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* * *

11. April
Engelbert Kirschbaum

Vor 100 Jahren, am 11. April 1921, schloss sich der Archäologe Engelbert Kirschbaum (1902-1970) dem Jesuitenorden an. Er war beteiligt an den Ausgrabungen in Rom (St. Peter), Montecassino und Santiago de Compostela.


10. April
Die Wertfrage

Daher ist die aus meiner Sicht wesentliche und grundsätzliche philosophisch und theologisch relevante Frage: Bringen wir selbst „Werte“ aus uns und unseren Vorstellungen vom Leben zustande? Oder liegen unserem Leben „Werte“ voraus, in die wir hineinfinden und die wir dann unsererseits mitgestaltend leben? Leben Wertungen von (objektiven?) Werten, die es schon gibt? Oder sind alleine unsere unterschiedlichen Wertungen in allen möglichen Gesellschaften die eigentlichen Produktionsstätten von „Werten“?

Aus: Bischof Stefan Oster, Wer kann gesegnet werden? Und was ist dazu die Lehre der Kirche?

C. S. Lewis und die Wertfrage


10. April
Lorenz Werthmann

Vor 100 Jahren, am 10. April 1921, starb in Freiburg im Breisgau im Alter von 62 Jahren Lorenz Werthmann, der “zu den großen Sozialpolitikern und Priestergestalten seiner Zeit” (LThK, 3. Auflage) zählt. 1897 gründete er den Deutschen Caritasverband.


9. April
Zur Analyse des Subjektsbegriffs

Von Bronislaw Wladislaus Switalski

12. Folge

Dieser immer feiner und sorgfältiger zu gestaltenden Sonderung leistet nun unser reales Verflochtensein in den Wirklichkeitszusammenhang auf der einen Seite unschätzbare Dienste: Die Notwendigkeit, den auf uns unaufhörlich anstürmenden Einflüssen der Umwelt sich immer besser anzupassen, hält unser einmal gewecktes Wirklichkeitsinteresse in steter Erregung und wirft zugleich alle voreilig und einseitig konstruierten Erkenntnisgebäude unbarmherzig über den Haufen. So ist das durch jene Einflüsse ausgelöste Erleben das unerschöpfliche Korrektiv für jede Etappe unserer Erkenntnis des Wirklichen. Obwohl übrigens dieses Erkennen von vornherein im Dienste jener Sonderung steht, ist die Aufmerksamkeit des Betrachters der Wirklichkeit - entsprechend dem allmählichen Erwachen und Erstarken des Ich-Bewusstseins - nicht von Anfang an auf diese beiden Beziehungsglieder eingestellt. An einer Sichtung und Ordnung des von der Umwelt an uns Herantretenden, das, wie wir bereits wissen, ungestüm von uns einen praktischen Entscheid fordert, kräftigt sich unser selbständiges Denken; in der Orientierung innerhalb der uns umgebenden Lebensverhältnisse sehen wir unser nächstes Erkenntnisziel. Aber eben in dem Maße, als wir in der Umwelt uns zurechtfinden, und als wir lernen, die in ihr herrschende, in sich geschlossene Gesetzmäßigkeit zu beachten, schärft sich auch unser Blick für die Würdigung unserer Subjektivität, und zwar sind es die uns beunruhigenden Unstimmigkeiten zwischen dem, was wir in uns vorfinden und dem, was wir als beharrliche Ordnung an der Wirklichkeit bewundern, die den ersten Anstoß zu einer reinlichen Scheidung beider Gebiete geben, und jetzt beginnt jenes unaufhörliche Wechselspiel zwischen dem objektiven Eindruck und der subjektiven Einsicht, das nicht bloß zu einer Sonderung, sondern auch zu einer Bereicherung unserer Erkenntnis auf beiden Gebieten führt.

Auf der anderen Seite freilich kompliziert gerade jene unaufhörliche Wechselwirkung zwischen Bewusstseinssubjekt und realer Umwelt den Erkenntnisprozess in hohem Grade! Zunächst wird nämlich das rein theoretische Verhalten diesem Ordnungsproblem gegenüber durch die praktischen Interessen, die mit allem Wirklichkeitsgeschehen mehr oder minder eng stets verbunden sind, ungemein erschwert, ja, bei manchen Fragen, wie besonders bei den uns besonders nahe angehenden Anforderungen des Alltagslebens und bei den alle in gleicher Weise unmittelbar berührenden allgemeinsten Lebensfragen, eigentlich ganz unmöglich gemacht. Wir sind nur zu oft Partei, wo wir streng sachlich uns entscheiden sollen! So bleibt unserem Urteil meist ein Charakter der Bedingtheit eingeprägt, der die Allgemeingültigkeit unserer Erkenntnisakte naturgemäß beeinträchtigt.

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


8. April
Das Zitat

Die Osterkerze, die sich für Gott verzehrt, möge in uns den Wunsch wecken, selbst Licht zu werden und anderen zu leuchten.

Friedrich Gustav Kardinal Piffl


8. April
Paul Stern

Vor 100 Jahren, am 8. April 1921, ließ sich der Jude Paul Stern (1888-1944) in Leipzig in der lutherischen Peterskirche taufen. 1938 fand er durch die Werke Newmans und des hl. Thomas von Aquin den Weg zum katholischen Glauben.


7. April
Christlicher Triumphalismus

Dieses Jahr ging meine Osterpredigt über den christlichen Triumphalismus.

Recktenwald-Predigten · Ostersonntag: Christlicher Triumphalismus

Achtung: Falls hier nicht die Predigt zum Ostersonntag erscheint, sondern eine ältere Predigt, dann folgen Sie diesem Link.


7. April
Wenn Petrus die Fische hinter sich lässt...

Vor einem Jahr konnte ich wegen des Gottesdienstverbots keine Predigten halten. Darum verlegte ich mich auf Betrachtungen und nutzte die Gelegenheit, einmal über das Evangelium von heute, dem Mittwoch in der Osteroktav (letztes Jahr der 15. April), zu sprechen: Jesus erscheint den Jünger am See Tiberias (Joh 21, 1-14). Auf Soundcloud kann man die Betrachtung hören.


7. April
Maria 2.0: DIY-Kirche

Das was hier angestrebt wird, hat mit der Kirche nicht mehr viel zu tun. Vor der kirchlichen Kulisse werden Mahlfeiern gehalten, die gezielt mit den Symbolen der Eucharistie hantieren, aber eine Umdeutung erfahren. Von Selbstermächtigung und „einfach machen … nicht um Erlaubnis fragen“ ist da die Rede. Der personale dreifaltige Gott wird zu einer Chiffre degradiert. Ansonsten geht es fast nur noch um innerweltlich-gesellschaftliche Anliegen, Strukturen und die Machtbefugnisse, diese Strukturen nach eigenen Vorstellungen komplett umkrempeln zu können.

Aus: Maria 2.0 – Vorsicht Trojaner! von Henrica Hannah auf ihrem Blog Weihrausch und Gnadenvergiftung


5. April
Die große Frage

"Aus welcher Wirklichkeit leben wir?" Diese Frage stelle ich in der Predigt, die ich letzten Gründonnerstag gehalten habe.

Recktenwald: Gründonnerstag: Aus welcher Wirklichkeit leben wir?

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5. April
Theodor Haecker

Vor 100 Jahren, am 5. April 1921, konvertierte Theodor Haecker (1879-1945) zur katholischen Kirche. Sein Versuch einer Theodizee ist von allem, was ich zu diesem Thema kenne, das Beste.


5. April
Ivo Zeiger

Vor 100 Jahren, am 5. April 1921, trat in Feldkirch Ivo Zeiger (1898-1952) in die Gesellschaft Jesu ein. Der Kanonist und Diplomat wurde 1939 Rektor des Germanicums, 1945 Sonderbeauftragter des Papstes für Deutschland, 1952 Schriftleiter der “Stimmen der Zeit”. 1948 erregte er auf dem Katholikentag in Mainz Aufsehen durch seine Rede, in der er Deutschland als Missionsland bezeichnete.


4. April
Monatsranking März 2021

Platz Monatsranking März 2021
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 715 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Zitatensammlung

+/- 0
2

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

+ 1
3

Die Haltung der Kirche zur Homosexualität

+ 8
10

In-vitro-Fertilisation

+ 2
20

Recktenwald: Darf man im Katastrophenfall Passagierflugzeuge abschießen?

- 15
30

Scheffczyk: Das Dogma als Ausdruck der "inkarnatorischen" Struktur des katholischen Glaubens

+ 72
40

Wandlungsworte: Das Blut des Bundes - vergossen für alle?

- 3
50

Moral ohne Gott?

+ 15
60

Über den Missbrauchsskandal in der Kirche

+ 13
100

Christian Spaemann: Die gegenwärtige Psychotherapieszene und die Frage nach dem Sinn

+ 11

Zum Ranking der Vormonate


3. April
Das Schweigen Gottes

Eine Betrachtung von mir zum Karsamstag.


3. April
Österlicher Sieg

Ich kann vier Osterpredigten anbieten:

Die drei Frauen am Grab

Erlösung ist wie Fußball

Die doppelte Auferstehung

Brannte nicht unser Herz?


2. April
Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

Vom hl. Alfons Maria von Liguori

15. Folge

32. Erblickst du eine schöne Gegend, das Meer, Blumen, Früchte und andere Gegenstände, deren Anblick das Auge ergötzt, so mußt du ausrufen: Wenn Gott schon hier auf Erden so schöne Geschöpfe hervorgebracht hat, damit ich Ihn liebe, o wie ganz andere Freuden wird Er mir alsdann im Himmel bereitet haben! Die heilige Theresia sagte, daß, wenn sie liebliche Hügel und freundliche Täler erblickte, es ihr schien, als ob dieselben ihr ihren Undank gegen Gott vorwürfen, und der Stifter der Trappisten, der Abt Rancé, ward durch die schönen Werke Gottes an seine Verpflichtung, Ihn zu lieben, erinnert. Gleich ihm rief schon der heilige Augustin aus: ,,Himmel und Erde, alles sagt mir, daß ich Dich lieben soll!” Man erzählt, daß ein frommer Mann, der Blumen und Kräuter auf dem Felde fand, sie mit seinem Stocke schlug und ausrief: “Schweigt, haltet mir nicht länger meinen Undank gegen Gott vor, ich habe euch verstanden. Schweigt und laßt mich in Frieden.” Wenn die heilige Maria Magdalena von Pazzi einen schönen Apfel oder eine liebliche Blume betrachtete, so spürte sie, daß das Feuer der Liebe Gottes sich in ihrem Herzen entzündete, da sie bedachte, daß Gott von aller Ewigkeit her daran gedacht habe, diesen Apfel, diese Blume zu erschaffen, um ihr einen Beweis Seiner Liebe zu geben.

33. Flüsse und Bäche erinnern dich daran, daß, gleichwie diese Gewässer unausgesetzt dem Meere zueilen, so auch du nie aufhören darfst, nach Gott, deinem alleinigen und höchsten Gute, zu streben. Wenn du reitest oder fährst, so sage zu dir selbst: “Siehe, diese unschuldigen Tiere ermüden sich, um mir zu dienen; lasse ich es mich auch etwas kosten, um Gott zu dienen, um Ihm wohlzugefallen?” Erblickst du einen Hund, der um ein elendes Stück Brot seinem Herrn so treu dient, so bedenke, welche Verpflichtung du hast, Gott treu zu bleiben, Ihm, der dich erschaffen hat und der dich fortwährend erhält, bewahrt und mit so großen Wohltaten überhäuft. Hörst du den Gesang der Vögel, so sprich: “Geliebte Seele, vernimmst du nicht das Lob Gottes, das diese kleinen Geschöpfe verkündigen, was tust du, lobst du Ihn auch durch Liebesakte?” Kräht der Hahn, so denke daran, daß auch du, gleichwie Petrus, deinen Gott verleugnet und Seinen Schmerz und Seine Tränen erneuert hast. Siehst du das Haus oder den Ort, wo du früher gesündigt hast, so bitte Gott: “Der Sünden meiner Jugend und meines Unverstandes gedenke nicht” (Ps 24,7).

