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Die Priesterbruderschaft St. Petrus

Kanonische Errichtungen

Die Zahl der kanonisch errichteten Häuser der Priesterbruderschaft St. Petrus ist in diesem Jahr auf 38 angewachsen. Die kanonische Errichtung von Niederlassungen einer Gemeinschaft päpstlichen Rechtes, wie es die Petrusbruderschaft ist, hat eine rechtliche Stabilität zur Folge, die bewirkt, dass ein solches Haus nur noch vom Heiligen Stuhl aufgehoben werden kann. Aus diesem Grund ist eine kanonische Errichtung, die der Generalobere vornimmt, nur mit vorheriger Erlaubnis des Ortsbischofs möglich.

In diesem Jahr sind fünf Häuser hinzugekommen, und zwar in Sées (Normandie), Irving (Texas, wo die Petrusbruderschaft eine eigene Kirche hat), Tulsa (Oklahoma), Québec und als letztes am 31. Mai Tyler (Texas). Zum Vergleich: In den ersten neun Jahren ihres Bestehens gab es in der Petrusbruderschaft nur vier kanonische Errichtungen, darunter die beiden Priesterseminare, in den letzten drei Jahren kam es zu 15 Errichtungen. Dies ist ein erfreuliches Zeichen für eine zunehmende Normalisierung und Akzeptanz der Petrusbruderschaft beim Episkopat.

Bild: Die Kirche Mater Dei in Irving


Guter Kontakt

“Wir haben einen guten Kontakt zu den Priestern um Pater Gerstle der Petrusbruderschaft, der im Dom regelmäßig Beichte hört und selbstverständlich die Einheit mit mir als Bischof pflegt.”

Bischof Franz-Josef Overbeck von Essen in einem Interview mit der Tagespost vom 10. Juni 2010


Die Petrusbruderschaft und der Kirchentag

Einige Christen wurden durch die vermeintliche Skandalmeldung verwirrt, dass die Petrusbruderschaft Geld für den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München gesammelt habe. Unwiderlegliches corpus delicti war ihre Hannoversche Gottesdienstordnung. Dazu hat nun P. Andreas Lauer FSSP eine Klarstellung veröffentlicht.


Altarweihe

Als einen einzigartigen Vorgang in Deutschland bezeichnete Johann von Behr, der Vorsitzende des Förderkreises Ecclesia Dei, laut Tagespostbericht die am 7. November 2009 im überlieferten Ritus durchgeführte Altarweihe in der Kölner Maria-Hilf-Kirche, die durch die Rückführung des Altars an seinen alten Ort an der Apsiswand notwendig geworden war. Die Umkehrung der Zelebrationsrichtung durch die Einführung der Volksaltäre sei nun in diesem Fall “offiziell durch ein deutsches Bistum rückgängig gemacht worden”, wobei das Bistum 70% der Kosten übernommen habe.


Statistik zur Priesterbruderschaft St. Petrus

Der aktuelle Stand vom Oktober 2009: Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat 359 Mitglieder, davon sind 219 Priester und 11 Diakone. Die Mitglieder stammen aus 28 verschiedenen Ländern.
Die Petrusbruderschaft arbeitet in 109 Diözesen, die sich auf die Kontinente in folgender Weise verteilen: Europa 59, Amerika 44, Ozeanien 5, Afrika 1.
33 Häuser sind kanonisch errichtet. Zwölf Personalpfarreien werden betreut. Die Zahl der Orte, an denen Priester der Petrusbruderschaft regelmäßig die hl. Messe feiern, beträgt 180.

Die Konfraternität St. Petrus, also die am 22. Februar 2007 gegründete Gemeinschaft von Gläubigen, die die Petrusbruderschaft unterstützen, ist seit einem Jahr um 895 auf 3125 Mitglieder angewachsen. Davon leben 422 im deutschen und 2230 im englischen Sprachraum.


Päpstlicher Rückenwind

Papst Benedikt XVI. wünscht der Priesterbruderschaft St. Petrus, dass ihr über die Feier der hl. Messe im außerordentlichen Ritus hinaus an möglichst vielen Stellen die cura animarum, also die volle Seelsorge, übertragen wird. Das berichtete P. John Berg, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, auf der Jahrestagung der Vereinigung Pro Missa Tridentina, die heute in Wiesbaden stattgefunden hat. P. Berg hatte am 6. Juli 2009 eine Privataudienz beim Papst, während der er fünfzehn Minuten lang mit ihm am Schreibtisch in der päpstlichen Bibliothek sprechen konnte (s. Bericht mit Bild). Der Heilige Vater war sehr daran interessiert, ob die Bruderschaft ihr Apostolat ohne Hindernisse wie vorgesehen ausüben kann. Er erkundigte sich, ob ihre Priester dort, wo sie tätig sind, wirklich für die Seelen pastoral wirken könnten.

Den Hauptvortrag hielt Dr. Guido Rodheudt über den Philosophen Josef Pieper und die participatio actuosa. Er erinnerte an das thomistische Menschenbild, welches Pieper der heutigen Zeit in neuer und frischer Weise nahegebracht hat und das den Menschen nicht über seine Funktion, sondern über seine Erkenntnisfähigkeit definiert. Deshalb sei auch das Erkennen, das Außer-sich- und Bei-Gott-Sein, das aktive Empfangen und die Begegnung mit Gott die höchste Weise der Teilhabe an der Liturgie, nicht etwa das Machen und Gestalten.

Das levitierte Hochamt wurde in der Kirche St. Bonifatius von P. John Berg zelebriert, assistiert von P. Axel Maußen FSSP und P. Sven Conrad FSSP.


Interview von Radio Vatikan mit P. Kramer FSSP

In englischer Sprache kann man sich auf Radio Vatikan ein Interview mit P. Joseph Kramer FSSP anhören. Anlass des Interviews ist der zweite Jahrestag des Inkrafttretens der Motu proprio Summorum Pontificum am 14. September. P. Kramer ist der Pfarrer der römischen Personalpfarrei, die der Priesterbruderschaft St. Petrus anvertraut wurde. Die rm-Audiodatei (für Real-Player) ist auf dieser Webseite erreichbar.


Neue Website

Eine neue Website informiert seit Sommer 2009 über die Konfraternität St. Petrus, eine Vereinigung von katholischen Laien und Priestern, die durch Gebet und Opfer die Priesterbruderschaft St. Petrus unterstützen möchten. Zuständiger Capellanus für den deutschsprachigen Raum ist P. Stefan Reiner, der im September vom schweizerischen Freiburg nach Linz zu P. Walthard Zimmer gewechselt hat.


Segen

David Ianni hat am 11. August 2009 auf seinem Blog über die Familienfreizeit der Priesterbruderschaft St. Petrus und die Erfahrung mit der überlieferten Liturgie berichtet: “Welche Wohltat, welch eine Gnade, welch ein Segen für eine Familie!”

P. John Berg beim Papst

Am 6. Juli 2009 empfing der Heilige Vater den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus, P. John Berg, in seiner Privatbibliothek im Vatikan. P. Berg hatte die Gelegenheit, etwa 15 Minuten mit dem Heiligen Vater über die Petrusbruderschaft zu sprechen und ihm für alles zu danken, was er für uns und für die Kirche getan hat. Der Heilige Vater bekundete sein Wohlwollen und seine Anerkennung gegenüber dem Apostolat der Petrusbruderschaft.

Im Anschluss an dieses Gespräch, das übrigens in französischer Sprache geführt wurde, begrüßte der Heilige Vater sechs Gründer der Priesterbruderschaft St. Petrus, die eigens für dieses Treffen angereist waren, und spendete ihnen und allen Mitgliedern der Bruderschaft seinen Segen.

Das Treffen ereignete sich genau am 21. Jahrestag der Privataudienz fünf unserer Gründer (nämlich der Patres Josef Bisig, Gabriel Baumann, Patrick du Fay, Denis Coiffet und Engelbert Recktenwald) mit Papst Johannes Paul II. im Vatikanpalast. Zwölf Tage nach der damaligen Audienz, am 18. Juli 1988, wurde die Priesterbruderschaft St. Petrus in Hauterive von zwölf Priestern und einem Diakon gegründet. Eine genaue Schilderung der damaligen Ereignisse finden Sie in der Broschüre "Der 30. Juni im Lichte des Glaubens".


Priesterweihen in Wigratzbad

Am 27. Juni 2009 wurden in Wigratzbad fünf Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern geweiht.

Die Weihen spendete der Weihbischof von Karaganda Athanasius Schneider. Mit ihm legten 84 Priester den Weihekandidaten die Hände auf.

Dem Weihbischof assistierten P. François Pozzetto (links) und P. Bernhard Gerstle (rechts). Vorne sehen wir den Generaloberen P. John Berg und den Regens des Priesterseminars P. Franz Karl Banauch.

Nach der fast vier Stunden dauernden liturgischen Feier folgt das Gruppenbild mit den fünf Neugeweihten. Ganz rechts sehen wir P. Dieter Biffart, den einzigen Deutschen. P. Louis-Dominique Kegelin aus Straßburg, in der Mitte, hat bereits eine schwere Prüfung hinter sich: Vor fünf Jahren wurde seine damals elf Jahre alte Schwester Jeanne-Marie von einem Sexualverbrecher grausam ermordet.

Beim Mittagessen unterhält sich Bischof Schneider mit P. Louis-Marie de Blignières, dem Generaloberen der Fraternité Saint-Vincent-Ferrier in Chéméré-le-Roi, wo Dr. Gabriel Baumann FSSP regelmäßig Vorlesungen in Moraltheologie gibt.


