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Katholische Nächstenliebe verändert die Welt

Von Thomas E. Woods jr.

Im frühen 4. Jahrhundert wurde die Armee des römischen Kaisers Konstantin von Hunger und Seuchen dahingerafft. Pachomius, ein heidnischer Soldat, sah voller Staunen, wie viele seiner römischen Kameraden den kranken Männern etwas zu essen brachten und unterschiedslos allen Notleidenden beistanden. Neugierig erkundigte sich Pachomius nach diesen Leuten und erfuhr, daß sie Christen waren. Was für eine Religion war das, so fragte er sich, die die Menschen so großzügig und menschlich handeln ließ? Er wollte mehr über diesen Glauben wissen – und ehe es ihm selbst bewußt wurde, war er bereits auf dem besten Wege zu seiner Bekehrung. [1]

Dieses Staunen hat die karitative Arbeit der Kirche durch die Jahrhunderte begleitet. Selbst Voltaire, vielleicht der produktivste antikatholische Propagandist des 18. Jahrhunderts, war von dem heroischen Geist der Opferbereitschaft erschüttert, der so viele Söhne und Töchter der Kirche erfüllte. „Vielleicht gibt es auf Erden nichts Größeres“, so sagte er, „als das Opfer der Jugend und Schönheit und oft auch der vornehmen Geburt, das das schöne Geschlecht bringt, um in den Hospitälern für die Linderung des menschlichen Elends zu arbeiten, dessen Anblick unser Zartgefühl so in Aufruhr versetzt. Menschen, die von der römischen Religion getrennt sind, haben diese großzügige Nächstenliebe immer nur unvollkommen nachahmen können.“ [2]

Es würde viele Bände füllen, wenn man die komplette Geschichte der karitativen Arbeit der Kirche schreiben wollte, die von Einzelpersonen, Pfarreien, Bistümern, Klöstern, Missionaren, Mönchen, Nonnen und Laienorganisationen geleistet worden ist. An dieser Stelle mag der Hinweis genügen, daß das karitative Engagement der Katholiken in der Menge und der Vielfalt der guten Werke und der Linderung von menschlichem Leid und Elend seinesgleichen sucht. Wir können sogar noch einen Schritt weitergehen: Die katholische Kirche hat die karitative Wohltätigkeit, so wie wir sie im Westen kennen, überhaupt erst erfunden.

Ebensowichtig wie das reine Ausmaß der katholischen Wohltätigkeit war der qualitative Unterschied, der die karitative Arbeit der Kirche von allem zuvor Dagewesenen trennte. Es wäre absurd, behaupten zu wollen, daß die großen antiken Philosophen, wenn sie auf die Philanthropie zu sprechen kamen, keine edlen Gefühle zum Ausdruck gebracht oder daß wohlhabende Menschen ihre Gemeinden nicht mit beeindruckenden und wesentlichen Beiträgen unterstützt hätten. Von den reichen Bürgern erwartete man, daß sie Bäder, öffentliche Gebäude und jede Art von öffentlicher Unterhaltung finanzierten. Plinius der Jüngere beispielsweise war bei weitem nicht der einzige, der seiner Heimatstadt eine Schule und eine Bibliothek stiftete.

Trotz all dieser Spenden wies die Wohltätigkeit des Altertums verglichen mit der der Kirche gewisse Mängel auf. Die antike Wohltätigkeit war in der Regel nicht ganz selbstlos. So trugen die von den reichen Bürgern finanzierten Bauwerke weithin sichtbar ihre Namen. Wer etwas gab, wollte entweder, daß die anderen in seiner Schuld standen oder auf ihn und seine Großzügigkeit aufmerksam wurden. Den Bedürftigen mit liebevollem Herzen zu dienen und für sie zu sorgen, ohne an eine Belohnung oder Gegenleistung zu denken, war sicherlich nicht die vorherrschende Motivation.

