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Die Priesterbruderschaft St. Petrus Kanonische Errichtungen Die Zahl der kanonisch errichteten Häuser der Priesterbruderschaft St. Petrus ist in diesem Jahr auf 38 angewachsen. Die kanonische Errichtung von Niederlassungen einer Gemeinschaft päpstlichen Rechtes, wie es die Petrusbruderschaft ist, hat eine rechtliche Stabilität zur Folge, die bewirkt, dass ein solches Haus nur noch vom Heiligen Stuhl aufgehoben werden kann. Aus diesem Grund ist eine kanonische Errichtung, die der Generalobere vornimmt, nur mit vorheriger Erlaubnis des Ortsbischofs möglich. In diesem Jahr sind fünf Häuser hinzugekommen, und zwar in Sées (Normandie), Irving (Texas, wo die Petrusbruderschaft eine eigene Kirche hat), Tulsa (Oklahoma), Québec und als letztes am 31. Mai Tyler (Texas). Zum Vergleich: In den ersten neun Jahren ihres Bestehens gab es in der Petrusbruderschaft nur vier kanonische Errichtungen, darunter die beiden Priesterseminare, in den letzten drei Jahren kam es zu 15 Errichtungen. Dies ist ein erfreuliches Zeichen für eine zunehmende Normalisierung und Akzeptanz der Petrusbruderschaft beim Episkopat. Bild: Die Kirche Mater Dei in Irving Guter Kontakt “Wir haben einen guten Kontakt zu den Priestern um Pater Gerstle der Petrusbruderschaft, der im Dom regelmäßig Beichte hört und selbstverständlich die Einheit mit mir als Bischof pflegt.” Bischof Franz-Josef Overbeck von Essen in einem Interview mit der Tagespost vom 10. Juni 2010 Die Petrusbruderschaft und der Kirchentag Einige Christen wurden durch die vermeintliche Skandalmeldung verwirrt, dass die Petrusbruderschaft Geld für den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München gesammelt habe. Unwiderlegliches corpus delicti war ihre Hannoversche Gottesdienstordnung. Dazu hat nun P. Andreas Lauer FSSP eine Klarstellung veröffentlicht. Altarweihe Als einen einzigartigen Vorgang in Deutschland bezeichnete Johann von Behr, der Vorsitzende des Förderkreises Ecclesia Dei, laut Tagespostbericht die am 7. November 2009 im überlieferten Ritus durchgeführte Altarweihe in der Kölner Maria-Hilf-Kirche, die durch die Rückführung des Altars an seinen alten Ort an der Apsiswand notwendig geworden war. Die Umkehrung der Zelebrationsrichtung durch die Einführung der Volksaltäre sei nun in diesem Fall “offiziell durch ein deutsches Bistum rückgängig gemacht worden”, wobei das Bistum 70% der Kosten übernommen habe. Statistik zur Priesterbruderschaft St. Petrus Der aktuelle Stand vom Oktober 2009: Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat 359 Mitglieder, davon sind 219 Priester und 11 Diakone. Die Mitglieder stammen aus 28 verschiedenen Ländern. Die Konfraternität St. Petrus, also die am 22. Februar 2007 gegründete Gemeinschaft von Gläubigen, die die Petrusbruderschaft unterstützen, ist seit einem Jahr um 895 auf 3125 Mitglieder angewachsen. Davon leben 422 im deutschen und 2230 im englischen Sprachraum. Päpstlicher Rückenwind Papst Benedikt XVI. wünscht der Priesterbruderschaft St. Petrus, dass ihr über die Feier der hl. Messe im außerordentlichen Ritus hinaus an möglichst vielen Stellen die cura animarum, also die volle Seelsorge, übertragen wird. Das berichtete P. John Berg, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, auf der Jahrestagung der Vereinigung Pro Missa Tridentina, die heute in Wiesbaden stattgefunden hat. P. Berg hatte am 6. Juli 2009 eine Privataudienz beim Papst, während der er fünfzehn Minuten lang mit ihm am Schreibtisch in der päpstlichen Bibliothek sprechen konnte (s. Bericht mit Bild). Der Heilige Vater war sehr daran interessiert, ob die Bruderschaft ihr Apostolat ohne Hindernisse wie vorgesehen ausüben kann. Er erkundigte sich, ob ihre Priester dort, wo sie tätig sind, wirklich für die Seelen pastoral wirken könnten. Den Hauptvortrag hielt Dr. Guido Rodheudt über den Philosophen Josef Pieper und die participatio actuosa. Er erinnerte an das thomistische Menschenbild, welches Pieper der heutigen Zeit in neuer und frischer Weise nahegebracht hat und das den Menschen nicht über seine Funktion, sondern über seine Erkenntnisfähigkeit definiert. Deshalb sei auch das Erkennen, das Außer-sich- und Bei-Gott-Sein, das aktive Empfangen und die Begegnung mit Gott die höchste Weise der Teilhabe an der Liturgie, nicht etwa das Machen und Gestalten. Das levitierte Hochamt wurde in der Kirche St. Bonifatius von P. John Berg zelebriert, assistiert von P. Axel Maußen FSSP und P. Sven Conrad FSSP. Interview von Radio Vatikan mit P. Kramer FSSP In englischer Sprache kann man sich auf Radio Vatikan ein Interview mit P. Joseph Kramer FSSP anhören. Anlass des Interviews ist der zweite Jahrestag des Inkrafttretens der Motu proprio Summorum Pontificum am 14. September. P. Kramer ist der Pfarrer der römischen Personalpfarrei, die der Priesterbruderschaft St. Petrus anvertraut wurde. Die rm-Audiodatei (für Real-Player) ist auf dieser Webseite erreichbar. Neue Website Eine neue Website informiert seit Sommer 2009 über die Konfraternität St. Petrus, eine Vereinigung von katholischen Laien und Priestern, die durch Gebet und Opfer die Priesterbruderschaft St. Petrus unterstützen möchten. Zuständiger Capellanus für den deutschsprachigen Raum ist P. Stefan Reiner, der im September vom schweizerischen Freiburg nach Linz zu P. Walthard Zimmer gewechselt hat. Segen P. John Berg beim Papst Im Anschluss an dieses Gespräch, das übrigens in französischer Sprache geführt wurde, begrüßte der Heilige Vater sechs Gründer der Priesterbruderschaft St. Petrus, die eigens für dieses Treffen angereist waren, und spendete ihnen und allen Mitgliedern der Bruderschaft seinen Segen. Das Treffen ereignete sich genau am 21. Jahrestag der Privataudienz fünf unserer Gründer (nämlich der Patres Josef Bisig, Gabriel Baumann, Patrick du Fay, Denis Coiffet und Engelbert Recktenwald) mit Papst Johannes Paul II. im Vatikanpalast. Zwölf Tage nach der damaligen Audienz, am 18. Juli 1988, wurde die Priesterbruderschaft St. Petrus in Hauterive von zwölf Priestern und einem Diakon gegründet. Eine genaue Schilderung der damaligen Ereignisse finden Sie in der Broschüre "Der 30. Juni im Lichte des Glaubens". Priesterweihen in Wigratzbad Am 27. Juni 2009 wurden in Wigratzbad fünf Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern geweiht.