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


1. April
Die Jungfrau von Guadalupe und ihr Weg nach Mexiko

Von Carolin Holterhoff

10. Folge

Begleitet wurde der ganze Kampf vom unaufhörlichen Lärm der Trommeln, Trompeten und Pfeifen und dem Geschrei der Azteken, der Tag und Nacht andauerte. Am 9. Juni 1521 gelang es Cortés mit seiner Einheit, auf den Marktplatz im Zentrum vorzustoßen, wo sie den Palast des Axayacatl, ihre alte Unterkunft, und die neue Statue des Hiutzilopochtli auf dem Tempel niederbrannten. Sie kehrten aber abends wieder in ihr Standquartier zurück, weil die Sicherheit in der Stadt nicht gegeben war, da die Azteken nicht nur in den Straßen, sondern auch von den Hausdächern aus mit ihren Pfeilen und Wurfgeschoßen angriffen. Am 30. Juni 1521, dem Jahrestag ihrer Flucht in der „noche triste“, wollten die Spanier mit einem Generalangriff den Sieg erzwingen, doch Cortés wurde zurückgedrängt und da die Gräben nicht hinreichend aufgefüllt worden waren, brach Chaos aus. Cortés selbst wurde am Bein verletzt und von einigen Azteken, die ihn erkannt hatten, ergriffen; er sollte Huitzilopochtli geopfert werden, doch Cristóbal de Olea, der ihn schon in Xochimilco gerettet hatte, kam ihm zu Hilfe, wobei er selbst starb. Cortés wurde von der Verfolgung der Azteken von Antonio de Quinones zurückgehalten, da dieser ihm zu verstehen gab, dass alle verloren seien, wenn er tot sei [Carroll, Our Lady of Guadalupe and the Conquest of Darkness, S. 76]. Allen drei Divisionen wurden bei ihrem Rückzug von den Azteken Köpfe getöteter Spanier vor die Füße geworfen mit den Worten, dass die jeweils anderen Divisionen mit ihren Anführern ebenfalls tot seien.

Durch Kontaktaufnahme mit den Standquartieren konnten Cortés, Alvarado und Sandoval allerdings schnell sicherstellen, dass dem nicht so war. Dennoch war diese Niederlage ein herber Rückschlag, denn die indianischen Verbündeten machten sich bis auf wenige aus dem Staub, nicht zuletzt, weil sie gehört hatten, dass die Götter den aztekischen Priestern prophezeit hatten, dass die Spanier in den nächsten Tagen vernichtet würden, da die Sterne für Quetzalcoatl und Cortés ungünstig standen (Diaz del Castillo, Die Eroberung von Mexiko, S. 414). Zudem mussten die Spanier auf dem Festland hilflos mitansehen, wie ihre gefangenen Kameraden – es waren ungefähr siebzig – zu dem Lärm der Trommeln aus Schlangenhaut oben vor dem Tempel nackt vor dem Götzen Huitzilopochtli tanzen mussten, ehe ihnen die Brust aufgeschnitten und das Herz herausgerissen wurde. Sie alle wussten, dass auch ihnen dieses Schicksal bevorstand, wenn sie lebendig in die Hände der Feinde gerieten.

Die indianischen Verbündeten kehrten nach einigen Tagen zurück, da Cortés und die Spanier immer noch da waren, und entschuldigten sich; Cortés schickte sie wieder in ihre Einheiten. Erfreulich war, dass sich immer mehr Indianer bei ihm einfanden, so dass er in der zweiten Julihälfte mit ungefähr 150.000 indianischen Verbündeten einen neuen Generalangriff mit veränderter Taktik beginnen konnte. Alle Häuser entlang der Straßen zum Zentrum wurden dem Erdboden gleich gemacht, um Angriffe von den Dächern zu verhindern und jeder Mann, der sich nicht ergab, wurde getötet. Allerdings war Cortés schockiert, als er mitbekam, dass die Verbündeten Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen töteten; die Spanier schützten nach Möglichkeit vor allem Frauen und Kinder, aber die Rache der Indianer kannte keine Grenzen. Anfang August hatten sie den großen Tempel im Zentrum eingenommen, der in Brand gesetzt wurde – das Zeichen für den endgültigen Sieg. Cortés hatte in Tlatelolco, einem älteren Stadtteil, den zweiten großen Tempel eingenommen und sah die Rauchwolken. Große Teile der Stadt waren zerstört und viele Einwohner waren in den Kämpfen oder an Hunger, Durst und Krankheiten gestorben.

Cortés hatte während der Belagerung mehrmals Friedensangebote an den mexikanischen Herrscher Cuauhtemoc geschickt, doch dieser hatte auf Drängen seiner Priester und Berater alle abgelehnt und den Kampf fortgesetzt. Am 13. August 1521 wurde Cuauhtemoc auf einem Boot auf dem See von García Holguin gefangengenommen und zu Cortés gebracht. Der mexikanische Herrscher bat darum, von Cortés getötet zu werden, doch Cortés behandelte ihn sehr freundlich und ließ ihm seinen Titel und seinen Besitz. Das war des Ende des Kampfes um Mexiko, das mit einem großen Fest gefeiert wurde, bei dem es aber viele Ausschweifungen gab, so dass Cortés auf Anraten Pater Omedos am nächsten Tag eine Prozession mit anschließender Heiliger Messe und einer Strafpredigt ansetzte. Die Spanier hatten zwar den Sieg errungen, aber die eigentliche Arbeit der Missionierung fing erst an, denn es war nicht zu erwarten, dass die Indianer jetzt einfach den christlichen Glauben annehmen würden. Das kann niemals militärisch erreicht werden. Dafür waren andere Streiter vorgesehen.

Wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


31. März
König Philipp III.

Vor 400 Jahren, am 31. März 1621, starb im Alter von fast 43 Jahren Philipp III., seit 1598 König von Spanien. Die Indianer in Südamerika stellte er unter seinen direkten Schutz und vertraute sie den Jesuiten an, indem er die rechtlichen Voraussetzungen für die Reduktionen schuf, in denen die Indianer vor der Ausbeutung durch die Kolonisatoren sicher waren. Zu seinen Ratgebern gehörte der hl. Michael de Sanctis.


30. März
Der naturalistische Fehlschluss

Auf CNA ist heute die 14. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


30. März
Thomas dePaola

Vor einem Jahr, am 30. März 2020, starb im Alter von 85 Jahren der Kinderbuchillustrator Thomas Anthony "Tomie" dePaola.


30. März
Benediktinerakademie

Vor 100 Jahren, am 30. März 1921, beschloss das 23. Generalkapitel der Bayerischen Benediktinerkongregation in Plankstetten die Errichtung einer Akademie zur „Förderung des wissenschaftlichen Strebens auf allen Gebieten, welche im Interesse des Benediktiner-Ordens liegen“. Ein Vorläufer dieser Initiative war Abt Rupert Kornmann OSB, der sich sehr um die Förderung der Wissenschaft im Benediktinerorden bemühte.


30. März
Paul Hnilica

Vor 100 Jahren, am 30. März 1921, wurde in Unatin, Slowakei, P. Paul Hnilica SJ geboren. 1951 empfing während der Christenverfolgung in der kommunistischen Tschechoslowakei heimlich die Bischofsweihe und wurde zu einem Untergrundbischof. 1964 wurde seine Weihe von Papst Paul VI. bestätigt. Bischof Hnilica war äußerst engagiert. Unter anderem gründete er die Laienbewegung Pro fratribus. Am 8. Dezember 2006 starb er in Nové Hrady (Gratzen), Tschechien.


29. März
Das Zitat

Betrachte das Leben Jesu vom Kind im Stall bis zu dem, der am Kreuz angenagelt ist, und frage dich: Verdient dieser Gott, der so viel gelitten hat, um unser Herz an sich zu ziehen, nicht auch von dir geliebt zu werden?

Hl. Alfons Maria v. Liguori


29. März
Johannes B. Wild

Vor zehn Jahren, am 29. März 2011, starb in der Schweiz im Alter von 80 Jahren der aus Frankfurt stammende P. Johannes B. Wild SJ. 1976 war er an der Gründung des Freundeskreises Maria Goretti beteiligt.


28. März
Andreas Fromm

Vor 400 Jahren, im Jahre 1621 (der Tag ist unbekannt) wurde in Plänitz der Theologie Andreas Fromm geboren. 1651 wurde er lutherischer Propst bei St. Peter in Cölln a. Spree. Am 19. Mai 1668 konvertierte er zum katholischen Glauben, vorbereitet von P. Matthias Tanner SJ (1630-1692). Fromm war “einer der theologisch hervorragendsten Konvertiten” (LThK, 1. Auflage). Er empfing die Priesterweihe, wurde 1671 Kanonikus in Leitmeritz und trat 1681 in den Prämonstratenserorden ein. Am 19. Oktober 1683 starb er in Prag. Er schrieb das Buch Wiederkehrung zur katholischen Kirche.


28. März
Aufgabe der Bischöfe wäre es ...

Doch wenn nicht nur Theologen und Verbände versucht sind, unangenehme Glaubenswahrheiten an die angeblich wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse der heutigen Zeit anzupassen, sondern geweihte Amtsträger, die die Aufgabe haben, zu heiligen, als Hirten zu leiten und zu lehren, dann liegt so etwas wie eine „Reformation 2.0“ in der Luft. Denn auch die erste Reformation hat die Sakramentalität der Kirche verletzt und die alte Kirchenordnung zerbrochen. Die Antwort der Glaubenskongregation ist kein lehramtlicher Holzhammer, sondern sie differenziert. Sie erklärt, was die Sakramentalien der Kirche sind und hütet sich davor, irgendein Urteil über Personen zu sprechen, die homosexuell empfinden. Aufgabe der Bischöfe wäre es zu erklären, was die Kirche in der Sorge um gleichgeschlechtliche Paare tun kann und wozu sie keine Vollmacht hat.

Aus: Guido Horst, Statt Kirchenpolitik braucht es Glaube, in der Tagespost vom 25.März 2021, S. 8

Zum Thema: Die Verantwortung eines Bischofs


27. März
Das Leben des heiligen Franz Xaver

Von Wolfgang Reithmeier, bearbeitet von Joseph Firnstein und Paolo D'Angona

13. Folge

Als der Heilige von Meliapur abreisen wollte, kam ein Kaufmann zu ihm, bat ihn um seinen Segen und um irgendein sichtbares Zeichen seiner Freundschaft. Da der Pater nichts hatte, gab er ihm den Rosenkranz, den er am Hals trug, und sagte zu ihm: "Dieser Rosenkranz wird für dich nicht nutzlos sein, wenn du Vertrauen in Mariens Fürssprache setzt." Dieser Kaufmann geriet bald in Gefahr, denn das Schiff, worauf er sich befand, wurde an einen Felsen geschleudert und zertrümmert. Die meisten Matrosen und Reisenden gingen zugrunde, nur einige hielten sich an dem Felsen fest, unter diesen auch der Kaufmann.

Sie faßten den Entschluß, sich, um dem Hungertod zu entgehen, auf einige Bretter der zertrümmerten Schiffs zu werfen und sich den Wellen zu überlassen, ohne irgendeine andere Hoffnung als die, daß die Strömung sie vielleicht ans Land treiben würde.