Die Stoa, eine um das Jahr 300 v. Chr. entstandene antike Philosophie, die in den ersten Jahrhunderten der christlichen Zeitrechnung durchaus noch verbreitet war, wird zuweilen als Wegbereiterin des Christentums bezeichnet, weil sie gelehrt habe, daß man seinen Mitmenschen Gutes tun solle, ohne eine Belohnung dafür zu erwarten. In der Tat haben die Stoiker die Lehre vertreten, daß ein guter Mensch ein Weltbürger sei, den ein brüderlicher Geist mit allen Menschen verbinde; aus diesem Grund mag man sie wohl für Botschafter der Nächstenliebe halten. Andererseits lehrten sie aber auch, daß Gefühle und Emotionen eines Mannes unwürdig seien und unterdrückt werden müßten. Der Mensch sollte sich von äußeren Ereignissen, auch den tragischsten, in keiner Weise erschüttern lassen. Seine Selbstbeherrschung mußte so stark sein, daß er der schlimmsten Katastrophe im Geist absoluter Gleichgültigkeit ins Gesicht sehen konnte. Und in ebendiesem Geist sollte der Weise auch den vom Schicksal weniger Begünstigten helfen: Er sollte nicht ihren Kummer und Schmerz mit ihnen teilen oder ihnen emotional nahesein, sondern unbeteiligt und ungerührt seine Pflicht erfüllen. So wie Rodney Stark sie beschreibt, betrachtete die klassische Philosophie „Mitleid und Erbarmen als pathologische Emotionen – Charakterschwächen, die von allen vernünftigen Männern gemieden werden mußten. Da Erbarmen dazu führt, unverdiente Hilfe oder Erleichterung zu gewähren, widersprach es der Gerechtigkeit.“ [3] So konnte der römische Philosoph Seneca schreiben:
"Der Weise wird die Weinenden trösten, doch ohne mit ihnen zu weinen; er wird den Schiffbrüchigen beistehen, den Geächteten ein Obdach und den Armen Almosen geben…, den Sohn seiner weinenden Mutter zurückgeben, den Sträfling vor der Arena retten und selbst den Verbrecher bestatten; doch in alledem werden sein Geist und seine Haltung unerschüttert sein. Er wird kein Mitleid fühlen. Er wird helfen, er wird Gutes tun, denn er ist dazu geboren, seinen Mitmenschen beizustehen, sich um das Wohl der Menschheit zu bemühen und jedem seinen Teil zu geben. … Seine Haltung und seine Seele werden keine Emotion erkennenlassen, wenn er auf die verkrüppelten Beine, die zerfetzten Lupen, den gekrümmten und ausgezehrten Leib des Bettlers sieht. Doch er wird denen helfen, die es wert sind, und wie die Götter wird er sich den Elenden zuwenden. … Nur kranke Augen werden feucht, wenn sie die Tränen in den Augen anderer sehen." [4]

Es trifft zu, daß der Stoizismus etwa zeitgleich mit der Entwicklung des Christentums einiges von seiner Schroffheit verlor. Kaum jemand wird die Selbstbetrachtungen des römischen Kaisers und stoischen Philosophen Marcus Aurelius aus dem 2. Jahrhundert lesen, ohne mit Staunen festzustellen, wie sehr das Denken dieses vornehmen Heiden dem Christentum ähnelt; und aus ebendiesem Grund konnte der heilige Justin der Märtyrer sich so positiv über die späte Stoa äußern. Doch die erbarmungslose Unterdrückung von Emotionen und Gefühlen, die diese Schule über weite Strecken geprägt hatte, hatte bereits ihren Tribut gefordert. Die Weigerung, eine so wichtige Dimension dessen anzuerkennen, was wirkliches Menschsein bedeutet, war der menschlichen Natur letztlich fremd. Aus dem Stoizismus sind Beispiele wie die des Anaxagoras überliefert, der, als er vom Tod seines Sohnes erfuhr, lediglich sagte: „Ich hatte nie angenommen, daß ich einen Unsterblichen gezeugt hätte.“ Und auch über die moralische Leere des Stilpo kann man nur staunen, der angesichts der Zerstörung seines Vaterlandes, der Eroberung seiner Heimatstadt und des Verlusts seiner Töchter, die zu Sklavinnen oder Konkubinen gemacht worden waren, verkündete, er habe letztlich nichts verloren, da der Weise über die Umstände erhaben sei. [5] Es war nur natürlich, daß Menschen, die sich so gegen die Realität des Bösen abschirmten, nicht mit letztem Einsatz darum bemüht waren, ihren Mitmenschen, die unter seinen Auswirkungen litten, Erleichterung zu bringen. „Menschen, die sich weigerten, Leid und Krankheit als ein Übel anzuerkennen“, bemerkt ein Beobachter, „waren schwerlich sehr erpicht darauf, diese bei anderen zu lindern.“ [6]