Die Weihen spendete der Weihbischof von Karaganda Athanasius Schneider. Mit ihm legten 84 Priester den Weihekandidaten die Hände auf.
Dem Weihbischof assistierten P. François Pozzetto (links) und P. Bernhard Gerstle (rechts). Vorne sehen wir den Generaloberen P. John Berg und den Regens des Priesterseminars P. Franz Karl Banauch.
Nach der fast vier Stunden dauernden liturgischen Feier folgt das Gruppenbild mit den fünf Neugeweihten. Ganz rechts sehen wir P. Dieter Biffart, den einzigen Deutschen. P. Louis-Dominique Kegelin aus Straßburg, in der Mitte, hat bereits eine schwere Prüfung hinter sich: Vor fünf Jahren wurde seine damals elf Jahre alte Schwester Jeanne-Marie von einem Sexualverbrecher grausam ermordet.
Beim Mittagessen unterhält sich Bischof Schneider mit P. Louis-Marie de Blignières, dem Generaloberen der Fraternité Saint-Vincent-Ferrier in Chéméré-le-Roi, wo Dr. Gabriel Baumann FSSP regelmäßig Vorlesungen in Moraltheologie gibt. Priesterweihen Zehn Jahre Mädchenfreizeiten
In Nigeria arbeitet die Petrusbruderschaft seit 1998 in ärmlichsten Verhältnissen. Doch ihr Apostolat hat sich sehr fruchtbar entwickelt, so dass jetzt an den Bau einer Kirche mit 600 Sitzplätzen gedacht ist. Das Apostolat befindet sich in Umuaka im Süden des Landes, “in der Nähe der Ölfelder”, einer “Gegend mit Urwald und Buschlandschaft” (Sumich). Der Ort gehört zur Diözese Orlu, die am 29. November 1980 errichtet wurde. Orlu liegt ca. 160 km nördlich von der atlantischen Küste. Während in Nigeria ca. 45 % der fast 140 Millionen Einwohner Christen sind, liegt in der Diözese Orlu der Anteil der Katholiken bei über 60 %. Vor allem im Norden Nigerias haben bereits zwölf der 36 Bundesstaaten die Scharia im Strafrecht eingeführt, was zu vermehrter Diskriminierung von Christen führte. Es gab schon Fälle, in denen Konvertiten zum Christentum mit dem Tode bedroht wurden. Wegen der dänischen Mohammed-Karikaturen kam es zu Ausschreitungen gegen Christen, so dass z.B. am 18. Februar 2006 in der Millionenstadt Maiduguri im Nordosten des Landes 57 Menschen getötet und 55 Kirchen zerstört wurden (Religionsfreiheit weltweit. Bericht 2008 des Hilfswerks Kirche in Not, Königstein 2008, S. 387). Sumich berichtet, dass sie im Moment “intensiv an einer Schule für Kinder der Armen” arbeiten, “die sich sonst keine Schule leisten können. Wir haben eine große Parzelle im Auge, etwas außerhalb von Orlu, wo wir ein Schulungs- und Seelsorgezentrum zu bauen hoffen.” Sumich gibt den historischen Hintergrund der Notwendigkeit solcher Schulprojekte an: “Nach der Unabhängigkeit wurden von der Regierung alle Missionsschulen aufgehoben und die Missionare ausgewiesen. Leider war dann die Regierung völlig unfähig, in den verstaatlichten Schulen das Niveau der früheren Missionsschulen zu halten.” Nigeria wurde 1960 unabhängig und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte hinter sich, so dass der gegenwärtige Staat bereits die IV. Republik genannt wird. Das Apostolat der Petrusbruderschaft in Umuaka begann, als der dortige Seelsorger Evaristus Eshiowu während seines Aufbaustudiums in den USA die überlieferte Liturgie kennen- und schätzen lernte und durch einige Bücher von Michael Davies darin bestärkt wurde. Mit Erlaubnis seines Bischofs Gregory Obinna Ochiagha trat er 1999 in die Priesterbruderschaft St. Petrus ein. Am 8. Dezember 2001 feierte der damalige Generalobere P. Arnaud Devillers FSSP vor 3000 begeisterten Afrikanern ein traditionelles Hochamt. Michael Davies, der dabei war, berichtete darüber: “Die