Priesterweihen
Für den 30. Mai 2009 sind Priesterweihen in Lincoln, Nebraska, durch Bischof Fabian Bruskewitz geplant. Die Weihekandidaten sind Brian Austin, Matthew Goddard und Michael Stinson.
In Wigratzbad sind die Weihen angesetzt für den 27. Juni 2009. Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Karaganda in Kasachstan, wird folgenden Diakonen die Hände auflegen: Dieter Biffart, William Barker, Louis-Dominique Kegelin, Thomals Leclair und Christophe Toulza.


Zehn Jahre Mädchenfreizeiten
Vor zehn Jahren, am 6. April 1999, begann die erste der Mädchenfreizeiten, die die Petrusbruderschaft seitdem erfolgreich durchführt. Im Juli 2009 findet die 40. Mädchenfreizeit statt, im August die einundvierzigste. Nähere Informationen gibt es auf der Apostolats-Website.


Die Petrusbruderschaft in Nigeria

“Erstaunlich eigentlich, wie die Afrikaner Latein und Gregorianik lieben. Ganz ausgezeichnete Sänger, übrigens!” Das sagt P. Antony Sumich (Bild) in einem Interview mit Gerd Dönni, das am 24. März im Walliser Boten veröffentlicht wurde. P. Sumich gehört der Priesterbruderschaft St. Petrus an. Der Neuseeländer kroatischer Abstammung wurde am 29. November 2008 in Auckland von John Meeking, dem emeritierten Bischof von Christchurch, zum Priester geweiht. Die Petrusbruderschaft hat ihn für die Mission in Nigeria bestimmt, nachdem er schon als Diakon dort eingesetzt war.

In Nigeria arbeitet die Petrusbruderschaft seit 1998 in ärmlichsten Verhältnissen. Doch ihr Apostolat hat sich sehr fruchtbar entwickelt, so dass jetzt an den Bau einer Kirche mit 600 Sitzplätzen gedacht ist. Das Apostolat befindet sich in Umuaka im Süden des Landes, “in der Nähe der Ölfelder”, einer “Gegend mit Urwald und Buschlandschaft” (Sumich). Der Ort gehört zur Diözese Orlu, die am 29. November 1980 errichtet wurde. Orlu liegt ca. 160 km nördlich von der atlantischen Küste. Während in Nigeria ca. 45 % der fast 140 Millionen Einwohner Christen sind, liegt in der Diözese Orlu der Anteil der Katholiken bei über 60 %. Vor allem im Norden Nigerias haben bereits zwölf der 36 Bundesstaaten die Scharia im Strafrecht eingeführt, was zu vermehrter Diskriminierung von Christen führte. Es gab schon Fälle, in denen Konvertiten zum Christentum mit dem Tode bedroht wurden. Wegen der dänischen Mohammed-Karikaturen kam es zu Ausschreitungen gegen Christen, so dass z.B. am 18. Februar 2006 in der Millionenstadt Maiduguri im Nordosten des Landes 57 Menschen getötet und 55 Kirchen zerstört wurden (Religionsfreiheit weltweit. Bericht 2008 des Hilfswerks Kirche in Not, Königstein 2008, S. 387).

Sumich berichtet, dass sie im Moment “intensiv an einer Schule für Kinder der Armen” arbeiten, “die sich sonst keine Schule leisten können. Wir haben eine große Parzelle im Auge, etwas außerhalb von Orlu, wo wir ein Schulungs- und Seelsorgezentrum zu bauen hoffen.” Sumich gibt den historischen Hintergrund der Notwendigkeit solcher Schulprojekte an: “Nach der Unabhängigkeit wurden von der Regierung alle Missionsschulen aufgehoben und die Missionare ausgewiesen. Leider war dann die Regierung völlig unfähig, in den verstaatlichten Schulen das Niveau der früheren Missionsschulen zu halten.” Nigeria wurde 1960 unabhängig und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte hinter sich, so dass der gegenwärtige Staat bereits die IV. Republik genannt wird.

Das Apostolat der Petrusbruderschaft in Umuaka begann, als der dortige Seelsorger Evaristus Eshiowu während seines Aufbaustudiums in den USA die überlieferte Liturgie kennen- und schätzen lernte und durch einige Bücher von Michael Davies darin bestärkt wurde. Mit Erlaubnis seines Bischofs Gregory Obinna Ochiagha trat er 1999 in die Priesterbruderschaft St. Petrus ein. Am 8. Dezember 2001 feierte der damalige Generalobere P. Arnaud Devillers FSSP vor 3000 begeisterten Afrikanern ein traditionelles Hochamt. Michael Davies, der dabei war, berichtete darüber: “Die Messe war einer der bewegendsten Momente in meinem ganzen Leben: Ich habe noch nie solch einen Gesang gehört - nicht einmal in Chartres. Die ganze Gemeinde sang das Ordinarium in völliger Harmonie, manche mit Tränen in den Augen. Die Austeilung der hl. Kommunion dauerte fast eine Stunde, obwohl ein dritter Priester P. Devillers und P. Evaristus unterstützte. Währenddessen sang der Chor in Latein und in der Landessprache unter vollständiger Beteiligung der Gemeinde. Die Igbo Hymnen, alle zu Ehren der Gottesmutter, waren ausnehmend schön und wurden alle in völliger Harmonie gesungen. Ich kann sicher bestätigen, nie stärkere religiöse Glut und Andacht erlebt zu haben, als in dieser Messe. Die Igbo sind ein Volk, für die der katholische Glaube mehr bedeutet, als irgend etwas anderes in ihrem Leben.”

Am 15. August 2008 errichtet der Nachfolger von Bischof Ochiagha, der am 25. März 2008 ernannte Bischof Augustin Tochukwu Ukwuoma, in Umuaka eine Personalpfarrei des überlieferten Ritus, die er der Petrusbruderschaft anvertraute. Pfarrer ist P. Evaristus Eshiowu.


30. Januar 2009
Promotion

Der aus dem schweizerischen Biel stammende P. Gabriel Baumann, Mitbegründer der Priesterbruderschaft St. Petrus, hat an der Universität Freiburg, Schweiz, unter Prof. Dr. Michael Sherwin OP in Moraltheologie promoviert. Seine in französischer Sprache verfasste und 330 Seiten umfassende Doktorarbeit trägt den Titel La Surnaturalisation des Actes humains par la Grâce. L’Enracinement ontologique des Vertus morales infuses chez S. Thomas und ist nun veröffentlicht. Im Internet steht sie als PDF-Datei zur Verfügung. P. Baumann gibt in Wigratzbad und in Frankreich Vorlesungen in Moraltheologie. Als Priester wohnt und wirkt er im Kanton Zug.


24. Januar 2009
P. Martin Ramm:
Etwas Außerordentliches wagen!
Hoffnungsvoller Beginn an der Deutsch-Schweizer Grenze.


21. Oktober 2008
Zwanzig Jahre Petrusbruderschaft

Am 18. Oktober 1988, drei Monate nach ihrer Gründung, wurde die Priesterbruderschaft St. Petrus vom Heiligen Stuhl kanonisch als eine Gemeinschaft päpstlichen Rechts errichtet. Mit einer internationalen Wallfahrt feierte die Gemeinschaft in Rom ihren zwanzigsten Geburtstag. Aus den deutschsprachigen Ländern nahmen über 250 Gläubige an den Jubiläumsfeierlichkeiten teil. Höhepunkt war ein Pontifikalamt, das Darío Kardinal Castrillón Hoyos am 18. Oktober in der der Bruderschaft anvertrauten Pfarrkirche Ss. Trinità dei Pellegrini feierte. Auf dem Bild ist die Begrüßung des Kardinals durch den Generaloberen P. John Berg FSSP bei seiner Ankunft vor der Kirche zu sehen. Weitere Fotos sind auf dem Blog Orbis Catholicus und auf der internationalen Website der Gemeinschaftzu finden, auf Dailymotion außerdem 38 Kurzvideos.


2. Oktober
Statistisches
Die Priesterbruderschaft St. Petrus hat nach neuestem Stand 347 Mitglieder, davon 208 Priester, 11 Diakone und 128 Seminaristen. Die Mitglieder stammen aus 26 verschiedenen Nationen. Die Priesterbruderschaft hat weltweit 102 Niederlassungen: 56 in Europa, 40 in Amerika, 5 in Ozeanien und eine in Afrika. 30 dieser Niederlassungen sind kanonisch errichtet. Weltweit sind der Gemeinschaft elf Personalpfarreien anvertraut.
Die Konfraternität St. Petrus hat 2210 Mitglieder: 1658 im englischen, 281 im französischen und 271 im deutschen Sprachraum.


30. September 2008
Mexiko

P. Franz Prosinger, der schon vier Jahre in Peru gewirkt hatte (auf gloria.tv sind einige Videos darüber erschienen), leitet seit Anfang September die Niederlassung der Priesterbruderschaft St. Petrus in Mexiko. Der Erzbischof von Guadalajara, Kardinal Juan Sandoval Iniguez, hat der Petrusbruderschaft die Seelsorge an der Kirche zum hl. Apostel Petrus (Bild) in der Bischofsstadt anvertraut. Mitarbeiter P. Prosingers ist P. Jonathan Romanowski, der am 30. Mai 2008 zum Priester geweiht wurde.


