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* * *

2. Juli
Sicheres Heil

Zum morgigen 4. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese drei Predigten anbieten:

Göttliches Erfolgsrezept

Der Herr ist mein Heil, wen sollte ich fürchten?

Das Wort Gottes, das Geheimnis des Erfolgs


2. Juli
Jesuitengesetz

Vor 150 Jahren, am 4. Juli 1872, verkündete der Reichstag im Verlauf des Kulturkampfes das sog. Jesuitengesetz, das am 24. Juli in Kraft trat und alle Niederlassungen der Jesuiten auf deutschem Boden verbot. Betroffen waren auch “verwandte” Orden: Redemptoristen, Lazaristen, Väter vom Heiligen Geist, Herz-Jesu-Damen. Die Regierung konnte auch Aufenthaltsverbote gegen inländische und ausländische Jesuiten aussprechen. Erst 1917 wurde das Gesetz wieder aufgehoben.
Insgesamt erwies sich Bismarcks Kulturkampf als großer Fehler (aus seiner Sicht): “Wenn die Kirche auch erhebliche Einbuße an Rechten erlitten hatte, der moralische Sieg war auf ihrer Seite und ihre unverwüstliche Lebenskraft hatte sich neu bewährt, das Selbstbewußtsein der Katholiken war durch den siegreichen Ausgang gehoben, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Verbundenseins mit dem Papsttum außerordentlich gestärkt worden” (Bihlmeyer/Tüchle, Kirchengeschichte III, S. 412).


2. Juli
Helmut Schoeck

Vor 100 Jahren, am 3. Juli 1922, wurde in Graz der Soziologe Helmut Schoeck geboren. Von 1950 bis 1964 lehrte er in den USA, von 1965 bis 1990 in Mainz. Er war ein Kritiker des linken Zeitgeistes. Sein größter publizistischer Erfolg war sein Bestseller Der Neid. Eine Theorie der Gesellschaft, der in über zehn Sprachen übersetzt wurde. Am 2. Februar 1993 starb er in Niedernhausen bei Wiesbaden.


2. Juli
Gustav Mey

Vor 200 Jahren, am 2. Juli 1822, wurde in Neukirch bei Rottweil der Katechet Gustav Mey geboren. “Sehr verdient um Förderung und Belebung des katechetischen Unterrichts durch Verbindung desselben mit der biblischen Geschichte. Diesem Zweck dienen seine praktischen ‘Vollständigen Katechesen für die untere Klasse der kath. Volksschule’ (1871, viele Auflagen, seit 1927 in Neubearbeitung durch Th. Hoch) und die meisterhafte Bearbeitung der ‘Biblischen Geschichte für kath. Volksschulen von Schuster’ (viele Auflagen). Verfaßte auch ein ‘Meßbüchlein für fromme Kinder’ (mit Bildern von Glützle)” (LThK, 1. Auflage). Er starb als Pfarrer zu Schwörzkirch am 22. Juni 1877.


1. Juli
Rosenkranzkönigin

Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1997, wurde für den überlieferten Ritus in Vienna, Ohio, Diözese Youngstown, die Pfarrei Queen of the Holy Rosary errichtet.


1. Juli
Alberto Cosme da Amaral

Vor 50 Jahren, am 1. Juli 1972, wurde Alberto Cosme da Amaral (1916-2005) zum Bischof von Leiria ernannt. Seit 1984 heißt die Diözese Leiria-Fatima. Er blieb Bischof bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1993. Als Bischof untersagte er 1974 die Veröffentlichung der Dokumentation über die Ereignisse von Fatima, die Dr. Joaquín Maria Alonso CFM (1913-1981) im Auftrag des Vorgängers, des Bischofs Joao Pereira Venâncio (1958-1972), in achtjähriger Arbeit zusammengestellt hatte. Sie umfasste 24 Bände mit über 5000 Dokumenten. Alonso vertrat die These, dass das dritte Geheimnis von Fatima die Glaubenskrise der Kirche und das Versagen der Hierarchie betreffe.


30. Juni
Die Macht des Blutes

Zum morgigen Fest des Kostbaren Blutes kann ich diese Predigt anbieten.


30. Juni
Ernst Müller

Vor 200 Jahren, am 30. Juni 1822, wurde in Irritz, Südmähren, Ernst Müller geboren. 1846 zum Priester geweiht, wurde er 1885 Bischof von Linz. Von 1857 bis 1868 war er Professor für Moraltheologie an der Universität Wien. Im Lexikon für Theologie und Kirche (1. Auflage) wird er als “hervorragender Moraltheologe” bezeichnet. “Sein von frommem Geist durchwehtes Hauptwerk: Theologia moralis (3 Bde., Wien 1868/76 ...) berücksichtigt besonders die Tugendlehre.” Müller starb am 28. September 1888 in Linz.


29. Juni
Geschützte Räume?

Wir beobachten zusehends, dass von Frauen verlangt wird, frag- und klaglos zu akzeptieren, dass biologische Männer in ihre Räume eindringen. In Großbritannien und den USA sind mehrfach Fälle bekannt geworden, in denen sich polizeibekannte Sexualstraftäter als Frauen definiert haben und so Zugang zu Frauensaunen bekommen haben oder im Frauengefängnis untergebracht wurden – wo sie dann weiter sexuell übergriffig wurden. Natürlich ist es tragisch, wenn alle Transpersonen für das Fehlverhalten Einzelner – die oft gar nicht transsexuell sind, sondern einfach die Möglichkeit nutzen – in Sippenhaft genommen werden. Trotzdem müssen wir offen darüber reden, was es heißt, wenn biologische Männer sich durch einen reinen Sprechakt als Frau deklarieren und in geschützte Räume eindringen können. Genau das soll durch das geplante Selbstbestimmungsgesetz passieren. Ich kritisiere, dass dies von einem Teil der Transcommunity mit einem gewissen Druck vorangetrieben wird, ohne jedes Verständnis dafür, dass biologische Frauen da Redebedarf sehen.

EMMA-Redakteurin Chantal Louis im Interview mit Franziska Harter, Tagespost 16. Juni 2022.

Weitere Meldungen zum Thema


29. Juni
Michael Schmaus

Vor 100 Jahren, am 29. Juni 1922, wurde der Theologe Michael Schmaus (1897-1993) in Freising zum Priester geweiht. Er war ein Schüler Martin Grabmanns und lehrte Dogmatik in München.


28. Juni
Gottes rettende Liebe

Gott hat ein Herz: Das zeigt uns das Evangelium vom verlorenen Schaf. Was für uns die Rettung bedeutet, war für die Pharisäer ein Stein des Anstoßes. Die Geschichte wiederholt sich heute. Meine Predigt zum 3. Sonntag nach Pfingsten.


28. Juni
Mackie contra Newman

Heute ist auf CNA die 32. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


27. Juni
Frei erfunden

Im Deutschlandfunk berichtete die kirchenpolitische Redakteurin Christiane Florin, der Vorwurf gegen Benedikt XVI. sei, er habe „bewusst in seiner Stellungnahme im Münchner Gutachten die Unwahrheit gesagt – also gelogen“. Tatsächlich hatten noch nicht einmal die Anwälte diesen Vorwurf erhoben. Auf der betreffenden Sitzung des Ordinariatsrates, so Florin weiter, sei „entschieden“ worden, dass der Priester H. „in das Erzbistum München übernommen und wieder in der Seelsorge eingesetzt werden sollte – obwohl er in der Vergangenheit Kinder missbraucht hat“. Auch diese Darstellung war von der Journalistin frei erfunden worden. Sie stand nirgendwo im Gutachten.

Aus: Peter Seewald, Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis

Weitere Meldungen zum Thema


27. Juni
Philipp Mickenbecker

Vor 25 Jahren, am 27. Juni 1997, wurden in Hessen Johannes und Philipp Mickenbecker geboren. Sie gründeten 2016 den You-Tube-Kanal The Real Life Guys. Ihr christliches Glaubenszeugnis erreichte viele Menschen. Philipp starb am 9. Juni 2021 an Krebs.


26. Juni
Lauda Sion Salvatorem

Mit etwas Verspätung veröffentliche ich meine Fronleichnamspredigt aus diesem Jahr. Ich erkläre, wie sorgsam und langfristig Gott die Fäden gezogen, um die Fronleichnamsliturgie zustande zu bringen.


25. Juni
Beschützer aller, die auf dich hoffen

Zum 3. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese Predigt anbieten:

Göttlicher Schutz


25. Juni
Der doppelte Ruf

In dieser Podcast-Folge schildere ich das Spannungsfeld, in dem der Christ lebt: zwischen Risiko und Geborgenheit.


24. Juni
Moralische Norm und Sanktion

Von P. Engelbert Recktenwald

Unter den Philosophen, denen es schwerfällt, das Phänomen des moralischen Sollens in seiner Eigenart zu erfassen und zu würdigen, gibt es die Tendenz, es mit etwas Anderem zu identifizieren. Einer dieser Identifikationskandidaten ist die Sanktion, die mit der Übertretung der moralischen Norm verbunden ist. Die Sanktion sei es, so lautet die These, die ein moralisches Sollen konstituiert und begründet. Erst die Sanktion verleihe einer Norm Geltung, mache sie also überhaupt erst zu einer Norm.

Ich halte die Sanktionstheorie für falsch. Um Klarheit zu gewinnen, müssen wir uns dazu die Frage stellen: Was ist überhaupt eine moralische Norm?

Nehmen wir dazu einen möglichst klaren Fall, eine Handlung, über deren moralische Verwerflichkeit ein Konsens bestehen dürfte, z.B. das mutwillige Quälen, Foltern und Töten von Kindern. Jeder Mensch, der ein Gewissen hat, sieht ein, dass solches Tun böse ist. Im Deutschen haben wir den schönen Ausdruck: Das verbietet sich von selbst. Das Verbot durch den Gesetzgeber und die damit verbundene Sanktionsandrohung ist nur die Folge davon. Die moralische Norm geht also der Sanktion voraus. Kindesmisshandlung ist nicht böse, weil sie verboten ist, sondern sie wird verboten, weil sie böse ist. Natürlich könnten wir uns jetzt die Frage stellen, warum sie böse ist. Mögliche Antworten darauf könnten auf die Menschenrechte oder die Menschenwürde von Kindern rekurrieren. Es liegt in der Natur von Rechten, dass deren Verletzung moralisch verwerflich ist. Das könnte uns zur Einsicht verhelfen, dass so, wie es in der Natur der Handlung des Kinderquälens liegt, böse zu sein, es in der Natur des Menschen liegt, Rechte zu haben. Die Rede vom Naturrecht drängt sich hier geradezu auf. Aber angesichts der Existenz von Zeitgenossen, bei denen sofort die Jalousien heruntergehen, sobald sie das Wort “Naturrecht” hören, braucht uns das hier nicht weiter zu stören. Auch unabhängig von der Reflexion auf die Gründe ist uns die moralische Verwerflichkeit jenes Tuns und damit die es verbietende moralische Norm sofort einsichtig.

Den Anhängern der Sanktionstheorie scheint dies nicht einsichtig zu sein. Zu ihnen gehört Ernst Tugendhat. Er schreibt: "Es ist unklar, was es heißen soll, von einer Norm zu sagen, dass sie absolut gelte oder dass sie selbst richtig sei" (E. Tugendhat, Probleme der Ethik, Stuttgart 1984, S. 77). Klar werde das erst durch die Sanktion: "Ohne die auf dem Tun des Nichtgesollten stehende Sanktion wäre es nicht verständlich, was mit dem 'sollen'/'müssen' und dem 'gelten' der sozialen Norm gemeint ist" (ebd. 75).