Messe war einer der bewegendsten Momente in meinem ganzen Leben: Ich habe noch nie solch einen Gesang gehört - nicht einmal in Chartres. Die ganze Gemeinde sang das Ordinarium in völliger Harmonie, manche mit Tränen in den Augen. Die Austeilung der hl. Kommunion dauerte fast eine Stunde, obwohl ein dritter Priester P. Devillers und P. Evaristus unterstützte. Währenddessen sang der Chor in Latein und in der Landessprache unter vollständiger Beteiligung der Gemeinde. Die Igbo Hymnen, alle zu Ehren der Gottesmutter, waren ausnehmend schön und wurden alle in völliger Harmonie gesungen. Ich kann sicher bestätigen, nie stärkere religiöse Glut und Andacht erlebt zu haben, als in dieser Messe. Die Igbo sind ein Volk, für die der katholische Glaube mehr bedeutet, als irgend etwas anderes in ihrem Leben.” Am 15. August 2008 errichtet der Nachfolger von Bischof Ochiagha, der am 25. März 2008 ernannte Bischof Augustin Tochukwu Ukwuoma, in Umuaka eine Personalpfarrei des überlieferten Ritus, die er der Petrusbruderschaft anvertraute. Pfarrer ist P. Evaristus Eshiowu. 30. Januar 2009
24. Januar 2009 21. Oktober 2008 Am 18. Oktober 1988, drei Monate nach ihrer Gründung, wurde die Priesterbruderschaft St. Petrus vom Heiligen Stuhl kanonisch als eine Gemeinschaft päpstlichen Rechts errichtet. Mit einer internationalen Wallfahrt feierte die Gemeinschaft in Rom ihren zwanzigsten Geburtstag. Aus den deutschsprachigen Ländern nahmen über 250 Gläubige an den Jubiläumsfeierlichkeiten teil. Höhepunkt war ein Pontifikalamt, das Darío Kardinal Castrillón Hoyos am 18. Oktober in der der Bruderschaft anvertrauten Pfarrkirche Ss. Trinità dei Pellegrini feierte. Auf dem Bild ist die Begrüßung des Kardinals durch den Generaloberen P. John Berg FSSP bei seiner Ankunft vor der Kirche zu sehen. Weitere Fotos sind auf dem Blog Orbis Catholicus und auf der internationalen Website der Gemeinschaftzu finden, auf Dailymotion außerdem 38 Kurzvideos. 2. Oktober 30. September 2008 P. Franz Prosinger, der schon vier Jahre in Peru gewirkt hatte (auf gloria.tv sind einige Videos darüber erschienen), leitet seit Anfang September die Niederlassung der Priesterbruderschaft St. Petrus in Mexiko. Der Erzbischof von Guadalajara, Kardinal Juan Sandoval Iniguez, hat der Petrusbruderschaft die Seelsorge an der Kirche zum hl. Apostel Petrus (Bild) in der Bischofsstadt anvertraut. Mitarbeiter P. Prosingers ist P. Jonathan Romanowski, der am 30. Mai 2008 zum Priester geweiht wurde. 18. August 2008 Am Sonntag, den 14. September, beginnt die Priesterbruderschaft St. Petrus mit einer sonntäglichen hl. Messe in Garmisch-Partenkirchen, im Zentrum des Stadtteils Partenkirchen. Jeden Sonn- und Feiertag wird die hl. Messe um 10 Uhr in der Sebastianskapelle gefeiert werden, Ecke Münchner Straße / Ludwigstraße. Am Sonntag, den 28. September, wird die Petrusbruderschaft um 10 Uhr ein festliches Hochamt in Ingolstadt feiern. Es wird den Auftakt für die sonntägliche hl. Messe bilden, die fortan dort gefeiert werden wird, und zwar in der Kapelle des Canisiuskonvikts, Konviktstr. 1, im Zentrum von Ingolstadt, hinter dem Münster.
2. Juni 2008 Bischof Michel Santier von Créteil hat in seiner Diözese der Priesterbruderschaft seit dem 20. April 2008 eine sonntägliche hl. Messe nach dem römischen Ritus in der außerordentlichen Form erlaubt, und zwar in Saint-Maur des Fossés. Saint-Maur des Fossés im Département Val-de-Marne liegt in der Nähe von Paris in südöstlicher Richtung. Mgr. Santier ist erst seit September 2007 Bischof von Créteil.
