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Notizen über Hans Küng

Das Verhalten von Hans Küng

Es ist bedrückend zu sehen, wie Hans Küng die Erinnerung an die noble Geste Benedikts XVI., nach seiner Amtseinsetzung das brüderliche Gespräch mit seinem theologischen Kontrahenten zu suchen und ihm damit öffentlich seine Anerkennung zu erweisen, missbraucht, um zum fünften Jahrestag von dessen Wahl zu einem Tiefschlag gegen den Papst auszuholen (NZZ 15.4.10). Hans Küng nutzt dazu die Gunst der Stunde, nämlich den Missbrauchsskandal. Dabei schreckt er nicht vor verleumderischen Behauptungen zurück. Er kolportiert nämlich einmal mehr den falschen, längst widerlegten, wenn auch oft wiederholten Vorwurf, Benedikt XVI. habe als Präfekt der Glaubenskongregation die Missbrauchsfälle unter das “Secretum Pontificum” gestellt und damit ein System der Vertuschung geschaffen.
In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Den Weisungen Kardinal Ratzingers ist es zu verdanken, dass die Diözesanbischöfe Missbrauchsfälle an den Vatikan melden müssen, damit jegliche Vertuschung verhindert wird. Ebenso wies Ratzinger dazu an, dass hinsichtlich der Anzeige von Tätern bei den zivilen Behörden die Gesetze eines jeden Landes genau zu befolgen sind. Das “Secretum Pontificum” bezieht sich auf etwas anderes, und Küng weiß das genau: den kircheninternen Prozess, in dem es um kirchliche Strafen oder die eventuelle Zurücksetzung in den Laienstand geht. Grund für die Geheimhaltung während solcher Prozesse ist allein der Schutz des Opfers und des Angeklagten.
Niemand als Kardinal Ratzinger hat mehr getan, um die Missbrauchs-Eiterbeule der katholischen Kirche aufzubrechen und hier Transparenz zu schaffen. Benedikt XVI. ruft jetzt öffentlich die Schuldigen und die ganze Kirche zur Reue und Buße auf, er hat sich auch mit Missbrauchsopfern getroffen, und doch stimmt der ehemalige Konzilstheologe Küng nun wider besseres Wissen in den Chor derer ein, die vom Papst ein persönliches “mea culpa” verlangen. Damit ist Hans Küng tief gefallen.

Prof. Dr. Martin Rhonheimer in einem Leserbrief an die Neue Zürcher Zeitung, veröffentlicht am 20. April 2010.


Verteidigung der Atheisten

Der neuernannte Erzbischof Dominik Duka von Prag äußerte sich im März 2010 in der Zeitung Hospodarske noviny zur Missbrauchsdebatte. In der Kampagne gegen die Kirche sah er unter anderem ein Werk der Atheisten.

Für unsere Berufsatheisten in Deutschland à la Michael Schmidt-Salomon kann ich das nicht bestätigen. Wie nicht anders zu erwarten, springen sie mit einer in Berlin geplanten Demonstration ehemaliger Heimkinder auf den gegenwärtigen Zug auf, aber dass sie in der Kampagne federführend oder auch nur auffällig präsent wären, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Statt dessen sehe ich eher einige Theologen in dieser Rolle, z.B. Hans Küng. Am 13. März 2010 sprach Matthias Drobinski, kirchenkritischer Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, Papst Benedikt XVI. noch vom Vorwurf des Vertuschens frei. Vier Tage später brachte dieselbe Zeitung einen Gastbeitrag von Hans Küng, der den Papst für dessen Zeit in der Glaubenskongregation geschickt als Vertuscher hinstellte, indem er die vom Heiligen Stuhl geforderte “päpstliche Geheimhaltung” dem kirchenrechtlich nicht bewanderten Leser als einen Akt des Vertuschens präsentierte, als verhängnisvolle Praxis, die Ratzinger auch als Papst nicht geändert habe. Kein Wort davon, dass die päpstliche Geheimhaltung, das “Secretum pontificium”, so wenig etwas mit einer Vereitelung staatlicher Strafverfolgung zu tun hat wie etwa das polizeiliche Dienstgeheimnis.
Seitdem Hans Küng auf diese Weise die Wahrheit verdreht hat, schließen sich weitere Priester wie Rudolf Schermann der Verleumdung des Papstes an und schießt sich die Kritik der Medien an der Kirche ironischerweise immer mehr auf jenen Mann ein, der die Null-Toleranz-Politik gegen Kindermissbrauch in der Kirche durchsetzte.

