Das Portal
zur katholischen Geisteswelt


Zum
Inhalts-
verzeichnis
Zum
biographischen Bereich

Impressum

Das katholische Informationsportal kath-info
dient der theologischen Aufklärung
und bietet Ihnen Beiträge zu Themen der katholischen Welt.

Die Beiträge unterliegen in der Regel dem Urheberrecht.

Zum Autorenverzeichnis

Sie befinden sich im dritten Teil
des blauen Bereichs des PkG (Buchstaben N bis Z)
Zum ersten Teil
Zum zweiten Teil

Die neuesten Beiträge finden Sie jeweils auf der Startseite
Zum philosophischen Bereich
Zum
liturgischen Bereich

Links

Themen

Nächstenliebe
Normen-verschiebung
NS 1937
Offenbarung
Ökumene
Ökumene II
Osttimor
Pallium
Papstbesuch 06
Papstbesuch 11
Papstbesuch 11b
Papstrücktritt
Papstverleumdung
PAS
Pastoral
Persien
Petrusbruderschaft
Phobien
PID
Pille
Pius XII.
Piusbruderschaft
Plan
Pornographie
Portugal
Posener A.
Pränataldiagnostik
Predigtqualität
Preußen
Priester
Priester II
Priesterberuf
Priesterkleidung
Primat
pro familia
Progressismus
Prometheus
Pseudotheologie
Psychotherapie
Rahner K.
Randnotizen
Religion
Religionen
Religionsfreiheit

Durch den Rosenkranz gerettet

Als Fernando Casanova – ein puertoricanischer Pastor einer Pfingstgemeinde – im April 2008 zur katholischen Kirche übertrat, sorgte das für Aufsehen.

Heute ist Fernando Casanova ein großer Verteidiger des katholischen Glaubens mit einem beeindruckenden biblischen Wissen, der seine Überzeugung mit großer Begeisterung und Leidenschaft vorträgt. In Interviews und auf Vortragsreisen berichtet er über seinen fünf Jahre langen schmerzhaften Bekehrungsprozess, den er nach vielen Jahren des Dienstes und hohen Ansehens in seiner evangelischen Kirche durchmachte. Weil ihn die Entstehung immer neuer protestantischer Gruppen und Kirchen verunsicherte, begab er sich auf die Suche nach der von Jesus Christus tatsächlich gegründeten Kirche. Ursprünglich trieb ihn dabei die Hoffnung an, beweisen zu können, dass es die katholische Kirche nicht sein könne. Doch es kam anders.

Bei seinen Nachforschungen besuchte er auch eine katholische Kirche und machte dort eine eucharistische Erfahrung, die in seinem Herzen die Bekehrung auslöste. Er erkannte im Sakrament des Altars die wirkliche Gegenwart Christi und entschloss sich, Katholik zu werden. Doch seine Frau, eine überzeugte Protestantin, konnte diesen Weg nicht mitgehen. Zusammen mit den gemeinsamen drei Kindern verließ sie ihn.

Als liebender Ehemann und Vater hatte Fernando sehr große Schwierigkeiten zu verstehen, wie Gott ihm dieses Leiden auferlegen konnte, wo er Ihm doch auf dem rechten Weg nachgefolgt war.

So betrat er eine Kapelle, um bei Gott Hilfe und Trost in seiner traurigen Situation zu suchen. Dabei sah er in einem der Bänke einen herrenlosen Rosenkranz liegen und verstand das als Zeichen Gottes, diesen auch zu beten. Obwohl seine Bekehrung zum Katholizismus gefestigt war, machte sein evangelischer Hintergrund es ihm schwer, den Rosenkranz zu beten. Dennoch nahm er ihn, wandte sich an die Gottesmutter und sagte zu ihr: „Unter zwei Bedingungen möchte ich den Rosenkranz beten: erstens, dass meine Frau und ich uns versöhnen. Und zweitens, dass meine Frau, meine Kinder und ich in die volle Gemeinschaft mit der Kirche deines Sohnes eintreten können.“

Dann betete er den Rosenkranz, ungeschickt und stümperhaft, aber mit der Bitte an Gott, ihm zu verzeihen, wenn Ihm nicht gefalle, was er tue. Doch es schien Gott zu gefallen. Noch am selben Tag kam Fernando wieder mit seiner Familie zusammen. Denn fast zeitgleich wollte seine Frau eine protestantische Kirche besuchen, trat jedoch „versehentlich“ in eine katholische ein und hatte dort vor dem eucharistischen Herrn ebenfalls ein Bekehrungserlebnis.

Nur ein Jahr nach diesem „schlecht gebeteten Rosenkranz“ wurde Fernando Casanova zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern in der Kathedrale von Puerto Rico in die katholische Kirche aufgenommen. Sie heirateten kirchlich und empfingen ihre erste heilige Kommunion.

Übrigens bedauert Fernando Casanova heute, dass er jenen Rosenkranz nicht behalten hat, den er damals in der Kirchenbank fand, und der, obwohl so schlecht gebetet, doch das Wunder der Rückkehr seiner Familie bewirkt hatte. „Mit diesem Rosenkranz in Händen würde ich nämlich gerne einmal begraben werden“, meint Fernando.

Aus der empfehlenswerten Zeitschrift Fatima ruft, 4/2016. Abdruck mit freundlicher Erlaubnis.


Rosenkranz versus Glaubensvernichtung

Nach dem Totalausfall der christlichen Katechese an der Universität, der Schule und den Elternhäusern der letzten Generation macht der Rosenkranz heute nichts anderes, als das christliche Zentralgeheimnis der unglaublichen Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth und seine Heilstaten, seine Passion und Auferstehung von den Toten immer neu zu umkreisen und aus verschiedenen Winkeln neu zu betrachten – wo dieser Glaube innerhalb und außerhalb der Kirche von allen Seiten von der Vernichtung bedroht wird.

Aus: Paul Badde, Die 20 Geheimnisse von Fatima, erschienen in der Extra-Ausgabe des Pur-Magazins zu “100 Jahre Fatima” zum Fatima-Jubiläum in diesem Jahr.


Die Madonna von Puig

Themen

Religionsunterricht
Ring-Eifel
Rosenkranz
Rosenkranz II
Rosenkranz III
San Bartolomeo
schlechte Priester
Schöpfung
Schweden
Schweigen
Seeleneifer
Selbstgerechtigkeit
Sexualerziehung
Silesius
Sinnthesen
Sixt. Kapelle
SJM
Spanien 711
Span. Bürgerkrieg
Span. Märtyrer
Stammzellen
Südsee
Sühnopfer
Theater
Theologenkongress
Theologie
Thomaschristen
Thomismus
Tier
Todesstunde
Todeswunsch
Toleranz
Tradition
Türkenkriege
Unauflöslichkeit
Urlaub
Urteilen
veilleurs
Veränderung
Verblendung
Vergebung
verlorenes Schaf
Vernunft
Verweyen
Verzicht
Vorsehung
Weihestufen
Weihnachten
Weihnachtsmann
Wiederverheiratete
WJT
Woche f. d. L.
Wunder
Wunder II
Wurzeln
Yad Vashem
ZdK
Zeugnis
Zölibat

Zu den neuesten Beiträgen