18. August 2008
Fortschritte im Apostolat der Petrusbruderschaft

Am Sonntag, den 14. September, beginnt die Priesterbruderschaft St. Petrus mit einer sonntäglichen hl. Messe in Garmisch-Partenkirchen, im Zentrum des Stadtteils Partenkirchen. Jeden Sonn- und Feiertag wird die hl. Messe um 10 Uhr in der Sebastianskapelle gefeiert werden, Ecke Münchner Straße / Ludwigstraße.

Am Sonntag, den 28. September, wird die Petrusbruderschaft um 10 Uhr ein festliches Hochamt in Ingolstadt feiern. Es wird den Auftakt für die sonntägliche hl. Messe bilden, die fortan dort gefeiert werden wird, und zwar in der Kapelle des Canisiuskonvikts, Konviktstr. 1, im Zentrum von Ingolstadt, hinter dem Münster.

30. Juni 2008
Priesterweihen in Wigratzbad

Am Samstag, den 28. Juni, weihte Franc Kardinal Rodé, Präfekt der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften Apostolischen Lebens, in Wigratzbad vier Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern. Die 1200 Sitzplätze umfassende Sühnekirche war voll besetzt. Etwa 80 Priester waren anwesend.
P. Michael Ramm (im Bild mit Kardinal Rodé, von dem er nach der Zeremonie gratuliert wird; dazwischen im Hintergrund der Distriktsobere P. Axel Maußen) kommt nach Stuttgart zu P. Dr. Martin Lugmayr. P. Stefan Reiner (mittleres Bild) wird in Fribourg weiterstudieren und sich von dort aus um Bern kümmern. P. Louis Baudon de Mony (auf dem unteren Foto rechts) wird in Anolaima, Kolumbien, eingesetzt, P. Jean-Baptiste Moreau (auf dem unteren Foto links) in Frankreich.

Schon am 30. Mai wurden in den USA vier Priester von Kardinal Castrillon geweiht: Jared McCambridge von Arlington Heights, Illinois; Dennis Gordon von Nogales, Arizona; Justin Nolan von Guthrie, Oklahoma; Jonathan Romanowski von New Cumberland , Pennsylvania. McCambridge wird in Pequannock, New Jersey eingesetzt; Gordon in Nordamerika; Nolan in Venice, Florida; Romanowski in Guadalajara, Mexiko.
Am 31. Mai hatte Erzbischof Malcolm Albert Ranjith, Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, in Wigratzbad acht Diakone geweiht.


2. Juni 2008
Fortschritte der Petrusbruderschaft in Frankreich

Bischof Michel Santier von Créteil hat in seiner Diözese der Priesterbruderschaft seit dem 20. April 2008 eine sonntägliche hl. Messe nach dem römischen Ritus in der außerordentlichen Form erlaubt, und zwar in Saint-Maur des Fossés. Saint-Maur des Fossés im Département Val-de-Marne liegt in der Nähe von Paris in südöstlicher Richtung. Mgr. Santier ist erst seit September 2007 Bischof von Créteil.

Bischof Albert-Marie de Monléon OP von Meaux hat der Priesterbruderschaft St. Petrus an einem zweiten Ort in seiner Diözese die Feier der hl. Messe gestattet. Bereits seit langem feiert die Petrusbruderschaft in Fontainebleau im Département Seine-et-Marne, ca. 50 km südlich von Saint-Maur des Fossés, die hl. Messe. Fontainebleau liegt im Süden der Diözese. Hier hat die Petrusbruderschaft eine Niederlassung mit den beiden Priestern Guilhem Le Coq und Jean-Laurent Lefèvre (Bild). Nun hat der Bischof in Anwendung des Motu Proprio Summorum Pontificum in seiner Bischofsstadt der Petrusbruderschaft seit dem 30. März eine Kirche zur Verfügung gestellt, zunächst versuchsweise für eine Sonntagsmesse im Monat. So sollen auch die Gläubigen aus dem Norden der Diözese die Gelegenheit haben, an der überlieferten Liturgie teilzunehmen. Meaux liegt fast 80 km nördlich von Fontainebleau.


11. Mai 2008
Personalpfarrei in Rom

“Nachdem er den Antrag des Kardinalvikars erhalten hatte, entschied der Hl. Vater, dass im zentralen Sektor Roms, im 1. Distrikt, in einer geeigneten Kirche, namentlich in der Kirche Ss. Trinità dei Pellegrini […] eine Personalpfarrei errichtet werden soll, um eine ordnungsgemäße Seelsorge für alle traditionellen Gläubigen, die der Diözese angehören zu gewährleisten.“
So lautet das Errichtungsdekret vom 23. März 2008, mit dem in Rom eine Personalpfarrei für den überlieferten Ritus errichtet wurde. Sie wurde der Priesterbruderschaft St. Petrus anvertraut. Es ist die zehnte derartige Personalpfarrei weltweit und die erste in Europa.

Die Petrusbruderschaft dankt dem Hl. Vater und dessen Vikar Kardinal Camillo Ruini. Sie hofft, dass diese Pfarrei nicht nur den Gläubigen der Gemeinde vor Ort eine Heimat bietet, sondern auch den Pilgern und Studenten in Rom einen Eindruck von der Schönheit und Feierlichkeit der außerordentlichen Form des römischen Ritus vermittelt.

P. Joseph Kramer FSSP wurde zum ersten Pfarrer der Pfarrei Ss. Trinità dei Pellegrini und Rektor der ehrwürdigen gleichnamigen Erzbruderschaft sowie zum Kirchenrektor ernannt. Die Pfarrinvestitur von P. Joseph Kramer und die offizielle Eröffnungsmesse der Pfarrei werden am 8. Juni 2008 um 10 Uhr stattfinden. Die Priesterbruderschaft St. Petrus bittet um Ihr Gebet für diese neue Aufgabe im Dienst der Diözese Rom.

P. John Berg, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, gibt nähere Auskunft über die Kirche: “Die Kirche Ss. Trinità dei Pellegrini liegt mitten im historischen Zentrum der Stadt Rom, nahe der Brücke Ponte Sisto und nur 100 m vom Palazzo Farnese enfernt. Die Kirche wurde Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet und hat eine reiche Geschichte. Erbaut wurde sie von der Erzbruderschaft der Pilger und Kranken der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die vom hl. Philipp Neri zum Zweck der Beherbung und Versorgung der Rompilger gegründet wurde. Die Kirche bildete ein Zentrum für das Wirken des hl. Philipp, der oft als dritter Apostel der Ewigen Stadt bezeichnet wird. Seine Mission war es, die Gläubigen durch Prozessionen, Andachten und durch die Liturgie zu einem neuen Eifer im Glaubensleben zu führen. Diese ursprüngliche Bestimmung der Kirche, Pilger zu empfangen und zu versorgen, bestärkt den neuen Auftrag der Priesterbruderschaft in Rom.
Gemäß der typischen Bauweise römischer Kirchen zur Zeit der Gegenreform, besitzt die Kirche Ss. Trinità dei Pellegrini einen großen Altarraum ohne Chorgestühl, was den Gläubigen ermöglicht, den heiligen Handlungen besser zu folgen. Ebenso sind die acht Seitenkapellen (zwei größere und sechs kleinere) so angeordnet, dass sie nicht die Aufmerksamkeit vom Hauptaltar ablenken. Die Kirche enthält mehrere interessante Kunstwerke, darunter z.B. das Bild Maria mit Kind und den hll. Fransiskus und Augustinus von Guiseppe Cesari (auch Cavaliere d’Arpino genannt), unter dessen Führung der Künstler Caravaggio während seines Aufenthalts in Rom arbeitete. Desweiteren ist in der Kirche das berühmte Bild der Messe des hl. Gregor von Iacopo Zucchi zu bewundern, ein bedeutendes Zeugnis der römischen Liturgie im ausgehenden 16. Jahrhundert. Das herausragendste Kunstwerk der Kirche ist indessen die majestätische Zeichnung der Dreifaltigkeit von Guido Reni aus Bologna (Bild rechts). Im Jahre 1625 gab Kardinal Ludovisi, Neffe von Papst Gregor XV., dieses wunderbare Kunstwerk bei dem bereits 50-jährigen Künstler in Auftrag, der damit eine Variante des Gnadenstuhl-Motivs realisierte; Gott Vater wird an der Spitze des Bildes mit offenen Armen dargestellt, der Hl. Geist in dessen Brusthöhe, und unter ihm die Darstellung des Gekreuzigten. Der Körper Jesu Christi ist in leuchtend weißer Farbe dargestellt, so dass er sich deutlich von dem farbenprächtigen Hintergrund abhebt, in Anspielung auf die Elevation des Leibes Jesu Christi, unter der Gestalt der weißen Hostie in der hl. Messe, die am Hochaltar direkt unter dem Bild zelebriert wird. Diese Retabel wird als eine der schönsten Roms angesehen.”


3. Mai 2008
Neues aus der Petrusbruderschaft

In der Diözese Regensburg, Landkreis Eichstätt, hat die Priesterbruderschaft St. Petrus ein Haus für gemeinschaftsinterne Aufgaben eröffnet.

In der Marienkapelle des Altenberger Domes (Odenthal) feiert die Petrusbruderschaft seit kurzem jeden Freitag um 18 Uhr eine heilige Messe im überlieferten Ritus.

Demnächst wird es eine solche hl. Messe auch in Ingolstadt geben.

Erzbischof Albert Malcolm Ranjith, Sekretär der Gottesdienstkongregation, wird am Samstag, den 31. Mai, in Wigratzbad die Diakonatsweihen im überlieferten Ritus spenden.