Nein, im Vergleich zu Theologen wie Hans Küng sind unsere Atheisten ehrenwerte Leute!


Der Kajaphas des Joseph Ratzinger

In der Süddeutschen Zeitung reicht die Kreativität der Redaktion gerade einmal dazu aus, wie in den vergangenen drei Jahrzehnten die beiden nun schon sehr in die Jahre gekommenen Ratzinger-Antipoden Boff und Küng auf die Bühne zu schicken, beide mit ihren eigenen Projekten gescheitert. Hans Küng, der Kajaphas des Joseph Ratzinger („Wozu brauchen wir noch Zeugen?“), der unzähligen Journalisten den Bären aufband, sein römischer Intimfeind verfüge über ein System wie die Stasi, schreckt in seinem peinlichen Verdikt dabei noch nicht einmal davor zurück, Ratzingers Glaubenskongregation als „das Vertuschungssystem“ zu geißeln, das den Missbrauch in der Kirche regelrecht „gesteuert“ habe. – Just in einem Augenblick, da alle Welt weiß, dass niemand anderer als Ratzinger selbst unmittelbar nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in den USA 2001 Richtlinien erarbeiten ließ, um damit auch Vertuschungen auf lokaler Ebene zu verhindern. Wobei die örtlichen Stellen ausdrücklich angewiesen werden, mit den zuständigen Strafrechtsbehörden zusammenzuarbeiten.

Peter Seewald in seinem kath.net-Artikel Die Stunde des Papstes vom 19. April 2010.


Hans Küng und der Glaube an die Gottheit Jesu

“Seine [Hans Küngs] ‘Jesulogie’ stellt die ewige Gottessohnschaft Jesu und die Verbindlichkeit der christologischen Konzilien in Frage. Seine Rede von Jesus, dem ‘wahren Menschen’, ‘der den Menschen als Gottes Sachwalter und Platzhalter und Stellvertreter erschien’, gibt bei weitem nicht, wie von Küng behauptet, die Christologie der synoptischen Evangelien wieder noch holt sie die Lehre der Konzilien ein. Küng gibt die prinzipielle Einmaligkeit Jesu Christi auf und somit auch die gesamte Trinitätslehre”.

Mit diesem Urteil, das Michael Karger in seinem Küngs “Umstrittene Wahrheit” rezensierenden Artikel Selbsternannter Aufklärer (Tagespost vom 5. August 2008) fällt, bestätigt Karger das Urteil Hans Urs von Balthasars.


Ist Küng vorkonziliar?

Wo Figuren wie Hans Küng ihr Heil noch immer im Staatskirchenrecht suchen (“Beamter auf Lebenszeit”, das ist das ganze Geheimnis am “Mut” der deutschtheologischen Rebellen), da offenbaren sie sich als heillos “vorkonziliar”.

Aus: Franz Norbert Otterbeck, Hans Küng: Allzeit bereit, auf kath.net vom 12. März 2009.


Küngs Logik

“Tridentinisch ist mittelalterlich? Ein Mittelalter, das vom späten XVI. Jahrhundert bis 1969 dauerte?” Diese peinlichen Fragen muss sich Hans Küng in einem offenen Brief gefallen lassen, mit dem Dr. Wilfried Haßelberg-Weyandt im April 2010 auf den offenen Brief Hans Küngs anlässlich der Missbrauchsskandale antwortet und in dem er den berühmten Theologen einiger logischer Schnitzer überführt, die ihm im Eifer des polemischen Gefechts gegen den Papst unterlaufen sind. Eine Antwort hat er vom dialogfreudigen Kritiker nicht erhalten.