Der Kaufmann, voll Vetrauen auf die heilige Jungfrau, hielt den Rosenkranz Xavers in der Hand und fürchtete sich nicht unterzugehen, so lange er denselben habe. Als er auf den Brettern schwamm, verlor er das Bewußtsein und glaubte auf Meliapur bei Pater Xaver zu sein. Wie sehr staunte er, als er wieder zu sich kam und sich auf einer unbekannten Küste befand. Er sah weder seine Unglücksgefährten noch die Bretter, denen er sein Leben anvertraut hatte. Durch die Vorübergehenden erfuhr er, daß er auf der Küste von Negapatam sei. Er erzählte voll Freude und Staunen allen, wie er auf wunderbare Weise gerettet worden sei.

Wir glauben den Lesern einen Dienst zu erweisen, wenn wir noch einige Ereignisse hinzufügen, die sich im Leben unseres Heiligen zu dieser Zeit zugetragen haben.

Ein portugiesischer Kaufmann, Ferdinand von Mendoza, reiste mit seinem Schiff, das seinen ganzen reichen Besitz enthielt, von der Küste von Coromandel nach einer anderen gegen Westen. In der Nähe des Vorgebirges von Comorin wurde er von malabarischen Seeräubern, die ebenso grausam wie raubgierig waren, überfallen, und sein Schiff geriet samt allem anderen in ihre Hände. Um wenigstens sein Leben zu retten, stürzte er sich ins Meer und erreichte schwimmend die Küste von Meliapur. Dort traf er Pater Franz und erzählte ihm sein Unglück. Gerührt vom Ungück dieses Mannes bedauerte er er es zum ersten Mal, daß er arm sei. Er griff mit der Hand nach der Tasche, als ob er etwas suchte. Da er nichts fand, weil er nichts hatte, hob er seine Hand zum Himmel empor, dann wandte er sich voll Mitleid zu Ferdinand von Mendoza und sagte: "Fasse Mut, mein Bruder, die göttliche Vorsehung wird für dich sorgen." Danach ging er vier bis fünf Schritte weiter, suchte wieder in der Tasche und zog über fünfzig Goldstücke heraus: " Nimm hin", sprach er, "was der Himmel dir schickt, mache guten Gebrauch davon, sprich aber zu niemand darüber." Voll Freude und Verwunderung konnte Ferdinand nicht schweigen; er machte überall die Freigebigkeit seines Wohltäters bekannt.

Wunderbarer ist vielleicht noch das, was sich zwischen Pater Franz und Johann Duro (oder Deyro) zugetragen hat. Duro war ein reicher Kaufmann, 35 Jahre alt, der ein Schiff und große Reichtümer besaß, aber doch mit sich selbst unzufrieden war. Er suchte Pater Franz auf und sagte ihm, daß er schon seit längerer Zeit ein sehnliches Verlangen trage, seinen Stand zu ändern und Gott allein zu dienen. Nur zwei Hindernisse hätten ihn bislang davon abgehalten. Erstens habe er keinen Führer auf dem Weg der christlichen Vollkommenheit, zweitens fürchte er die Armut. Diese beiden Hindernisse seien jetzt behoben, denn in ihm habe er einen Führer gefunden, und gegen die Armut sei er durch seine Schätze hinlänglich geschützt.

Voll Mitleid gab ihm der Heilige zu verstehen, daß er vom Reich Gottes noch sehr weit entfernt sei. Denn um vollkommen zu sein, müsse man den Rat unseres Herrn erfüllen, den er dem Jüngling gab, der ihm folgen wollte, indem er sagte: "Verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen." Diese Worte müsse man im buchstäblichen Sinne und zur Richtschnur seines Handelns nehmen. Der Heilige wollte durchaus nicht über sein Vermögen verfügen, obwohl er der Kaufmann es ihm anbot. Nachdem er ein allgemeines Sündenbekenntnis abgelegt hatte, verkaufte er sein Schiff und seine Waren, gab das fremde Eigentum zurück und teilte beträchtliche Almosen unter die Armen aus. Er bemühte sich nun, auf dem Weg der Vollkommenheit vorwärts zu kommen, aber es machten sich immer noch Reize aus seinem früheren Leben geltend, und als er gerade damals einige ausständige Edelsteine zurück erhielt, drang die Versuchung stärker als zuvor in ihn. Er kaufte sich heimlich ein kleines Schiff, um wieder alles von neuem zu beginnen.

Als er bereits unter Segel gehen wollte, kam ein neugetaufter Christ, namens Anton, mit der Botschaft, Pater Xaver wünsche ihn zu sprechen. Duro, der nur darauf bedacht war, zu entkommen, und der seine Absicht niemand anvertraut hatte, stellte sich, als liege eine Verwechslung vor. Da aber Anton behauptete, er sei genau der, nach dem Pater Xaver geschickt habe, wagte er es nicht mehr, sich zu verstellen, und ging zu ihm in der Absicht, alles zu leugnen, weil er glaubte, er könnte weder von seinem Sinneswandel noch von seiner Flucht irgendeinen Verdacht haben. Er bemühte sich, vor dem Pater gefaßt zu erscheinen, ohne irgendeine Unruhe bemerken zu lassen, aber Gott hatte Xaver die Lage des Duro erkennen lassen. "Du hast gesündigt", sagte Xaver zu ihm, sobald er ihn sah, "du hast gesündigt." Diese wenigen Worte trafen das Herz des Schuldigen so stark, daß er sich zitternd zu den Füßen des Heiligen hinwarf und bekannte: "Ja, mein Vater, ich habe gesündigt." "Tu also Buße, mein Sohn", erwiderte der Pater, "zögere nicht, Buße zu tun." Duro bekannte sogleich seine Sünden, verkaufte sein Schiff und teilte alles unter die Armen aus. Er entschloß sich, den Rat des Heiligen besser zu befolgen und Gott treuer zu dienen. Aber Xaver traute ihm doch nicht ganz und sein neuer Eifer war ihm verdächtig. In die Gesellschaft Jesu wollte er ihn nie aufnehmen, sondern nahm ihn nur als Katechist mit.

Obwohl sich die Einwohner von Meliapur sehr bemüht hatten, den Apostel zurückzuhalten, so trieb ihn doch die Sehnsucht, das Evangelium anderen Völkern zu verkünden, weiter, und er schiffte sich im Monat September 1545 nach Malakka ein.

Auf diesem Schiff suchten sich die Schiffsleute und Soldaten durch Kartenspiel die Zeit zu vertreiben. Da nun ein Soldat alles verlor, selbst das, was er erborgt hatte, stieß er furchtbare Verwünschungen und Lästerungen aus, und er hätte sich entweder ins Meer gestürzt oder mit dem Degen durchbohrt, wenn man ihn nicht mit Gewalt daran gehindert hätte. Xaver, der all dies hörte, eilte herbei und suchte ihn auf die sanfteste Weise zur Besinnung zu bringen. Lästerungen waren die Antwort darauf.

Der Heilige beriet sich mit Gott, dann bat er einen Reisegefährten, er möge ihm 50 Realen leihen. Er gab sie dem Soldaten, der von neuem das Spiel anfing und mehr gewann, als er zuvor verloren hatte.

Nach dem Spiel gelang es Xaver, ihn zur Vernunft zu bringen, so daß der rohe Mensch sein Unrecht erkannte und nie mehr eine Karte anrührte. So war er ein neuer Mensch geworden.

Der Heilige traf am 25. September 1545 in Malakka ein. Dorthin kamen des Handels wegen Inder, Araber, Perser, Chinesen und Japaner. Dieser Ort war früher von den Sarazenen dem König von Siam entrissen worden, und hatte den Mohammedanismus angenommen. Aber Albuquerque hatten ihnen denselben 1511 abgenommen und jetzt gehörte er den Portugiesen.

Sobald Xaver an Land gegangen war, suchte er den Statthalter auf, um ihm seine Absicht, nach Makassar zu reisen, mitzuteilen. Dieser sagte dem Pater, daß er unlängst einen sehr frommen Priester unter Begleitung portugiesischer Soldaten dorthin geschickt habe und täglich Nachrichten von ihm erwarte.

Er war deshalb der Meinung, der Pater möge in Malakka bleiben, bis man über den wahren Stand der Christen in Makassar unterrichtet sei. Xaver folgte dem Rat des Statthalters und fing ihn Malakka sein Werk an. Bald bemerkte er, daß das Volk sehr tief in Laster gesunken sei, und es große Anstrengungen kosten werde, es aus dem Schlamm herauszuziehen. Eigennutz, Unmäßigkeit, Unzucht und Gottvergessenheit waren an der Tagesordnung.

Die Christen unterschieden sich von den Heiden nur in der Kleidung, wenn nicht noch mehr durch ihr verdorbenes Leben. Der Heilige beriet sich also mit Gott, besuchte die Spitäler, hörte die Beichte der Kranken, und linderte ihr leibliches und geistliches Elend. An Sonn- und Feiertagen predigte er in der Kirche, unterrichtete die Neubekehrten in den Lehren des Christentums und suchte die Soldaten und Bürger, die miteinander in Streitigkeiten lebten, zu versöhnen, was ihm auch gelang.

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


26. März
Fata Morgana

Der polnische Übersetzer meines Aufsatzes Fata Morgana (siehe unten Eintrag vom 11. März) hat einen Youtube-Kanal eröffnet, in dem man seine Texte und Übersetzungen auch hören kann.


26. März
Aloysius Winter

Vor zehn Jahren, am 26. März 2011, starb in Perl-Besch an der Mosel, Kreis Merzig, der Saarländer Prof. Dr. Aloysius Winter. Er starb an den Folgen eines Raubüberfalls in der Nacht zum 25. Juni 2010. Ein 31jähriger Drogensüchtiger, dem Winter zuvor finanziell geholfen hatte, verletzte ihn tödlich. Winter wurde am 29. Oktober 1931 im saarländischen Besch geboren. Er studierte in Trier, Rom, Münster und Mainz Philosophie und Theologie, wurde 1956 von Franz Kardinal König zum Priester geweiht und promovierte 1960 in Theologie mit einer Arbeit über den Hebräerbrief. Von 1975 bis 2000 lehrte er als ordentlicher Professor für Religionsphilosophie, Fundamentaltheologie und philosophisch-theologische Propädeutik an der Theologischen Fakultät Fulda. Prof. Dr. Christoph Gregor Müller, Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, würdigte Winter, der auch ein Kantexperte war, als “akribischen Wissenschaftler, engagierten Hochschulprofessor, scharfsinnigen akademischen Lehrer und bis ins Alter mitsorgenden Kollegen”. Winter war einer der wenigen Priester des Bistums Fulda, die die hl. Messe im überlieferten Ritus feierten und dafür auch Verkennung auf sich nahmen.


25. März
Podcast-Ranking 2020 II

Bis Ende 2020 habe ich 53 Episoden meines Podcasts veröffentlicht. Welche Episoden wurden im letzten Jahr am häufigsten gehört? Am 18. Februar (siehe unten) habe ich die Plätze 1 bis 5 bekanntgegeben. Jetzt folgen die Plätze 6 bis 10.

