trauma danach zu berichten - das ist die Toleranz derjenigen, die sich diesen Begriff immer ganz oben auf die Fahnen schreiben, aber nur gegen sich selbst in Anspruch nehmen.”

Linder erinnert auch an die Unterstützer der Gegendemonstration, zu denen eine “Stiftung namens Amadeu Antonio” gehört, “die mit der Bundeszentrale für politische Bildung zusammenarbeitet und hehre Ziele verfolgt, sich aber nicht entblödet, jemanden als ‘Lebensrechtstroll’ zu bezeichnen” (S. 10). Wie dieselbe Stiftung aber kneift, wenn man sie zur Rede stellt, musste Elsa Laska erfahren.


1000 Kreuze für das Leben

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