Brauche ich also erst eine Sanktion, um einzusehen, dass ich ein Kind nicht quälen darf? Ist es nicht so, dass ... weiterlesen


23. Juni
Luigi Orione

Vor 150 Jahren, am 23. Juni 1872, wurde in Pontecurone (Provinz Alessandria) der Priester Luigi Giovanni Alolisius Orione geboren. Er war ein Schüler des hl. Don Bosco, trat nach dessen Tod 1888 ins Priesterseminar von Tortona ein und gründete nach dem Vorbild des hl. Josef Benedikt Cottolengo (1786-1842) 1892 die Söhne der Göttlichen Vorsehung und 1915 die Kleinen Missionsschwestern der Caritas. Am 12. März 1940 starb er in San Remo. Er wurde 1980 selig- und 2004 heiliggesprochen.


22. Juni
Das Leben des heiligen Franz Xaver

Von Wolfgang Reithmeier, bearbeitet von Joseph Firnstein und Paolo D'Angona

26. Folge

Vor seiner Abreise ernannte er den Pater Paul von Camerino zu seinem Stellvetreter der Gesellschaft Jesu in Indien und Pater Anton Gomez zum Rektor des Seminars in Goa. Er gab ihnen noch Lehren und Ermahnungen, wie sie miteinander leben und das Ganze leiten sollten. Insbesondere Pater Paul gab er noch folgende Ermahnung: "Ich beschwöre dich um des Verlangens willen, daß du hast, unserem Herrn zu gefallen, und um der Liebe willen, welche du für unseren Vater Ignatius und für die ganze Gesellschaft trägst, du mögest Gomez und all unsere Patres und Brüder in Indien mit Milde behandeln, und ihnen nur nach reiflicher Überlegung und in den bescheidensten Worten Befehle geben, unter Meidung jedes herrischen Wesens und alles Verletzenden. Denn nach der Kenntnis, die ich von allen Mitgliedern der Gesellschaft Jesu habe, die in dieser neuen Welt tätig sind, glaube ich, daß sie keines Oberen bedürfen. Doch schien es mir zweckmäßig, teils um ihnen das Verdienst der Gehorsams nicht zu rauben, teils um die Ordensregel in ihrer Vollständigkeit zu erhalten, ihnen einen Vorgesetzten zu geben. Und ich habe dich dazu gewählt, weil ich deine Klugheit und deine Bescheidenheit kenne. Ich bitte dich übrigens und befehle dir im Gehorsam, den du unserem Vater Ignatius freiwillig gelobt hast, mit Anton Gomez so zu leben, daß unter euch nie eine Entfremdung eintrete, sondern daß man euch immer in vollkommener Einigkeit sieht, indem ihr einander von Herzen zugetan seid und euch bemüht, das Wohl der Kirche nach Kräften zu fördern. Wenn unsere Brüder, die sich in Comorino, auf den Molukken oder anderswo befinden, dir schreiben, um durch deine Vermittlung vom Bischof oder Vizekönig eine Gunst zu erlangen, oder wenn sie dich selbst um eine leibliche oder geistliche Hilfe ansprechen, so setze alles andere beiseite, und bemühe dich aus allen Kräften, ihren Wunsch ganz zu erfüllen. Wenn du diesen unermüdlichen Arbeitern schreibst, welche die Last und Hitze des Tags tragen, so nimm dich in acht, daß deine Briefe nicht trocken seien und nichts Verletzendes enthalten; sorge dafür, daß jedes Wort nur Sanftmut und Liebe atme. Alles, was sie verlangen zu ihrer Nahrung, ihrer Kleidung und zur Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit, verschaffe ihnen ohne Aufschub auf die freigebigste Weise; denn es ist billig, daß du mit denen Mitleid hast, die ohne Erholung und ohne menschlichen Trost arbeiten. Dies sage ich hauptsächlich im Hinblick auf die Missionäre von Comorino und den Molukken; ihre Mission ist die beschwerlichste, und man muß sie unterstützen, aus Furcht, sie könnten einer so drückenden Bürde erliegen. Sorge daher in der Weise für sie, daß sie das Nötige nicht zweimal erbitten müssen. Sie sind im Kampf, du bist im Lager, und ich finde diese Pflichten der Liebe so gerecht, so unerläßlich, daß ich dich im Namen Gottes und im Namen unseres Vaters Ignatius beschwören darf, sie mit allem Fleiß und möglichst freudig zu erfüllen."

Nach Goa zurückgekehrt, hatte Xaver den Pater Lancilotti nach Bulan, Melchior Gonzalez nach Bazain und Alphons Cyprian nach Sokotora gesandt. Vor seiner Abreise nach Japan sandte er Pater Kaspar Barzäus mit einem Ordensangehörigen, der aber noch kein Priester war, nach Ormuz. Diese so berühmte Stadt am Eingang in den persischen Meerbusen war damals voll ungeheuerlicher Laster, die durch die Vermischung der verschiedenen Nationen und Sekten verursacht waren. Der Heilige wollte selbst dorthin gehen, um den anderen Missionären den Weg zu bahnen, gemäß seinem Grundsatz, niemals jemand anderem etwas zuzumuten, was er nicht zuvor durch eigene Erfahrung kennengelernt hatte. Aber wegen der Reise nach Japan mußte er Ormuz aufgeben, und Barzäus hinsenden. Obgleich er eine hohe Meinung von dessen Weisheit und Tugenden hatte, gab er ihm, um in einer so wichtigen Mission Gutes wirken zu können, noch besondere Unterweisungen.

Diese Verhaltensmaßregeln, die Xaver meist aus seiner eigenen Erfahrung geschöpft hatte, zeugen vom Geist apostolischer Liebe und Weisheit. Sie beweisen seine bewunderungswürdige Menschenkenntnis sowie seinen pädagogischen Scharfblick, und waren geeignet, einen Mann, der als Missionär nach Ormuz geschickt wurde, auf alle in einer moralisch so tief gesunkenen Stadt vorkommenden Fälle vorzubereiten.

Ormuz war damals eine schöne, überaus reiche Stadt und zählte über 30 000 Einwohner. An zwei großen, gegen alle Stürme geschützten Häfen gelegen, war sie der Mittelpunkt des Handels für Kaufleute aus Arabien, Persien, Armenien, Indien, China sowie der Ostküste Asiens und von Europa. Nach der Eroberung durch die Portugiesen hatten diese dort Befestigungen angelegt und die Stadt der Krone Portugals zinspflichtig gemacht. Reichtum, verschiedene Nationalität und Sektenwesen hatten die Stadt in einen Zustand der Sittenlosigkeit, Habsucht, Ungerechtigkeit und Ausschweifung versetzt. Barzäus' Aufgabe war es, diese sinnlichen, weltlichen Menschen, die Gott nicht kannten oder vergessen hatten, der Wahrheit und einem geordneten Leben zuzuführen.

Neuntes Kapitel

Xaver reist nach Japan - Xaver im Königreich Saxuma - Erfolg seiner Bemühungen - Der erste Täufling - Sein Kampf mit den Bonzen - Ihre Anschläge - Wankelmut des Volkes - Mut der neubekehrten Christen

Acht Tage nach der Abreise des Kaspar Barzäus mit seinem Gefährten Raymund Pereyra nach Ormuz trat Xaver seine Reise nach Japan an. Es war dies im Monat April 1549. Er bestieg ein Schiff, das nur bis nach Cochin segelte, wo ihn ein nach Malakka gehendes Schiff erwartete. Er nahm Pater Cosmo de Torres und Bruder Fernandez und die drei Japaner, Paul vom heiligen Glauben und seine beiden Diener Johann und Anton, mit.

Auf demselben Schiff befanden sich auch Emmanuel Moralez und Alphons von Castro, aber diese sollten ihn nur bis Malakka begleiten und sich von dort nach den Molukken begeben.

Das Schiff hielt sich nur einige Tage im Hafen von Cochin auf, indes auch diese kurze Zeit war nicht ohne Nutzen. Als der Heilige eines Tages durch die Stadt ging, traf er einen ihm bekannten Portugiesen, den er fragte, wie es ihm gehe. Der Portugiese antwortete: "Sehr gut." "Was deínen Leib betrifft", sagte Xaver, "aber der Seele nach kann niemand kränker sein als du." Dieser Mensch, der gerade darauf sann, Böses zu tun, erkannte sogleich, daß der Heilige das Innerste seiner Seele durchschaut hatte. Er ging in sich, folgte Xaver nach, bekannte seine Sünden und fing ein besseres Leben an.

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


21. Juni
Das Zitat

Herr Jesus, welch große Freude liegt in deiner Liebe, welch große Ruhe verbindet sich mit der Freude, welch große Sorglosigkeit mit der Ruhe! Wer dich liebt, irrt sich nicht in seiner Wahl, denn es gibt nichts Besseres als dich. Auch in seiner Hoffnung täuscht er sich nicht, denn nichts wird mit mehr Gewinn geliebt. Man braucht nicht zu fürchten, das Maß zu überschreiten, weil in der Liebe zu dir kein Maß vorgeschrieben ist.

Aelred von Rievaulx


21. Juni
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die philosophische Rezension über Metaphysikabstinenz ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Außerdem wurden eingebettet: Der Podcast über widersprüchlichen Atheismus auf der Vernunftrettungsseite, die Predigt Christlicher Triumphalismus bei der Frage Ist das noch die Kirche Christi?, der Essay Amoris laetitia: ein Paradigmenwechsel? bei der vergeblichen päpstlichen Warnung vor der Zerstörung des Moralbegriffs. Das Zitat Tötungsfortschritte findet sich nun auf der Todesengelseite.


20. Juni
Nina-Sophie Heereman

Vor 50 Jahren, am 20. Juni 1972, wurde in Bonn die Exegetin Nina-Sophie Heeremann geboren. Sie lebt und lehrt in Kalifornien und betreibt seit vier Jahren den empfehlenswerten Youtube-Kanal Mini Kat.


19. Juni
Was heißt Philosophieren?

Piepers philosophierende Interpretation fasziniert, und sie polarisiert. Geisteswissenschaftliche Einordnung und hermeneutisches Verstehen genügen ihm nicht. Das Verstandene soll standhalten und Stand geben, indem es auf seinen Wahrheitsanspruch hin geprüft und dann ohne akademische Zurückhaltung vertreten wird. Das gilt für jeden Gegenstand, mit dem er sich befasst. Die fachwissenschaftliche methodische Selbstsicherung und Reduktion von Philosophie auf Geisteswissenschaft weist er als unphilosophisch zurück. Den Titel seiner ersten Vorlesung „Was heißt Philosophieren?“ musste er noch gegen Einsprüche aus dem philosophischen Seminar der Universität Münster verteidigen, eine solche Unmittelbarkeit des Fragens sei philosophisch bedenklich.

Aus: Berthold Wald, Einen souveränen Denker entdecken, Tagespost

Josef Pieper: Was heißt Philosophieren?