6. Missionarische Theologen

7. Auferstehung jetzt!

8. Realismus trotz Metaphysikabstinenz?

9. Das Kreuz

10. John Henry Newman: Vorbild theologischen Fortschritts


25. März
Hasserfüllte Stimmung

“Die Gender-Schlacht ist blutig geworden”, befand die “Times”-Journalistin Janice Turner. “Frauen, die finden, dass ihre Rechte durch Transgender-Aktivisten bedroht werden, sind dem Risiko von Angriffen ausgesetzt”, schrieb Turner, nachdem sie die hasserfüllte Stimmung ausgerechnet an der Speaker’s Corner im Londoner Hyde Park, dem symbolträchtigsten Ort der Redefreiheit, erlebt hatte, wo Trans-Aktivisten auf “TERFs” (Trans-exklusive Radikale Feministinnen) losgegangen waren. “Terfs must die”, schrien die Ultraprogressiven. Schritt für Schritt wird versucht, die Sprache umzuformen.

Aus: Claudia Hansen, Sprachlicher Amoklauf, in der Tagespost vom 18. Februar 2021, S. 19

Weitere Meldungen zum Thema


24. März
Georg Friedrich Dasbach

Vor 150 Jahren, am 24. März 1871, wurde Georg Friedrich Dasbach (1846-1907) zum Priester geweiht. Er wirkte im Kulturkampf mutig als “ein treuer und unerschrockener Verteidiger der Rechte und Freiheit der Kirche” (Bischof Michael Felix Korum von Trier).


24. März
Arnaud Beltrame

Vor drei Jahren, am 24. März 2018, starb im Alter von 44 Jahren der französische Polizist Arnaud Beltrame. Der gläubige Katholik hatte sich am Tag zuvor bei einer islamistischen Geiselnahme in Trèbes freiwillig gegen eine Geisel austauschen lassen. Ihm wurde die Kehle durchgeschnitten. Er starb im Krankenhaus, nachdem er noch von einem katholischen Priester die Sterbesakramente empfangen hatte.


23. März
Norm und Sanktion

Die soeben erschienene 59. Folge meines Podcasts ist wieder ganz philosophisch. Ich setze mich mit der Sanktionstheorie auseinander, wie sie beispielsweise von Ernst Tugendhat vertreten wird.


23. März
Hl. Alfons Maria von Liguori

Vor 150 Jahren, am 23. März 1871, wurde der hl. Alfons Maria von Liguori zum Kirchenlehrer erhoben.

Der hl. Papst Johannes Paul II. schrieb über den hl. Alfons am 1. August 1987 zu seinem 200. Todestag: “Seine geistlichen Werke sind allen bekannt. Nennen wir, zeitlich geordnet, die wichtigsten: "Glorie di Maria" (Die Herrlichkeiten Mariens); "Apparecchio alla Morte" (Vorbereitung auf den Tod); "Dei grande mezzo della preghiera" (Das große Heilmittel des Gebetes); "La vera sposa die Gesu Cristo" (Die wahre Braut Christi); "Le visite al SS. Sacramento e a Maia SS.ma" (Besuch beim allerheiligsten Sakrament und bei der hl. Jungfrau); ,,Il modo di conversare continuamente e alla familiare con Dio" (Der ständige und vertrauliche Umgang mit Gott); und vor allem "Pratica di amar Gesu Cristo" (Praxis der Liebe Jesu Christi), sein aszetisches Hauptwerk und die Zusammenfassung seiner Gedanken.”

Dieses zuletzt genannte Buch habe ich vor einigen Jahren unter dem Titel “Die Liebe zu Jesus Christus” neu aufgelegt. Es kann im Shop der Petrusbruderschaft kostenlos bestellt werden.
Das vorletzte Büchlein erscheint gerade online auf kath-info.


22. März
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Meldungen über eine der wichtigsten Buchveröffentlichungen des letzten Jahres habe ich auf einer eigenen Seite gesammelt: Es geht um das Buch von Bernhard Meuser Freie Liebe. Über neue Sexualmoral. Die Predigt Die doppelte Sendung wurde auf der Progressismusseite, jene über Ein Gott - ein Augenblick - eine Ewigkeit auf der Kornmannseite eingebettet. Das Zitat über den unbedingten Anspruch des Guten als eines Lebensthemas des Philosophen Jörg Splett finden Sie bei meinem Aufsatz, der sich mit der Frage Ist ohne Gott alles erlaubt? beschäftigt.


22. März
Schüller liefert zuverlässig

Wenn irgendwo in Deutschland ein katholischer Bischof sich in einer Situation befindet, die medial skandalisiert werden kann, dann fällt auch dieser Name. Thomas Schüller ist Kirchenrechtler, ein Professor von der Universität Münster. Einer von rund 30 Kirchenrechtlern im deutschsprachigen Raum. Aber vor allem Schüller drängt sich immer gerne ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Oder er wird von „Medienmachern“ – erstaunlich häufig denselben – angefragt, damit am Ende eines Beitrags stehen kann: „Der Bischof muss zurücktreten!“. Schüller liefert zuverlässig. Er liefert selbst dann, wenn ein 800 Seiten dickes Missbrauchsgutachten den Kölner Erzbischof, Kardinal Woelki, von persönlicher Verantwortung freispricht. Das alles zählt nicht, wenn Schüller einmal den Daumen gesenkt hat.

Aus: Martin D. Wind, Die Geschichte von dem Mann, der den unschuldigen Kölner Kardinal Woelki unbedingt zur Strecke bringen will, in: TheGermanZ vom 20. März 2021


21. März
Kath-info

Das Portal zur katholischen Geisteswelt wird heute 15 Jahre alt. Am 21. März 2006 ging es online.


21. März
Ademarus de Aureliano

Vor 600 Jahren, am 21. März 1421, wurde Ademarus de Aureliano zum Bischof von Ceuta ernannt. Er war der erste Bischof dieses Bistums, das am 4. April 1418 von Papst Martin V. (1417-1431) als Suffraganbistum von Braga errichtet worden war. Ceuta liegt auf der afrikanischen Seite der Straße von Gibraltar. Möglich geworden war diese Errichtung aufgrund der Eroberung Ceutas durch Heinrich den Seefahrer im Sommer 1415. Ademarus gehörte den Franziskanerobservanten an und starb im Jahr 1433.


21. März
Joseph Peruschitz

Vor 150 Jahren, am 21. März 1871, wurde in Straßlach bei Wolfratshausen P. Joseph Peruschitz OSB geboren. Er war einer von drei katholischen Priestern, die am 15. April 1912 beim Untergang der Titanic ihr Leben verloren. Er war im Auftrag seines Klosters Scheyern unterwegs nach Minnesota, wo er die Leitung eines Ordensgymnasiums übernehmen sollte. Als ihm ein Platz in einem Rettungsboot angeboten wurde, lehnte er ab, um Anderen den Vortritt zu lassen. Die in New York erscheinende Zeitschrift America schrieb 1912 über ihn und einen anderen Pater: “Der Benediktinerpater Joseph Peruschitz aus Scheyern und Pater Byles aus England waren, als die Katastrophe eintrat und Frauen und Kinder in die Boote geschafft wurden, sofort zur Hand, um allen, soweit es möglich war, zu helfen. [...] Als das letzte Boot hinabgelassen war, sahen die Insassen dieses Bootes ganz deutlich, wie die beiden Priester den Rosenkranz vorbeteten, und hörten, wie eine große Anzahl kniender Passagiere in inbrünstigen Gebeten antworteten. Dann erloschen die Lichter der Titanic, so dass man nicht mehr sehen konnte; aber man hörte weder Jammergeschrei noch Schreckensrufe.”


20. März
Passion und Offenbarung

Zum morgigen Passionssonntag kann ich folgende drei Predigten anbieten:

Christus in der Gewalt seiner Feinde

"Wer von euch kann mich einer Sünde beschuldigen?"

"Zu wem machst du dich selbst?"


20. März
Wenn Rom den Synodalen Weg zu stören wagt ...

Wie immer dieselbe Reaktion: Ein Hauen und Stechen auf katholischen und innerkirchlichen Plattformen und Foren, unverhohlene Enttäuschung bei einigen Bischöfen und Fassungslosigkeit bei manchem Domprobst und Generalvikar. Symptomatisch auch die Reaktion des ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg: Das jüngste Wort aus Rom reihe sich ein in „eine Folge von Störungen des Synodalen Wegs“. Da wird der eigene Horizont zum Maßstab des kirchlichen Denkens. Da geht dann der Blick dafür verloren, dass das Votum der Glaubenskongregation, sowohl die Note als auch der Kommentar, sehr gute Argumente nennt, im Ton äußerst sensibel ist und die gesamte lehramtliche Verkündigung hinter sich weiß, „Amoris laetitia“ eingeschlossen. Soll das jetzt immer so weitergehen, dass Maßgaben aus Rom, die ja im Zuge des Synodalen Wegs und der Vorlage der Ergebnisse weiter zu erwarten sind, in einem Strudel der Empörung untergehen?

Guido Horst über die Reaktionen auf die drei letzten Bestimmungen des Heiligen Stuhles zum Thema Gemeindeleitung, Interkommunion und Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, in der Tagespost vom 18. März 2021, Wenn aus Communio ein Lagerkampf wird.


19. März
Das Spiel von Maria 2.0

Zu Maria 2.0 und die angebliche Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche kann ich nur sagen: Maria 2.0 kam mit dem Thema erst nach vorne, als es im Erzbistum hinsichtlich der Aufarbeitung bereits Schwierigkeiten gab. Sie nutzen medial den sexuellen Missbrauch als Vehikel für ihre politischen Forderungen innerhalb der katholischen Kirche. In meinen Augen war dies ein Missbrauch an uns Betroffenen, an uns Missbrauchsopfern. Sie selbst haben sich jahrelang nie zu Wort gemeldet, um den Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche zu bearbeiten.

Peter Bringmann-Henselder, Mitglied im Betroffenenbeirat und ehemaliges Heimkind in Köln-Sülz, in der Tagespost im Interview mit Regina Einig unter dem Titel "Maria 2.0 war für uns keine Unterstützung".


19. März
Clemens XI.

Vor 300 Jahren, am 19. März 1721, starb im Alter von 71 Jahren, im 21. Jahr seines Pontifikats, Papst Clemens XI. Im Ritenstreit verbot er die von den Jesuitenmissionaren geübte Praxis in China.


18. März
Der Verwalter

Zum morgigen Fest des hl. Joseph kann ich diese Predigt anbieten.


18. März
Anton Passy

Vor 200 Jahren, am 18. März 1821, wurde Anton Passy CSSR (1788-1847) zum Priester geweiht. Er gehörte in Wien zum Kreis um den hl. Klemens Maria Hofbauer. Dort wirkte er als Seelsorger, förderte durch umfangreiche Sammlungen die Erneuerung des Kirchenliedes, verfasste Andachtsbücher, Erzählungen und Biographien und übersetzte Werke des hl. Alfons Maria von Liguori ins Deutsche.


17. März
Guido Maria Conforti

Vor 25 Jahren, am 17. März 1996, wurde Guido Maria Conforti SX (1865-1931) seliggesprochen. In der Nähe von Parma geboren, verehrte er von Jugend an den hl. Franz Xaver seit der Lektüre von dessen Leben. Er empfing 1888 die Priesterweihe, wurde 1895 Generalvikar der Diözese Parma, gründete im selben Jahr die Kongregation der Xaverianer-Missionare und wurde 1907 Erzbischof von Parma. Am 23. Oktober 2011 wurde er heiliggesprochen.
Ebenfalls am 17. März 1996 wurde Daniel Comboni (1831-1881), der Gründer des Instituts der Missionare für Afrika (heute die Comboni-Missionare vom Herzen Jesu), seliggesprochen. Seine Heiligsprechung folgte am 5. Oktober 2003.