11. Mai 2008 “Nachdem er den Antrag des Kardinalvikars erhalten hatte, entschied der Hl. Vater, dass im zentralen Sektor Roms, im 1. Distrikt, in einer geeigneten Kirche, namentlich in der Kirche Ss. Trinità dei Pellegrini […] eine Personalpfarrei errichtet werden soll, um eine ordnungsgemäße Seelsorge für alle traditionellen Gläubigen, die der Diözese angehören zu gewährleisten.“ Die Petrusbruderschaft dankt dem Hl. Vater und dessen Vikar Kardinal Camillo Ruini. Sie hofft, dass diese Pfarrei nicht nur den Gläubigen der Gemeinde vor Ort eine Heimat bietet, sondern auch den Pilgern und Studenten in Rom einen Eindruck von der Schönheit und Feierlichkeit der außerordentlichen Form des römischen Ritus vermittelt. P. Joseph Kramer FSSP wurde zum ersten Pfarrer der Pfarrei Ss. Trinità dei Pellegrini und Rektor der ehrwürdigen gleichnamigen Erzbruderschaft sowie zum Kirchenrektor ernannt. Die Pfarrinvestitur von P. Joseph Kramer und die offizielle Eröffnungsmesse der Pfarrei werden am 8. Juni 2008 um 10 Uhr stattfinden. Die Priesterbruderschaft St. Petrus bittet um Ihr Gebet für diese neue Aufgabe im Dienst der Diözese Rom. P. John Ber 3. Mai 2008 In der Diözese Regensburg, Landkreis Eichstätt, hat die Priesterbruderschaft St. Petrus ein Haus für gemeinschaftsinterne Aufgaben eröffnet. In der Marienkapelle des Altenberger Domes (Odenthal) feiert die Petrusbruderschaft seit kurzem jeden Freitag um 18 Uhr eine heilige Messe im überlieferten Ritus. Demnächst wird es eine solche hl. Messe auch in Ingolstadt geben. Erzbischof Albert Malcolm Ranjith, Sekretär der Gottesdienstkongregation, wird am Samstag, den 31. Mai, in Wigratzbad die Diakonatsweihen im überlieferten Ritus spenden. Die Priesterweihen in Wigratzbad werden am Samstag, den 28. Juni, stattfinden. Spender ist Franc Kardinal Rodé, Präfekt der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens. Die Weihekandidaten sind Stefan Reiner aus Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn), Louis Baudon de Mony aus Frankreich, Jean-Baptiste Moreau aus Poitiers und Michael Ramm aus Abtsteinach im Odenwald. Für vier weitere Diakone in Amerika sind für den 30. Mai Priesterweihen geplant. Kardinal Castrillon Hoyos, der Präfekt der Kommission Ecclesia Dei, wird sie im Priesterseminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Denton spenden.
Am Ostersamstag, den 29. März 2008 zelebrierte Joseph Cardinal Zen Ze-Kiun OSB, seit 2002 Bischof von Hongkong, in Hongkong eine feierliches Pontifikalamt im überlieferten Ritus. Assistiert wurde er dabei vom Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus P. John Berg (auf dem Foto in der Mitte). Dieser hielt anschließend einen Vortrag über die alte Liturgie. Am nächsten Sonntag feierte er die hl. Messe, die in Hongkong in ihrer überlieferten Form seit 2001 als regelmäßige Samstagsmesse, seit 2006 als Sonntagsmesse erlaubt ist, wie die Website der Tridentine Latin Mass Association of Hong Kong Diocese informiert. Statistisches: Video über die Mission in den Anden 24. Dezember 2007 Die Konfraternität der Priesterbruderschaft St. Petrus hat inzwischen 1623 Mitglieder, die sich wie folgt verteilen: englischsprachige Mitglieder: 1186; deutschsprachige Mitglieder: 237; französischsprachige Mitglieder: 200. Jean-Pierre Kardinal Ricard, Erzbischof von Bordeaux und Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz, hat der Priesterbruderschaft St. Petrus in Bordeaux die schöne Barockkirche St. Bruno zur Verfügung gestellt. Sie ist gut besucht. P. Bruno Stemler FSSP gibt etwa 70 Kindern Katechismusunterricht. In der Diözese Annecy hat Bischof Yves Boivineau der Petrusbruderschaft seit Oktober eine hl. Messe an Sonn- und Feiertagen in der Kirche von Duingt am Ufer des Sees von Annecy erlaubt. Die Patres Francois Pozzetto und Frédéric Roseau, die im nahe gelegenen Saint-Jorioz das Exerzitienwerk der Priesterbruderschaft leiten, haben diesen Dienst übernommen. 21. November 2007
Für die Priesterbruderschaft St. Petrus bringt das Motu Proprio “Summorum Pontificum” eine Ausweitung ihres Apostolats mit sich. Folgende Orte sind hinzugekommen, an denen die hl. Messe im außerordentlichen Ritus von Priestern der Petrusbruderschaft gelesen werden:
P. Walter Huber (Bild), der schon Gottesdienste in Augsburg, München und Landsberg feiert, ist dafür verantwortlich. Die Ausweitung des Apostolats ist möglich durch einen zweiten Priester, der seit Herbst zu P. Huber gestoßen ist, nämlich P. Markus Rindler.
In Österreich hat sich ein ungarischer Priester der Petrusbruderschaft angeschlossen: P. Ervin Kovacs. Er studierte in Serbien und Ungarn und wurde 1998 zum Priester geweiht. Während seines Weiterstudiums in Rom lernte er die Petrusbruderschaft näher kennen. Seit kurzem lebt er in deren Wiener Niederlassung und koordiniert von dort aus das Apostolat in Budapest. 1. Juli Gestern, am 30. Juni, wurden in Wigratzbad von Bischof André-Mutien Léonard (oberes Bild) von Namur vier Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern geweiht. Auf dem unteren Photo, aufgenommen unmittelbar nach der dreieinhalb Stunden dauernden Weihezeremonie, sieht man die Neupriester von links nach rechts: 87 Priester, darunter der Generalobere der Fraternité Saint Vincent Ferrier Louis-Marie de Blignières und Abt Louis-Marie von Le Barroux, legten in der Zeremonie den Weihekandidaten die Hände auf.