Die Priesterweihen in Wigratzbad werden am Samstag, den 28. Juni, stattfinden. Spender ist Franc Kardinal Rodé, Präfekt der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens. Die Weihekandidaten sind Stefan Reiner aus Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn), Louis Baudon de Mony aus Frankreich, Jean-Baptiste Moreau aus Poitiers und Michael Ramm aus Abtsteinach im Odenwald.

Für vier weitere Diakone in Amerika sind für den 30. Mai Priesterweihen geplant. Kardinal Castrillon Hoyos, der Präfekt der Kommission Ecclesia Dei, wird sie im Priesterseminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Denton spenden.


Hongkong

Am Ostersamstag, den 29. März 2008 zelebrierte Joseph Cardinal Zen Ze-Kiun OSB, seit 2002 Bischof von Hongkong, in Hongkong eine feierliches Pontifikalamt im überlieferten Ritus. Assistiert wurde er dabei vom Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus P. John Berg (auf dem Foto in der Mitte). Dieser hielt anschließend einen Vortrag über die alte Liturgie. Am nächsten Sonntag feierte er die hl. Messe, die in Hongkong in ihrer überlieferten Form seit 2001 als regelmäßige Samstagsmesse, seit 2006 als Sonntagsmesse erlaubt ist, wie die Website der Tridentine Latin Mass Association of Hong Kong Diocese informiert.


Statistisches:
Der Priesterbruderschaft St. Petrus gehören 201 Priester an, von denen 183 endgültig inkorporiert sind. Weltweit hat sie in 72 Diözesen 85 Niederlassungen. 23 dieser Niederlassungen sind kanonisch errichtet. In 97 Diözesen übt sie an 167 Orten ein Apostolat aus, das mit der Feier der hl. Messe im überlieferten Ritus verbunden ist. Darunter befinden sich sechs Pfarreien, die ihr anvertraut sind.
Stand: 18. Dezember 2007


Video über die Mission in den Anden
Auf gloria.tv gibt es seit Januar 2008 eine Reihe von Videos (hier das erste dieser Videos), die die Missionstätigkeit von P. Franz Prosinger FSSP in Peru dokumentieren.


24. Dezember 2007
Aus der Priesterbruderschaft St. Petrus

Die Konfraternität der Priesterbruderschaft St. Petrus hat inzwischen 1623 Mitglieder, die sich wie folgt verteilen: englischsprachige Mitglieder: 1186; deutschsprachige Mitglieder: 237; französischsprachige Mitglieder: 200.
Für die deutschsprachigen Mitglieder ist seit kurzem Diakon Stefan Reiner zuständig. Eine Beschreibung der Konfraternität und ein Anmeldeformular findet man auf der internationalen Website der Petrusbruderschaft (pdf-Dokument).

Jean-Pierre Kardinal Ricard, Erzbischof von Bordeaux und Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz, hat der Priesterbruderschaft St. Petrus in Bordeaux die schöne Barockkirche St. Bruno zur Verfügung gestellt. Sie ist gut besucht. P. Bruno Stemler FSSP gibt etwa 70 Kindern Katechismusunterricht.

In der Diözese Annecy hat Bischof Yves Boivineau der Petrusbruderschaft seit Oktober eine hl. Messe an Sonn- und Feiertagen in der Kirche von Duingt am Ufer des Sees von Annecy erlaubt. Die Patres Francois Pozzetto und Frédéric Roseau, die im nahe gelegenen Saint-Jorioz das Exerzitienwerk der Priesterbruderschaft leiten, haben diesen Dienst übernommen.


21. November 2007
Neues aus der Priesterbruderschaft St. Petrus

Am 1. November wurde P. Walthard Zimmer FSSP zum Rektor der Minoritenkirche in Linz ernannt. Das Engagement der Priesterbruderschaft St. Petrus begann in Linz 1990, als P. Klaus Gorges FSSP von Salzburg aus Kanonikus Haslinger bei der Feier der überlieferten Liturgie unterstützte. Seit Sommer 1996 wirkt dort P. Walthard Zimmer, der am 10. Dezember1988 in Rom als erstes Mitglied der damals neugegründeten Petrusbruderschaft die Priesterweihe empfing. Über die Geschichte der Gemeinde in Linz informiert die Linzer Website der Petrusbruderschaft.

Für die Priesterbruderschaft St. Petrus bringt das Motu Proprio “Summorum Pontificum” eine Ausweitung ihres Apostolats mit sich. Folgende Orte sind hinzugekommen, an denen die hl. Messe im außerordentlichen Ritus von Priestern der Petrusbruderschaft gelesen werden:

  • Nussdorf am Inn, Kirche St. Leonhard: Es sind einige Wochentagsmessen vorgesehen.

  • Rosenheim, Kirche St. Joseph: Ab dem ersten Adventssonntag eine Sonntagsmesse um 19.30 Uhr.

  • Türkheim, Kapuzinerkirche: Ab dem 28. Oktober gibt es hier eine Sonntagsmesse um 8.00 Uhr.

P. Walter Huber (Bild), der schon Gottesdienste in Augsburg, München und Landsberg feiert, ist dafür verantwortlich. Die Ausweitung des Apostolats ist möglich durch einen zweiten Priester, der seit Herbst zu P. Huber gestoßen ist, nämlich P. Markus Rindler.
Weitere Informationen sind auf der Website der Augsburger Niederlassung zu finden.

  • In Marienfried (Pfaffenhofen an der Roth) wird seit dem 16. September um 11.30 Uhr eine Sonntagsmesse gefeiert. Für sie ist das Distriktshaus in Wigratzbad zuständig.

In Österreich hat sich ein ungarischer Priester der Petrusbruderschaft angeschlossen: P. Ervin Kovacs. Er studierte in Serbien und Ungarn und wurde 1998 zum Priester geweiht. Während seines Weiterstudiums in Rom lernte er die Petrusbruderschaft näher kennen. Seit kurzem lebt er in deren Wiener Niederlassung und koordiniert von dort aus das Apostolat in Budapest.


1. Juli 2007
Priesterweihen in Wigratzbad

Gestern, am 30. Juni, wurden in Wigratzbad von Bischof André-Mutien Léonard (oberes Bild) von Namur vier Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern geweiht.

Auf dem unteren Photo, aufgenommen unmittelbar nach der dreieinhalb Stunden dauernden Weihezeremonie, sieht man die Neupriester von links nach rechts:
Benoît Paul-Joseph aus Fontainebleau, Paul Giard
aus Versailles, Benoît de Giacomoni aus Bordeaux
und Johannes Paul aus Kemeten (Österreich). Ganz links steht als Presbyterassistent der Generalobere P. John Berg.

87 Priester, darunter der Generalobere der Fraternité Saint Vincent Ferrier Louis-Marie de Blignières und Abt Louis-Marie von Le Barroux, legten in der Zeremonie den Weihekandidaten die Hände auf.


5. April 2007
Kanonische Errichtung Rotkreuz

Am 30. März 2007 hat der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, P. John Berg, die Niederlassung Hl. Bruder Klaus in Rotkreuz, Kanton Zug, Diözese Basel, Schweiz, kanonisch errichtet, nachdem mit Schreiben vom 12. März der Generalvikar die Erlaubnis von Bischof Kurt Koch mitgeteilt hatte.

In der Niederlassung in Rotkreuz wohnen in einem Bauernhaus (Photo) zur Miete die beiden Patres Gabriel Baumann und Engelbert Recktenwald. Sie versorgen zwei Apostolatsstellen: P. Baumann zelebriert in der Kapelle in Meisterswil in der Nachbargemeinde Hünenberg und betreut den entsprechenden Kreis von Gläubigen, P. Recktenwald ist zuständig für das Apostolat im Haus Felsberg in Steinen, Kanton Schwyz, Diözese Chur (Sonntagsmesse in der Alten Kapelle in Seewen).

Im deutschsprachigen Raum handelt es sich für die Petrusbruderschaft um die siebte Niederlassung, die kanonisch errichtet wurde.


10. Februar 2007
Neugründung: Konfraternität St. Petrus

Bei der Konfraternität St. Petrus handelt sich um eine Vereinigung all jener, die sich mit der Priesterbruderschaft St. Petrus verbunden fühlen und diese mittels ihres Gebetes und Opfers in ihrem Charisma unterstützen möchten. Somit leistet die Konfraternität einen wichtigen Beitrag für den Dienst der hl. Kirche, indem sie zahlreiche Berufungen und die Heiligung der Priester fördert. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Priesterbruderschaft St. Petrus.

21. Januar 2007
Petrusbruderschaft: Die Einsatzorte der Neupriester

2006 wurden 14 Priester für die Petrusbruderschaft geweiht. Da oft gefragt wird, wo die Neupriester eingesetzt werden, folgt hier eine Liste der Neupriester mit ihrem jeweiligen Apostolat. Näheres zu diesem Apostolat kann meistens über die jeweiligen nationalen Websites der Petrusbruderschaft erfahren werden. Die internationale Website ist www.fssp.org.

Bild: Generalhaus in Fribourg, Schweiz.