17. März
Anton Vögtle

Vor 25 Jahren, am 17. März 1996, starb in Freiburg im Breisgau im Alter von 85 Jahren der Neutestamentler Anton Vögtle. Er stammte aus Vilsingen bei Sigmaringen und lehrte 28 Jahre lang in Freiburg. Von 1973 bis 1985 war er Vorsitzender des Katholischen Bibelwerks. In jenem Zeitraum erschienen in den vom Bibelwerk herausgegebenen Zeitschriften Bibel und Kirche und Bibel heute theologische Beiträge verschiedener Autoren, die Dr. Rudolf Kaschewsky als “perfekte Destruktion wesentlicher Punkte eucharistischen Glaubens” ansah (1976), Gerhard Hermes als “dogmatischen Umsturzversuch” in Bezug auf die Trinitätslehre (1978).
Vögtle war vom Entmythologisierungsprogramm Bultmanns fasziniert (so Lorenz Oberlinner). Klaus Berger kritisiert in seinem Jesus-Buch Vögtle wegen seiner Meinung, “dass keine Aussage über den Menschensohn von Jesus stamme, sondern alles Gemeindebildung sei” (Klaus Berger, Jesus, München 2007, S. 530). Der Exeget André Feuillet, Professor am Institut Catholique de Paris, warf 1978 Vögtle vor, schon 1964 die Historizität der Theophanie bei der Taufe Jesu geleugnet zu haben.


17. März
The Rite - Das Ritual

Vor zehn Jahren, am 17. März 2011, startete in den deutschen Kinos der Film The Rite - Das Ritual, der auf dem Buch Die Schule der Exorzisten von Matt Baglio baisert.


17. März
St. Patrick

Heute, am Festtag des hl. Patrick, betet man in Irland gerne seine Lorica (Schutzgebet).


16. März
Moore und das Humesche Gesetz

Auf CNA ist heute die 13. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen. Darin geht es u.a. um David Hume und was nachkonziliare Theologen mit ihm zu tun haben.


16. März
Heribert von Köln

Vor 1000 Jahren, am 16. März 1021, starb der hl. Heribert. Er war um 970 in Worms geboren und wurde im Jahre 999 Erzbischof von Köln. Er gründete die Benediktinerabtei Deutz, wo er nach seinem Tod auch bestattet wurde. Sein 19. Nachfolger auf dem erzbischöflichen Stuhl war der hl. Engelbert (1216-1225).


16. März
Fest des hl. Joseph

Vor 400 Jahren, im Jahr 1621, erhob Papst Gregor XV. (1621-1623) den Josefstag (19. März) zum gebotenen Feiertag.


15. März
Zu einer Theologie der Verheißung

In meiner gestrigen Predigt gehe ich auf eine Aussage des hl. Paulus in der Lesung ein (aus dem Galaterbrief), die oft unterschätzt wird.

Recktenwald-Predigten · 4. Fastensonntag: Wir sind Kinder der Verheißung

15. März
Giovanni Sala

Vor zehn Jahren, am 15. März 2011, starb in Gauting bei München der Philosoph Giovanni Sala SJ. Am 28. April 1930 in Terno d’Isola in der Lombardei geboren, trat er mit 17 Jahren in die Gesellschaft Jesu ein und studierte in Gallarate und Rom Philosophie und Theologie. In Bonn promovierte er bei Gottfried Martin über das Thema Das Apriori in der menschlichen Erkenntnis. Eine Studie über Kants Kritik der reinen Vernunft und Lonergans Insight. Sala “wurde zum großen Spezialisten für die Philosophie Immanuel Kants. Sein philosophisches Vorbild war aber die Erkenntnistheorie des kanadischen Jesuitenphilosophen und -theologen Bernard Lonergan (1904-1984)” (Harald Schöndorf SJ in der Tagespost vom 17. März 2011). Seit 1971 lehrte er an der Jesuitenhochschule für Philosophie in München. Im Jesuitenorden nahm er in der Nachkonzilszeit wegen seiner Glaubens- und Lehramtstreue eine Außenseiterrolle ein. Er wurde zu einem scharfsinnigen Verteidiger der kirchlichen Morallehre gegen den Mainstream deutscher Moraltheologen. Insbesondere zeigte er, dass die Berufung auf das Gewissen, um sich über das Lehramt hinwegzusetzen, wie auch die Berufung auf Zweite Vatikanum zur Verteidigung dieses Gewissensbegriff, missbräuchlich sind.


14. März
Die Glaubensprobe

In der gestrigen Auflistung meiner Predigten zum heutigen Sonntag habe ich eine fünfte Predigt übersehen: Die Glaubensprobe der Jünger einst und heute.


14. März
Manchmal ist sie kannibalisch

In meiner Wohnung sammelten sich eine Vielzahl alter Figuren und Masken aus Afrika, Lateinamerika und der Südsee: Ahnen- und Opferfiguren, Nagelfetische, Mutter- und Fruchtbarkeitsfiguren. Daneben Ritualobjekte, wie Skulpturen aus Bein und Ritualmasken aus Holz, Bronze und Kupfer. Ein Priester, der in jungen Jahren als Missionar in Afrika war, sagte mir: “Ein Afrikaner würde deine Wohnung nicht betreten. Er hätte Angst vor den Geistern.” in der Ahnenverehrung geht es nach afrikanischem Verständnis um eine Beschwörung der “lebenden Toten”. Bislang hatte ich diese Gegenstände als Kunstobjekte betrachtet, die zudem ein kleines Vermögen gekostet hatten. Auch wenn es mitunter schwerfiel, einige habe ich verbrannt, andere vergraben. So auch die Große Göttin der Anden. Sie ist, las ich in einem Buch über “Die Göttin”, das mir der ehemalige Missionar gegeben hatte, Ausdruck schwarzmagischer Ritualistik: “Pachamana wird als ‘Heilige Erde’ bezeichnet, wenngleich ihr zerstörerischer Aspekt ebenso verehrt wird. Manchmal ist sie kannibalisch...” Das war 2011, lange bevor die Pachamama die vatikanischen Gärten eroberte.

Burkhardt Gorissen aus seiner Bekehrungsgeschichte Einmal Loge und zurück vom Freimaurer zum Katholiken in: Vatican-Magazin März 2021, S. 67


13. März
Christliche Freiheit

Zum morgigen Vierten Fastensonntag kann ich folgende vier Predigten anbieten:

Bußgeist statt Murren: Meine zweite Hauspredigt während des ersten Lockdowns.

Welche Freiheit hat uns Christus geschenkt? Ein nicht ganz unphilosophischer Blick auf den Freiheitsbegriff

Der Tröstung Überfülle: Überfülle ist ein Kennzeichen des Neuen Bundes

Das Wunder der Brotvermehrung: eine alte Predigt aus meiner Zeit in Recklinghausen, von schlechter Qualität.


13. März
Entthronung

Vor 200 Jahren, am 13. März 1821, wurde Viktor Emanuel I. (1759-1824), seit 1802 König von Sardinien, durch einen Aufstand des Geheimbunds Carbonari zur Abdankung gezwungen. Er ist der Vater der seligen Maria Christina von Savoyen (1812–1836).


12. März
Gott das Ideal der Wahrheit

Von Arnold Rademacher

Zweite Folge

2. Mit welcher Seelenhaltung will die Wahrheit gesuchtsein? Es soll nicht die Rede sein von der Geisteshaltung gegenüber der Wahrheit. Hier steht sich der Idealist, der nur an unbedingten, allgemeingültigen überempirischen Wahrheiten interessiert ist und geschichtliche Tatsachen höchstenfalls nur als verdunkelte Ideen zu würdigen weiß, dem Realisten gegenüber, welcher nur die Feststellung von Tatsachen als Gegenstand der Erkenntnis gelten lassen möchte und in den Ideen nur luftige Abstraktionen sehen kann. Es handelt sich vielmehr um die sittliche Stellungnahme gegenüber Wahrheitsfragen (Vgl. hierzu Switalski W., Probleme der Erkenntnis, Veröffentlichungen des Katholischen Instituts für Philosophie Albertus-Magnus-Akademie zu Köln, Band 1, Heft 2. Aschendorffache Verlagsbuchhandlung Münster i. W., 1923, S. 92 ff.) Man kann unserer Zeit nicht nachsagen, daß sie kein Interesse an der religiösen Wahrheit habe. Im Gegenteil: das religiöse Problem, das noch vor Jahren verpönt war, steht im Mittelpunkt der Verhandlungen des Tages. Aber es ist nicht immer die rechte Geistesverfassung, mit der an dieses Problem herangetreten wird. Oftmals gilt hier das Wort des Apostels von den “allzeit Lernenden und nie zur Erkenntnis der Wahrheit Gelangenden (2 Tim 3,7). Die Haltung der Seele gegenüber der Wahrheitsfrage ist zunächst die der Bescheidenheit. Sie offenbart sich in der Pietät gegenüber den Errungenschaften und Überzeugungen der Vorzeit. Schon aus dieser allgemeinen Erwägung ergibt sich die Notwendigkeit der kirchlichen Gemeinschaft als der Hüterin des ererbten Wahrheitsbesitzes. Nicht jeder soll sich berufen glauben, ein neues Weltanschauungssystem aufzubauen oder zusammenzuzimmern; das ist das Werk starker synthetischer Geister und meist die Gesamterrungenschaft geschichtlicher Schulen. Dem Wahrheitssucher muß bewußt bleiben, daß alle Menschenweisheit Stückwerk ist und daß wir nur per “umbras et imagines”, wie der große Newman auf seinen Grabstein hat einmeißeln lassen, zu ihr vordringen. Wir sehen “durch einen Spiegel im Rätsel” und nicht “von Angesicht zu Angesicht”. Die göttliche Wahrheit will mit dem jungen König Salomon nicht nur gesucht, sondern auch erbetet sein. - Die Wahrheit verlangt eine lautere Gesinnung, eine gewisse innere Verwandtschaft mit der Wahrheit; denn “die Weisheit geht nicht ein in ein übelwollendes Herz und nimmt nicht Wohnung in einem der Sünde verfallenen Leibe” (Weish 1,4). Stoffliche Gesinnung stumpft ab gegen die Wahrheit. Das ist innerlich begründet: Der Stoff neigt zum Stoff nieder auf Grund seiner natürlichen Schwerkraft, aber die Wahrheit ist etwas Überstoffliches. Der Stoffmensch hat kein Organ für die Wahrheit, oder er hat Grund, die Wahrheit, wenn er sie doch ahnt, zu fürchten; darum findet er sie nicht. Gott kann zur Seele, die ihm gläubig anhängt, sagen: “Du würdest mich nicht suchen, wenn du mich nicht schon gefunden hättest.” In feierlicher Stunde frohlockt Jesus im Heiligen Geiste: “Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, daß du dieses vor Weisen und Klugen verborgen, den Kleinen aber geoffenbart hast” (Mt 11,25; Lk 10,21). Das Kind ist nie und der Mann aus dem Volke selten ungläubig, wenn ihm einmal das Auge für die Wahrheit geöffnet worden ist. Das “Kind an Bosheit” ist “vollkommen an Einsicht” (vgl 1 Kor 14,20). Die Lauterkeit der Gesinnung empfängt eine wirksame Stütze durch häufige innere und äußere Einsamkeit, welche in gewisser Weise ja auch selbst Lauterkeit der Seele, d. h. Freisein von fremder Belastung ist. Die schweigende Natur, die Isoliertheit vom Geräusch des Betriebes, das Verlassensein von Menschentrost und Menschenhilfe eröffnet der Seele oft erst die Poren ihres tiefsten Wesens. - Der Majestät der Wahrheit muß die Seele mit Hochachtung begegnen. Es ist eine ungesunde Erscheinung, wenn die Wahrheitsfrage nicht mehr gestellt wird, wie bei der reinen Gefühlsreligion. Es ist nur eine scheinbare Ehrfurcht gegen die Wahrheit, nichts zu behaupten und nichts zu verneinen, um der Wahrheit nicht zu nahe zu treten, in Wirklichkeit aber eine Geringschätzung gegen ihre anbetungswürdige Majestät. Das Ausruhen in der Wahrheit macht nicht stolz und selbstgenügsam. Es gibt keine demütigeren Menschen als die wahren Wahrheitssucher, die sich ihres Besitzes still freuen, aber doch von einer steten Unruhe getrieben sind, immer tiefer in den Schacht der göttlichen Wahrheit hinabzusteigen, die wissen, daß alles, was wir von der Wahrheit, der göttlichen am meisten aussagen können, nur ein kindliches Lallen und einfältiges Stammeln ist.

Wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


11. März
Fatamorgana

Esej o prawdzie baśni i baśniowym charakterze chrześcijaństwa, zainspirowany spostrzeżeniami Johna Ronalda Reuela Tolkiena

ks. Engelbert Recktenwald

To, że fatamorgana brana jest za rzeczywistość, jest niebezpieczeństwem, które każdy zna. Odwrotność jest o wiele bardziej nadzwyczajna. Brać w śnie sen za rzeczywistość, przynależy do snu. Rzeczywistość uważać za sen to rzadki przypadek. Dokładnie to przytrafiło się świętemu Piotrowi, kiedy przez anioła został uwolniony z więzienia. W Dziejach Apostolskich czytamy: „Wyszedł więc i szedł za nim, lecz nie wiedział, czy jest rzeczywistością to, co działo się za sprawą anioła; przypuszczał raczej, że widzi senną marę” (Dz 12,9). Być może myślał Piotr: „To zbyt piękne, aby było prawdziwe”. I tak idzie całemu chrześcijaństwu aż do dnia dzisiejszego. Bóg, który z miłości do nas stał się człowiekiem, którego miłość jest tak wielka, że umarł za nas, który przezwyciężył śmierć i chce nas uczynić wiecznie szczęśliwymi? Zbyt piękne, aby było prawdziwe. Te nauki uważa się za mity. Chrześcijaństwo staje się bajką.

Rzeczywiście, chrześcijaństwo jest bajecznie piękne. Ono jest „baśnią”. Różnica wobec innych baśni polega na tym, że ono nie z ludzkiej, lecz z boskiej wypłynęło fantazji. A Bóg jest już takim autorem, który nie tylko potrafi pisać baśnie, ale może sprawić, że staną się rzeczywistością. Dobre baśnie zawierają w sobie jakąś alegoryczną prawdę. Są one alegorycznie prawdziwe, ponieważ jest taka baśń, która jest prawdziwa historycznie. Wiele baśni kończy się na przykład zwycięstwem dobra nad złem. Tylko dlatego nie jest to iluzją naiwnego myślenia życzeniowego, ponieważ ... weiterlesen


11. März
Faktencheck

Der neue Schülerkreis Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. hat in einer Stellungnahme zum neuen Anti-Ratzinger-Buch einen Faktencheck zusammengestellt, der zeigt, wie lange Ratzinger schon gegen die Missbrauchsverbrechen in der Kirche gekämpft hat und Widerstand überwinden musste.


10. März
Widersprüchlicher Atheismus

Gestern habe ich die 58. Episode meines Podcasts veröffentlicht.


10. März
KathoQuiz

Der spanische Regisseur Juan Manuel Cotelo (Footprints, Das größte Geschenk) bietet auf dem Youtubekanal Infinito Deutsch einen 40teiligen Vorbereitungskurs für Erstkommunionkinder (KathoQuiz) an. Der erste Teil erschien vor zwei Wochen. Zuletzt erschien vor drei Tagen Folge Nr. 9.


10. März
Laurentius Siemer

Vor 100 Jahren, am 10. März 1921, wurde P. Laurentius Siemer OP (1888-1956), kompromissloser Gegner des Nationalsozialismus, Rektor des Gymnasiums mit Internat, das die Dominikaner in Vechta betrieben. Er wurde damit Nachfolger von P. Pius Keller OP, der 1902 die Niederlassung der Dominikaner in Vechta gegründet hatte.


9. März
Nur die Wahrheit rettet

Die Tagespost bietet ein 42seitiges Dossier an zum Thema Der Wegbereiter. Wie Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. zum Pionier im Kampf gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche wurde. Hier gehts direkt zum Dossier im PDF-Format.


9. März
Das Zitat

Wenn der Mensch sich reinwäscht, klagt Gott ihn an; wenn der Mensch sich anklagt, wäscht Gott ihn rein.

Hl. Franz von Sales


9. März
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Wir haben an die Liebe geglaubt wurde auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Predigt Die Anbetung der Hirten wurde auf der Seite über die Geburt Jesu, die Wie Gott alles verwandelt auf der Seite Unterwegs zu Gott eingebettet. Die beiden Zitate von Karsten Huhn und Guido Horst über die unverständliche Sprache der Theologen bzw. über Kardinal Sarah als das Gegenbild behüteter Theologen finden Sie auf der Theologieseite.


8. März
Ungereimte Vorwürfe

So paradox es ist: Reisinger und Röhl stellen Ratzinger als jemanden dar, der wach die Schwachstellen im System erkannte – etwa die Mängel des kirchlichen Strafrechts –, der hartnäckig auf Verbesserungen hinarbeitete – etwa die Übertragung der Zuständigkeit für Kindesmissbrauch an die Glaubenskongregation – und vor den Widerständen in der Kurie nicht resignierte – etwa, als er den vom Vatikan hofierten Legionärsgründer Marcial Maciel doch noch entlarvte. Und den gleichen Ratzinger stellt das Autorenduo dann in ihren Schlussfolgerungen als jemanden vor, der die Missbrauchskrise erst ermöglichte ...

Aus: Guido Horst, Versuchter Sockelsturz, in der Tagespost vom 4. März 2021, über das neue Ratzingerbuch von Doris Reisinger und Christoph Röhl.

Über Ratzinger


6. März
Zeit der Entscheidung

Zum morgigen Dritten Fastensonntag kann ich folgende vier Predigten anbieten:

Auf den Herrn schauen statt auf das Coronavirus: Meine erste Hauspredigt während des ersten Lockdowns.

Von diesem Augenblick an Gott lieben: Die Predigt mit dem größten Ermunterungspotenzial.

Die Austreibung des stummen Teufels: An diese Predigt kann ich mich selber nicht mehr erinnern.

Demut vertreibt den Teufel: Wie sehr wird diese Tugend verkannt und unterschätzt!


6. März
Soundcloud

Vor fünf Jahren, am 6. März 2016, begann ich mit meinem Predigtapostolat auf Soundcloud. Damit will ich auch die Kanäle, die das Internet zur Verfügung stellt, nutzen, um das Evangelium zu verbreiten. Helfen Sie mir dabei, indem Sie das Apostolat bekannt machen, Links zu Predigten, die Ihnen gefallen, weitermailen usw. "Wenn nur auf alle Weise Christus verkündigt wird!" (Phil 1, 18).


5. März
Missbrauch in der modernen Liebeskirche

Tagespost: Sie haben in Ihrem Beitrag dargelegt, wie Kardinal Ratzinger an einer Verschärfung des Strafrechts arbeitete. Können Sie erklären, warum es bis Ende des zwanzigstens Jahrhunderts so kompliziert war, einen kirchlichen Strafprozess gegen Missbrauchspriester zu führen?

Graulich: Das ist auch heute noch kompliziert, deshalb werden auch in der Kirche wenige echte Strafprozesse geführt und vieles wird auf dem Verwaltungsweg entschieden. Seit mehr als zehn Jahren arbeite ich an der (von Papst Benedikt XVI. gewünschten) Reform des kirchlichen Strafrechts mit. Dadurch habe ich mich sehr intensiv mit der Materie auseinandersetzen müssen. Im Laufe der Zeit habe ich dabei erkannt, dass das Strafrecht, wie es derzeit im Codex des Kirchenrechts steht, eigentlich gemacht wurde, um nicht angewandt zu werden. In der "Liebeskirche", wie sie nach dem 2. Vatikanischen Konzil verstanden wurde - eine Kirche, die nicht mehr straft, dagegen fast ausschließlich von Barmherzigkeit spricht - hatte man für das Recht allgemein wenig Verständnis und schon gar nicht für das Strafrecht. Entsprechend dieser Logik gab es Engführungen. So wurde der Strafprozess sehr stark auf den Schutz des Beschuldigten ausgerichtet.

Aus einem Interview der Tagespost mit Markus Graulich, Mitarbeiter im Päpstlichen Rat für die Interpretation der Gesetzestexte, Tagespost vom 4. März 2021. Damit bestätigt er die Diagnose Ratzingers, von der ich schon in meinem Artikel über Kardinal Lehmann geschrieben hatte: “In seinem Brief an die irischen Katholiken beklagt Benedikt XVI. die 'wohlmeinende aber fehlgeleitete Tendenz, Strafen für kanonisch irreguläre Umstände zu vermeiden.' Diese Vermeidung wurzelt in der Ideologie, die Kirche als Liebeskirche einer angeblich mehr oder weniger menschenfeindlichen Rechtskirche entgegenzusetzen. In einer Liebeskirche sind Strafen verpönt und Kirchengesetze überflüssig. Diese Denunziation des Kirchenrechts war in mancher zeitgeisthörigen Strömung moderner Theologie sehr beliebt. Auch hier hätte man sich ein kritisches Wort des Kardinals zum Irrweg moderner Theologie gewünscht.”
Im Tagespost-Interview korrigiert Graulich die falsche Darstellung Ratzingers im neuen Buch von Doris Reisinger und Christoph Röhl.

Zum Thema Ratzinger und Missbrauch


2. März
Die Nichtreduzierbarkeit des Guten

Auf CNA ist die 12. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


2. März
Shahbaz Bhatti

Vor zehn Jahren, am 2. März 2011, wurde Shahbaz Bhatti, der pakistanische Minister für religiöse Minderheiten, im Alter von 42 Jahren von den Taliban ermordet. Der Katholik setzte er sich bereits im Jugendalter für den Schutz der Christen ein. 2008 wurde er als einziger Christ in die Nationalversammlung gewählt. Als Minister für religiöse Minderheiten strebte er die Abschaffung des Anti-Blasphemiegesetzes an. Angesichts der Lebensgefahr, in der er sich seit Jahren befand, verfasste er 2005 sein geistliches Testament, in dem es u.a. heißt: “Die schrecklichen Bedingungen, unter denen die Christen Pakistans lebten, erschütterten mich. Ich erinnere mich an jenen Karfreitag, als ich erst 13 Jahre alt war: ... “ weiterlesen


28. Februar
William Darrell

Vor 300 Jahren, am 28. Februar 1721, starb im St. Omer's College, Frankreich, im Alter von 69 oder 70 Jahren der englische Theologe William Darrell SJ.


28. Februar
Oswald von Nell-Breuning

Vor 100 Jahren, am 27. Februar 1921, empfing Oswald von Nell-Breuning SJ (1890-1991), der “Nestor der katholischen Soziallehre”, in Innsbruck die Priesterweihe.


28. Februar
Johann Stein

Vor 150 Jahren, am 27. Februar 1871, wurde im niederländischen Grave der Astronom Johann Stein SJ geboren. 1903 wurde er zum Priester geweiht, 1930 wurde er Direktor der Vatikanischen Sternwarte. Er modernisierte sie und verlegte sie 1933 vom Vatikan nach Castel Gandolfo. Am 27. Dezember 1951 starb er in Rom.