Am 30. März 2007 hat der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, P. John Berg, die Niederlassung Hl. Bruder Klaus in Rotkreuz, Kanton Zug, Diözese Basel, Schweiz, kanonisch errichtet, nachdem mit Schreiben vom 12. März der Generalvikar die Erlaubnis von Bischof Kurt Koch mitgeteilt hatte. In der Niederlassung in Rotkreuz wohnen in einem Bauernhaus (Photo) zur Miete die beiden Patres Gabriel Baumann und Engelbert Recktenwald. Sie versorgen zwei Apostolatsstellen: P. Baumann zelebriert in der Kapelle in Meisterswil in der Nachbargemeinde Hünenberg und betreut den entsprechenden Kreis von Gläubigen, P. Recktenwald ist zuständig für das Apostolat im Haus Felsberg in Steinen, Kanton Schwyz, Diözese Chur (Sonntagsmesse in der Alten Kapelle in Seewen). Im deutschsprachigen Raum handelt es sich für die Petrusbruderschaft um die siebte Niederlassung, die kanonisch errichtet wurde. 10. Februar 2007
2006 wurden 14 Priester für die Petrusbruderschaft geweiht. Da oft gefragt wird, wo die Neupriester eingesetzt werden, folgt hier eine Liste der Neupriester mit ihrem jeweiligen Apostolat. Näheres zu diesem Apostolat kann meistens über die jeweiligen nationalen Websites der Petrusbruderschaft erfahren werden. Die internationale Website ist www.fssp.org. Bild: Generalhaus in Fribourg, Schweiz.
5. Dezember 2006 Eine neue Website "Zwar sind die Glanzzeiten der St. Pelagiberger Wallfahrt, an denen zu den großen Wallfahrtstagen (Schmerzensfreitag, Mariae Heimsuchung, Mariae Geburt, Mariae Opferung) sogar von der deutschen Bodenseeseite her Sonderschiffe die Pilger hinübertrugen, vorerst einmal vorüber. Doch hat der Ort durchaus auch heute etwas Besonderes zu bieten: Hier ist die überlieferte Form der römischen Heiligen Messe, die seit den liturgischen Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil fast gänzlich an den Rand des kirchlichen Lebens gedrängt wurde, immer lebendig geblieben. Tagtäglich können die Gläubigen ihr in der Marienburg wie in der Pfarr- und Wallfahrtskirche beiwohnen. Dafür ist nach Gott und der mächtigen Fürsprecherin an Seinem Thron vor allem dem 1999 verstorbenen, hochverdienten St. Pelagiberger Pfarrer Alfons Ringer und den Schwestern zu danken. Wer auch nur etwas die Schwierigkeiten kennt, denen traditionsverbundene Priester und Klöster gerade in den 'wilden Jahren' des sogenannten Aufbruchs ausgesetzt waren, der weiß ein solches Zeugnis der Treue zu schätzen. Die Priesterbruderschaft St. Petrus in St. Pelagiberg Als Pfarrer Ringer schwer erkrankte und aus dem pfarrlichen Wirken ausscheiden mußte, übernahmen Priester der Bruderschaft St. Petrus einen erheblichen Teil der Seelsorge an der Wallfahrtskirche. So ist es bis jetzt geblieben..." So informiert eine neue, recht umfangreiche Website von P. Bernward Deneke, dessen Beiträge sich auf kath-info großer Beliebtheit erfreuen. Die Petrusbruderschaft in Ungarn Weihen bei der Priesterbruderschaft St. Petrus Am Sonntag, den 29. Oktober und Christkönigsfest (2006), hat Bischof Dr. Ludwig Schwarz von Linz in der Linzer Minoritenkirche zwei Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern geweiht: Markus Schmidt und Brendan Gerard. Am 11. November wird Bischof Fabian Bruskewitz (Bild) von Lincoln vierzehn Seminaristen des amerikanischen Priesterseminars der Petrusbruderschaft die Niederen Weihen spenden und drei weiteren Seminaristen die Subdiakonatsweihe. Die Kandidaten für die Niederen Weihen sind: Michael Finn, Michael Hartmann, Matthew McCarthy, Christopher Pelster, John Rickert, Jose Zepeda, Marko Rehak, Peter Bauknecht, David Boroff, Simon Harkins, Edward Heffernan, Garrick Huang, Robert Martin und John Shannon. Die Kandidaten für die Subdiakonatsweihe: Roberto Cano, Dennis Gordon und Edward Perry. Statistisches zur Priesterbruderschaft St. Petrus Stand: 3. September 2006 18,9 % der Priester in der Petrusbruderschaft stammen aus dem deutschsprachigen Raum. Am stärksten ist Frankreich mit über einem Drittel vertreten, gefolgt von den USA. Die genaue Aufschlüsselung: 66 Frankreich Die Länder bezeichnen die Herkunft der Priester, nicht ihren gegenwärtigen Wirkungsort. Aufgeschlüsselt nach Kontinenten: Noch in diesem Jahr wird sich das Verhältnis ein wenig ändern: Am 29. Oktober werden ein Österreicher und ein Engländer zum Priester geweiht werden, Markus Schmid und Brendan Gerard. Die Charismen der Priesterbruderschaft St. Petrus Von P. John Berg In die Zeit des Generalkapitels der Priesterbruderschaft St. Petrus fiel der achtzehnte Jahrestag ihrer Gründung, der 18. Juli 2006. An diesem Tag hielt der frisch gewählte Generalobere P. John Berg im Rahmen eines feierlichen Hochamtes seine erste Predigt an die Mitglieder des Kapitels. "Non vos me elegistis: sed ego elegi vos, et posui vos, ut eatis, et fructum afferatis: et fructus vester maneat." Liebe Brüder! Die soeben zitierten Worte des Evangeliums vom heutigen Tag, dem Fest vom heiligen Kamillus von Lellis, unserem Jahrestag, sind offensichtlich an die Apostel gerichtet: „Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt und euch bestellt, dass Ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe." Diese Worte gehören zu den letzten Unterweisungen unseres Herrn an seine Apostel vor seinem Leiden, Worte, welche wir passenderweise das ‘hohepriesterliche Gebet' nennen. Sie werden oft auf