Der Geist der katholischen Wohltätigkeit entstand nicht im luftleeren Raum, sondern war von der Lehre Christi inspiriert: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“ (Joh 13, 34-35; vgl. Jak 4, 11). Der heilige Paulus erklärt, daß auch die, die nicht der Gemeinschaft der Gläubigen angehören, die Fürsorge und Nächstenliebe der Christen erfahren sollen, selbst wenn es sich um Feinde des Glaubens handelt (vgl. Röm 12, 14-20; Gal 6, 10). Das war für die antike Welt eine völlig neue Lehre.

Nach der Einschätzung von W. E. Lecky, der die Kirche oft scharf kritisiert, steht es „außer Frage, daß weder in der Praxis noch in der Theorie, weder in den Einrichtungen, die gegründet wurden, noch in dem Stellenwert, der ihr in der Skala der Pflichten eingeräumt wurde, die Wohltätigkeit in der Antike eine Position einnahm, die irgendwie mit dem Rang vergleichbar gewesen wäre, den sie im Christentum erhielt. Nahezu alle Hilfsmaßnahmen waren staatlich und in ihrer Zielsetzung eher politisch als karitativ, und die unzähligen Kinder, die verkauft oder ausgesetzt wurden, die Bereitwilligkeit, mit der die Armen sich als Gladiatoren verdingten, und die häufigen Hungersnöte zeigen, wie groß das Ausmaß der ungelinderten Not gewesen ist.“ [7]

Die Praxis, Gaben für die Armen darzubringen, entwickelte sich schon in einer frühen Phase der Kirchengeschichte. Im Rahmen der Messe wurden die Spenden der Gläubigen auf den Altar gelegt. Eine andere Form der Spende waren die collecta, bei denen die Gläubigen an bestimmten Fasttagen unmittelbar vor der Lesung einen Anteil der Früchte der Erde darbrachten. Darüber hinaus gab es finanzielle Beiträge aus dem Kirchenschatz und außerordentliche Sammlungen, die von den reicheren Mitgliedern der Gemeinde initiiert wurden. Häufig fasteten die frühen Christen auch und brachten das Geld, das sie normalerweise für Nahrungsmittel ausgegeben hätten, als Spende dar. Der heilige Justin der Märtyrer berichtet, daß viele Menschen, die vor ihrer Bekehrung sehr am Reichtum und an materiellen Dingen gehangen hatten, nun voller Freude ihren Besitz für die Armen opferten. [8]

Man könnte noch vieles über die guten Werke sagen, die nicht nur von den wohlhabenden, sondern auch von den einfachen Mitgliedern der frühchristlichen Gemeinden verrichtet wurden. Selbst die Kirchenväter, die der westlichen Zivilisation einen gewaltigen Bestand an literarischer und wissenschaftlicher Arbeit hinterlassen haben, fanden die Zeit, sich dem Dienst an ihren Mitmenschen zu widmen. Der heilige Augustinus richtete ein Pilgerhospiz ein, kaufte Sklaven frei und verschenkte Kleider an die Armen. (Er warnte die Leute davor, ihm teure Gewänder zu schenken, da er sie doch nur verkaufte und den Erlös den Armen gab. [9]) In Konstantinopel gründete der heilige Johannes Chrysostomos mehrere Krankenhäuser. [10] Der heilige Cyprian und der heilige Ephräm organisierten Hilfeleistungen in Zeiten von Seuchen und Hungersnöten.