18. Juni
Wir sind eingeladen

Zum 2. Sonntag nach Pfingsten kann ich diese zwei Predigten anbieten:

Das Geheimnis der göttlichen Einladung

Das tägliche Gastmahl des Herrn


18. Juni
Lew Sinowjewitsch Kopelew

Vor 25 Jahren, am 18. Juni 1997, starb in Köln im Alter von 85 Jahren der aus Kiew stammende Germanist und Menschenrechtler Lev Sinovevic Kopelev. In der kommunistischen Sowjetunion war er ein unbequemer Regimekritiker und wurde deshalb 1981 ausgebürgert. Er erhielt in Wuppertal eine Forschungsprofessur zur Erforschung der Geschichte deutsch-russischer Fremdenbilder. “Der Sohn jüdischer Eltern verstand sich selbst als Agnostiker, fühlte sich aber dem Geist der Bergpredigt verpflichtet” (Mechthild Keller im LThK, 3. Auflage).


17. Juni
Das Gewissen - ein Weg zu Gott?

Von P. Engelbert Recktenwald

Der bekannte Psychiater Viktor E. Frankl schreibt in einem seiner Bücher von einem Wagnis, das nur der religiöse Mensch leiste (“Der unbewußte Gott”). Der irreligiöse Mensch schrecke davor zurück, “weil er den ‘festen Boden unter den Füßen’ nicht missen” wolle. Welches Wagnis meint Frankl? Er spricht vom Gewissen als dem “Wovor des Verantwortlichseins” und vergleicht es mit einem Gipfel, zu dem der Mensch gelangt, wenn er sich auf den Weg zur Sinnfindung macht. Aber dieser Gipfel ist nur ein Vorgipfel. Der irreligiöse Mensch macht hier halt, weil er sich nicht weiter voranwagt ins Ungewisse hinein, zum eigentlichen Gipfel, der vom Nebel verhüllt ist. Dieser eigentliche Gipfel ist Gott. Er ist die letzte Instanz, vor der wir uns verantworten müssen.

Tatsächlich: Das Gewissen würde seine Autorität uns gegenüber einbüßen, wenn es nicht eine transzendente Autorität repräsentieren würde. Frankl: “Hinter dem Über-Ich des Menschen steht nicht das Ich eines Übermenschen, sondern das Du Gottes. Denn nie und nimmer könnte das Gewissen ein Machtwort sein in der Immanenz, wäre es nicht das Du-Wort der Transzendenz.”

Genau so sieht es auch der hl. John Henry Newman. In seinem “Grammar of Assent” schreibt er: “Wenn wir, wie es ja der Fall ist, uns verantwortlich fühlen, beschämt sind, erschreckt sind bei einer Verfehlung gegen die Stimme des Gewissens, so schließt das ein, dass hier Einer ist, dem wir verantwortlich sind, vor dem wir beschämt sind, dessen Ansprüche an uns wir fürchten.”

Wir erfahren das Gewissen als eine Instanz, die unsere Handlungen unbestechlich richtet. Diese Erfahrung ist allgemeinmenschlich und in der Geistesgeschichte immer wieder formuliert worden. Der hl. Johannes Chrysostomus etwa spricht vom Gewissen als einem Richterstuhl, Rousseau nennt es einen “unbestechlichen Richter über das Gute und Böse”.

Doch woher hat das Gewissen seine Autorität? Wir stehen vor der Wahl, diese Autorität entweder ernst zu nehmen oder nicht. Wenn wir sie ernst nehmen, müssen wir über das Gewissen hinausfragen. Wir können es nicht als ein bloß psychisches Phänomen abtun. Letzteres würde das Leben natürlich ... weiterlesen


16. Juni
Andreas Sciortino

Vor 250 Jahren, am 16. Juni 1772, starb in Palermo im Alter von 66 Jahren der Kapuziner-Laienbruder Andreas von Burgio. Er “trat 1725 in den Orden, leistete Vieles und Großes in der Mission des Kongo” (LThK 1. Auflage). 1835 wurde sein Seligsprechungsprozess eingeleitet, 1873 wurde er als verehrungswürdig (venerabilis) anerkannt. In seinem Heimatort Burgio (Sizilien) gibt es ein Museum über ihn.


16. Juni
Petrusbruderschaft

Vor zehn Jahren, am 16. Juni 2012, wurden zwei Niederlassungen der Priesterbruderschaft St. Petrus kanonisch errichtet: das Haus St. Bernhard in Saint-Etienne (50 km südwestlich von Lyon) und das Haus St. Ludgerus in der Diözese Essen (zuerst Gelsenkirchen, nun Oberhausen). Weltweit sind 95 Häuser der Petrusbruderschaft kanonisch errichtet, davon zwölf in Deutschland.


15. Juni
Zur Analyse des Subjektsbegriffs

Von Bronislaw Wladislaus Switalski

18. Folge

Wenn man nun gleichwohl nach einem derartig sinnvollen, einheitlichen Kulturzusammenhange forscht, so kann dieser Versuch nur Erfolg versprechen, sofern man auch hier, wie bei der Beziehung von Einzelsubjekt einerseits und Wirklichkeit anderseits Invarianten feststellt, also ein festes Gerüst von Beziehungen, die erfahrungsfrei, also den Zufälligkeiten der Veränderung entrückt, uns eine unerschütterliche Basis liefern, von der wir sowohl die empirischen Beziehungen von Subjekt zu Subjekt, wie die ebenso variablen Verhältnisse von einer Kulturreihe zur anderen und von einer Kulturphase zur anderen gegeneinander abwägen und einander zweifelsfrei zuordnen können. So springt uns auch hier wiederum die Unentbehrlichkeit des apriorischen, übersubjektiven Ordnungsmaßstabes in die Augen: Nur sofern ich mir vergegenwärtigen kann, in welche möglichen Wechselbeziehungen Subjekte zueinander treten können, und inwiefern Kulturreihen und Kulturperioden a priori bestimmbar sind, bekomme ich auch durchsichtige Klarheit bei der Feststellung und Abschätzung empirischer Tatbestände der kulturellen Entwicklung, bei der Ermittelung der in diesen Tatbeständen wirksamen Faktoren und der ihre Wirksamkeit beherrschenden Gesetzmäßigkeiten. Das apriorische Element, die zu konstruierende „Invariante" spielt somit bei der Erforschung des Kulturlebens eine ebenso wichtige Rolle, wie bei der Beziehung des variablen Subjekts zur variablen Natur.

Das Erkennen auf sämtlichen Wirklichkeitsgebieten kann darum einer apriorischen Grundlegung nicht entraten, und je allseitiger ausgebaut und zugleich einheitlich geschlossener der so gefundene Inbegriff von Invarianten ist, um so vollendeter ist der an ihnen sich orientierende Erkenntnisprozeß einer Periode. Man wende nicht ein, daß die Erfahrungserkenntnis diesen apriorischen Konstruktionen vorausgehe und somit bei ihrer Orientierung innerhalb des Gegebenen augenscheinlich dieser erfahrungsfreien Systematisierung der Invarianten nicht bedürfe! So unbezweifelbar es nämlich ist, daß wir in den Anfangsstadien der Erkenntnisgewinnung instinktiv das „Richtige" bei der Ordnung des Gegebenen treffen, so wenig können wir auf dieser Entwicklungsstufe von„Erkenntnissen" im strengen Sinne sprechen. Diese Erkenntnisse liegen erst dort vor, wo man sich über die eigentliche Gliederung und Grundlegung des Wissens auf den einzelnen Gebieten Rechenschaft zu geben vermag, und eben diese Rechenschaftsablegung, also ein zielbewußtes, einsichtiges und alles seiner sachlichen Bestimmtheit nach wertendes Erkennen ist ohne Konstruktion jener apriorischen „Strebepfeiler" des Wissensgebäudes nicht realisierbar.

wird fortgesetzt.

Zum bisher Erschienenen


14. Juni
Das brennende Herz

Eine Liste der Kinos, in denen der Film Das brennende Herz. Eine unbesiegbare Kraft macht sich auf die Welt zu retten gezeigt wird, findet man auf dieser Website.


14. Juni
Gerhard Kroll

Vor 25 Jahren, am 14. Juni 1997, starb in Berlin im Alter von 82 Jahren der aus Oppeln stammende Theologe, Seelsorger und Schriftsteller Gerhard Kroll SJ. Bekannt wurde er vor allem als Autor des hervorragenden Buches Auf den Spuren Jesu.


13. Juni
Nutzlose Wahrheit?

In meiner gestrigen Predigt über die heiligste Dreifaltigkeit versuche ich eine Antwort auf die Frage, worin denn der Nutzen dieser Glaubenswahrheit liege, und stütze mich dabei unter anderem auf einen Witz, den Robert Spaemann manchmal erzählte.


13. Juni
Chiara Corbella Petrillo

Vor zehn Jahren, am 13. Juni 2012, starb im Alter von 28 Jahren die junge Mutter Chiara Corbella Petrillo. Sie lehnte eine Krebstherapie ab, um ihr ungeborenes Kind nicht zu gefährden. Ihr Seligsprechungsprozess wurde 2018 eingeleitet. Eine eigene Website informiert über sie.


12. Juni
Demut in der Theologie

Eigentümlich scheint es heute auch nicht nur eine kirchenkritische, sondern eine nachgerade gottfremde Theologie zu geben, die eher auf eine Apologie des Zeitgeistes sich ausrichtet und die innere Bindung an den lebendigen Gott verloren zu haben scheint. Benedikt und Franziskus dagegen bekräftigen [in der Enzyklika Lumen fidei]: „Der rechte Glaube richtet die Vernunft daraufhin aus, dass sie sich dem Licht öffnet, das von Gott kommt, damit sie, von der Liebe zur Wahrheit geleitet, Gott in tieferer Weise erkennen kann. Die großen mittelalterlichen Lehrmeister und Theologen haben darauf hingewiesen, dass die Theologie als Wissenschaft des Glaubens Teilhabe am Wissen ist, das Gott von sich selbst hat. Die Theologie ist also nicht nur das Wort über Gott, sondern besteht vor allem im Bemühen, das Wort aufzunehmen und tiefer zu verstehen, das Gott an uns richtet, das Wort, das Gott über sich selber äußert, denn er ist ein ewiger Dialog der Gemeinschaft und gewährt dem Menschen, ins Innere dieses Dialogs einzutreten. Zur Theologie gehört daher die Demut, sich von Gott anrühren zu lassen, die eigenen Grenzen gegenüber dem göttlichen Geheimnis zu erkennen und danach zu streben, mit der Disziplin, die der Vernunft eigen ist, die unergründlichen Reichtümer dieses Geheimnisses zu ergründen.“ Wir können uns fragen: Spüren wir diese Demut des Glaubens noch in der Theologie dieser Zeit?

Aus: Thorsten Paprotny, Glaube, Theologie und die Suche nach Gott


11. Juni
Himmlische Wahrheit

Zum Dreifaltigkeitsfest kann ich folgende drei Predigten anbieten:

Der Hl. Geist, der Vollender

Dreifaltigkeit: Gott über uns - Gott mit uns - Gott in uns

Wir feiern den Himmel


11. Juni
Katholisch wegen der lateinischen Messe

“Die Entdeckung der TLM und das Kennenlernen all der schönen traditionellen Lehren unserer Kirche hat mich zum Katholiken gemacht.” Das ist eine von 1494 eingegangenen Antworten auf die Frage, was junge Katholiken zum Bleiben in der Kirche bewegt. Gestellt hatte die Frage heute vor drei Jahren Weihbischof Robert E. Barron als Zuständiger der Amerikanischen Bischofskonferenz für Evangelization and Catechesis (siehe Katholisch wegen der traditionellen Liturgie).