den einzelnen Priester angewandt, um zu zeigen, dass seine Erwählung durch unseren Herrn erfolgt und „niemand sich selbst erwählt". Ich denke jedoch, dass diese Worte am heutigen Tag genauso auf die Gründung unserer Priesterbruderschaft St. Petrus zutreffen, auf unsere Erwählung durch die göttliche Vorsehung. Inmitten unserer täglichen Arbeit gibt es viele Hindernisse. Zu erwähnen sind zum Beispiel die Einschränkungen bezüglich der traditionellen Messe an Orten, wo die großzügigen Erlaubnisse, welche der Heiligen Stuhl im Motuproprio "Ecclesia Die" gewährt hat, keine Anwendung finden. Dann gibt es den Widerstand von einigen, die sich durch unsere Existenz in der Kirche gefährdet fühlen. Und es gibt natürlich auch Schwächen innerhalb unserer eigenen Gemeinschaft. So ist es schnell möglich, die Dinge aus einer rein natürlichen Sichtweise zu betrachten, einer Sicht, welche die große Rolle übersieht, die uns von der Vorsehung, welche alle Dinge auf sanfte Weise (suaviter) lenkt, wie der heilige Thomas von Aquin oft bemerkt, anvertraut wurde. „Non vos me elegistis: sed ego elegi vos." Wir sollten stolz sein auf unser Institut und seine Rolle in der Kirche. Natürlich soll dies nicht heißen, stolz zu sein im Sinne, daß wir die Rettung der Kirche seien oder etwas dergleichen. Glücklicherweise sollten uns unsere vielen Schwachheiten immer davor bewahren, in einen solchen Irrtum zu fallen; nein, vielmehr ein Stolz, der uns das Vertrauen und den Mut einflößt, weiterzumachen in vollständiger Treue zu unserer Gründung, die wir heute feiern, zu unserem einzigartigen Charisma, zu unserer eigenen Identität. Ich denke, dass dieses Charisma drei wesentliche Elemente aufweist, die drei grossen Säulen unserer Bruderschaft: Die erste ist, dass wir eine Gründung im Herzen der Kirche sind. Wir sind, wie Kardinal Castrillon-Hoyos in seinem Schreiben an das Kapitel feststellt, „sub Petro et cum Petro" (unter und mit dem Papst). Achtzehn Jahre nach der Gründung denke ich nicht, dass wir den Mut und den Glauben unserer Gründer genügend anerkennen, welche wie Abraham aufgerufen wurden, ihre Heimat zu verlassen und alles Vertrauen in Gott und Seine Kirche zu setzen. Es ist schwierig für uns, uns vorzustellen, wie schwer es für sie gewesen sein muß, gegen die Entscheidungen des Erzbischofs Lefevre zu handeln, welcher für sie wie ein Vater war in einer Welt, die sich in der Krise befand. Zweitens ist unsere Bruderschaft treu zu einer Theologie, die auf einer Philosophie aufbaut, die von den Päpsten eine "philosophie perennis", eine "immerwährende Philosophie" genannt wurde, einem Realismus, eine Theologie gegründet auf den Lehren des heiligen Thomas von Aquin. Diese Theologie, welche heute an den kirchlichen Fakultäten oft einfach als eine unter vielen präsentiert wird oder, noch schlimmer, als etwas Überholtes, stellt (gemäss den Päpsten der letzten zwei Jahrhunderten) die treffende Antwort auf den Modernismus der nach wie vor die Kirche in der einen oder anderen Form bedroht. Welche Gnade, dass wir diese Theologie als Grundlage für das Studium in unseren Ausbildungsstätten haben. Welche Gnade, daß Priester ausgebildet werden, welche diese Theologie in Predigten, Vorträgen und Katechesen weitergeben können. Schließlich sind wir eine Gründung, welche die heilige Messe ins Zentrum eines jeden Priesters stellt. Es ist eine Bruderschaft, welche die große Gnade hat, den Meßritus Papst Pius' V. oder Gregors des Grossen aufrecht zu erhalten, und nicht nur die Riten, sondern auch die Disziplinen (Motuproprio "Ecclesia Dei"). Dies ist das herausragende Kennzeichen unserer Bruderschaft. Diese Riten sind so wichtig, weil es evident ist, daß der Mensch kein Engel ist, kein reiner Geist, sondern aus Seele und Leib besteht. Diese Wahrheit ist zusammengefasst im Satz "Handlungen sprechen lauter als Worte". Deshalb braucht der Mensch nicht nur katechetische Unterweisungen, um sich in einer glaubenslosen Welt zu bewähren, sondern auch Riten, welche die Wahrheiten unterstreichen, die in der heiligen Messe gegenwärtig werden: das heilige Opfer des Fleisch gewordenen Wortes auf dem Altar und die wahre Gegenwart Christi in der Eucharistie. Es ist unsere Pflicht als Kapitel, all diesen Elementen treu zu bleiben. Es wäre ein fataler Fehler, für eines den Blick zu verlieren oder sogar eines auf Kosten des anderen vorzuziehen. Sie dürfen nie in Gegensatz zueinander gestellt werden. Einschlägige kirchliche Dokumente aus jüngster Zeit wie z.B. "Congregavit nos in unum" stellen klar fest, dass es für ein Institut tödlich ist, wenn der Blick auf sein eigenes Charisma verloren geht. Heute, an diesem wichtigen Jahrestag, sollten wir zuerst Gott, der uns in Seiner Vorsehung hierher gebracht hat, unseren Dank erweisen durch die Darbringung des heiligen Meßopfers. Ferner sollten wir unsere Gründer schätzen für ihr Vertrauen in Gott in einem Moment, welcher innerhalb der Kirche sehr schwer war. Am meisten jedoch sollten wir an unsere eigenen Pflichten als Kapitel denken. Als einzelne Mitglieder sollten wir danach trachten, immer mehr mit den Charismen unserer Bruderschaft übereinzustimmen und nicht die Bruderschaft, ihre Mission oder die erwähnten Elemente zu verändern, auch dann nicht, wenn es aus rein natürlicher Sicht als praktischer erscheint. Wir wollen uns unter den Schutz der