Die frühe Kirche institutionalisierte auch die Betreuung von Witwen und Waisen und kümmerte sich insbesondere bei Epidemien um die Bedürfnisse der Kranken. Während der Pest in Karthago und Alexandria erwarben sich die Christen Respekt und Bewunderung, weil sie den Mut hatten, die Sterbenden zu trösten und die Toten zu begraben, während die Heiden sogar Freunde ihrem furchtbaren Schicksal überließen. [11] Im 3. Jahrhundert tadelte der heilige Bischof und Kirchenvater Cyprian die heidnischen Bewohner der nordafrikanischen Stadt Karthago, weil sie den Seuchenopfern nicht halfen, sondern sie stattdessen ausplünderten: „Den Kranken wird von euch keine Barmherzigkeit erwiesen, über den Verstorbenen öffnet nur die Hab- und Raubsucht ihren Rachen, dieselben, die zu furchtsam zu den Werken der Barmherzigkeit sind, sind verwegen zu frevelhaftem Gewinn. Die sich scheuen, die Toten zu beerdigen, begehren die Nachlassenschaft der Toten.“ Der heilige Cyprian rief die Nachfolger Christi zum Handeln auf und drängte sie, die Kranken zu pflegen und die Toten zu bestatten. Und dies alles in einer Zeit, in der es immer wieder zu Christenverfolgungen kam – das heißt, der große Bischof erwartete von seinen Gläubigen, daß sie denselben Menschen halfen, von denen sie zuvor verfolgt worden waren. Aber, so sagte er mit den Worten der Bibel, „wenn wir nur Gutes tun an denen, die uns Gutes erweisen, was tun wir dann mehr als die Heiden und die Zöllner? Sind wir Kinder des Gottes, der seine Sonne scheinen läßt über Gute und Böse und der regnen läßt über Gerechte und Ungerechte, so laßt es uns mit der Tat beweisen, indem wir segnen, die uns fluchen, und Gutes tun denen, die uns verfolgen.“ [12]

In Alexandria, das ebenfalls im 3. Jahrhundert von der Seuche heimgesucht wurde, ist es der christliche Bischof Dionysius, der uns überliefert, wie die Heiden „jeden, bei dem die Krankheit ausbrach, von sich stießen und sich sogar von ihren besten Freunden fernhielten und die Leidenden halbtot hinaus auf die öffentlichen Straßen warfen und sie unbeerdigt ließen und sie mit vollkommener Verachtung behandelten, wenn sie starben.“ Auf der anderen Seite kann er jedoch davon berichten, daß sehr viele Christen „sich selbst nicht schonten, sondern einander beistanden und die Kranken besuchten, ohne an die Gefahr zu denken, und sie sorgfältig pflegten…, wobei sie die Krankheiten ihrer Nächsten und die Last des Leidens derer, die um sie herum waren, bereitwillig auf sich nahmen.“13 (Martin Luther, der bekannte Reformator, der sich im 16. Jahrhundert mit der katholischen Kirche entzweite, zeigt denselben Geist der Selbstaufopferung in seiner berühmten Schrift über die Frage, ob ein christlicher Seelsorger moralisch gesehen das Recht habe, vor einer Seuche zu fliehen. Nein, sagte Luther, sein Platz sei bei seiner Herde, um deren spirituelle Bedürfnisse er sich bis zu ihrem Tod kümmern müsse.)