Benjamin Durham London, Großbritannien
Arnaud Evrat Generalarchivar im Generalhaus in Freiburg, Schweiz, und Betreuer des örtlichen Apostolats
Alexis Garnier Epinal, Frankreich
Brendan Gerard Weiterstudium im Biblicum in Rom
Terence Gordon Little Rock, Arkansas, USA
Martin Knudsen Er gehört zur Niederlassung in Namur, Belgien, und betreut das neue wöchentliche Apostolat in Amsterdam, Niederlande
Andrzej Komoroswski Er gehört zur Niederlassung in Krakau, Polen, und zelebriert einmal im Monat in Budapest, Ungarn
William Lawrence St. Catherines sowie das neue wöchentliche Apostolat in London, Ontario, Kanada
Vianney Le Roux Er gehört zur Niederlassung in Ottawa und betreut das neue Apostolat in Québec, Kanada
Joseph Lee Ottawa, Kanada
Vitali Leontiev Mapple Hill, Kansas, USA
Michael McCaffrey Canberra, Australien
Markus Schmidt Salzburg, Österreich
Jean-Cyrille Sow Vikar der Personalpfarrei der Petrusbruderschaft in der Bischofsstadt Natitingou, Bénin. Die Diözese Natitingou wurde 1964 errichtet und ist Suffraganbistum des Erzbistums Parakou.
























5. Dezember 2006
St. Pelagiberg - Heiligtum der Gottesmutter

Eine neue Website

"Zwar sind die Glanzzeiten der St. Pelagiberger Wallfahrt, an denen zu den großen Wallfahrtstagen (Schmerzensfreitag, Mariae Heimsuchung, Mariae Geburt, Mariae Opferung) sogar von der deutschen Bodenseeseite her Sonderschiffe die Pilger hinübertrugen, vorerst einmal vorüber.

Doch hat der Ort durchaus auch heute etwas Besonderes zu bieten: Hier ist die überlieferte Form der römischen Heiligen Messe, die seit den liturgischen Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil fast gänzlich an den Rand des kirchlichen Lebens gedrängt wurde, immer lebendig geblieben. Tagtäglich können die Gläubigen ihr in der Marienburg wie in der Pfarr- und Wallfahrtskirche beiwohnen.

Dafür ist – nach Gott und der mächtigen Fürsprecherin an Seinem Thron – vor allem dem 1999 verstorbenen, hochverdienten St. Pelagiberger Pfarrer Alfons Ringer und den Schwestern zu danken. Wer auch nur etwas die Schwierigkeiten kennt, denen traditionsverbundene Priester und Klöster gerade in den 'wilden Jahren' des sogenannten Aufbruchs ausgesetzt waren, der weiß ein solches Zeugnis der Treue zu schätzen.

Die Priesterbruderschaft St. Petrus in St. Pelagiberg
Die Priesterbruderschaft St. Petrus ist St. Pelagiberg seit ihrer Geburtsstunde verbunden. Priester und Seminaristen haben sich hier ungezählte Male zu Exerzitien (als Exerzitienmeister ebenso wie als Exerzitanten), zu Versammlungen und zu ganz persönlicher Einkehr eingefunden. Auch die Aufgabe des Hausgeistlichen der Schwestern wurde über viele Jahre hin von Mitgliedern unserer Gemeinschaft besorgt; heute ist ein Priester der Erzdiözese Vaduz mit diesem Amt betraut.

Als Pfarrer Ringer schwer erkrankte und aus dem pfarrlichen Wirken ausscheiden mußte, übernahmen Priester der Bruderschaft St. Petrus einen erheblichen Teil der Seelsorge an der Wallfahrtskirche. So ist es bis jetzt geblieben..."

So informiert eine neue, recht umfangreiche Website von P. Bernward Deneke, dessen Beiträge sich auf kath-info großer Beliebtheit erfreuen.


Die Petrusbruderschaft in Ungarn
Am Sonntag, den 12. November 2006, wurde in Budapest unter Teilnahme vieler Gläubiger eine hl. Messe im überlieferten Ritus gefeiert. Wahrscheinlich war es seit Jahrzehnten die erste hl. Messe dieser Art in Ungarn. Zelebrant war der polnische Pater Andrzeij Komorowski FSSP, der am 10. Juni dieses Jahres von Jorge Kardinal Medina Estevez in Wigratzbad zum Priester geweiht worden war. Die Predigt hielt ein ungarischer Priester. Ort der Zelebration war die Jáki kápolna, die Jaker Kapelle in Budapest. Eine Gruppe, die sich nach dem Hl. Erzengel Michael benennt, hat vom Erzbischof von Esztergom-Budapest, Péter Kardinal Erdö die Erlaubnis für die monatlische Feier der hl. Messe im überlieferten Ritus erwirkt. Kardinal Erdö ist seit dem 11. Januar 2003 Erzbischof von Esztergom. Der 54jährige ist das zweitjüngste Mitglied des Kardinalkollegiums und seit Oktober Vorsitzender des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen CCEE.
P. Komorowski FSSP wird für die Feier der Liturgie nach dem alten Ritus in Budapest verantwortlich sein. Er wohnt in Krakau und wird einmal im Monat nach Ungarn kommen.


Weihen bei der Priesterbruderschaft St. Petrus

Am Sonntag, den 29. Oktober und Christkönigsfest (2006), hat Bischof Dr. Ludwig Schwarz von Linz in der Linzer Minoritenkirche zwei Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern geweiht: Markus Schmidt und Brendan Gerard.
Markus Schmidt wurde am 19. August 1975 in Wien geboren. Nach der Hauptschule machte er in einem Lehrbetrieb die Ausbildung zum Werkzeugmaschineur. Einige Jahre arbeitete er in diesem Beruf, bevor er den Ruf zum Priestertum in sich vernahm. In vier Jahren holte er in der Abendschule die HTL-Matura und den Maschinenbauingenieur nach. Im Oktober 1999 trat er ins Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad ein. Dort wurde er am 27. Mai 2006 von Msgr. Maurice Gaidon, 1987 bis 2004 Bischof von Cahors, zum Diakon geweiht.
Brendan Gerard, Jahrgang 1971, wuchs in Nordengland auf und studierte an der Universität von Hull bis 1994 Sprache und Literatur des englischen Mittelalters. Die folgenden fünf Jahre arbeitete er als Forscher in London. Im Jahr 2000 trat er ins Wigratzbader Priesterseminar ein. Nach seiner Priesterweihe wird er nun im Institutum Biblicum in Rom weiterstudieren.

Am 11. November wird Bischof Fabian Bruskewitz (Bild) von Lincoln vierzehn Seminaristen des amerikanischen Priesterseminars der Petrusbruderschaft die Niederen Weihen spenden und drei weiteren Seminaristen die Subdiakonatsweihe. Die Kandidaten für die Niederen Weihen sind: Michael Finn, Michael Hartmann, Matthew McCarthy, Christopher Pelster, John Rickert, Jose Zepeda, Marko Rehak, Peter Bauknecht, David Boroff, Simon Harkins, Edward Heffernan, Garrick Huang, Robert Martin und John Shannon. Die Kandidaten für die Subdiakonatsweihe: Roberto Cano, Dennis Gordon und Edward Perry.


Statistisches zur Priesterbruderschaft St. Petrus

Stand: 3. September 2006

18,9 % der Priester in der Petrusbruderschaft stammen aus dem deutschsprachigen Raum. Am stärksten ist Frankreich mit über einem Drittel vertreten, gefolgt von den USA.

Die genaue Aufschlüsselung:
Der Priesterbruderschaft St. Petrus gehören 180 inkardinierte Priester an. Diese verteilen sich auf die einzelnen Länder auf folgende Weise:

66 Frankreich
48 USA
26 Deutschland
11 Kanada
5 Österreich
5 Australien
3 Schweiz
3 Polen
2 Großbritannien
2 Spanien
2 Brasilien
2 Chile
1 Belgien
1 Dänemark
1 Malaysia
1 Nigeria
1 Russland

Die Länder bezeichnen die Herkunft der Priester, nicht ihren gegenwärtigen Wirkungsort.

Aufgeschlüsselt nach Kontinenten:
Europa: 110
Amerika: 63
Australien: 5
Afrika: 1
Asien: 1

Noch in diesem Jahr wird sich das Verhältnis ein wenig ändern: Am 29. Oktober werden ein Österreicher und ein Engländer zum Priester geweiht werden, Markus Schmid und Brendan Gerard.


Die Charismen der Priesterbruderschaft St. Petrus

Von P. John Berg

In die Zeit des Generalkapitels der Priesterbruderschaft St. Petrus fiel der achtzehnte Jahrestag ihrer Gründung, der 18. Juli 2006. An diesem Tag hielt der frisch gewählte Generalobere P. John Berg im Rahmen eines feierlichen Hochamtes seine erste Predigt an die Mitglieder des Kapitels.

"Non vos me elegistis: sed ego elegi vos, et posui vos, ut eatis, et fructum afferatis: et fructus vester maneat."
„Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt und euch bestellt, dass Ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe."

Liebe Brüder!
Es ist eine Gnade, am 18. Jahrestag der Gründung unserer Gesellschaft, der Priesterbruderschaft St. Petrus, im Kloster von Hauterieve, hier in Wigratzbad als Kapitel versammelt zu sein.

Die soeben zitierten Worte des Evangeliums vom heutigen Tag, dem Fest vom heiligen Kamillus von Lellis, unserem Jahrestag, sind offensichtlich an die Apostel gerichtet: „Nicht ihr habt Mich erwählt, sondern Ich habe euch erwählt und euch bestellt, dass Ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe." Diese Worte gehören zu den letzten Unterweisungen unseres Herrn an seine Apostel vor seinem Leiden, Worte, welche wir passenderweise das ‘hohepriesterliche Gebet' nennen. Sie werden oft auf den einzelnen Priester angewandt, um zu zeigen, dass seine Erwählung durch unseren Herrn erfolgt und „niemand sich selbst erwählt". Ich denke jedoch, dass diese Worte am heutigen Tag genauso auf die Gründung unserer Priesterbruderschaft St. Petrus zutreffen, auf unsere Erwählung durch die göttliche Vorsehung.