allerseligsten Jungfrau Maria stellen, Unserer Lieben Frau vom Sieg, welche hier in Wigratzbad immer unter diesem Titel verehrt wurde. Laßt uns sie bitten, eines Tages am ewigen Sieg ihres Sohnes Anteil zu haben. Die Priesterbruderschaft St. Petrus in Australien Die Priesterbruderschaft St. Petrus konnte im Jahr 2000 erstmals in Australien Fuß fassen, nachdem es seit 1995 regelmäßige Kontakte gab. Am 1. März 2000 wurde in Melbourne, im Stadtteil Caulfield, das erste Haus der Petrusbruderschaft errichtet, mit zwei Priestern: P. John Rizzo und P. Laurence Gresser. Erzbischof George Pell von Melbourne hatte die Erlaubnis dazu gegeben. Im September 2001 folgte die Errichtung eines zweiten Hauses in der Diözese von Parramatta unter Bischof Kevin Manning, nachdem dort zwei Priester für die Petrusbruderschaft geweiht wurden. Mit dem Haus in Parramatta ist auch ein Apostolat in der Nachbardiözese Sydney verbunden. 2003 kam eine neue Niederlassung in Garran in der Diözese Canberra südlich von Sydney hinzu. 2004 wurde das Haus Ezechiel in Sydney für das Spiritualitätsjahr eröffnet. Es dient dazu, interessierten Priesteramtskandidaten das in unseren Priesterseminarien übliche Jahr der Einführung ins geistliche Leben zu geben. So können die interessierten Australier zunächst ihre Berufung prüfen, bevor sie die kostspielige Reise in eines unserer Seminare in Europa oder Amerika antreten. Auch das Haus Ezechiel wurde mit Erlaubnis von Erzbischof George Pell eröffnet, da dieser 2001 von Melbourne nach Sydney berufen wurde. 2003 wurde er zum Kardinal ernannt. Direktor des Hauses Ezechiel ist P. Duncan Wong FSSP. Von Australien aus bestehen Kontakte nach Singapur, zu den Philippinen und nach Hongkong. Insgesamt wirken in Australien acht Priester der Petrusbruderschaft: die Patres Laurence Gresser (Regionaloberer), John Rizzo, John Fongemie, Glen Tattersall, John McDaniels, Ken Webb, Duncan Wong und Michael McCaffrey. Eine eigene Website gibt darüber Auskunft. Photo: Regionalsuperior P. Laurence Gresser FSSP. Ein Brief von Kardinal Medina Am 10. Juni 2006 spendete Kardinal Medina im Internationalen Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad, Allgäu, die Priesterweihen (wir berichteten). Ein Brief mit Datum vom 16. Juni hat danach das Priesterseminar erreicht. Der Brief ist gerichtet an dessen damaligen Regens, P. Philipp Creurer:
Sehr geehrter Herr Pater Creurer, Weitere Ernennungen in der Petrusbruderschaft Photos: Von links nach rechts:
Photos:
Erste Ernennungen des neuen Generaloberen Photos:
Neuer Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Petrus
Das Generalkapitel 2006 (2) Vom 4. bis 20. Juli findet das Generalkapitel der im Jahr 1988 gegründeten Priesterbruderschaft St. Petrus statt. Diese ist eine Gesellschaft des Apostolischen Leben päpstlichen Rechts. Das Generalkapitel 2006 Vom 4. bis 20. Juli findet das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Petrus statt. Die Petrusbruderschaft wurde am 18. Juli 1988 in Hauterive im Kanton Freiburg von elf Priestern und einem Diakon gegründet und am 18. Oktober 1988 vom Heiligen Stuhl kanonisch errichtet. Das Generalkapitel findet alle sechs Jahre statt. 1991 gab es ein außerordentliches Generalkapitel, 1994 und 2000 ein ordentliches. 41 Priester werden am nächsten Generalkapitel teilnehmen. Das Generalkapitel wählt den Generaloberen, drei Assistenten und zwei Berater. Der Generalobere seinerseits ernennt den Generalvikar, -sekretär und -ökonom, die Seminarregenten und die Distriktsoberen. Von 1988 bis 2000 war Generaloberer der Schweizer P. Josef Bisig, Weihejahrgang 1977, seit 2000 der Franzose P. Arnaud Devillers, Weihejahrgang 1985. Generalvikar ist gegenwärtig P. Dr. Patrick du Faÿ, Generalsekretär P. Armand de Malleray, Generalökonom P. René de Reboul. Assistenten des Generaloberen sind P. Patrick du Faÿ, P. José Calvin-Torralbo und P. Jean-Marc Fournier, Berater P. Bernward Deneke und P. James Jackson. Die Priesterbruderschaft St. Petrus besitzt weltweit 22 Häuser, die kanonisch errichtet sind, unter anderem in Brannay, Denton, Denver, Elmhurst, Fribourg, Lincoln, Little Rock, Lyon, Namur, Ottawa, Parramatta, Rom, Salzburg, Stuttgart, Sydney, Thalwil, Versailles, Wien und Wigratzbad. Der Gemeinschaft gehören 181 Priester an, die endgültig inkardiniert sind. Sechs weitere Priester sind ihr für ein Jahr probeweise inkorporiert. 26 Priester sind in der Priesterausbildung tätig, 21 Priester an Schulen. Die Petrusbruderschaft ist in 85 Diözesen vertreten: 49 Diözesen in Europa, 30 in Amerika, 4 in Ozeanien, 2 in Afrika. An 111 Orten feiern Priester der Gemeinschaft sonntags die hl. Messe. Sieben Kardinäle und 26 weitere Bischöfe haben bislang für die Petrusbruderschaft die heiligen Weihen gespendet. Ein Höhepunkt in ihrem Leben war der Besuch von Joseph Kardinal Ratzinger in ihrem Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad an Ostern 1990. Eine Übersicht über alle Niederlassungen der Priesterbruderschaft St. Petrus finden Sie hier. Für das Generalkapitel bitten wir um Ihr Gebet. Priesterweihen in Wigratzbad Heute, am 10. Juni 2006, weihte Jorge Kardinal Medina Estevez in Wigratzbad sieben Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern. Kardinal Medina ist der ehemalige Präfekt der Gottesdienstkongregation. Die Zeremonie dauerte fast vier Stunden.