Der heilige Ephräm, ein Eremit aus Edessa, ist berühmt für das heldenhafte Verhalten, das er an den Tag legte, als diese unglückliche Stadt von Hunger und Pest heimgesucht wurde. Denn er koordinierte nicht nur das Sammeln und Verteilen von Almosen, sondern richtete überdies Hospitäler ein, pflegte die Kranken und kümmerte sich um die Toten. [14] Als in Armenien unter der Regierung von Kaiser Maximius eine Hungersnot ausbrach, standen Christen den Armen bei, ohne auf die Religionszugehörigkeit zu achten. Eusebius, der große Kirchenhistoriker des 4. Jahrhunderts, berichtet uns, daß aufgrund des guten Beispiels der Christen viele Heiden „Erkundigungen einzogen über eine Religion, deren Anhänger zu einer so selbstlosen Hingabe fähig sind.“ [15]

[1] Alvin J. Schmidt: Under the Influence: How Christianity Transformed Civilization, Grand Rapids (Mich.) 2001, S. 130.

[2] Michael Davies: For Altar and Throne: The Rising in the Vendée, St. Paul (Minn.) 1997, S. 13.

[3] Vincent Carroll und David Shiflett: Christianity on Trial, San Francisco 2002, S. 142.

[4] William Edward Hartpole Lecky: History of European Morals From Augustus to Charlemagne, Bd. 1, New York 1870, S. 199f.

[5] Ebd., S. 201.

[6] Ebd., S. 202. Eine gute Diskussion über das Fehlen der christlichen Idee der Nächstenliebe in der antiken Welt findet sich bei Gerhard Uhlhorn: Die christliche Liebesthätigkeit in der alten Kirche, Stuttgart 1883, S. 3-39.

[7] Lecky, a. a. O., S. 83.

[8] John A. Ryan: Art. „Charity and Charities“, in: Catholic Encyclopedia, 21913; Charles Guillaume Adolphe Schmidt: The Social Results of Early Christianity, London 1907, S. 251.

[9] Uhlhorn, a. a. O., S. 257.

[10] Cajetan Baluffi: The Charity of the Church, Dublin 1885, 39; A. J. Schmidt, a. a. O., S. 157.

[11] Lecky, a. a. O., 87; Baluffi, a. a. O., 14f.; C. G. A. Schmidt, a. a. O., S. 328.

[12] Uhlhorn, a. a. O., S. 181f.

[13] A. J. Schmidt, a. a. O., S. 152.

[14] Baluffi, a. a. O., 42f.; C. G. A. Schmidt, a. a. O., S. 255f.

[15] C. G. A. Schmidt, a. a. O., S. 328.

Es handelt sich bei diesem Text um einen Auszug aus dem Buch des Historikers Prof. Dr. Thomas E. Woods jr. “Sternstunden statt dunkles Mittelalter. Die katholische Kirche und der Aufbau der abendländischen Zivilisation”, S. 221-229: Kapitel 9: Katholische Nächstenliebe verändert die Welt; übersetzt von Gabriele Stein, MM Verlag Aachen 2006 (Original-Titel: How the Catholic Church Built Western Civilazation).
Nicht erst die neuen Atheisten wie Richard Dawkins, Sam Harris und Christopher Hitchens präsentieren als eines ihrer Hauptargumente gegen jede Art von Gottesglauben ein historisches Argument: Die Religionen seien an fast allen Übeln der Welt schuld. Dieses Argument kann nur jene überzeugen, die die Geschichte nicht kennen und deshalb auch nicht den Beitrag des Christentums zur Humanisierung der Kultur zu würdigen wissen. Diesem Notstand hilft auf gute Weise das Buch von Woods ab. Es stellt in elf Kapiteln dar, was Wissenschaft, Kultur, Kunst, internationales Recht und Wirtschaft der Kirche und dem christlichen Glauben zu verdanken haben: Ein Muß für alle, die sich nicht durch die täuschende Plausibilität popularisierender Religionskritiker aufs Glatteis führen lassen wollen.

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