10. Juni
Rettende Schönheit

Von P. Engelbert Recktenwald

In seinem Buch Moralische Grundbegriffe plädiert Robert Spaemann dafür, den Blick für uneingeschränkt gute Handlungen zu schärfen, die uns im Alltag begegnen. “Ich denke an so einfache Dinge wie an den jungen Mann, den ich nach einem Weg frage, der schwer zu finden ist. Er unterbricht sein Vorhaben und geht fünf Minuten mit mir, um mir den Weg zu zeigen. Es ist eine Kleinigkeit, nicht der Rede wert, aber es ist ohne Einschränkung schön. Und jede solche Handlung rechtfertigt die Existenz der Welt” (S. 94).

Wenn Spaemann eine solche Handlung “schön” nennt, schließt er sich dem Sprachgebrauch Platons an. Damit sind Handlungen gemeint, die in sich moralisch gut und wertvoll sind. Das moralisch Gute ist das in sich Wertvolle, das sich von dem unterscheidet, was bloß “gut” im funktionellen Sinn zur Erreichung eines bestimmten Zwecks genannt wird, so wie man von einem guten Kaufmann spricht, der durch gutes Marketing seinen Gewinn steigert. Solches Marketing kann mitunter zu einem hässlichen Geschäft werden. Seit Platon gibt es diese Unterscheidung zwischen dem kalón, dem in sich Guten und Schönen, und dem agathón, dem Für-mich-Guten, dem Zuträglichen.

Für moderne Ohren gewöhnungsbedürftig ist nun die Aussage Spaemanns, dass solche Handlungen kraft ihrer Schönheit die Existenz der Welt rechtfertigen. Der Rechtfertigung bedarf die Welt wegen der Hässlichkeit all der Verbrechen und moralischen Verkommenheit, die in ihr vorkommen.

In einer Weltsicht, die sich nicht mit einem bloß deistischen Gottesbild begnügt, sondern mit einem sich für seine Schöpfung brennend interessierenden Gott, wie ihn die Bibel kennt, ernst macht, verwandelt sich dieser ideale Rechtfertigungszusammenhang in ein reales Rettungsverhältnis. Deshalb gibt es einen tiefen Sinn, in dem die Aussage Dostojewskis wahr ist, dass die ... weiterlesen.


8. Juni
Monatsranking Mai 2022

Platz Monatsranking Mai 2022
Ausschnitt aus der Platzbelegung
von über 745 Seiten
Verän-derung ggü. dem Vormonat
1

Zitatensammlung

+/- 0
2

Das Bild von Guadalupe: Der wissenschaftliche Befund

+/- 0
3

Die Priesterbruderschaft St. Petrus

+ 6
10

Recktenwald: Tolkiens christliche Botschaft

- 3
20

Die Würde des Menschen und die Pornographie

+ 14
30

In-vitro-Fertilisation

+ 3
40

In memoriam: Cordelia Spaemann

+ 8
50

Recktenwald: Jesus und das Theodizeeproblem

- 46
60

Recktenwald: Zur Gretchenfrage unseres Glaubens

- 23
100

Wie sollen wir evangelisieren?

+ 16

Zum Ranking der Vormonate


7. Juni
Der unhintergehbare Maßstab

Heute ist auf CNA die 31. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


7. Juni
RedWeek 2022

“Kirche in Not” führt im November wieder die jährliche RedWeek-Aktion durch, um durch das rote Anstrahlen von Kirchen und anderen Gebäuden auf die Situation der verfolgten Christen aufmerksam zu machen: “Wir laden Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Gebetsgruppen und Einzelpersonen ein, vom 12.-20.11.2022 für verfolgte und bedrängte Christen zu beten und Kirchen, Klöster, öffentliche Gebäude oder Privathäuser rot zu beleuchten – in Erinnerung an das Blut der Märtyrer - und im Zeitraum dieser Woche Veranstaltungen zum Thema Christenverfolgung durchzuführen.”
Pfarreien, die mitmachen wollen, können sich auf dieser Website anmelden.


6. Juni
Er will durch dich wirken!

In meiner gestrigen Predigt zum Pfingstfest erkläre ich, auf welche Weise der Heilige Geist das Angesicht der Erde erneuern will.

Recktenwald-Predigten · Pfingsten: Du wirst das Angesicht der Erde erneuern

6. Juni
Alix von Hessen-Darmstadt

Vor 150 Jahren, am 6. Juni 1872, wurde in Darmstadt Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt geboren, die Schwester der hl. Elisabeth Alexandra Luise von Hessen-Darmstadt.


6. Juni
Claude Allouez

Vor 400 Jahren, am 6. Juni 1622, wurde in Saint-Didier-en-Forez, Haute-Loire, der berühmte Kanadamissionar Claude Jean Allouez SJ geboren, über dessen spannendes Leben Sie hier auf kath-info mehr erfahren können.


6. Juni
Andrew Francis

Vor fünf Jahren, am 6. Juni 2017, starb in Lahore im Alter von 70 Jahren Bischof Andrew Francis von Multan, Pakistan. Obwohl selber Opfer mehrerer islamistischer Anschläge, arbeitete er unter schwierigsten Bedingungen aus tiefem katholischen Glauben heraus an einer Aussöhnung zwischen Christen, Muslimen und Hindus. Am 8. Dezember 2012 weihte er seine Diözese dem Unbefleckten Herzen Mariens.


6. Juni
Maria Karlowska

Vor 25 Jahren, am 6. Juni 1997, wurde Maria Karlowska CSDP (1865-1935) seliggesprochen. Sie gründete 1896 die Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten, die sich dem Seelenheil der Prostituierten widmeten. “Hatte sie sich erst einmal in die Psyche der Mädchen hineinversetzt, so war ihr klar, wie sehr eine jede von ihnen mit der eigenen entehrten Natur zu kämpfen hatte. Daher umgab Maria sie mit sanftem Wohlwollen, indem sie die Ausbrüche der verschiedenen Temperamente geduldig ertrug und den impulsiven und ungestümen Charakteren ihre Güte entgegensetzte”, heißt es über sie.


5. Juni
Auftrag und Wahrheit

Soeben ist das dritte Heft der ökumenischen Quartalsschrift für Predigt, Liturgie und Theologie Auftrag und Wahrheit erschienen, das - wie die beiden ersten Hefte - ebenfalls einen Predigtbeitrag von mir enthält, und zwar für Sonntag, den 7. August 2022.


5. Juni
Pierre Gaudray

Vor 100 Jahren, am 5. Juni 1922, wurde in Le Havre der Priester Pierre Gaudray geboren. Zu den Themen seines Lebens gehörten die Pfadfinder und die deutsch-französische Versöhnung und Verständigung. Befreundet mit P. Andreas Hönisch, kam er im September 1988 als Beichtvater für die Novizen der SJM nach Mussenhausen. Seit 1994 wirkte er als Beichtvater und Spiritual im Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Wigratzbad. Hier starb er am 28. Januar 2013.


4. Juni
Das Zitat

Wahrlich, wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer immer den Heiligen Geist anruft, der wird mich suchen und wird mich finden, und er wird mich finden durch ihn. Sein Gewissen wird zart werden wie die Blume des Feldes.

Hl. Mirjam von Abellin


4. Juni
Der Heilige Geist

Zum Pfingstfest kann ich folgende zwei Predigten anbieten:

Gottes Wohnung

Der Hl. Geist als Seele der Kirche


3. Juni
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Sammlung von Kommentaren zum Münchener Gutachten der WSW-Kanzlei wurden auf einer eigenen Seite gesammelt. Das Youtube-Video mit der polnischen Fassung von Fata Morgana ist auf der polnischen Toleranzseite eingebettet worden. Ebenso wurden eingebettet: die Podcastfolge Was ist Methaethik auf der Langeweileseite und die Predigt über die große Frage auf der Kanonseite. Bischof Osters Zitat über die neue Glaubensregel findet sich bei den Verblendungszusammenhängen.


3. Juni
Ausdruck einer Blase

Was bleibt vom Text [vom Synodentext "Macht und Gewaltenteilung in der Kirche"]? Er ist eine mühevolle Lektüre, wie die Verfasser selbst mit folgender Feststellung einräumen: „Ein solcher ambiguitätssensibler Umgang mit Komplexität ist dem geschichtlichen Charakter der Heilswahrheit geschuldet und erweist sich zugleich gerade heute als Grundsignatur intellektueller Zeitgenossenschaft.“ Gefühlte 95 Prozent der Teilnehmer am Gottesdienst einer Pfarrei dürften hier kapitulieren. Ein solcher Satz ist mehr als der Ausdruck einer Blase, in die man sich begeben hat. Er ist Zeichen der Anmaßung einer Gruppe, die sich buchstäblich selbst ermächtigt hat, aber sich als „demokratisch legitimierte Vertretung“ der Katholiken versteht. Wo ist hier Partizipation?

Aus: Achim Buckenmaier, Wenn nicht der Herr das Haus baut... Vom Irrtum, die Demokratisierung der Kirche würde ihre Rettung bedeuten, in welt & kirche #14

Weitere Stimmen zum Synodalen Weg


1. Juni
Liebe siegt immer

Von P. Engelbert Recktenwald

Geht es Ihnen manchmal auch so, dass Sie angesichts dessen, was in Kirche und Welt alles schief läuft, ein Ohnmachtsgefühl überfällt? Dass Sie vom Drang erfüllt werden, etwas zu ändern, ins Geschehen einzugreifen, die Dinge zum Besseren zu wenden, aber Sie wissen nicht wie? Ich möchte Ihnen einen unfehlbaren Weg verraten, wie Sie das können. Er besteht aus drei Prinzipien, die Sie nur konsequent umsetzen müssen.

Das erste Prinzip lautet:
“Blühe dort, wo Gott dich hingepflanzt hat.”

Dieses Prinzip wird dem hl. Franz von Sales zugeschrieben. “Blühen” bedeutet, die innere Schönheit entfalten und zur Vollendung kommen. Das geschieht, wenn wir nach Heiligkeit streben. Dadurch holen wir das Beste aus uns heraus. Je heiliger ein Mensch ist, um so vollendeter ist sein Charakter, um so schöner seine Seele. Die Heiligkeit aber besteht in der Gleichförmigkeit mit dem Willen Gottes. Und diese Gleichförmigkeit ist für uns in jeder Situation und zu jedem Zeitpunkt erreichbar. Die Aufforderung, dort zu blühen, wo wir hingepflanzt sind, bedeutet die Warnung davor, auf bessere Zeiten zu warten, um endlich ... weiterlesen


31. Mai
Eine Predigt, die schockiert

Hat Ihnen denn die Dialogpredigt von von Bischof Dr. Georg Bätzing mit der Direktorin des Katholischen Bibelwerkes, Dr. Katrin Brockmöller, beim Abschlussgottesdienst [des Katholikentags 2022] zugesagt?