Priesterweihen in der Priesterbruderschaft St. Petrus Am 3. Juni 2006 wurden im amerikanischen Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus vier junge Männer zu Priestern geweiht: Terrence Gordon, William Lawrence, Joseph Lee und Vitali Leontiev. Das Priesterseminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe liegt in Denton, Diözese Lincoln, Bundesstaat Nebraska. Der Ortsbischof Fabian W. Bruskewitz spendet die Priesterweihe. Seit 1994 besitzt die Petrusbruderschaft in den USA ein Priesterseminar. Es befand sich zuerst in Elmhurst, Diözese Scranton (Bischof James C. Timlin), Bundesstaat Pennsylvania. Doch weil es sich bald als zu klein herausstellte, wurde ein neues Seminar in Denton gebaut (siehe Bilder). Am 10. Juni wird Seine Eminenz Jorge Kardinal Medina Estevez, ehemaliger Präfekt der Gottesdienstkongregation, im Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad, sieben Diakone zu Priestern weihen. Die Zeremonie beginnt um 9.00 Uhr. Die Weihekandidaten sind: Benjamin Durham (geboren 1977 in Winnipeg, Kanada), Arnaud Evrat (geb. 1977 in Neuilly-sur-Seine bei Paris), Alexis Garnier (geb. 1980 in Verdun), Martin Knudsen (geb. 1975 in Dänemark), Andrzeij Komorowski (geb. 1975 in Polen), Vianney Le Roux (geb. 1980 in Saint-Brieuc, Frankreich) und Jean-Cyrille Sow (geb. 1973 in Tassin bei Lyon). Eine weitere Priesterweihe gibt es am 24. Juni in Australien. In Adelaide, der Hauptstadt von South Australia, wird der dortige Ortsbischof Philip Wilson unseren Diakon Michael McCaffrey zum Priester weihen. Erzbischof Wilson ist im Mai zum Vorsitzenden der australischen Bischofskonferenz gewählt worden und löste damit Erzbischof Francis Carroll ab. Ausweitung des Apostolats Im Frühjahr 2006 sind drei gute Nachrichten bezüglich der Zulassung der hl. Messe im klassischen Ritus zu vermelden: 1. Bischof Walter Mixa von Augsburg hat im März die sonntägliche heilige Messe in Augsburg gestattet. Bisher war die Sonntagsmesse nur zweimal im Monat erlaubt. Sie wird um 10:30 Uhr in der Kirche St. Margareth gefeiert. Zuständiger Priester ist P. Walter Huber, Milchberg 13, 86150 Augsburg. Die Kirche S. Margareth befindet sich an der Kreuzung Milchberg/Margaretenstrasse/Spitalgasse. 2. Bischof Felix Genn von Essen hat aufgrund einer Unterschriftenaktion die hl. 3. Joachim Kardinal Meisner von Köln hat erlaubt, dass die Petrusbruderschaft in Düsseldorf die hl. Messe von Pfarrer Joachim Zimmermann übernimmt, über dessen Goldenes Priesterjubiläum am 5. März in der Aprilausgabe des Informationsblatts der Priesterbruderschaft St. Petrus berichtet wurde und dem es ein Anliegen war, dass für sein Apostolat eine gute Nachfolgeregelung gefunden wird. Pfarrer Zimmermann feiert die hl. Messe sonntags um 10.00 Uhr in Düsseldorf-Eller, in der Kirche St. Hedwig, Werstener Feld 225. Ab Pfingsten wird die hl. Messe in die Kirche St. Dionysius in Düsseldorf-Volmerwerth verlegt, da das Erzbistum die Kirche St. Hedwig aus Kostengründen verkaufen will. Von Seiten der Petrusbruderschaft wird P. Franz Karl Banauch vom Kölner Haus St. Alfons für die Feier der überlieferten Liturgie in St. Dionysius zuständig sein. Zur dadurch notwendig gewordenen Verstärkung des Kölner Apostolats wird P. Daniel Eichhorn von der Schweiz nach Köln umziehen. Weitere Informationen über die Priesterbruderschaft St.Petrus |
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