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Der Religionsunterricht auf dem Prüfstand

“Auf der einen Seite hat und hätte die Kirche in Mitteleuropa immer noch – wie lange noch? – die historisch einzigartige Chance, die Kenntnis des katholischen Glaubens im Rahmen der Schule und großteils vom Staat bezahlt weiterzugeben. Aber angesichts der fehlerhaften Bücher, angesichts der vielen Klagen über den Religionsunterricht und auch angesichts des religiösen Nichtwissens der Jugend trotz jahrelangen Unterrichts ist die unabweisbar: Die Kirche nutzt ihre Jahrhundert – Chance mit dem in der Schule verankerten Religionsunterricht nicht wirklich gut!”
Weihbischof Andreas Laun 2010 in einem Beitrag auf kath.net

"Das ist eine Frage, die ich mir auch stelle. In Deutschland hat jedes Kind neun bis dreizehn Jahre Religionsunterricht. Wieso dann gar so wenig hängen bleibt, um es mal so auszudrücken, ist unbegreiflich. Hier müssen die Bischöfe in der Tat ernsthaft darüber nachdenken, wie der Katechese ein neues Herz, ein neues Gesicht gegeben werden kann."
Papst Benedikt in seinem Buch Licht der Welt auf die Frage von Peter Seewald, wie es denn möglich sei, dass unter der Verantwortung der Bistümer am Ende die Kinder vielleicht den Buddhismus, vom Katholizismus aber noch nicht einmal die Grundmerkmale kennen.


Antikonziliarer Religionsunterricht

Prof. Dr. Walter Hoeres vermißt eine Reaktion der Fuldaer Herbstvollversammlung der Bischöfe auf die Lage des Religionsunterrichts. “Vor uns liegt”, schreibt er in Theologisches (Sept/Okt 2009), ein Lehrbuch für den Religionsunterricht im 5. und 6. Schuljahr von Hubertus Halbfas, das immer noch in Gebrauch ist und das sich zweier Denkfiguren oder Machinationen bedient, um die Wunderberichte des NT zu neutralisieren. Einmal heißt es, Gott wolle die Naturgesetze nicht durchbrechen oder aufheben, womit sich natürlich die Möglichkeit der Wunder ohnehin erledigt. Dann werden die Schüler darauf aufmerksam gemacht, dass es auch in anderen Kulturen und Religionen große charismatische Wundertäter gebe, womit die Einzigartigkeit nicht nur der Taten, sondern auch der Person Jesu eo ipso relativiert wird. Jeder Kenner der kirchlichen Szene wird uns zugeben, dass sich die Beispiele beliebig vermehren lassen. Man muß nur die Jahrgänge dieser Zeitschrift durchsehen, um sich davon immer wieder zu überzeugen.” (Vgl. auch die Fälle, die auf kath-info dokumentiert sind, etwa die Lehren des Exegeten Stefan Schreiber).

Zurecht weist Hoeres mit Brandmüller darauf hin, dass diese Lehren im Widerspruch zur Dogmatischen Konzilskonstitution Dei Verbum stehen. Auf seine Frage, wie die Reaktion der Bischofskonferenz aussehe, könnte man antworten: Die Bischöfe fordern zwar von der Piusbruderschaft die uneingeschränkte Annahme des Zweiten Vatikanischen Konzils, sehen aber tatenlos zu, wie seit Jahrzehnten Kinder einen Religionsunterricht mitmachen müssen, der im Widerspruch zu zentralen Lehren des Konzils steht. So weit zur Glaubwürdigkeit jener Forderung...


Moderner Religionsunterricht

In dieser englischsprachigen Videosatire über katholischen Religionsunterricht wird genau jene Mentalität des Modernismus auf die Schippe genommen, wie sie meiner und vielfacher Erfahrung in der Realität entspricht. Nebenbei ist seine typische Humorlosigkeit auffallend, die im Gegensatz zum Humor Chestertons steht, dessen Orthodoxie allein aufgrund ihres Namens im Namen der Toleranz seiner Intoleranz zum Opfer fällt.

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