Sie bot nicht einmal den Ansatz einer ernsthaften Auslegung der Heiligen Schrift. Die Direktorin ordnete unwidersprochen die drei Texte aus dem Neuen Testament ein als „mehrdeutige Literatur“, die „manchmal widersprüchlich“ sei und unser Gespräch benötige. Klar ist damit: Die Schrift ist hier nicht mehr das durch Menschen vermittelte Zeugnis der Selbstoffenbarung Gottes, das mich als Hörenden zugleich richtet und rettet, wenn ich im Glauben darauf antworte, sondern ein irgendwie religiöser Text, der mir zum Anlass relativ beliebiger Assoziationen wird. So sah dann die Predigt auch aus. Die theologischen Hauptlinien der Texte waren den beiden reichlich egal. Sie ließen sich gerade nicht dadurch herausfordern. Es macht mich beinahe fassungslos, wie qualifizierte Theologen derart niveaulos über Gottes Wort sprechen. Da war von einer exegetischen Verantwortung vor den Texten und dass wir als hörende Kirche unter dem Wort und nicht darüber stehen, schlechterdings nichts zu spüren. Mit einem Wort: Die Predigt hat mich schockiert und ziemlich traurig zurückgelassen.

Aus einem Interview von CNA Deutsch mit Martin Brüske


30. Mai
Das Wunder von Sarwanyzja in der Ukraine

In meiner gestrigen Predigt schildere ich eine Begebenheit in der Ukraine, die die Macht Mariens bezeugt. Es geht um die berühmte Ikone von Zarvanycya.


30. Mai
Eine bizarre Ideologie erobert die Synode

Das Synodalforum IV mit seinen Forderungen nach Änderung der katholischen Sexualmoral scheint sich auf der Flucht vor Gott zu befinden. Zum einen flieht man vor der schwer auszuhaltenden Erfahrung der Differenz zwischen der Heiligkeit Gottes und unserer Schwäche und Armseligkeit. Zum anderen befindet man sich auf der Flucht vor der Barmherzigkeit Gottes, der uns gerade in dieser Armseligkeit und Schwäche liebt und jederzeit bereit ist, uns zu verzeihen und mit seiner Gnade zu unterstützen. Anstatt bei Gott sucht man Zuflucht bei einer historisch gesehen singulär-bizarren Ideologie, die derzeit unter den Begriffen „Gender“ und „sexuelle Vielfalt“ die westliche Welt unterwandert. Eine Theorie, die in einer geradezu luziferischen Selbstüberhebung über die Conditio humana menschliche Sexualität als eine Art Versatzstück für beliebige Beziehungen und Weisen ihrer Befriedigung versteht beziehungsweise nicht versteht.

Aus: Christian Spaemann, Auf der Flucht vor Gott, Tagespost online vom 28. Mai 2022


29. Mai
Mary Elizabeth Lancaster

Vor drei Jahren, am 29. Mai 2019, starb im Alter von 95 Jahren Mary Elizabeth Lancaster. Sie trat in den Benediktinerinnenorden ein und legte als Schwester Mary Wilhelmina mit 20 Jahren ihre Gelübde ab. 1995 gründete sie in der Diöese Scranton zusammen mit P. Arnauld Devillers FSSP die Benediktinerinnen von Maria, der Königin der Apostel, die sich dem Gebet für die Priester widmen.


29. Mai
Diakonatsweihen

Gestern hat Bischof Bertram Meier in Lindenberg (Allgäu) für die Petrusbruderschaft 10 Diakone geweiht: fünf Franzosen, drei Deutsche, einen Österreicher und einen Schweizer.


28. Mai
Die Erwartung des Heiligen Geistes

Zum morgigen Sonntag nach Christi Himmelfahrt kann ich diese sechs Predigten anbieten:

Gottes Antlitz suchen

Das Zeugnis des Heiligen Geistes

Der Trost und das Zeugnis des Heiligen Geistes

Maria, der Hl. Geist und die Geschlechtertheologie

Bewahre sie vor dem Bösen!

Genügt der Wille?


28. Mai
Liturgische (Ver)Formung

Franziskus bezieht sich auf den großen Papst Pius XII. – mit Zustimmung. Es stimmt, diese Reformen wurden damals als skandalös aufgefasst. Die Liturgie, so Papst Franziskus, taugt nicht als kirchenpolitische Waffe. Er spricht auch davon, dass wir uns – im letzten Satz, der oben zitiert ist – von der Liturgie formen lassen sollen, nicht diese verformen.

Aus: Thorsten Paprotny, Wenn Papst Franziskus an Pius XII. erinnert


27. Mai
Erzeugung von Unfreiheit

Die Auflösung der Geschlechter ist letztlich die Rückführung des Menschen in eine innerweltliche Verfügbarkeit – Mann- und Frausein sind nicht gottgewollt, sondern unterliegen der gestalterischen Möglichkeiten von menschlichem Konstruktionswillen –, die, denkt man konsequent weiter, Abhängigkeiten schafft, Unfreiheit erzeugt und die Freiheit des Christenmenschen untergräbt. Eine Freiheit, die in seinem Geschaffen-Sein gründet und ihn unverfügbar werden lässt.

Aus: Christian Schaller (stellvertretender Direktor des Instituts Benedikt XVI.), Im Menschen berühren sich Himmel und Erde, in: welt & kirche #09

Weiteres zum Thema


26. Mai
Geht er oder bleibt er?

Zum heutigen Fest Christi Himmelfahrt kann ich diese vier Predigten anbieten:

Hat er uns verlassen?

Das Erlebnis von Hellmut Laun

Mit unserem Geist im Himmel wohnen

Christi Himmelfahrt


26. Mai
Das Zitat

Und er entschwand den Augen, damit wir den Weg zurück zum Herzen gehen und ihn dort finden möchten.

Hl. Augustinus über Christi Himmelfahrt


25. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Artikel Benedikt der Lügner und Ein Mann wie Ratzinger stört von Bernhard Meuser und Guido Horst sowie weitere Stellungnahmen zu den Vorwürfen gegen Benedikt XVI. sind auf einer eigenen Seite gesammelt. Mein Youtube-Video über die Langeweile wurde auf der Swinburne-Seite, mein Podcast über das Gewissen als neuer Erlöser auf der Ansprachen-Seite, meine Predigt über den Guten Hirten auf der Cloyne-Seite eingebettet. Das Zitat von Stefan Laurin über die Folgen der Postmoderne findet sich auf der Bücherseite “Die verlassene Generation”.


25. Mai
Unsere Berufung: Zeugen oder Kritiker?

Die müßigen Forderungen der etablierten Kirchenkritiker müssen auch nicht wiederholt werden, denn die Kirche Gottes schenkt uns Orientierung. Wir sind und bleiben berufen und bestellt, Kleriker und Weltchristen, Zeugen des gekreuzigten und auferstandenen Herrn zu sein, einfach gläubige Katholiken, die das Herz auf dem rechten Fleck haben, mit klarem Verstand dankbar sowie in gotteskindlichem Vertrauen die Kirche lieben und ihr dienen. Wer an Gott glaubt, weiß, dass Jesus Christus die Herzmitte der Kirche ist, gegenwärtig im Allerheiligsten Sakrament des Altares.

Aus: Thorsten Paprotny, Das Brot der Engel – Wer an Gott glaubt, weiß, dass Jesus Christus die Herzmitte der Kirche ist


24. Mai
Ein Versagen der Lehre oder ein Versagen der Bischöfe?

Der Kern ihrer Antwort scheint zu sein, dass die deutsche Kirche aufgrund des Versagens der deutschen Bischöfe beim Schutz der Kinder in der Vergangenheit nun einen neuen Ansatz für den Glauben wählen muss. Dies ist ein sehr seltsames Argument. Warum muss sich die katholische Lehre in grundlegenden Fragen der Lehre und des moralischen Lebens ändern, weil die deutschen Bischöfe es versäumt haben, wirksam zu lehren und ehrlich zu führen? Der Glaube der Kirche hat nicht zum Skandal des Missbrauchs durch Geistliche geführt! Das Versagen, sich an den Weinstock Jesus Christus (Johannes 15), und die Entscheidung, sich eher an die Welt als an das Evangelium zu halten, führten zu der Krise. (...) Die Kirche in den Vereinigten Staaten hat sich seit fast 40 Jahren mit den Folgen des sexuellen Missbrauchs befasst – lange vor vielen unserer Schwesterkirchen. Das Ergebnis war eine gründliche Reform unserer Praktiken und Aufsichtsstrukturen: eine Reform, die den Opfern der Vergangenheit bei der Heilung helfen und sexuellen Missbrauch durch Geistliche in Zukunft ausschließen soll. Diese Arbeit beruhte auf dem umfassenden Engagement und der Mitverantwortung unserer Laien. Doch bei keiner dieser umfassenden und wirksamen Reformen wurden die Grundwahrheiten des Glaubens oder die festen Überzeugungen der Kirche über den angemessenen Ausdruck der menschlichen Liebe in Frage gestellt.

Aus dem Brief von Erzbischof Samuel J. Aquila von Denver vom 2. Mai 2022 an die deutschen Bischöfe, veröffentlicht in der Tagespost vom 5. Mai. Die Initiative Neuer Anfang gibt zurecht zu bedenken, dass durch diesen Brief der auf dem Synodalen Weg inszenierte Missbrauch mit dem Missbrauch demaskiert werde. Hierzu weitere Belege.


23. Mai
Joch und Würde menschlicher Natur

Am 10. Mai ist auf CNA die 30. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


23. Mai
Vollkommene Freude

Im Evangelium verspricht uns der Herr die vollkommene Freude, wenn wir beten. Können wir das aus eigener Erfahrung bestätigen? Meine Predigt vom gestrigen Sonntag.

Recktenwald-Predigten · 5. So. nach Ostern: Gebet und vollkommene Freude

22. Mai
Pedro Páez

Vor 400 Jahren, am 22. Mai 1622, starb in Gorgora, Äthiopien, im Alter von 58 Jahren der spanische Jesuitenmissionar Pedro Páez SJ. Er ist der Entdecker der Nilquellen, gewann den Kaiser Za-Dengel für den katholischen Glauben und wird der "zweite Apostel Äthiopiens" genannt.


21. Mai
Ungenutzte Verheißung

Zum morgigen fünften Sonntag nach Ostern kann ich diese Predigt anbieten:

Das Geschenk des Gebetes


21. Mai
Georges Salleron

Vor 50 Jahren, am 21. Mai 1972, wurde Georges Salleron (1942-2018) von Erzbischof Marcel Lefebvre zum Priester geweiht. Er war ein Sohn des Schriftstellers und Mitbegründers der Zeitschrift Itinéraires Louis Salleron (1905-1992). 1965 trat er in den Karmel ein, schloss sich aber 1970, im Gründungsjahr, der Priesterbruderschaft St. Pius X. an. Er wurde in der Diözese La Réunion inkardiniert. Damals war die Piusbruderschaft noch anerkannt, hatte aber kein Inkardinationsrecht. 1976, nach der Suspension des Erzbischofs und nach dessen öffentlicher hl. Messe und Predigt in Lille am 4. August 1976, die viel Aufmerksamkeit erregte wegen des entschlossenen Widerstands des Erzbischofs gegen die ihn verhängten Maßnahmen, verließ Salleron die Piusbruderschaft und wirkte als Priester in der Nähe von Le Mans. 1989 schloss er sich der im Jahr zuvor gegründeten Priesterbruderschaft St. Petrus an. Im Internationalen Priesterseminar St. Petrus in Wigratzbad gab er regelmäßig Vorlesungen in Theologie und Philosophie.