Inmitten unserer täglichen Arbeit gibt es viele Hindernisse. Zu erwähnen sind zum Beispiel die Einschränkungen bezüglich der traditionellen Messe an Orten, wo die großzügigen Erlaubnisse, welche der Heiligen Stuhl im Motuproprio "Ecclesia Die" gewährt hat, keine Anwendung finden. Dann gibt es den Widerstand von einigen, die sich durch unsere Existenz in der Kirche gefährdet fühlen. Und es gibt natürlich auch Schwächen innerhalb unserer eigenen Gemeinschaft. So ist es schnell möglich, die Dinge aus einer rein natürlichen Sichtweise zu betrachten, einer Sicht, welche die große Rolle übersieht, die uns von der Vorsehung, welche alle Dinge auf sanfte Weise (suaviter) lenkt, wie der heilige Thomas von Aquin oft bemerkt, anvertraut wurde.

„Non vos me elegistis: sed ego elegi vos." Wir sollten stolz sein auf unser Institut und seine Rolle in der Kirche. Natürlich soll dies nicht heißen, stolz zu sein im Sinne, daß wir die Rettung der Kirche seien oder etwas dergleichen. Glücklicherweise sollten uns unsere vielen Schwachheiten immer davor bewahren, in einen solchen Irrtum zu fallen; nein, vielmehr ein Stolz, der uns das Vertrauen und den Mut einflößt, weiterzumachen in vollständiger Treue zu unserer Gründung, die wir heute feiern, zu unserem einzigartigen Charisma, zu unserer eigenen Identität.

Ich denke, dass dieses Charisma drei wesentliche Elemente aufweist, die drei grossen Säulen unserer Bruderschaft:

Die erste ist, dass wir eine Gründung im Herzen der Kirche sind. Wir sind, wie Kardinal Castrillon-Hoyos in seinem Schreiben an das Kapitel feststellt, „sub Petro et cum Petro" (unter und mit dem Papst). Achtzehn Jahre nach der Gründung denke ich nicht, dass wir den Mut und den Glauben unserer Gründer genügend anerkennen, welche wie Abraham aufgerufen wurden, ihre Heimat zu verlassen und alles Vertrauen in Gott und Seine Kirche zu setzen. Es ist schwierig für uns, uns vorzustellen, wie schwer es für sie gewesen sein muß, gegen die Entscheidungen des Erzbischofs Lefevre zu handeln, welcher für sie wie ein Vater war in einer Welt, die sich in der Krise befand.

Zweitens ist unsere Bruderschaft treu zu einer Theologie, die auf einer Philosophie aufbaut, die von den Päpsten eine "philosophie perennis", eine "immerwährende Philosophie" genannt wurde, einem Realismus, eine Theologie gegründet auf den Lehren des heiligen Thomas von Aquin. Diese Theologie, welche heute an den kirchlichen Fakultäten oft einfach als eine unter vielen präsentiert wird oder, noch schlimmer, als etwas Überholtes, stellt (gemäss den Päpsten der letzten zwei Jahrhunderten) die treffende Antwort auf den Modernismus der nach wie vor die Kirche in der einen oder anderen Form bedroht. Welche Gnade, dass wir diese Theologie als Grundlage für das Studium in unseren Ausbildungsstätten haben. Welche Gnade, daß Priester ausgebildet werden, welche diese Theologie in Predigten, Vorträgen und Katechesen weitergeben können.

Schließlich sind wir eine Gründung, welche die heilige Messe ins Zentrum eines jeden Priesters stellt. Es ist eine Bruderschaft, welche die große Gnade hat, den Meßritus Papst Pius' V. oder Gregors des Grossen aufrecht zu erhalten, und nicht nur die Riten, sondern auch die Disziplinen (Motuproprio "Ecclesia Dei"). Dies ist das herausragende Kennzeichen unserer Bruderschaft. Diese Riten sind so wichtig, weil es evident ist, daß der Mensch kein Engel ist, kein reiner Geist, sondern aus Seele und Leib besteht. Diese Wahrheit ist zusammengefasst im Satz "Handlungen sprechen lauter als Worte". Deshalb braucht der Mensch nicht nur katechetische Unterweisungen, um sich in einer glaubenslosen Welt zu bewähren, sondern auch Riten, welche die Wahrheiten unterstreichen, die in der heiligen Messe gegenwärtig werden: das heilige Opfer des Fleisch gewordenen Wortes auf dem Altar und die wahre Gegenwart Christi in der Eucharistie.

Es ist unsere Pflicht als Kapitel, all diesen Elementen treu zu bleiben. Es wäre ein fataler Fehler, für eines den Blick zu verlieren oder sogar eines auf Kosten des anderen vorzuziehen. Sie dürfen nie in Gegensatz zueinander gestellt werden. Einschlägige kirchliche Dokumente aus jüngster Zeit wie z.B. "Congregavit nos in unum" stellen klar fest, dass es für ein Institut tödlich ist, wenn der Blick auf sein eigenes Charisma verloren geht.

Heute, an diesem wichtigen Jahrestag, sollten wir zuerst Gott, der uns in Seiner Vorsehung hierher gebracht hat, unseren Dank erweisen durch die Darbringung des heiligen Meßopfers. Ferner sollten wir unsere Gründer schätzen für ihr Vertrauen in Gott in einem Moment, welcher innerhalb der Kirche sehr schwer war. Am meisten jedoch sollten wir an unsere eigenen Pflichten als Kapitel denken. Als einzelne Mitglieder sollten wir danach trachten, immer mehr mit den Charismen unserer Bruderschaft übereinzustimmen und nicht die Bruderschaft, ihre Mission oder die erwähnten Elemente zu verändern, auch dann nicht, wenn es aus rein natürlicher Sicht als praktischer erscheint.

Wir wollen uns unter den Schutz der allerseligsten Jungfrau Maria stellen, Unserer Lieben Frau vom Sieg, welche hier in Wigratzbad immer unter diesem Titel verehrt wurde. Laßt uns sie bitten, eines Tages am ewigen Sieg ihres Sohnes Anteil zu haben.
Schließlich mögen wir den Gnaden der göttlichen Vorsehung entsprechen und hingehen und Frucht bringen und daß diese Frucht bleibe. Eamus, et fructum afferamus et fructum nostrum maneat.


Die Priesterbruderschaft St. Petrus in Australien

Am 24. Juni 2006 wurde Michael McCaffrey FSSP in Australien zum Priester geweiht (siehe unten).

Die Priesterbruderschaft St. Petrus konnte im Jahr 2000 erstmals in Australien Fuß fassen, nachdem es seit 1995 regelmäßige Kontakte gab. Am 1. März 2000 wurde in Melbourne, im Stadtteil Caulfield, das erste Haus der Petrusbruderschaft errichtet, mit zwei Priestern: P. John Rizzo und P. Laurence Gresser. Erzbischof George Pell von Melbourne hatte die Erlaubnis dazu gegeben.

Im September 2001 folgte die Errichtung eines zweiten Hauses in der Diözese von Parramatta unter Bischof Kevin Manning, nachdem dort zwei Priester für die Petrusbruderschaft geweiht wurden. Mit dem Haus in Parramatta ist auch ein Apostolat in der Nachbardiözese Sydney verbunden.

2003 kam eine neue Niederlassung in Garran in der Diözese Canberra südlich von Sydney hinzu.

2004 wurde das Haus Ezechiel in Sydney für das Spiritualitätsjahr eröffnet. Es dient dazu, interessierten Priesteramtskandidaten das in unseren Priesterseminarien übliche Jahr der Einführung ins geistliche Leben zu geben. So können die interessierten Australier zunächst ihre Berufung prüfen, bevor sie die kostspielige Reise in eines unserer Seminare in Europa oder Amerika antreten. Auch das Haus Ezechiel wurde mit Erlaubnis von Erzbischof George Pell eröffnet, da dieser 2001 von Melbourne nach Sydney berufen wurde. 2003 wurde er zum Kardinal ernannt. Direktor des Hauses Ezechiel ist P. Duncan Wong FSSP.

Von Australien aus bestehen Kontakte nach Singapur, zu den Philippinen und nach Hongkong.

Insgesamt wirken in Australien acht Priester der Petrusbruderschaft: die Patres Laurence Gresser (Regionaloberer), John Rizzo, John Fongemie, Glen Tattersall, John McDaniels, Ken Webb, Duncan Wong und Michael McCaffrey. Eine eigene Website gibt darüber Auskunft.

Photo: Regionalsuperior P. Laurence Gresser FSSP.