Fanatismus

In einem wirren Stakkato von Unwahrheiten und Unterstellungen verreißt der Pensionär das Pontifikat seines ehemaligen Kollegen Joseph Ratzinger. Mit der Entschlossenheit des Fanatikers blendet Küng Fakten aus, die nicht ins diffamierende Bild passen.

Regina Einig in der Tagespost vom 17. April 2010 über Hans Küngs Konzilsträume und seinen offenen Brief an die Bischöfe.


Küngs Schlammliebe

“Entsetzen muss neben aller Schlammschlacht in der ‘Causa Mixa’ aber noch etwas: Die zunehmende Politisierung kirchlichen Handelns, die hier zutage trat. Über Wochen haben kirchliche Kreise Medien bedient. Am Ende wurde ein vertrauliches Dossier Medienvertretern gezielt zugespielt, dessen Inhalt (Alkoholsucht und sexuelle Übergriffe) am Tag nach der Veröffentlichung von Seiten der Bischofskonferenz offiziell bestätigt wurde. Von solch ‘klassisch-politischen’ Vorgehensweisen kann man sich nur mit Grauen abwenden.”
So schreibt der Chefredakteur der Tagespost Markus Reder in der Ausgabe vom 26. Juni. Genau diese Vorgehensweise aber, von denen man sich mit Grauen abwendet, wollen Theologen wie Hans Küng und Gotthold Hasenhüttl als kirchlichen Standard etablieren, indem sie das secretum pontificium, also das kirchliche Amtsgeheimnis diffamieren, dessen Abschaffung fordern, damit jede Vertraulichkeit unmöglich machen und jeden kirchlichen Prozess der Willkür medialer Schlammschlacht ausliefern wollen.


Wer wird ernst genommen?

Im sogenannten Feuilleton wird doch ein strenger katholischer Denker wie Robert Spaemann viel ernster genommen als zum Beispiel Hans Küng.

Feuilletonchef Claudius Seidl am 12. Juni 2011 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung


Küngs Verhältnis zur Wahrheit

“Aber auch beim Missbrauchsskandal legte Benedikt XVI. Wert auf Transparenz. Spätestens seit der Veröffentlichung seines Briefs an die Katholiken in Irland stellte das Presseamt des Vatikans Dokumente und interne Verfahrensregeln zur Verfügung, die es früher in diesem Umfang nicht gegeben hätte. Der Papst will nicht, dass der Vatikan für Außenstehende ein Buch mit sieben Siegeln ist. Die römische Kurie transparenter zu machen, ist offensichtlich ein Charakterzug des deutschen Pontifikats.”

So Guido Horst in seinem Artikel “Vatileaks” und die Folgen in der Tagespost vom 9. Oktober 2012. Auf dem Hintergrund dieses Transparenzbemühens des Papstes und seiner Null-Toleranz-Strategie gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche, die er bereits als Glaubenspräfekt verfolgte, ist das ganze Ausmaß des Rufmords zu ermessen, dessen Hans Küng sich schuldig macht, wenn er den an Kardinal Ratzinger gerichteten Vertuschungsvorwurf im Interview mit Matthias Gierth vom Deutschlandfunk am 7. Oktober 2012 wiederholt. Seine Verfälschung der historischen Wahrheit über Papst Johannes XXIII. und das Konzil hat übrigens Alexander Kissler im Debatten-Magazin The European (Ich, Küng. Der Theologe und Autor Hans Küng instrumentalisiert das II. Vatikanische Konzil zu persönlichen Zwecken) am 9. Oktober entlarvt.


Hans Küng über Econe

Hans Küngs Steilvorlage

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