8. Mai
Trost des Gerichtes

Zum kommenden vierten Sonntag nach Ostern kann ich diese Predigt anbieten:

Sünde, Gerechtigkeit, Gericht.


8. Mai
Die feierliche Majestät des Sittengesetzes

In der 74. Episode meines Podcasts geht es wieder sehr philosophisch zu: Was bedeutet es, den Glauben an das Gute zu verlieren? Und wohin führt mich dieser Glaube, wenn ich an ihm festhalte?


8. Mai

Das Tier im Menschen

Von P. Engelbert Recktenwald

Wenn wir nach dem wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier fragen, stoßen wir in der Philosophie auf viele Antwortversuche. Einige verweisen z.B. auf das Sprachvermögen des Menschen, andere auf seine Fähigkeit, logisch und abstrakt zu denken. Am zutreffendsten ist in meinen Augen die Antwort von Immanuel Kant, sie ist aber zugleich auch eine der umstrittensten: Es ist die Moralfähigkeit des Menschen. Der Mensch ist “Subjekt einer moralisch-praktischen Vernunft” (MS AA VI 434). Dadurch ist er imstande, den höchstmöglichen Wert zu verwirklichen: jenen Wert des schlechthin Guten, der allein ... weiterlesen


7. Mai
Die andere Wange

In der Mai-Ausgabe des Informationsblatts ist mein Aufsatz über christliche Selbstbehauptung erschienen.


7. Mai
Wir sind Fremdlinge

Zum morgigen dritten Sonntag nach Ostern kann ich diese Predigt anbieten:

Noch eine kleine Weile


7. Mai
Kenneth Walker

Vor zehn Jahren, am 19. Mai 2012, wurde P. Kenneth Walker FSSP (1985-2014) zum Priester geweiht. Am 11. Juni 2014 wurde er im Pfarrhaus der Pfarrei Mater Misericordiae in Phoenix (Arizona) ermordet.


7. Mai
Peter Roh

Vor 150 Jahren, am 17. Mai 1872, starb in Bonn im Alter von 60 Jahren der aus dem Wallis stammende Jesuit Peter Roh SJ. Er lehrte Dogmatik in Freiburg in der Schweiz, Luzern und Löwen und wirkte als Volksmissionar in Deutschland, der Schweiz, Prag und Kopenhagen. Vor allem machte er sich einen Namen als Prediger. Für Heinrich Reusch war er “der gewaltigste und wirksamste Prediger deutscher Zunge, den die Jesuiten in diesem Jahrhundert gehabt haben” (Allgemeine Deutsche Biographie 29, 1889, S. 50). Auf dem Ersten Vatikanischen Konzil war Roh Berater des Paderborner Bischofs Konrad Martin.


6. Mai
Peter Koslowski

Vor zehn Jahren, am 15. Mai 2012, starb im Alter von 59 Jahren der Philosoph Peter Koslowski. Er war ein Schüler Robert Spaemanns, Gründer des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover, “eine unbestrittene Autorität auf dem Gebiet der Wirtschaftsethik” (Reinhard Neck) und Autor u.a. des Werkes Ethik der Banken, in dem er “einen substantiellen Beitrag zur Kritik der ökonomischen Theorie” (Christian Geyer in der FAZ vom 17. Mai 2012) leistete.


6. Mai
Edward Chesterton

Vor 100 Jahren, am 15. Mai 1922, starb in Kensington im Alter von 80 Jahren Edward Chesterton, der Vater von Gilbert Keith Chesterton (1874-1936).


6. Mai
Elia Dalla Costa

Vor 150 Jahren, am 14. Mai 1872, wurde in Villaverla, Provinz Vicenza, Elia Dalla Costa geboren. 1895 wurde er Priester, 1923 Bischof von Padua, 1931 Erzbischof von Florenz, 1933 Kardinal. Er starb am 22. Dezember 1961 in Florenz. Während des Zweiten Weltkriegs rettete er unzählige Juden vor der faschistischen Verfolgung. Er gehörte zusammen mit dem Rabbi von Florenz zum Netzwerk, das die italienische Radfahrerlegende Gino Bartali zur Rettung der Juden aufgebaut hatte. Bartali wurde 2013, Costa 2012 von der jüdischen Gedenkstätte Yad Vashem mit dem Titel „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. Costas Seligsprechungsprozess ist eingeleitet. Vor fünf Jahren, am 4. Mai 2017, wurde ihm der heroische Tugendgrad zuerkannt.


6. Mai
Jacinta Marto

Vor fünf Jahren, am 13. Mai 2017, wurden Jacinta (1910-1920) und Francisco Marto (1908-1919), zwei der drei Seherkinder von Fatima, heiliggesprochen. Jacinta wurde besonders wegen der Sammlung ihrer letzten Worte bekannt:

“Die Menschen gehen verloren, weil sie nicht an das Leiden und Sterben unseres Herrn denken und nicht Buße tun.”

“Die Sünden der Welt sind sehr groß. Wenn die Menschen wüssten, was die Ewigkeit ist, würden sie alles tun, um ihr Leben zu ändern.”


6. Mai
Bernhard Tolomei

Vor 750 Jahren, am 10. Mai 1272, wurde in Siena Bernhard Tolomei geboren, der Gründer der Benediktinerkongregation von Monte Olive. Er starb 1348, wurde ca. drei Jahrhunderte später selig- und 2009 heiliggesprochen.


6. Mai
Tilly

Vor 400 Jahren, am 6. Mai 1622, errang Tilly im Dreißigjährigen Krieg einen Etappensieg. Bei Ludwig Pastor (Geschichte der Päpste XIII/1) lesen wir:
“Am 6. Mai 1622 errang Tilly nordwestlich von Heilbronn bei Wimpfen am Neckar einen glänzenden Sieg über den Markgrafen von Baden, am 20. Juni brachte er dem Braunschweiger bei Höchst am Main eine empfindliche Niederlage bei. Von der völligen Entmutigung der Gegner des Kaisers zeugt die Tatsache, dass der Markgraf von Baden den Rest seiner Truppen heimschickte, während der Winterkönig Friedrich den Halberstädter und Mansfeld entließ. Unterdessen hatte sich Tilly nach der Rheinpfalz gewandt, wo zuletzt noch drei Hauptfestungen, Heidelberg, Mannheim und Frankenthal, ihm trotzten. Heidelberg kapitulierte am 19. September, Mannheim Anfang November” (S. 184).


6. Mai
Paul Aulagnier

Vor einem Jahr, am 6. Mai 2021, starb in Périgueux im Alter von fast 78 Jahren Paul Aulagnier. Er wurde 1971 von Erzbischof Marcel Lefebvre zum Priester geweiht und gehörte zur ersten Generation der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. Von 1976 bis 1994 war der Distriktsoberer von Frankreich. 2004 wurde er wegen seiner zu romfreundlichen Haltung von der Piusbruderschaft ausgeschlossen. 2006 gehörte er zu den Gründern des Instituts vom Guten Hirten.


5. Mai
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Die Rezension des Buches von Franz Prosinger Geheiligt in Wahrheit ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Meine Podcast-Folge über das Tier im Menschen wurde auf der Abdankungsseite, mein Youtube-Video über die moderne Vision des Gleichnisses vom verlorenen Schaf auf der Konturen-Seite eingebettet. Dort findet sich nun auch das Zitat von Guido Horst über die Aufgaben der Bischöfe. Das Zitat von P. Johannes Paul Chavanne OCist über die Notwendigkeit der Umkehr wurde dem Aufsatz von Scallon über die angeblichen Abschaffungen des Konzils hinzugefügt.


5. Mai
Der Ordo Missae in ukrainischer Sprache

Die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge nimmt zu, und es vermehren sich Situationen, in denen sie mit der heiligen Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus in Kontakt kommen. Um ihnen das Mitfeiern zu erleichtern, gibt es im Internet die Texte des Ordo Missae in lateinischer und ukrainischer Sprache, als PDF-Dokument bereitgestellt von der ukrainischen Una-Voce-Bewegung.


4. Mai
Das alle Wünsche übersteigt

Vielleicht denken wir in der Alten Messe auch heute noch an diesen Moment, wenn der Priester leise spricht: „Corpus Domini nostri Jesu Christi custodiat animam tuam in vitam aeternam. Amen.“ Auf Deutsch heißt das: Der Leib unseres Herrn Jesus Christus bewahre deine Seele zum ewigen Leben. Ja, wir empfangen den Leib Christi. Wir feiern Eucharistie, wir sagen Dank. Wir tun dies auf besondere Weise, wenn wir uns ganz in die Feier der heiligen Messe hineingeben, die Himmel und Erde umspannt und verbindet. Auf Griechisch heißt dies einfach: „Eucharistomen“ – wir danken. Wer gläubig ist, wächst das ganze Leben lang tiefer hinein in diese Dankbarkeit. Wir müssen überhaupt nicht, wir sollen auch nicht, nein, wir dürfen Gott danken für dieses heilige Geschenk, das jedes unserer Worte und alle Wünsche übersteigt.

Aus: Thorsten Paprotny, Panis Angelicus


4. Mai
Heinrich Rebuschini

Vor 25 Jahren, am 4. Mai 1997, wurde Heinrich Rebuschini MI (1860-1938) seliggesprochen. Er wurde in Gravedona am Comer See geboren, trat 1887 bei den Kamillianern ein und empfing 1889 von Bischof Joseph Sarto von Mantua, dem späteren hl. Papst Pius X., die Priesterweihe. Von 1899 bis an sein Lebensende wirkte er in Cremona als begehrter Seelsorger, Ratgeber und Tröster, obwohl (oder vielleicht weil) er selber zeitlebens immer wieder unter Depressionen litt.
Mit ihm wurden auch Zephyrinus Jiménez Malla (1861-1936, ein Märtyrer im Spanischen Bürgerkrieg), Kajetan Catanoso (1879-1963, ein großer Verehrer des heiligsten Antlitzes Jesu) und Vicenta Rosal Vasquez (1820-1886, eine lateinamerikanische Mystikerin und erste Selige Guatemalas) seliggesprochen.


3. Mai
Lyoner Missionsverein

Vor 200 Jahren, am 3. Mai 1822, gründete Pauline Marie Jaricot (1799-1862) den Lyoner Missionsverein, das “Werk der Glaubensverbreitung”. “Das Geheimnis seines raschen Erfolges beruht auf der Einfachheit der Konstruktion: ‘kleine Beiträge, aber von vielen’; ‘ein tägliches kleines Missionsgebet, aber von Millionen’. Das Werk wurde ‘Brotvater der Missionen’ (Gregor XVI.), 15.8.1840 päpstlich bestätigt, von den folgenden Päpsten oft und eindringlich empfohlen” (LThK, 1. Auflage). Die Seligsprechung von Jaricot ist für den kommenden 22. Mai geplant.