Ein Brief von Kardinal Medina

Am 10. Juni 2006 spendete Kardinal Medina im Internationalen Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad, Allgäu, die Priesterweihen (wir berichteten). Ein Brief mit Datum vom 16. Juni hat danach das Priesterseminar erreicht. Der Brief ist gerichtet an dessen damaligen Regens, P. Philipp Creurer:

Sehr geehrter Herr Pater Creurer,
es war mir eine große Freude, vor einigen Tagen die Weihen für die Priesterbruderschaft St. Petrus gespendet zu haben. Das Priesterseminar hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht und gerne habe ich nach meiner Rückkehr dem Heiligen Vater einen Brief geschrieben, um ihn über meinen Aufenthalt in Wigratzbad zu informieren.
Für Ihre Großzügigkeit und für die Fahrt nach Zürich danke ich Ihnen ganz herzlich. Ich wünsche Ihnen und der ganzen Priesterbruderschaft St. Petrus alles Gute und Gottes Segen.
Mit meinem bischöflichen Segen
+ Jorge A. Kard. Medina Estévez


Weitere Ernennungen in der Petrusbruderschaft
Am Donnerstag, den 20. Juli, ging das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Ende. Am selben Tag gab der Generalobere P. John Berg drei Ernennungen bekannt: Die Distriktsoberen von Deutschland und Amerika wurden in ihrem Amt bestätigt. Es handelt sich um P. Axel Maußen und P. George Gabet. Beide sind seit 2003 Distriktsobere. P. Maußen stammt aus Bonn und wurde 1993 zum Priester geweiht, P. Gabet 1997. Das deutsche Distriktshaus befindet sich in Wigratzbad in einem eigenen Haus außerhalb des Seminars. In Amerika ist Elmhurst, Pennsylvania, der Sitz des Distriktsoberen.
Zum Regens des amerikanischen Priesterseminars unserer Lieben Frau von Guadalupe wurde der ehemalige Generalobere P. Josef Bisig ernannt. Er löst P. James W. Jackson, Weihejahrgang 1985, ab, der seit sechs Jahren das Seminar leitet.

Photos: Von links nach rechts:
P. Axel Maußen, P. George Gabet, P. James Jackson



Der neue Generalrat der Petrusbruderschaft
Am Dienstag, den 11. Juli 2006 hat das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Petrus die drei Assistenten und die beiden Berater gewählt, die zusammen mit dem bereits am 7. Juli gewählten Generaloberen (siehe die Meldung unter dem Datum vom 8. Juli) den Generalrat der Bruderschaft bilden.
Zum ersten Assistenten wurde P. Dr. Patrick du Faÿ gewählt. Er ist der einzige Priester, der seit der Gründung der Priesterbruderschaft im Jahr 1988 ununterbrochen Mitglied des Generalrats ist: Ausdruck der Wertschätzung, die er aufgrund seiner kanonistischen Kompetenz in der ganzen Gemeinschaft besitzt. Er hat in Straßburg mit einer Arbeit über die Bedeutung des Partikularrechts promoviert. P. du Faÿ wurde 1987 zum Priester geweiht und gehört zu den Gründern der Petrusbruderschaft.
Zum zweiten Assistenten wurde P. Almir de Andrade gewählt. Er stammt aus Brasilien, empfing 2000 die Priesterweihe und war bisher ausschließlich im deutschsprachigen Distrikt tätig.
Dritter Assistent wurde der Kanadier P. Charles van Vliet. Er wurde 1996 zum Priester geweiht und war zuletzt in unserem amerikanischen Priesterseminar in Denton, Nebraska, tätig.
Zu Beratern, die bei besonders wichtigen Entscheidungen herangezogen werden und zusammen mit den anderen Mitgliedern den sog. außerordentlichen Generalrat bilden, wurden P. Josef Bisig und P. Alban Cras gewählt.
P. Bisig war von 1988 bis 2000 Generaloberer. Seine reichen Erfahrungen und gute Kenntnis der kirchlichen Situation in vielen Ländern wird er in den Generalrat einbringen. Der gebürtige Schweizer wurde 1977 zum Priester geweiht und gehört zu den Gründern der Priesterbruderschaft.
P. Alban Cras stammt aus Frankreich, ist seit 1996 Priester und wirkte zuletzt in Epinal.

Photos:
Oben: P. Patrick du Faÿ de Choisinet
Darunter: P. Almir de Andrade
Untere Photoreihe: Von links nach rechts:
P. Charles van Vliet, P. Josef Bisig, P. Alban Cras.


Erste Ernennungen des neuen Generaloberen
P. John Berg, der vor einer Woche zum neuen Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus gewählt wurde, hat heute, am 14. Juli, die ersten drei Ernennungen bekannt gegeben. Die wichtigste Ernennung bezieht sich auf das Internationale Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad (Allgäu). Zu dessen Direktor (Regens) wurde P. Franz Karl Banauch ernannt. P. Banauch ist ein gebürtiger Österreicher. 1997 wurde er in Wigratzbad zum Priester geweiht. Zuletzt war er Hausoberer des Hauses St. Alfons in Köln. Er löst den Kanadier P. Philipp Creurer ab, der seit drei Jahren Regens des Priesterseminars war.
Als Distriktsoberer von Frankreich wurde der Franzose P. Vincent Ribeton ernannt. Er wurde im Jahr 2000 zum Priester geweiht und war zuletzt in Clermont. Er löst P. Xavier Garban ab, der vor sechs Jahren vom damaligen Generaloberen P. Devillers zum Distriktsoberen ernannt worden war.
Die dritte Ernennung betrifft das Amt des Generalsekretärs. In diesem Amt wurde der bisherige Generalsekretär bestätigt, nämlich P. Armand de Malleray, Weihejahrgang 2001.
Am 11. Juli hat das Generalkapitel die drei Assistenten und die beiden Berater gewählt, die zusammen mit dem Generaloberen den Generalrat der Petrusbruderschaft bilden. Dazu gibt es demnächst hier mehr Informationen.

Photos:
Oben: P. Franz Karl Banauch
Darunter: P. Vincent Ribeton.
Untere Photoreihe: Von links nach rechts:
P. Armand de Mallery, P. Xavier Garban, P. Arnaud Devillers


Neuer Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Petrus
Das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Petrus hat am 7. Juli 2006 in Wigratzbad P. John Berg gemäß dem Recht für ein Mandat von sechs Jahren zum Generaloberen gewählt.
Von Geburt her Amerikaner, hat er Philosophie in den Vereinigten Staaten sowie Theologie in Deutschland (Wigratzbad) und in Rom studiert. Danach hat er sowohl seelsorglich als auch als Seminarprofessor in den Vereinigten Staaten gewirkt.
P. John Berg ist nach P. Josef Bisig und P. Arnaud Devillers der dritte Generalobere der FSSP seit ihrer Gründung im Jahr 1988.
Er wurde 1970 in Minneapolis Minnesota geboren und 1997 zum Priester geweiht. 1999 erwarb er in Rom das Lizenziat in Theologie.
Bild oben: P. Berg einen Tag vor seiner Wahl.
Bild unten: Die 39 Priester, die zum Generalkapitel versammelt sind (zwei Priester sind an der Teilnahme verhindert), ebenfalls einen Tag vor der Wahl aufgenommen. P. Berg ist der Dritte von rechts in der vorderen (knienden) Reihe. Sein Vorgänger P. Devillers ist der Erste von links in der zweiten (sitzenden) Reihe.


Das Generalkapitel 2006 (2)

Vom 4. bis 20. Juli findet das Generalkapitel der im Jahr 1988 gegründeten Priesterbruderschaft St. Petrus statt. Diese ist eine Gesellschaft des Apostolischen Leben päpstlichen Rechts.
Auf dem bevorstehenden Generalkapitel stehen die Wahl des Generalrats und die Verabschiedung mehrerer Direktorien auf dem Programm.
41 Priester gehören zum Generalkapitel: 20 von Rechts wegen und 21 gewählte. Von Rechts wegen dazu gehören die Gründungsmitglieder und die höheren Oberen, das sind der Generalobere mit dem Generalrat, die Distriktsoberen und die Seminaroberen. Die Wahl zum Generalkapitel erfolgte nach Distrikten. Deren gibt es drei: Der amerikanische, der französische und der deutschsprachige Distrikt. Die Anzahl der Vertreter der Distrikte richtet sich nach der Anzahl der Priester, die zu einem Distrikt gehören. Demzufolge durfte der amerikanische Distrikt neun, der französische acht und der deutschsprachige Distrikt vier Priester aus den jeweils eigenen Reihen wählen und ins Generalkapitel entsenden. Priester, die außerhalb der drei Distrikte leben, z.B. in Australien, durften wählen, welchem Distrikt sie zugeordnet wurden.
Auf dem Generalkapitel wird der Generalrat gewählt, und zwar für sechs Jahre. Der Generalrat besteht aus dem Generaloberen, drei Assistenten und zwei Beratern. Der Generalobere ernennt den Generalvikar, den Generalassistenten, den Generalökonom, die Distriktsoberen und die Seminaroberen.


Das Generalkapitel 2006

Vom 4. bis 20. Juli findet das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Petrus statt. Die Petrusbruderschaft wurde am 18. Juli 1988 in Hauterive im Kanton Freiburg von elf Priestern und einem Diakon gegründet und am 18. Oktober 1988 vom Heiligen Stuhl kanonisch errichtet. Das Generalkapitel findet alle sechs Jahre statt. 1991 gab es ein außerordentliches Generalkapitel, 1994 und 2000 ein ordentliches. 41 Priester werden am nächsten Generalkapitel teilnehmen. Das Generalkapitel wählt den Generaloberen, drei Assistenten und zwei Berater. Der Generalobere seinerseits ernennt den Generalvikar, -sekretär und -ökonom, die Seminarregenten und die Distriktsoberen.

Von 1988 bis 2000 war Generaloberer der Schweizer P. Josef Bisig, Weihejahrgang 1977, seit 2000 der Franzose P. Arnaud Devillers, Weihejahrgang 1985. Generalvikar ist gegenwärtig P. Dr. Patrick du Faÿ, Generalsekretär P. Armand de Malleray, Generalökonom P. René de Reboul. Assistenten des Generaloberen sind P. Patrick du Faÿ, P. José Calvin-Torralbo und P. Jean-Marc Fournier, Berater P. Bernward Deneke und P. James Jackson.