27. Februar
Reinigung und Verklärung

Zum morgigen Zweiten Fastensonntag kann ich folgende drei Predigten anbieten:

Der Wille Gottes, unsere Heiligung

Die Verklärung Christi

Verklärung. Die Reinigung des Herzens


27. Februar
Geschäftiger Gremienkatholizismus

Den Jüngeren sei gesagt, dass mit der Würzburger Synode etwas begann, was die deutsche Amtskirche heute noch im Griff hat: geschäftiger Gremienkatholizismus, Bischöfe und Laien auf herrlicher Augenhöhe, Debatten um Strukturen, Dauerthemen wie Zölibat, klerikale Macht, Laienpredigt, Frauenweihe, neue Sexualmoral, Laien am Altar – und ökumenische Gefälligkeiten. Also „Lähmung durch Reformeifer“ (O-Ton Ratzinger, wie sein Biograf Peter Seewald schreibt). Das alles dauert jetzt schon fünfzig Jahre und findet im Synodalen Weg seinen soundsovielten Aufguss. Kirche wie ein Parlament, Progressive gegen Konservative, hohe Politik, die die Menschen mit ihren Alltagssorgen nicht interessiert.

Guido Horst im Editorial zum Vatican-Magazin, Januar 2021

Zum Thema: Wir haben an die Liebe geglaubt


26. Februar
Was Modernisten nicht verstehen können

Eine persönliche Beziehung können wir nicht mit dem Ergebnis unserer nachösterlichen Interpretationskünste eingehen. Ohne sie verliert das Fasten seinen Sinn. Das erkläre ich in meinem neuesten Podcast.


24. Februar
Das Zitat

Die beiden Sakramente der heiligen Kommunion und der heiligen Beichte sind die Quellen einer beständigen und erfolgreichen Reform des inneren Lebens eines jeden Katholiken.

Seliger Ivan Merz


24. Februar
Franz Josef von Denzinger

Vor 200 Jahren, am 24. Februar 1821, wurde in Lüttich der Architekt und Kirchenbaumeister Franz Josef von Denzinger geboren. Zu seinem Lebenswerk gehört die Vollendung der Dome in Regensburg und Frankfurt. Er starb am 14. Februar 1894 in Nürnberg. Sein Bruder war der Theologe Heinrich Denzinger (1819-1883), nach dem der “Denzinger” benannt ist: das von ihm herausgegebene Enchiridion Symbolorum, die Quellensammlung kirchlicher Lehrdokumente.


23. Februar
Mercy Defiled

By P. Engelbert Recktenwald

In his Second Letter to the Corinthians, St. Paul speaks of the treasure which we have in earthen vessels. By this treasure, he means the “light of the knowledge of the glory of God in the face of Christ” (4:6), which is the loving fellowship with the Lord through faith, in which salvation consists. The earthen vessel is our body, which is exposed to constant dangers. But we can also apply the expression to our heart. The quality “earthen” refers to its fragility. Our heart is exposed to temptations. Our treasure is never entirely out of danger. “Therefore let any one who thinks that he stands take heed lest he fall,” writes Paul in 1 Corinthians 10:12. We have not got the divine treasure in our secure possession once and for all. On the contrary, there exists the terrible possibility that we may lose it. For this reason Paul admonishes: “…work out your own salvation with fear and trembling” (Phil 2:12). This is merely a particularly drastic expression of that vigilance to which the Lord himself calls us many times over in the Gospels. Our salvation depends on this vigilance. Let us remember, for instance, the parable of the servants, whom the master wishes to find watching and waiting, with their lamps burning, when he arrives home from the marriage feast. But the servant whom he does not find watching and waiting, but rather in drunken revelry and feasting, he will – horribile dictu – “punish…and put him with the unfaithful” (Lk 12:46). And from St. Peter we have the well-known saying: “Be sober, be watchful. Your adversary the devil prowls around like a roaring lion, seeking someone to devour” (1 Pet 5:8).

Now there is a manner of speaking of God’s unconditional love which renders all of these admonitions superfluous. In a certain sense this love is indeed unconditional: Thanks to His will for salvation, God pursues even the most wicked sinner with His grace and offers him forgiveness. But the forgiveness itself is not unconditional, but rather it is tied to the condition of ... weiterlesen


22. Februar
Evangelisation der Jugend

Was ist das Besondere an diesem neuen Seligen [Carlo Acutis]? Worin besteht seine Vorbildfunktion? Ich würde sagen, in der originellen Antwort, die er auf die (...) Frage gab: Wie können Jugendliche in einer vernetzten und durchdigitalisierten Welt ihren Glauben finden und leben? In all dem, was Carlo zu Lebzeiten tat, können wir eines nicht entdecken – die Standardantwort der Kircheningenieure unserer Tage: Mach alles neu, ändere Kirche und den Glauben! Carlos "Ja" bestand vielmehr in dem erfolgreichen Versuch, die modernen Technologien, die das Leben der jungen Menschen so sehr beeinflussen, mit zweitausend Jahren katholischer Lehre zu verbinden, als Sauerteig für die Evangelisation der Jugend. Er nutzte die modernen Medien, um das Altmodischste bekannt zu machen, was sich ein Theologe aus Bologna oder Tübingen vorstellen überhaupt kann: Eucharistische Wunder. Eine Zweckentfremdung? Wohl kaum, aber ein Stachel im Fleisch der Fortschrittsgläubigen in Kirche und Welt.

Aus: Dirk Weisbrod, Der ideale Patron des Internets, in: Vatican-Magazin Oktober 2020, S. 12

Zum Thema: Wie sollen wir evangelisieren?


21. Februar
Bernard Nathanson

Vor zehn Jahren, am 21. Februar 2011, starb in New York im Alter von 84 Jahren der Arzt Bernard Nathanson. Er führte Tausende von Abtreibungen durch, bis er zur Erkenntnis kam, dass jede Abtreibung die Tötung eines Menschen bedeutet. Er produzierte 1984 den berühmten Film Der stumme Schrei (The Silent Scream) und konvertierte 1996 zur katholischen Kirche. Seine Geschichte beschrieb er in dem Buch Die Hand Gottes, Eine Reise vom Tod zum Leben, die 1997 in deutscher Sprache erschien.


20. Februar
Die drei Einfallstore des Versuchers

Zum ersten Fastensonntag kann ich diese Predigt über die drei Versuchungen Jesu anbieten.


20. Februar
Welcoming attitude?

The FIUV [Foederatio Internationalis Una Voce] would like to appeal to the bishops of France, and to those functionaries of the CEF [Conférence des évêques de France] responsible for this document, to consider the consequences of even the appearance of an unwelcoming attitude towards Catholics who feel the attraction of the ancient liturgical tradition. As we have already quoted Pope Benedict, it is the munus of the bishops to ensure that the Apostolic Letter is implemented with ‘peace and serenity’. Peace and serenity are maximised by an open and welcoming attitude, and this is also what is necessary to building up the trust and mutual understanding which this document claims are currently lacking. If traditional Catholics are feeling marginalised, it is in large part because of the contrary attitude, displayed by this document, which appears to see them as a nuisance rather than as sons and daughters of their bishops.

Aus der Stellungnahme der Internationalen Una-Voce-Bewegung zum Papier der Französischen Bischofskonferenz, das die Antworten der französischen Bischöfe auf die päpstliche Umfrage nach den bischöflichen Erfahrungen mit der alten Liturgie und der Umsetzung von Summorum Pontificum auswertet.


18. Februar
Podcast-Ranking 2020

Bis Ende 2020 habe ich 53 Episoden meines Podcasts veröffentlicht. Welche Episoden wurden im letzten Jahr am häufigsten gehört? An erster Stelle steht Erneuerung kraft Frauenpriestertums. Die weiteren Plätze:

2. Wir haben an die Liebe geglaubt

3. John Henry Newman und Corona

4. Covid-19: Die schlimmere Seuche haben wir schon überlebt

5. Kulturrelativismus zwischen Fluch und Segen


18. Februar
Brief der Kleruskongregation

Vor 50 Jahren, am 18. Februar 1971, sandte John Joseph Kardinal Wright, von 1969 bis 1979 Präfekt der Kleruskongregation, an Erzbischof Marcel Lefebvre ein lobendes Ermutigungsschreiben für die erst dreieinhalb Monate zuvor errichtete Priesterbruderschaft St. Pius X.


17. Februar
Jesus als Lessings Spielverderber

In meiner Predigt vom letzten Sonntag erkläre ich, warum der Sehendgewordene nicht ein Jünger Gotthold Lessings wurde.

Recktenwald-Predigten · Quinquagesima: Die Freude, Christus zu kennen

Achtung: Falls hier nicht die Predigt zum Sonntag Quinquagesima erscheint, sondern eine ältere Predigt, dann schließen Sie bitte das Fenster, löschen das Cookie von kath-info in Ihrem Browsercache und gehen von Neuem auf kath-info! Wahlweise können Sie auch diesem Link folgen.


17. Februar
Von Hildebrands Wertethik

Auf CNA ist gestern die elfte Folge meiner Philosophieserie erschienen.


15. Februar
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Do we know the Language of Love?, die englische Übersetzung meiner Meditation über die Sprache der Liebe, wurde auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Predigt So glaubet es nicht! wurde auf der Exerzitienseite, die Predigt Jesus Christus anziehen auf der Dreifaltigkeitsseite eingebettet. Die geniale Beobachtung Regina Einigs zum Floskenwechsel auf Seiten der Reformer finden Sie auf der Seite mit der Notizensammlung zu Benedikts Missbrauchsanalyse.


15. Februar
Hildebrand Troll

Vor zehn Jahren, am 15. Februar 2011, starb in Olching im Alter von 88 Jahren der aus Augsburg stammende Historiker Dr. Hildebrand Troll, ehemaliger Leiter des bayerischen Hauptstaatsarchives. Er war ein Freund der Priesterbruderschaft St. Petrus, gab in deren Priesterseminar in Wigratzbad Vorlesungen und besuchte jahrelang die hl. Messe der FSSP in St. Margareth, Augsburg.


14. Februar
Das Zitat

Wenn uns dein Hand loslässt, so fallen wir ins Wasser und gehen unter. Wenn uns aber Deine Hand anfasst, so kommen wir wieder ans Land und leben.

Nachfolge Christi, III, 14.


14. Februar
August Czartoryski

Vor 100 Jahren, am 14. Februar 1921, wurde der Seligsprechungsprozess von August Czartoryski (1858-1893) eröffnet. Sein Hauslehrer war der Joseph Kalinowski. Als er 1883 in Paris den hl. Don Bosco kennenlernte, erkannte er seine Berufung zum Salesianer. Der Tod des hl. Don Bosco fiel in die Zeit seines Noviziats. Am 25. April 2004 wurde er seliggesprochen.


13. Februar
Nach Jerusalem

Zum morgigen Sonntag Quinquagesima, dem dritten Sonntag der Vorfastenzeit, kann ich folgende Predigten anbieten:

Der Blinde: unser Vorbild

Nach Jerusalem dem Leiden entgegen

"Seht, wir ziehen hinauf nach Jerusalem.."