2. Mai
Die Art und Weise, vertraulich mit Gott umzugehen

Vom hl. Alfons Maria von Liguori

21. Folge

6. Wie schön drückt sich hierüber der heilige Bernhard aus: “Lernen wir denn also unsere Herzen wie Pfeile Gott zusenden.” Wenn eine Seele sich nämlich ganz Gott schenkt, so schwingt sie gewissermaßen ihr Herz wie einen Pfeil zu dem Herzen Gottes empor, worauf Gott selbst erklärt, daß diese Seele, die sich Ihm ganz geschenkt hat, Ihn zu ihrem Gefangenen gemacht habe. Darum üben sich alle Seelen, die sich Gott ganz geschenkt haben, im Gebete, sie geben sich ganz Gott und suchen immer von neuem durch Stoßgebete sich mit Gott zu vereinigen. Sie rufen häufig aus: “Mein Gott und mein alles, ich will nur Dich und nichts anderes.” - "Mein Gott, ich schenke mich ganz Dir, und wenn ich mich nicht ganz Dir übergebe, so nimm Du selbst mich.” - “Und wen, o mein Jesus, könnte ich nur lieben wollen außer Dir, der Du für mich gestorben bist.” - “Ziehe mich Dir nach, o mein Heiland, reiße mich aus dem Schlamm meiner Sünden heraus und ziehe mich ganz zu Dir.” - “Binde mich, o Herr, mit den Ketten Deiner Liebe, damit ich Dich nie wieder verlasse.” - “Ich will ganz Dir angehören, mein Gott, hast Du mich verstanden? Ich will ganz Dein, ganz Dein sein; Du selbst mußt dies bewirken.” - “Was könnte ich nur anderes wollen als Dich, meine Liebe, mein alles!” - “Da Du willst, daß ich Dich liebe, so gib mir auch die notwendigen Kräfte, um Dir zu gefallen, wie Du es wünschst. Wen als Dich könnte ich auch nur lieben wollen, der Du eine unendliche Güte bist und eine unendliche Liebe verdienst.” - “Du hast mir den Wunsch eingeflößt, Dein zu sein, vollende Dein Werk.” - “Was will ich anderes in der Welt als Dich, der Du das höchste Gut bist? Ich schenke mich Dir unbedingt, nimm mich an und mache, daß ich Dir bis zu meinem Tode treu bleibe.” - “Ich will Dich hier auf Erden innig lieben, um Dich die ganze Ewigkeit hindurch lieben zu können."

Jesu mein, Geliebter mein,
Sieh, ich will nur Dich allein;
Gott, ich schenk mich gänzlich Dir,
Mach’ nur, was Du willst mit mir.

wird fortgesetzt

Zum bisher Erschienenen


1. Mai
Wilhelm Hentrich

Vor 50 Jahren, am 1. Mai 1972, starb in Münster im Alter von 85 Jahren der Theologe Wilhelm Hentrich SJ. Er war ein Schüler von Martin Grabmann (1875-1949), lehrte von 1927 bis 1940 in St. Georgen bei Frankfurt und wurde 1942 Privatbibliothekar von Papst Pius XII. Er war eingebunden in die theologische Vorbereitung der Dogmatisierung der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.


1. Mai
Pius V.

Vor 450 Jahren, am 1. Mai 1572, starb in Rom im Alter von 68 Jahren Papst Pius V. 1556 wurde er Bischof von Nepi und Sutri, 1557 Kardinal, 1560 Bischof von Mondovi, 1566 Papst. 1712 wurde er heiliggesprochen.


30. April
Der Gute Hirte

Morgen wird zwar der Gute-Hirten-Sonntag vom Fest des hl. Josephs, des Arbeiters, verdrängt. Ich möchte aber trotzdem auf drei Predigten zu diesem Sonntag hinweisen:

Göttliche Selbstoffenbarung

Wir leben von seinen Rosen

Das Kennen des Hirten


30. April
Marie Guyart

Vor 350 Jahren, am 30. April 1672, starb in Quebec im Alter von 72 Jahren Marie Guyart. Sie stammte aus Tours, trat dort 1631 als Witwe bei den Ursulinen ein, wo sie den Namen Marie de l’Incarnation erhielt, und kam 1639 nach Quebec. Mystisch begnadet, erhielt sie den Ehrentitel der “hl. Theresia von der Neuen Welt”. Johannes Paul II. nannte sie bei ihrer Seligsprechung am 22. Juni 1980 die “Mutter der katholischen Kirche in Kanada”. Am 3. April 2014 wurde sie heiliggesprochen, zusammen mit dem ihr persönlich bekannten François de Montmorency-Laval, dem ersten Bischof von Quebec. Ihre wertvolle Autobiographie erschien in deutscher Übersetzung unter dem Titel Zeugnis bin ich dir.


29. April
Ein Podcast fürs Lebensrecht

Wenn Scherer argumentiert, fühlt sich der Zuhörer bisweilen an den kumulativen Stil erinnert, den auch Clive Staples Lewis in vielen seiner zahlreichen apologetischen Essays pflegte und in denen verschiedene Aspekte einer Fragestellung oder eines Problems zunächst isoliert behandelt werden, um sie dann, eines nach dem anderen, zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzuführen. Die Mosaike, die dabei entstehen, prägen sich dem Zuhörer oft tief ein und hinterlassen nicht selten einen bleibenden Eindruck. Sie habe, erzählt Scherer, lange gebraucht, bis sie sich getraut habe, den Podcast zu starten...

Aus: Stefan Rehder, Die Integrative (in der Tagespost vom 21. April 2022) über den Podcast von Sabina Scherer Ein Zellhaufen spricht über Abtreibung.


29. April
Novene für Bekehrung und Frieden

Die Katholische Neuevangelisierung Wien ruft zu einer Novene vom 1. bis zum 9. Mai 2022 für Bekehrung und Frieden auf. Der Grund dafür ist der 9. Mai. Denn dieser Tag ist nach Einschätzung aller Militärexperten für Putin extrem wichtig, da er als Tag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland seit Jahrzehnten in Russland mit großen Militärparaden gefeiert wird. Deshalb nimmt man an, dass Putin bis zum 9. Mai entweder dringend einen Sieg benötigt oder an diesem Tag mit einer neuen Großoffensive beginnen wird. Als Novenengebet wird das Weihegebet von Papst Franziskus vorgeschlagen.


28. April
Die Jesusfrage

Striet spricht synodale Themen an und fragt: “Hatte nicht auch die klare Gottespraxis des Juden Jesus insofern schismatische Tendenzen, als er das damalige religiöse Establishment unnachgiebig reizte?” War Jesus Christus ein schismatischer Provokateur? Ein bloßer Rebell? Oder war, ist und bleibt Jesus Christus Gottes eingeborener Sohn, zu dem der zweifelnde Thomas sagte: “Mein Herr und mein Gott!”

Aus: Thorsten Paprotny, Treue zum Papst und zur Kirche des Herrn – jetzt! auf CNA-Deutsch

Zum Thema: Wer war Jesus Christus?


28. April
Charles de Foucauld

Vor 150 Jahren, am 28. April 1872, empfing der selige Charles de Foucauld (1858-1916) in Nancy die erste heilige Kommunion und die Firmung. Zwei Jahre später verlor er den Glauben. “Mit 17 Jahren war ich durch und durch egoistisch und gottlos, ich begehrte das Böse.”

Charles de Foucauld über den Glauben


26. April
Gott: Urheber oder Störer der Ordnung?

Auf CNA ist heute die 29. Folge meiner Philosophie-Serie erschienen.


26. April
Zwei Grundsätze

Vor 400 Jahren, am 26. April 1622, schrieb der hl. Franz von Sales an eine Frau einen Seelsorgebrief, in dem u.a. heißt:

Die erste Wahrheit, von der ich Sie durchdrungen wünsche, ist der Grundsatz des hl. Paulus: „Denen, die Gott lieben, gereicht alles zum Besten“ (Röm. 8, 28). Und wirklich, da es in Gottes Macht steht, das Böse zum Guten zu lenken, für wen sollte er es denn tun, wenn nicht für diejenigen, die sich ohne Rückhalt ihm geschenkt haben? Ja sogar die Sünden, vor denen uns Gott in seiner Güte bewahren wolle, werden durch seine göttliche Vorsehung zum Besten derer gewandt, die ihm angehören. Niemals würde David zu dieser tiefen Demut gelangt sein, wenn er nicht gesündigt hätte; und Magdalena wurde ihren Heiland nicht so innig geliebt haben, wenn er ihr nicht so viele Sünde vergeben hätte; er hätte sie ihr aber nicht vergeben können, wenn sie dieselben nicht begangen hätte.
Sie sehen, teure Tochter, was dieser kunstreiche Meister des Erbarmens vermag; er verwandelt unsere Armseligkeiten in Gnaden und bereitet aus dem Schlangengifte unserer Missetaten eine heilende Arznei für unsere Seele.
Sagen Sie mir nun, ich bitte Sie, was wird er nicht erst alles aus den Trübsalen, Mühseligkeiten und Verfolgungen machen, die man uns bereitet? Stößt Ihnen also jemals wieder etwas Betrübendes zu, mag es kommen, woher es will, so geben Sie Ihrer Seele die Versicherung, wenn sie Gott recht liebe, werde sich alles zum Besten lenken. Vermögen Sie auch nicht abzusehen, durch welche Verkettung der Umstände dies geschehen soll, so halten Sie nur desto mehr fest an der Überzeugung, dass es geschehen wird. Legt Gott Ihnen den Kot der Schmach auf die Augen (Wie der Herr tat bei der Heilung des Blinden: Joh 9, 6-11), so geschieht es nur, um Ihnen schönere Aussichten zu eröffnen und Sie vor aller Augen zu Ehren zu bringen. Lässt Gott Sie fallen, wie er den hl. Paulus zu Boden stürzte, so will er Sie nur zu höherer Herrlichkeit emporheben.
Der zweite Grundsatz ist: Gott ist Ihr Vater. Sonst würde er Ihnen nicht befehlen, zu beten: „Vater unser, der du bist im Himmel.” Was haben Sie aber als Kind eines solchen Vaters zu fürchten, ohne dessen Willen nicht einmal ein Haar von Ihrem Haupte fällt? (Lk 21, 18). Wunder muss es nehmen, dass wir als Kinder eines solchen Vaters noch eine andere Sorge kennen als die, ihn recht zu lieben und ihm mit aller Treue zu dienen. Sorgen Sie daher für Ihre eigene Person und für Ihre Familie nur, insoweit Gott es will, und nicht mehr; denn dann werden Sie sehen, dass er die Sorge für Sie übernimmt. „Denke an mich," sprach er zu der hl. Katharina von Siena, deren Fest wir heute feiern, „und ich werde an dich denken.” „O ewiger Vater,” spricht der Weise, „deine Vorsehung regiert alles” (Weish 14, 3).


25. April
Jesus und das Theodizeeproblem

Von P. Engelbert Recktenwald

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass in der Verkündigung Jesu das Theodizeeproblem überhaupt keine Rolle spielt? “Theodizeeproblem”, das heißt: Viele Christen werden von der Frage gequält, wie Gott all das Leid auf der Welt zulassen kann. Einige sind davon persönlich betroffen, andere werden von Nachrichten über das eine oder andere schlimme Schicksal arg mitgenommen. Und dann gibt es noch jene Atheisten, denen das Problem deshalb sehr willkommen ist, weil sie es als Argument gegen den Gottesglauben ins Feld führen können. Oft tun sie es triumphierend, weil viele Christen keine rechte Antwort darauf wissen und ins Stottern kommen. Wenn Gott das Leid verhindern könnte, warum tut er es dann nicht? Wie lähmender Mehltau legt sich diese Frage auch auf das Denken mancher Theologen, die, da sie Gott irgendwie entschuldigen wollen, es kaum noch wagen, Güte und Allmacht in Gott zusammen zu denken. Denn sie sagen sich: Entweder will Gott das Leid verhindern, kann es aber nicht; oder er kann es verhindern, will es aber nicht. Entweder fehlt ihm die Macht, dann ist er nicht allmächtig; oder es fehlt ihm der Wille, dann ist er nicht gütig. Aber beides zusammen? Wenn er uns vor Leid bewahren kann und es auch will, warum tut er es nicht?