Die Priesterbruderschaft St. Petrus besitzt weltweit 22 Häuser, die kanonisch errichtet sind, unter anderem in Brannay, Denton, Denver, Elmhurst, Fribourg, Lincoln, Little Rock, Lyon, Namur, Ottawa, Parramatta, Rom, Salzburg, Stuttgart, Sydney, Thalwil, Versailles, Wien und Wigratzbad.
Sechs Personalpfarreien sind ihr anvertraut: in Ottawa, Scranton, Vienna (Ohio), Atlanta, Tulsa und Vancouver.

Der Gemeinschaft gehören 181 Priester an, die endgültig inkardiniert sind. Sechs weitere Priester sind ihr für ein Jahr probeweise inkorporiert. 26 Priester sind in der Priesterausbildung tätig, 21 Priester an Schulen. Die Petrusbruderschaft ist in 85 Diözesen vertreten: 49 Diözesen in Europa, 30 in Amerika, 4 in Ozeanien, 2 in Afrika. An 111 Orten feiern Priester der Gemeinschaft sonntags die hl. Messe.

Sieben Kardinäle und 26 weitere Bischöfe haben bislang für die Petrusbruderschaft die heiligen Weihen gespendet. Ein Höhepunkt in ihrem Leben war der Besuch von Joseph Kardinal Ratzinger in ihrem Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad an Ostern 1990.
Am 10. Juni finden die nächsten Priesterweihen in Wigratzbad statt.

Eine Übersicht über alle Niederlassungen der Priesterbruderschaft St. Petrus finden Sie hier.

Für das Generalkapitel bitten wir um Ihr Gebet.


Priesterweihen in Wigratzbad

Heute, am 10. Juni 2006, weihte Jorge Kardinal Medina Estevez in Wigratzbad sieben Diakone der Priesterbruderschaft St. Petrus zu Priestern. Kardinal Medina ist der ehemalige Präfekt der Gottesdienstkongregation. Die Zeremonie dauerte fast vier Stunden.

Das Meßformular war gemäß dem alten Kalender vom Quatembersamstag in der Pfingstoktav. Über tausend Gläubige waren anwesen. 61 Priester legten den Weihekandidaten die Hände auf. In seiner Predigt erinnerte der Kardinal daran, daß aus dem Priesterseminar St. Petrus seit dessen Gründung im Jahr 1988 schon 112 Priester hervorgegangen seien, zu denen nun die sieben neuen hinzukämen. Der Priester werde durch den Heiligen Geist ein Werkzeug Christi. Er verwalte einen Schatz, der nicht ihm gehöre und den er in großer Treue den ihm anvertrauten Seelen weitergeben müsse. Aufgabe des Priesters sei es nicht, das zu tun, was ihm gefalle, sondern was dazu helfe, Seelen zu retten. Der Priester könne nicht unabhängig wirken, sondern nur in Gemeinschaft mit der Kirche. Die Einheit mit der Kirche sei der Garant der Apostolizität und der katholischen Integrität. Zentrum der priesterlichen Tätigkeit sei die "Feier des eucharistischen Opfers". Durch die eucharistische Feier werde das Opfer Christi auf sakramentale Weise gegenwärtig gesetzt. In der eucharistischen Opferdarbringung bekenne jeder sein Verlangen, für Gott zu leben. Wie man das tun können, werde gezeigt durch die Verkündigung des Wortes Gottes. Jede pastorale Handlung habe den Sinn, den Menschen zu helfen, in einer ständigen Haltung als Opfergabe für Gott leben zu können. Zum Schluß forderte er die Weihekandidaten auf, das priesterliche Amt mit Demut zu empfangen, denn sie hätten es nicht verdient; es mit Dankbarkeit zu empfangen, denn es sei eine Gabe Gottes für die Brüder; es mit Furcht zu empfangen, denn sie trügen den Schatz in zerbrechlichen Gefäßen; es mit Vertrauen und Freude zu empfangen, denn die Gnade Gottes sei allmächtig.

Die Bilder: Oben: Kardinal Medina mit P. Josef Bisig, Generaloberer der Petrusbruderschaft von 1988 bis 2000,
Das zweite: Die Weihekandidaten beim Einzug in die Kirche.
Das dritte: Die Weihekandidaten werden mit Namen aufgerufen und stehen bereit.
Unten: Gruppenphoto nach der Zeremonie.


Priesterweihen in der Priesterbruderschaft St. PetrusSeminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe 1

Am 3. Juni 2006 wurden im amerikanischen Priesterseminar der Priesterbruderschaft St. Petrus vier junge Männer zu Priestern geweiht: Terrence Gordon, William Lawrence, Joseph Lee und Vitali Leontiev. Das Priesterseminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe liegt in Denton, Diözese Lincoln, Bundesstaat Nebraska. Der Ortsbischof Fabian W. Bruskewitz spendet die Priesterweihe. Seit 1994 besitzt die Petrusbruderschaft in den USA ein Priesterseminar. Es befand sich zuerst in Elmhurst, Diözese Scranton (Bischof James C. Timlin), Bundesstaat Pennsylvania. Doch weil es sich bald als zu klein herausstellte, wurde ein neues Seminar in Denton gebaut (siehe Bilder).Seminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe 2

Am 10. Juni wird Seine Eminenz Jorge Kardinal Medina Estevez, ehemaliger Präfekt der Gottesdienstkongregation, im Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad, sieben Diakone zu Priestern weihen. Die Zeremonie beginnt um 9.00 Uhr. Die Weihekandidaten sind: Benjamin Durham (geboren 1977 in Winnipeg, Kanada), Arnaud Evrat (geb. 1977 in Neuilly-sur-Seine bei Paris), Alexis Garnier (geb. 1980 in Verdun), Martin Knudsen (geb. 1975 in Dänemark), Andrzeij Komorowski (geb. 1975 in Polen), Vianney Le Roux (geb. 1980 in Saint-Brieuc, Frankreich) und Jean-Cyrille Sow (geb. 1973 in Tassin bei Lyon).

Eine weitere Priesterweihe gibt es am 24. Juni in Australien. In Adelaide, der Hauptstadt von South Australia, wird der dortige Ortsbischof Philip Wilson unseren Diakon Michael McCaffrey zum Priester weihen. Erzbischof Wilson ist im Mai zum Vorsitzenden der australischen Bischofskonferenz gewählt worden und löste damit Erzbischof Francis Carroll ab.


Ausweitung des Apostolats

Im Frühjahr 2006 sind drei gute Nachrichten bezüglich der Zulassung der hl. Messe im klassischen Ritus zu vermelden:

1. Bischof Walter Mixa von Augsburg hat im März die sonntägliche heilige Messe in Augsburg gestattet. Bisher war die Sonntagsmesse nur zweimal im Monat erlaubt. Sie wird um 10:30 Uhr in der Kirche St. Margareth gefeiert. Zuständiger Priester ist P. Walter Huber, Milchberg 13, 86150 Augsburg. Die Kirche S. Margareth befindet sich an der Kreuzung Milchberg/Margaretenstrasse/Spitalgasse.

2. Bischof Felix Genn von Essen hat aufgrund einer Unterschriftenaktion die hl. Messe in seinem Bistum erlaubt. Sie findet in Gelsenkirchen-Schalke statt, Kirche St. Joseph, Grillostraße, jede Woche am Freitag um 17 Uhr (16.30 Uhr Rosenkranz, am Herz-Jesu-Freitag anschl. Anbetung bis 19 Uhr) und am Samstag um 8 Uhr (Krypta).. Zuständiger Priester ist P. Bernhard Gerstle, Skagerrakstr. 35a, 45888 Gelsenkirchen, der auch den sonntäglichen Gottesdienst in Recklinghausen feiert. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Recklinghausen hat sich P. Gerstle vorläufig auf eine Sonntagsmesse im Monat beschränkt, und zwar auf den ersten Sonntag im Monat, 17.00 Uhr.

3. Joachim Kardinal Meisner von Köln hat erlaubt, dass die Petrusbruderschaft in Düsseldorf die hl. Messe von Pfarrer Joachim Zimmermann übernimmt, über dessen Goldenes Priesterjubiläum am 5. März in der Aprilausgabe des Informationsblatts der Priesterbruderschaft St. Petrus berichtet wurde und dem es ein Anliegen war, dass für sein Apostolat eine gute Nachfolgeregelung gefunden wird. Pfarrer Zimmermann feiert die hl. Messe sonntags um 10.00 Uhr in Düsseldorf-Eller, in der Kirche St. Hedwig, Werstener Feld 225. Ab Pfingsten wird die hl. Messe in die Kirche St. Dionysius in Düsseldorf-Volmerwerth verlegt, da das Erzbistum die Kirche St. Hedwig aus Kostengründen verkaufen will. Von Seiten der Petrusbruderschaft wird P. Franz Karl Banauch vom Kölner Haus St. Alfons für die Feier der überlieferten Liturgie in St. Dionysius zuständig sein. Zur dadurch notwendig gewordenen Verstärkung des Kölner Apostolats wird P. Daniel Eichhorn von der Schweiz nach Köln umziehen.

Weitere Informationen über die Priesterbruderschaft St.Petrus
Bild: Kirche St. Joseph in Gelsenkirchen-Schalke

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