13. Februar
Unterwerfungsgeste

Wozu dient der Stern also? Eine explizit politische Einlassung auf einer Delegiertenkonferenz der Grünen 2015 in Berlin lautete: „Um sicherzustellen, dass alle Menschen gleichermaßen genannt und dadurch mitgedacht werden, wird in unseren Beschlüssen ab jetzt der Gender-Star benutzt. Transsexuelle, transgender und intersexuelle Personen werden so nicht mehr unsichtbar gemacht und diskriminiert.“ Hier wird keine intendierte Bedeutung oder sprachliche Funktion genannt, sondern eine Einstellung des Benutzers. Dieser stellt etwas sicher und folgt damit der Vorgabe, die mit dem Stern verbunden ist. Das ist, zurückhaltend formuliert, eine Geste der Anerkennung für ein bestimmtes Verständnis von sprachlicher Sichtbarmachung. Weniger zurückhaltend formuliert, handelt es sich um das Einfordern einer Unterwerfungsgeste. Der Genderstern ist ein sprachlicher Gesslerhut, mit dem signalisiert wird, dass sein Träger einer von den Proponenten vertretenen Geschlechterideologie folgt. Eine ausgeführte Grammatik des Sterns liegt nicht vor.

Der Linguist Prof. Dr. Peter Eisenberg in der FAZ vom 8. Januar 2021, zitiert auf theoblog.


12. Februar
Das Tier im Menschen

Soeben ist die 56. Episode meines Podcasts erschienen. Er ist dieses Mal wieder etwas philosophisch anspruchsvoller. Ich spreche über die Moralfähigkeit als das unterscheidend Menschliche im Lichte der Lehren des hl. Thomas von Aquin, Immanuel Kants und Friedrich Nietzsches.


12. Februar
Odoardo Focherini

Vor 25 Jahren, am 12. Februar 1996, wurde der Seligsprechungsprozess für den italienischen Journalisten Odoardo Focherini (1907-1944) eingeleitet. Er rettete über 100 Juden das Leben, indem er ihnen zur Flucht aus Italien in die Schweiz verhalf. Er starb im KZ Hersbruck bei Nürnberg. 1969 wurde er von Israels Yad Vashem in die Schar der "Gerechten der Völker" aufgenommen, am 15. Juni 2013 seliggesprochen.


11. Februar
Ferdinand Ulrich

Vor einem Jahr, am 11. Februar 2020, starb in Regensburg im Alter von fast 89 Jahren der Philosoph Ferdinand Ulrich. Er war befreundet mit Romano Guardini und Hans Urs von Balthasar, wurde bei Alois Dempf promoviert, bei Beda Thum OSB habilitiert. Zu seinen Schülern gehört Bischof Stefan Oster von Passau, dessen Ansprache beim Begräbnis Ulrichs auf seiner Website veröffentlicht ist.


11. Februar
Das 70. Wunder

Vor drei Jahren, am 11. Februar 2018, wurde von der Kirche das 70. Heilungswunder von Lourdes anerkannt. Das 69. Wunder war am 20. Juni 2013, das 68. Wunder am 11. Oktober 2012 anerkannt worden.


9. Februar
Gregor XV.

Vor 400 Jahren, am 9. Februar 1621, wurde der Erzbischof von Bologna Alessandro Kardinal Ludovisi im Alter von 67 Jahren zum Papst gewählt. Er nahm den Namen Gregor XV. an. Da er kränklich war, regiert er vor allem mit Unterstützung seines Neffen Kardinal Ludovico Ludovisi. “Die Stiftung der Congregatio de propaganda fide 1622 wurde für das Missionswesen epochemachend. Mit großem Eifer wurde die Rekatholisierung Deutschlands betrieben, besonders der Pfalz und Böhmens durch Nuntius Carlo Caraffa” (LThK, 1. Auflage). Er sprach Ignatius von Loyola, Franz Xaver, Philipp Neri und Theresa von Avila heilig, Albert den Großen selig. So wurde sein Pontifikat außerorendlich bedeutsam, obwohl es schon am 8. Juli 1623 endete.


9. Februar
Gisbert Kranz

Vor 100 Jahren, am 9. Februar 1921, wurde in Essen-Steele Gisbert Kranz geboren, der Gründer der Inklings-Gesellschaft. Durch sein vielfältiges Wirken machte er sich u.a. sehr verdient um die Hagiographie. Er schrieb zahlreiche Biographien über christliche Persönlichkeiten und ist Autor des Lexikons der christlichen Weltliteratur. Am 3. Oktober 2009 starb er in Aachen. Eine Broschüre mit seiner Biographie über Amalie von Gallitzin kann man bei mir kostenlos bestellen.


6. Februar
Entrückung

Zum morgigen Sonntag Sexagesima kann ich folgende Predigten anbieten:

In den dritten Himmel entrückt

Die Wirksamkeit des Wortes Gottes

Das Gleichnis vom Sämann


6. Februar
Kardinal Woelki

Vorgestern startete eine Petition zur Unterstützung von Kardinal Woelki, die bis jetzt schon über 1400 Unterzeichnete gefunden hat. Ein Offener Brief in derselben Sache “für Recht und Gerechtigkeit, Fairness und einen respektvollen Umgang miteinander in unserer Kirche” ist unter der Verantwortung von Martin Lohmann ebenfalls online. Unterdessen geht der Jurist Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof, im Spiegel mit der Münchner Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) hart ins Gericht. Einen "Fehler" kann man dem Kölner Kardinal jetzt schon bescheinigen: eine solche Kanzlei mit dem Gutachten beauftragt zu haben.


5. Februar
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Der Aufsatz von Ulrich Nersinger Der 20. September 1870 – Der Untergang des Kirchenstaates ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Die Predigt Ein Königtum der Liebe ist auf der Gnadenstuhlseite, die Predigt über das Programm des hl. Don Bosco auf der Capitanioseite eingebettet. Den Aufsatz von P. Bernward Deneke über eine prophetische Rede Papst Benedikts XV. finden Sie auf der Pfeifferseite.


5. Februar
Hermann von Mallinckrodt

Vor 200 Jahren, am 5. Februar 1821, wurde in Minden Hermann von Mallinckrodt geboren. Der tiefgläubige und engagierte Katholik war ein Mitbegründer der Deutschen Zentrumspartei. Als er am 26. Mai 1874 starb, wurde sein Nachfolger in der Führung der Partei der berühmte Ludwig Windthorst. Er war der Bruder der seligen Pauline von Mallinckrodt.


5. Februar
Adolf von Hildebrand

Die Erinnerung an den 100. Todestag des berühmten Bildhauers Adolf von Hildebrand will ich noch nachholen. Er starb in München am 18. Januar 1921 im Alter von 73 Jahren und war der Vater des Philosophen Dietrich von Hildebrand.


4. Februar
Ein Schachklub ohne Schach

Eine Kirche, die beständig diskursiv um sich selbst kreist, aber die Botschaft, die ihr anvertraut ist, nicht mehr verkündet, ist so unattraktiv und unnütz wie ein Schachklub, in dem der Vorstand über die Satzung streitet, aber das Schachspielen längst eingestellt hat.

Aus: Thorsten Paprotny, Die synodale Parallelgesellschaft


4. Februar
Weihen

Am Samstag werden in unserem amerikanischen Seminar neun Subdiakone geweiht (von Erzbischof Salvatore Cordileone von San Francisco), am darauffolgenden Samstag in Wigratzbad neun weitere Subdiakone.


4. Februar
Memorandum

Vor zehn Jahren, am 4. Februar 2011, machten 143 Professoren und Professorinnen der Theologie Papst Benedikt XVI. ein besonderes Willkommensgeschenk für seinen geplanten Deutschlandbesuch und veröffentlichten ihr Memorandum, welches das ganze Elend offenbarte, in dem sich die Theologie in Deutschland befindet.


2. Februar
Wert und objektives Gut

Auf CNA ist heute die zehnte Folge meiner Philosophieserie erschienen.


2. Februar
Louvain-la-Neuve

Vor 50 Jahren, am 2. Februar 1971, wurde der Grundstein für Louvain-la-Neuve (Neu-Löwen) gelegt, die den französischsprachigen Teil der Katholischen Universität Löwen beherbergen sollte, deren Gründung auf Engelbert Kardinal Sterckx (1792-1867) zurückgeht und die zu einem Hauptsitz der neuscholastischen Philosophie wurde.


2. Februar
Giuseppe Maria Pignatelli

Vor 250 Jahren, am 2. Februar 1771, zwei Jahre vor der Aufhebung des Jesuitenordens, legte der hl. Giuseppe Maria Pignatelli SJ (1737-1811), einer der großen Erneuerer des Jesuitenordens nach dessen Wiederzulassung, seine feierliche Profess ab.


2. Februar
Andrea Carlo Ferrari

Vor 100 Jahren, am 2. Februar 1921, starb in Mailand im Alter von 70 Jahren der Theologe Andrea Carlo Kardinal Ferrari. 1890 wurde er Bischof von Guastalla, 1891 von Como, 1894 Erzbischof von Mailand. Unter Pius X. wurde er zu Unrecht des Modernismus verdächtigt. Der selige Alfredo Ildefonso Schuster leitete 1951 seinen Seligsprechungsprozess ein. Am 10. Mai 1987 wurde er seliggesprochen.


31. Januar
Das Sinnparadox

In der Februarausgabe des Informationsblatts der Priesterbruderschaft St. Petrus ist mein Aufsatz Wir suchen am falschen Ort. Über den paradoxen Sinn unseres Lebens, den wir gleichzeitig finden und verwirklichen müssen erschienen.


31. Januar
Das Zitat

Die größte Sicherheit, die wir in diesem Leben haben können, besteht in dieser reinen und unwiderruflichen Hingabe unseres ganzen Wesens in die Hände Gottes und in dem unerschütterlichen Entschluss, niemals – wofür auch immer – freiwillig irgendeine große oder kleine Sünde zu begehen. Wir sind nicht sicherer, wenn wir die Liebe Gottes fühlen, als wenn wir sie nicht fühlen. Die große Sicherheit ist nur in dem vorher Gesagten gegeben.

Hl. Franz von Sales in einem Brief an die hl. Johanna Franziska von Chantal


31. Januar
Clemens Joseph Colaco Leitao

Vor 250 Jahren, am 31. Januar 1771, starb in Quilon (heute Kollam), Kerala, im Alter von 66 Jahren Clemens Joseph Colaco Leitao SJ. Seit 1745 war er Bischof von Cochin in Südindien. Als 1752 der hinduistische Konvertit Devasahayam Pillai nach schweren Folterungen den Martyrertod erlitt, verfasste er einen genauen Bericht, der die Grundlage für die Seligsprechung Pillais am 2. Dezember 2012 bildete. Außerdem war er ein Verteidiger des einem Justizmord zum Opfer fallenden P. Gabriel Malagrida SJ.


30. Januar
Unberechenbare Gnade

Zum Sonntag Septuagesima kann ich folgende Predigten anbieten:

Der Wettkampf aus Gnade

Die Arbeiter der elften Stunde

Themen

Engel
Englandreise
Entmytholog.
Entweltlichung
Erbsünde
Erlösung
Erneuerung
Evangelien
Evangelisierung
Evangelisierung II
Evangelium
Evolution
Exegese
Exerzitien
Exkommunikation
Falschlehrer
Familie
Familiensynode
Fasten
Fegefeuer
Fellay B.
Felix culpa
Flüchtlinge
Frau
Frauendiakonat
Freiheit
Freiheit u. Gnade
Fremde Sünden
Freundschaft
Frömmigkeit
FSSP
FSSP II
FSSPX
Führungsversagen
Fundamentalismus
Gebet
Geburt Jesu
Gehsteigberatung
Geistbraus
geistliches Leben
Gender
Genderideologie
Genderkritik
Gender Mainstr.
Generalkapitel 06
Geschlecht
Glaube
Glauben
Glaubensjahr
Glaubensregel
Glaubensschild
Glossen
Gnadenstuhl
Gnadenvorschuss
Goa
Goertz Stephan
Gold
Gott
Gott II
Gottesbegegnung
Gottesknecht
Gotteskrise
Grabeskirche
Guadalupe

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