Bis zu einem gewissen Grad kann ich diese Verlegenheit nachvollziehen. Und so habe ich mir die Frage gestellt: Was sagt eigentlich Jesus dazu? Und da macht man, wenn man die Evangelien liest, ganz schnell die Entdeckung: Das Theodizeeproblem beschäftigt ihn überhaupt nicht! Es existiert für ihn nicht. Aber es kommt noch “schlimmer”: Er geht ... weiterlesen


24. April
Panis angelicus

Eine musikalische Aufnahme: In unserem Ostersonntagshochamt vor einer Woche in der Basilika St. Clemens, Hannover, wurde während der Kommunionausteilung das Panis angelicus von César Franck gesungen.


24. April
Fidelis von Sigmaringen

Vor 400 Jahren, am 24. April 1622, starb in Seewis, Graubünden, im Alter von 43 Jahren Fidelis von Sigmaringen den Märtyrertod. Er wurde 1729 selig-, 1746 heiliggesprochen.


23. April
Katharina von Ricci

Vor 500 Jahren, am 23. April 1522, wurde in Florenz Alessandra dei Ricci geboren. 1535 trat sie in das Dominikanerinnenkloster S. Vincenzo in Prato ein und erhielt den Namen Katharina. Sie wurde Novizenmeisterin, dann Subpriorin und 1560 bis zu ihrem Tod Priorin. Sie war eine “große Verehrerin Savonarolas. Ihr heiligmäßiges, oft ekstatisches, durch Seher- und Wundergabe ausgezeichnetes Leben erwarb ihr auch außerhalb des Klosters viele Verehrer und Schüler. Sie stand in brieflichem Verkehr mit berühmten Persönlichkeiten, wie dem hl. Philippus Neri und der hl. Maria Magdalena von Pazzi; nahm regsten Anteil an den Ereignissen in Deutschland” (LThK, 1. Auflage). Am 1. Februar 1590 starb sie in Prato. 1746 wurde sie heiliggesprochen.
“Kommt zu mir und kommt mit Zuversicht. Ihr verhindert viele Gnaden wegen eures großen Misstrauens. Ich will nicht, dass ihr in dieser Einstellung zu mir kommt, sondern mit großer Hoffnung und dem Glauben, es zu erhalten. Bittet mich um viele Gnaden, denn ich will euch erhören” (Jesus zur hl. Katharina im März 1542).


22. April
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Missionarische Theologen ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Mein Youtube-Video über Edmund Husserl wurde auf der Geach-Seite, meine Podcast-Episode über Benedikt XVI. und die Krise der Wölfe auf der Glossenseite eingebettet. Dort wurde die Glossensammlung um meinen Text Echte Erneuerung kraft Frauenpriestertums erweitert. Die Notizen zur Transgenderbewegung wurden mit vier Zitaten ergänzt: Hasserfüllte Stimmung, Transphobe Transgenderideologen, Gehypte Geschlechtsdysphorie, Das Bundesverfassungsgericht und das dritte Geschlecht.


22. April
Francesco da Fabriano

Vor 700 Jahren, am 22. April 1322, starb in seiner Vaterstadt Fabriano im Alter von 70 Jahren Francesco Venimbeni OFM. 1267 wurde er Franziskaner und kam 1268 nach Assisi, wo er mit Bruder Leo in Kontakt stand. Er “erwarb für den Konvent in Fabriano eine große Bibliothek mit theologischen, homiletischen, philosophischen und mathematischen Werken. Gefeierter Prediger und Muster der Abtötung. Verfaßte eine Chronik seiner Vaterstadt” (LThK, 1. Auflage), ebenso eine Elegie auf den Tod des hl. Bonaventura. 1775 wurde er seliggesprochen.


21. April
Wachsendes Schriftenapostolat

Das Schriftenapostolat der Priesterbruderschaft St. Petrus wächst so sehr, dass neue, größere Verlagsräume bezogen werden mussten. Viele Broschüren, z.B. die Schriften von P. Martin Ramm, werden kostenlos angeboten. Sie können sie in größeren Mengen bestellen, um sie weiterzugeben und zu verbreiten. Finanziell unterstützen können Sie dieses Apostolat, indem Sie beim Petrusverlag auch kostenpflichtige Bücher bestellen.


21. April
Louis Duchesne

Vor 100 Jahren, am 21. April 1922, starb in Rom im Alter von der französische Kirchenhistoriker Louis Duchesne. Er lehrte an der Sorbonne und an der Ecole française in Rom. Er war einer “der markantesten Gelehrten Frankreichs, hervorragend auf dem Gebiet der christlichen Archäologie und der Geschichte des christlichen Altertums, ausgezeichnet durch Beherrschung der Quellen, ein Meister scharfsinniger Kritik, geistvoller Darstellung und Charakteristik. Er hat durch seine Arbeiten, besonders auch durch das von ihm 1880 gegründete Bulletin critique, bahnbrechend gewirkt für die kirchengeschichtliche Forschung in Frankreich. Die beißende Ironie seiner oft sehr persönlichen Kritik und die Zerstörung von Legenden, besonders über die Apostolizität französischer Kirchen, trugen ihm viel Anfeindung ein” (LThK, 1. Auflage).


20. April
Es ist der Herr!

Eine Betrachung zum heutigen Evangelium (Mittwoch in der Osterwoche).


20. April
Petrus von Gent

Vor 450 Jahren, am 20. April 1572, starb in Mexiko im Alter von etwa 92 Jahren der Missionar Petrus von Gent OFM. Seit 1522 wirkte er in Mexiko “50 Jahre höchst segensreich unter den Indianern, besonders als Schulmann. Der Bekehrungseifer der Jugend riß auch die Eltern mit fort. Petrus verfasste einen handschriftlich erhaltenen Katechismus in der mexikanischen Bildersprache, einen andern in mexikanischer Schriftsprache. Die von Paul III. angebotene Priesterweihe sowie die von Karl V. ihm zugedachte Bischofswürde lehnte er ab. Sein Grab in der Josephskirche zu Mexiko wurde bis zu deren Zerstörung im 19. Jahrhundert von den Indianern hoch verehrt” (Lexikon für Theologie und Kirche, 1. Auflage).


20. April
Karl Rahner

Vor 100 Jahren, am 20. April 1922, trat Karl Rahner (1904-1984) in Tisis bei Feldkirch in den Jesuitenorden ein.


19. April
Kathinfo-Orientierungsservice

Wo sind die Beiträge von der Startseite hingekommen?
Mein Aufsatz Wer ist Jesus Christus? ist auf einer eigenen Seite untergebracht. Der Podcast Die menschliche Handlung wurde auf Chestertonseite, die Predigt Wir sind Kinder der Verheißung auf Verheißungsseite eingebettet. Zwei Zitate von Guido Horst (Ungereimte Vorwürfe) und Helmuth Mathhies (Missbrauch mit dem Missbrauch: Falsche Ursachenforschung) finden sich auf der Seite über Benedikts Ursachenanalyse.


19. April
Moritz Thoman

Vor 300 Jahren, am 19. April 1722, wurde in Langenargen am Bodensee der Missionar Moritz Thoman geboren. Am selben Tag wurde er getauft und konvertierten seine Eltern vom evangelischen zum katholischen Glauben. Er studierte in Innsbruck und Bozen und trat in Rom in die Gesellschaft Jesu ein. Als Missinar kam er nach Indien und empfing 1755 in Goa die Priesterweihe. Zwei Jahre später wurde er an die Ostküste Südafrikas gesandt, wo er als Arzt und Priester tätig war. Nach der Auflösung der Gesellschaft Jesu wurden die Jesuiten vom Freimaurer-Regenten Pombal verfolgt. Thoman wurde 1761 in Portugal 16 Jahre lang unter fürchterlichen Bedingungen unschuldig eingekerkert. Nach seiner Freilassung verbrachte er seinen Lebensabend in Bozen, wo er am 19. Dezember 1805 starb.

Das berühmteste Opfer Pombals: Malagrida


17. April
Maria Joseph Freiherr von Geramb

Vor 250 Jahren, am 17. April 1772, wurde in Lyon Maria Joseph Freiherr von Geramb geboren. Er entstammte einem ungarischen Adelsgeschlecht, führte zunächst ein abenteuerliches Soldatenleben und wurde dann Trappist. 1827 trat er in Ölenberg ein, musste 1830 wegen der Julirevolution fliehen, bereiste 1831 bis 1833 das Heilige Land und wurde 1839 Generalprokurator der Trappisten in Rom. “Wegen seines originellen Geistes und frommen Werken überall hochgeschätzt” (LThK, 1. Auflage). Er verfasste das vierbändige Werk Le pèlerinage à Jerusalem. Am 15. März 1848 starb er in Rom.


17. April
Raphael I. Bidawid

Vor 100 Jahren, am 17. April 1922, wurde in Mosul der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche Raphael I. Bidawid geboren. Er wurde 1957 Bischof von Amadiyah (Irak), 1966 Bischof von Beirut, 1989 Patriarch von Babylon und Erzbischof von Badgad. Am 16. Februar 2001 spendete er Paulos Faraj Rahho, der zum Bischof von Mosul ernannt worden war, die Bischofsweihe. Er starb am 7. Juli 2003.


17. April
James V. Schall

Vor drei Jahren, am 17. April 2019, starb in Los Gatos, Kalifornien, im Alter von 91 Jahren der Philosoph James V. Schall SJ. Er war ein Spezialist für Chesterton, den Islam und die politische Philosophie. Von seinen zahlreichen Werken sind leider nur wenige ins Deutsch übersetzt.


16. April
Die große Wende

Zum Osterfest kann ich diese vier Predigten anbieten:

Christlicher Triumphalismus

Die drei Frauen am Grab

Brannte nicht unser Herz?

Erlösung ist wie Fußball


16. April
Die doppelte Auferstehung

Zur Osternacht kann ich diese Predigt anbieten: Wir sind schon auferstanden!


15. April
Das Schweigen Gottes

Eine Betrachtung zum Karsamstag


14. April
Päpstlicher Geburtstag

Am Karsamstag wird Papst em. Benedikt XVI. 95 Jahre alt. Die Tagespost-Stiftung hat auf ihrer Website die Möglichkeit geschaffen, ihm öffentlich zu gratulieren, gegebenenfalls mit einem Zeugnis darüber, was man Benedikt verdankt. Die Gratulationen werden gesammelt und Benedikt XVI. übergeben. Sein Sekretär Georg Gänswein hat zugesagt, ihm alles vorzulesen.


13. April
Verleugnung nach der Erstkommunion

Zum Gründonnerstag kann ich diese Predigt anbieten:

Aus welcher Wirklichkeit leben wir?


13. April
Das Zitat

Es gibt keinen kostbareren Augenblick, als jenen der Danksagung nach dem heiligen Messopfer. Als Jesus auf dieser Welt wandelte, wurden die Kranken schon durch die Berührung Seines Gewandes geheilt. Was könnte Er doch durch die Heilige Eucharistie in unseren Herzen wirken.

Heiliger Leopold Mandic

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